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Wie den Sat-Receiver richtig anschließen ???

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von racheengel1980, 6. August 2017.

  1. racheengel1980

    racheengel1980 Neuling

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    Hallo liebe Fernsehgemeinde mit Sat-Anlage,

    ich bin in eine neue Mietwohnung bzw. Doppelhaushälfte zur Miete eingezogen (Neubau), die eine Satellitenschüssel auf dem Dach hat.

    Ich hatte vor etlichen Jahren auch schon mal Fernsehen über Satellit im Elternhaus, aber damals war das ein klein wenig anders. Bei meinen Eltern liefen insgesamt vier Kabel aus der LNB und wir hatten damals zwei Fernsehgeräte, mit jeweils einem Receiver. In jedem Receiver steckten zwei Kabel. Ein Kabel um einen Fernsehsender anzusehen und das zweite Kabel um ein anderes Programm aufzeichnen zu können.

    In dem jetzigen Mietobjekt ist die Sache jedoch ein wenig komplexer.

    Hier ein Bild der Anschlüsse:

    [​IMG]

    Wir haben im Wohnbereich des Erdgeschosses (wohnen rechts, wohnen links) zwei Anschlussdosen. Eine auf der rechten Seite des Raumes und eine auf der linken Seite des Raumes mit jeweils aber nur einem Anschluss für Satellitenkabel. In der Mitte des Raumes ist eine riesengroße Fensterfront.
    Dort haben wir ein Fernsehgerät stehen, dass über einen Receiver angeschlossen werden muss. Ich möchte dort einen Twin-Receiver aufstellen. Muss ich diesen Receiver (Technisat DIGIT UHD+ ) an beiden Dosen im Raum anschließen und dann ein Kabel quer durch den Raum zur anderen Dose verlegen um mit dem Receiver ein Programm ansehen und ein anderes Programm aufzeichnen zu können?

    In den beiden Schlafzimmern des Hauses haben wir jeweils nur eine Dose mit jeweils einem Anschluss für Satellitenkabel.

    Im zweiten Wohnbereich im zweiten Stock des Hauses haben wir nochmal eine Dose mit einem Anschluss für ein Satellitenkabel. An diesem Kabel hängt direkt ein Fernsehgerät mit integriertem Satellitenanschluss.

    Die Anschlussdosen sehen so aus:
    [​IMG]

    Gibt es durch diese "Verteileranlage" auf dem ersten Foto die Möglichkeit, auf diese Dose eine "Weiche" zu setzen, um den Twin-Receiver mit zwei Kabeln anzuschließen, oder ist es unumgänglich im unteren Wohnbereich ein Kabel über die komplette Fensterfront hinweg auf die andere Seite zu verlegen?

    Kann ich alternativ auch das Signal aus der Sat-Dose mit einem Kabel auf die Antenndose legen und dann an einer anderen Antennendose wieder "rausholen"?

    Wie sieht es aus, das Signal aus der Sat-Dose über die Stromleitung (ähnlich wie Powerline) zu transportieren ?

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Gruß
    Simon
     
  2. raceroad

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    Ohne entweder ein zweites Kabel zu einer der Dosen nachzuziehen oder Einkabeltechnik zu ergänzen: Ja.

    Diese Frage verstehe ich nicht, sorry. Wozu sollte eine "Weiche" nötig sein, wenn man dann doch zwei Kabel zum Receiver braucht? Man könnte von zwei Ausgängen des Multischalters auf einen Unicable-Minirouter wie z.B. SUS 21 F(X) von Spaun gehen. Das wäre die von mir oben angesprochene Einkabeltechnik. Solch ein Router sucht sich aus den beiden vom Multischalter zugeführten Signalen jeweils den Anteil heraus, den ein Tuner tatsächlich benötigt. Für die Übertragung des so aufbereiteten Signals reicht dann nur ein Kabel. Der Receiver muss für dieses System auf "SatCR" konfiguriert werden (.. und schleift intern auf den zweiten Tuner durch.). Vielleicht hattes Du so etwas mit "Weiche" gemeint (??).

    Da am Multischalter kein Netzteil angeschlossen ist, wird es für einen stabilen Betrieb vmtl. nötig sein, am Unicable-Minirouter eines anzuschließen. Es sei denn, eine Antenne wird für beide Haushälften verwendet und es existiert nicht sichtbar noch eine LNB-Versogung.

    Diesen Gedanken kann ich leider auch nicht nachvollziehen.


    Btw: Dein Foto zeigt nicht gerade ein Musterbeispiel für eine gute Installation. Zwar wurden Kompressionsstecker verwendet, aber moderne Kabel mit "weichem" Dielektrikum sollte man nicht mit Nagelschellen befestigen. Zu erkennen ist zwar ein grün-gelbes Kabel, aber man sieht zumindest nichts von einem Erdungswinkel für den Potenzialausgleich. Und es war, wie Du selbst hast erkennen müssen, alles andere als weitsichtig, je nur ein Kabel zu den Dosen zu verlegen und diese von einem konventionellen Multschalter zu speisen. Hier hätte es bessere Lösungen gegeben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. August 2017
  3. racheengel1980

    racheengel1980 Neuling

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    Hallo raceroad,

    mit "Weiche" hatte ich einen Splitter wie dieses Teil hier:
    gemeint.

    Was ist davon zu halten? Taugt das etwas? Gibt es davon eine etwas bessere und exclusivere Version (evtl. auch mit externem Netzteil), die auch hält, was die Werbung verspricht?

    Gibt es ein Kabel mit Anschluss für den Sat-Anschluss der Dose am einen Ende und einem Anschluss für das Antennenkabel am anderen Ende?
    Dieses Kabel würde ich gerne mit dem einen Ende an den Sat-Anschluss und mit dem anderen Ende mit der selben Dose für das Antennenfernsehen verbinden und so das Sat-Signal auf dem Kabel für das Kabelfernsehen auf die anderen Anschlussdosen im Haus verteilen.

    Gibt es die Möglichkeit das Sat-Signal aus der Anschlussdose über die Steckdosen (Stromkreis) ähnlich einem Powerline Adapter oder über ein Netzwerkkabel zu verteilen?

    Gruß
    Simon
     
  4. raceroad

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    Das wäre total kontraproduktiv. Der auf dem Foto dargestellte Multischalter von Televes leitet eines der vier (= vier Eingangskabel) vom LNB kommenden Teilsignale zum Tuner weiter. Bedeutet: Mit Splitter hinter dem "normalen" Multischalter können zwei Tuner keine freie Programmwahl bekommen, weil immer nur ein Teilsignal zur Verfügung steht. Der zweite Tuner ist alleine schon durch entspr. Konfiguration (> Anzahl der Antennensignale) eingeschränkt auf die Programme, die zum vom ersten Tuner vorgewählten Teilsignal gehören, verwendbar. Dabei werden nur mögliche Programmkombinationen vom Receiver angeboten. Mit Splitter ist das nicht so, es wird freie Auswahl vorgespielt, die man aber nicht hat, was u.a. zu fehlschlagenden Aufnahmen führen kann. Daher bringt das nichts.

    Schon, es gibt Anschlussleitungen mit F-Stecker auf der einen und sog. Koax-Buchse (oder ...-Stecker) auf der anderen.

    Ist das so gemeint, dass der sog. "Sat-Anschluss" einer solchen Anschlussleitung mit dem zweiten Sat-Eingang des Receivers und die andere Seite mit dem entspr. Anschluss der Dose verbunden werden soll? Wenn ja: Das bringt nichts: Die gezeigte Antennensteckdose hat zwar drei Ausgänge, aber von der zentralen Verteilstelle führt nur ein einziges Kabel zu dieser Dose, welche das zugeführte Signal über eine Frequenzweiche (ggf. noch einen Verteiler) auf die drei Ausgänge aufteilt. Das merkst Du doch schon selbst, wenn Du die Anzahl der Dosen mit "3" multiplizierst und mit der Zahl von lediglich fünf am Multischalter angeschlossenen Kabeln vergleichst.

    Das geht nicht: Um den Sat-Tuner des Receivers nutzen zu können, müsste das komplette vom Multischalter ausgegebene Signal über das Stromnetz übertragen werden. Dazu reicht aber die erzielbare Bandbreite bei weitem nicht aus.

    Es kann sein, dass dieser Receiver auch als Sat>IP-Client arbeiten kann. Dann könnte man einen abgesetzt vom Receiver mit Verbindung zum Multischalter montierten Sat>IP-Server über Power-Line einbinden. Aber warum sollte man das tun? Es gibt doch einen viel einfacheren Weg, den zweiten Sattuner anders als durch Konfiguration in vollem Umfang nutzen zu können:
    Was hast Du gegen diesen Ansatz?


    P.S: Eine Erklärung dazu, warum zwei Tuner an einem Kabel ohne Einkabeltechnik (z.B. "Unicable") nur eingeschränkt und mit diesem "Trick" in vollem Umfang zu nutzen sind, gibt es hier.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. August 2017
  5. racheengel1980

    racheengel1980 Neuling

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    Hallo raceroad ,
    ich habe nichts gegen diesen Ansatz. Du hast nur erwähnt, dass ich für den stabilen Betrieb eine Stromversorgung für das Gerät SUS 21 FX benötige.
    Mein Problem ist, dass ich dort oben keinen Stromanschluss habe. Ich habe lediglich eine Lampe, die eine Etage weiter unten mit einem Lichtschalter ein- und ausschalten kann.

    Ich habe mir mal das Produkt auf Seite 52 des Kataloges angesehen. Dazu gäbe es optional auf Seite 118 des Kataloges ein Netzgerät. Wenn man das Netzgerät näher betrachtet sieht es so aus, als könnte man die Stromversorgung auch über eine der Anschlussdosen für das Sat-Kabel laufen lassen. Ist das möglich? Kann ich ein nicht benötigtes Sat-Kabel (in meinem Fall "Schlafen" auf Ausgang Nr. 4 des Multischalters) vom Multischalter abschrauben, an den Eingang für die Spannungsversorgung des SUS 21 FX anlegen und dann in dem entsprechenden Schlafraum das Fernspeise Netzgerät in die Steckdose und an die Buchse für das Sat-Kabel anschließen?

    Auf Seite 52 im Produktkatalog wird das Netzgerät nämlich auch "Fernspeise Netzgerät" genannt.

    Kann ich mit der Fernspeiseweiche FSW 40 F auf Seite 118 im Produktkatalog das Gerät auch mit Spannung versorgen ohne ein Sat-Kabel "opfern" zu müssen??

    Gruß
    Simon
     
  6. raceroad

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    Ob man ein Netzteil brauchte, kann ich nicht sicher vorhersagen. Man muss das aber dann einkalkulieren, wenn die vier schwarz ummantelten Eingangskabel direkt zum LNB führen. Ist das so, oder wird die Antenne von mehreren Wohnungen genutzt?

    2x Ja.

    Nein, das ginge nicht, weil mit dieser Weiche nur eine Gleichspannung ohne Einkabel-Steuerbefehle am SUS .. ankäme. Es gibt zwar spezielle Einspeiseweichen, welche diese Steuerbefehle auf die Netzteilspannung draufpacken, aber aus meiner Sicht ist nicht völlig sicher, dass ein SUS .. auch mit höherer externer Last rein über den Einkabelanschluss versogt funktioniert.

    Wurde der Multischalter von Televes von Dir installiert bzw. darf der getauscht werden? Falls ja, wäre ein anderer Ansatz, diesen Schalter durch den JRS0502-4+4T zu ersetzen. Der bringt von sich aus eine Unicable-Option mit, und zwar gleich an zwei der insgesamt sechs Ausgängen für je bis vier Tuner, und er funktioniert mit einem dafür geeigneten LNB ohne Netzteil.
     
  7. racheengel1980

    racheengel1980 Neuling

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    Hallo raceroad,

    Die vier schwarzen Kabel führen in die Dämmung hinein, die hinter den Dachziegeln angebracht ist.
    Über die Sat-Schüssel auf dem Dach wird nur unsere Doppenhaushälfte versorgt. Die andere DHH gehört einem anderen Eigentümer, der selbst dort wohnt (nicht mein Vermieter). Mehr kann ich zu dieser Sat-Anlage momentan nicht sagen.

    Ich werde mal bei der Firma Spaun anfragen, ob ich den SUS 21 FX mit Spannung versorgen kann, ohne einen Anschluss opfern zu müssen.
    Wenn es dich interessiert, kann ich ja die Antwort hier posten.

    Nein, die Sat-Anlage ist Eigentümer meines Vermieters. Deshalb werde ich dort nichts tauschen. Ich werde allerhöchstens den SUS 21 FX dazu hängen.


    Gruß
    Simon
     
  8. raceroad

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    Dann der Vollständigkeit wegen noch der Hinweis, dass der vorhandene Multischalter unangetastet bleiben könnte. Denn der hat gegenüber den LNB-Eingängen auch Stammausgänge, an denen momentan übrigens die DC-getrennten Abschlusswiderstände fehlen. Den JRS... könnte man auch daran anschließen, so dass sich auch so nichts am Grundaufbau änderte.

    Nur zur Versorgung des Twinreceivers wird sich das nicht rechnen, auch wenn zum SUS noch ein Netzteil und ggf. eine geeignete Einspeiseweise dazu gekauft werden muss. Anders kann das aussehen, wenn ein größerer Bedarf etwa noch für einen zweiten Anschluss im Haus oder zur Versorgung des Sattuners des im Wohnzimmer betriebenen TVs bestünde.
     
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  9. KlausAmSee

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    Sieht auf den ersten Blick so aus, allerdings lassen sich bei dieser Serie interne Abschlusswiderstände "dazuschalten" (Schiebeschalter unten links).
     
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  10. Discone

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    Wenn beim vorhandenen Multischalter ein Stromanschluss / eine Schuko-Steckdose vorhanden ist,
    könnte in den Multischalter evt. mittels Unterdach-Antenne (aktiv / mit Verstärker)
    auch noch DVB-T eingespeist werden, welches dann an jeder Antennendose zusätzlich
    und mehrfach nutzbar wäre.
    Antennenaufwand u. Programme prüfen: DVB-T2 Empfangs-Check mit PLZ
    Gute Antennen-Varianten > Einführung von DVB-T2 (genügt z.B. eine Digitenne TT2)?

    DVB-T2 Receiverempfehlungen: Einführung von DVB-T2 / als Alternative zu Entertain
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. August 2017

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