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UKW bald Geschichte

Dieses Thema im Forum "Digital Radio / DAB+" wurde erstellt von Eike, 11. Oktober 2017.

  1. DVB-T2 HD

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    Es ist überhaupt kein Quatsch, dass der In-House Empfang von DAB+ sehr viel problematischer ist als der UKW-Empfang. Und die Romane, um nicht Märchen zu sagen, schreibst du!!!

    Nicht mal 10 km von Sendeturm Berlin-Alexanderplatz haben wir im ganzen Haus prima UKW-Empfang mit jeder "Hilfsantenne" ("Wurfantenne", Teleskope-Antenne, Stückchen Draht usw.). Aber DAB+ Empfang mit derartigen "Hilfsantennen" ist nur ab dem 2. Geschoss gerade so möglich und im Erdgeschoss sowie Keller gar nicht.

    Mobiler DAB+ Empfang ist in Berlin auch besonders problematisch da horizontal polarisiert gesendet wird. Man hat vergessen, die Sendeturmspitze mit den Antennen um 90° zu drehen.:D

    Das ist die Realität von DAB+ im Jahr 2018!!!
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Februar 2018
  2. Gorcon

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    Aber auch nur weil man mit so unterirdischen Datenraten sendet das man diese Sender nicht wirklich genießen kann. Für klassische Instrumente ist das vollkommen ungeeignet.
     
  3. Medienmogul

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    Was kann ich dafür, dass du auf dem Land lebst? :confused:

    Ich sprach davon, dass die meisten Leute in den Städten leben und dass die Städte gut versorgt sind.

    Laut www.ukwtv.de gibt es - auf den Tag genau seit drei Monaten - den RBB-Mux auch vom Sender Prignitz.

    Sei ehrlich und berichte uns, wie gut du das neue DAB-Signal in deinem Haus empfängst. Was hast du seit der Aufschaltung am 21.11.17 getestet?
    Ich will niemandem den UKW-Empfang wegnehmen.
    Ist das so? :confused:

    Oder bist du einfach einer von der Anti-DAB-Fraktion, die die neue Technik schlecht redet? Wieso habe ich wunderbaren Empfang der beiden für mich zuständigen Muxe?

    Ansonsten dürftest du doch eine gute VHF-Antenne auf dem Dach haben. :cool:

    Die Geschichte, dass da kein Sat-Empfang möglich ist, glaube ich einem UHF-Fernempfangs-Experten auch nicht.
    Die Datenrate ist im Ausland wesentlich schlechter.

    SWR 2 klingt über DAB+ viel besser als über UKW, weil das UKW-Signal verrauscht ist. Warum das so ist, habe ich erklärt. :winken:
     
  4. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    Sorry, da hast du was nicht verstanden. Ein Block wird mit einem DAB-Mux gefüllt und hat jeweils 864 CUs. Diese werden dann auf die verschiedenen Programme (plus Fehlerschutz) aufgeteilt und erst hier sinkt bei CU-Geiz die Klangqualität.
    Wenn ich z.B. nur 8 Radioprogramme in einen Mux packe, dann hätte ich exzellente Klangqualität und noch immer 56 verschiedene Radioprogramme pro Region (7 Blöcke/Multiplexe x 8 Programme/Mux). Das sollte eigentlich reichen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Februar 2018
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  5. DVB-T2 HD

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    Ja, der DAB+ Empfang ist bei uns im Haus so. Die alte VHF-Antenne hat auf Grund ihrer Windlast nicht mehr auf den ca. 6m Mast nichtmehr zußätzlich zur UHF Vierer-Gruppe gepasst und einen tragfähigere Mastkonstruktion wäre zu aufwändig gewesen. Für Sat-Empfang hätte der Mast mehr als 10m Länge haben müssen und dann wäre auch das Problem der Windlast nur aufwändig lösbar.

    Muss ich mit leben können und bin auch kein DAB+ Gegner, aber eben verärgert, dass DAB+ Empfang bei uns so schlecht möglich ist. Wer DAB+ gut empfangen kann, kann DAB+ ja vielleicht als (vollwertigen) Ersatz fur den UKW-Empfang sehen. Uns würden da aber bei DAB+ z.Z. noch so einige "Dudelfunk-Werbesender" fehlen, die wir (man) so über UKW empfangen kann. DAB+ ist z.Z. mehr ein "Versuchsobjekt" der öffentlich-rechlichen Sendeanstalten und von kleinen Sparten-Programmanbietern, wobei letztere da auch manchmal schnell aufgeben.
     
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  6. Andalus

    Andalus Senior Member

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    Ich wundere mich ehrlich gesagt immer wieder, dass bei manchen in direkter Nähe zum Sendemasten der DAB-Empfang so schlecht sein soll.
    Ich bin hier rund 30km von einem ziemlich exponierten, aber mit 3kW nicht allzu starken Sender entfernt und habe bombigen DAB-Empfang bis in den Keller. Wenn ich im Keller die Teleskopantenne meines Küchenradios komplett einfahre, dann muss ich zugeben, dass die 100kW(!!!) auf UKW aus 30km Entfernung deutlich stabiler gehen als die DAB-Ensembles, die tlw. dann doch aussetzen. Wohlgemerkt, mit eingefahrener Antenne im Keller! Und vergleiche ich die DAB-Signale nicht mit den sehr starken 5 UKW-Programmen, sondern z.B. mit dem örtlichen Lokalradio, das sogar im Dachgeschoss im Küchenradio noch rauscht, schaut es auch wieder anders aus.

    Ich nehme auch mein kleines DAB-Taschenradio öfter mit auf Reisen und hatte in diversen Hotels und Pensionen in Deutschland noch nie ein größeres Problem, sofern die Gegend laut Empfangsprognose auch versorgt war (wenigstens hellblau, also outdoor). Ich war in engen Flußtälern, ich war mitten im Stadtgebiet (Industriegebiet), da gab es noch nie größere Probleme. Gut, manchmal muss man die Antenne auch mal ganz ausfahren und sollte sie nicht total falsch ausrichten, aber das darf man glaube ich erwarten.
    Einzig mitten in einer Altstadt im Taubertal hatte ich auf DAB+ mal indoor keinen Empfang (war dort aber offiziell auch nicht versorgt). Auf UKW ging indoor übrigens auch nur der örtliche Füllsender und sonst nix.

    Insofern wundern mich diese Berichte schon. Dass Band III gegenüber Band II natürlich etwas problematischer ist in Sachen Dämpfung der Signale, Beugung der Signale in topographisch anspruchsvollem Gebiet, bestreite ich nicht. Physik lässt sich nicht austricksen. Entsprechend sind aber ja auch in der offiziellen Empfangsprognose noch genügend nicht versorgte Lücken zu finden, wo man nach meiner Erfahrung aber sehr häufig trotzdem Empfang hat.

    Ich unterstelle aber ausdrücklich nicht, dass Leute aus eigentlich versorgten Gebieten solche Behauptungen nur deshalb aufstellen, um DAB+ schlecht zu machen. Also würde mich doch mal interessieren, was da los ist, dass man zu so unterschiedlichen Beobachtungen kommen kann.

    Liegt das z.B. an unterschiedlichem Dämmmaterial der Häuser/Fassaden/Fenster? Sind da tlw. so grottenschlechte Empfänger im Einsatz? Sind es vielleicht lokale Störungen, die sich bei DAB+ massiver bemerkbar machen? Ich denke da an LED-Beleuchtung, Kabellecks, etc... Oder sind es topographische Begebenheiten, die sich so deutlich unterschiedlich auswirken?

    Erst bei den 2-3 Ensembles, die aus weiterer Entfernung (60km und mehr) hier ankommen, mache ich ähnliche Beobachtungen, dass diese zwar outdoor noch recht gut, aber indoor nur an ausgewählten Plätzen empfangbar sind. Da bin ich aber laut Empfangsprognose sogar im weißen Bereich, also offiziell nicht versorgt. Und bei diesen Ensembles macht es sich z.B. auch bemerkbar, ob in der Nähe zum Küchenradio ein Handyladegerät aktiv ist, ob eine LED-Leuchte an oder aus ist. Aber wie gesagt: nur bei Paketen, für die ich offiziell sowieso im weißen unversorgten Bereich bin, da ist ein Indoor-Empfang sowieso eigentlich nicht zu erwarten.
     
  7. Nelli22.08

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  8. DVB-T2 HD

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    Es sind bei DAB+ In-House Empfangsprobleme in (mehr oder weniger) dichtbebauten Wohngebieten. Nicht mal rund um den Alex in Berlin kann man mit stabilem DAB+ Empfang rechnen! Beim UKW Radioempfang schaltet unter solchen Umständen schon mal ein Radio von Stereo- auf Mono-Empfang um, aber man kann trotzdem Radio-Hôren!!!
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Februar 2018
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  9. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    Danke für die Aufklärung.

    Ja dann sollte man lieber auf Qualität setzen und nicht auf Masse, dann würden auch einige mehr wechseln wollen.
     
  10. Raina

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    Der Sender Prignitz steht in der Nähe der Stadt Pritzwlk und ist von meinem Wohnort ca. 28 km Luftlinie entfernt. Als Empfangsgeräte dienen zwei Medion P85077, also ein einfacher Empfänger, wie er sicher häufig eingesetzt wird. Ein Gerät steht im Schlafzimmer, das andere in der Küche, das Haus wurde 1923 gebaut (Ziegelmauerwerk) und in den 80-ziger Jahren gedämmt. Der DAB+ Empfang in der Region begann mit Aufschaltung des 5C auf den Sender Dequede in Sachsen-Anhalt, Luftlinie ca. 35 km. Der Empfang war InHouse an einigen Stellen möglich, so z.B. im Schlafzimmer. Es folgte dann der MDR-Mux auf 6B, ebenfalls über den Sender Dequede. Einwandfreier InHouse-Empfang beider Muxe nur im Schlafzimmer und im Obergeschoss möglich. Es folgte 5C auf dem Sender Pritzwalk, was zur Folge hatte, dass jetzt 5C im ganzen Haus empfangen werden kann. Eine weitere Verbesserung trat im Januar mit Inbetriebnahme des Senders Dannenberg auf 5C ein (ca. 40 km Luftlinie). 5C kommt jetzt überall mit "Höchstbalkenzahl". Am 21.11.2017 wurde dann auf den Sender Pritzwalk 10B mit dem RBB-Mux aufgeschaltet. Empfang nur im Schlafzimmer möglich und dafür muss die Stabantenne anders geneigt werden - Empfangsstärke 1 - 2 Balken. Der Empfang im Schlafzimmer ist wahrscheinlich nur deshalb möglich, weil die Aussenwände dort in Richtung zu den Sendern liegen und somit nur eine Wand überbrückt werden muss.
    Der Empfang auf der Terasse ist einwandfrei, hier kann sogar noch mit etwas "Fummelei" der NDR-Mux vom Sender Schwerin empfangen werden.
    UKW-mäßig sieht es InHouse mit den gleichen Geräten wie folgt aus: Antenne Brandenburg, Radio 1, Fritz, BB-Radio, MDR 1, MDR Kultur, Radio Brocken, Radio SAW, MDR Junp, Hitradio FFN, Antenne Niedersachsen, NDR Kultur, NDR 2, NDR 1 Niedersachsen, NDR 1 MV, Ostseewelle, Antenne MV, NDR Info, DLF, DLF Kultur. Diese Sender sind jederzeit rauschfrei empfangbar.
    Diese Aussage trifft den Nagel auf den Kopf und spiegelt genau die Arroganz wieder, die anscheinend auch bei den Planern unserer Medienlandschaft üblich ist. Wenn Du etwas Ahnung von der Materie hättest, dann wüsstest du auch, dass die Karten der Versorgungsbereiche auf Modellrechnungen beruhen und die Bebauung oder echte Messungen so gut wie nicht berücksichtigt werden. Laut Karte wäre bei mir der Empfang vom Sender Schwerin nicht möglich, im Freien funktioniert er jedoch. Genau so ist das mit dem Empfang im Versorgungsbereich eines Senders, die Karten sind nur ein Anhaltspunkt und sagen über die tatsächlichen Bedingungen vor Ort nichts aus.
    Etwas Off-Topic: Bei der Einführung von DVB-T2 wurde ebenfalls auf die Landbevölkerung in weiten Teilen der Republik keine Rücksicht genommen. So gibt es heute Gebiete, in denen überhaupt kein terrestrischer Empfang mehr möglich ist, die betreffenden Sender wurden einfach abgeschaltet. Ein Hinweis auf alternative Empfangsmöglichkeiten klingt da schon fast wie Ironie. Mobiler Empfang, so wie ursprünglich für DVB-T geworben wurde ("Das Überallfernsehen") ist heute wieder nur in den Ballungsgebieten möglich. Ich befürchte, dass die gleichen Leute das auch mit UKW machen werden.
    Im Übrigen bin ich zum Glück nicht auf DAB+ angewiesen. Meine beiden Empfänger hängen im WLAN und werden so auch mit den gewünschten Programmen versorgt. Rundfunkempfang im klassischen Sinne ist das allerdings nicht mehr.
     
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