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Neuer Fuba-LNB ermöglicht Empfang von zwei Satelliten

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 7. Dezember 2016.

  1. Holladriho

    Holladriho Institution

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    @satmanager, was soll ich da nun antworten ?
    Es ist ja nun so nicht mehr änderbar, so wie es geschehen ist.
    Allerdings, weil du schreibst, dass Radio/TV+.... Kabel austauschbar verlegt sein müssen, dann wären und sind sie es ja auch ohne die Leerrohre, da in den Wohnungen Eckkanäle aus Plaste installiert wurden, welche zu öffnen sind. Im/an d. Eckkanal ist auch die Telefondose untergebracht. So wie man das gemacht hat, fällt es eigentlich nicht so drastisch auf, sondern ist halt etwas dezent in der Ecke.
    Die schwarzen Leerrohre sind für später nachzuziehende Glasfaserleitungen.
    Ob die Coaxleitungen in Leerrohren liegen, (also solche bewegliche geriffelte "Plasteleitungen", wie die hatten) kann ich jetzt nicht schreiben, ich selbst war in der Wohnung nicht anwesend bei der Installation. Sah nur als ich kam solche Rollen davon.

    Und was das Programmangebot anbelangt, ich denke das wird wohl im Rahmen dessen sein, was die M7 Group über den 9° Ost für kleinere KNB anbieten tut. Jedefalls wird dies eingespeist.
    Die NE3 wurde an die Ringleitung von HL komm angeschlossen, per Glasfaser. Die haben da auch noch wie eine Art "Zweitmarke" namens "AN!", welche für private Vermieter "zuständig" sein soll.
    Die Ausführung erledigte eine Firma aus Frankfurt a. Main. Deren ausführende Mitarbeiter vor Ort, waren ausschließlich poln. Staatsbürger. Aber dessen was sie machen sollten, haben sie sauber, schnell und was sichtbar ist, ordentlich gemacht. Ob jene Firma auch die Planungen inne hatte, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber ich denke, die handelten wie es der Auftraggeber wollte, sprich HL komm.
     
  2. TV_WW

    TV_WW Institution

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    Über den Prozentsatz der Geräte die Unicable unterstützen möchte ich jetzt nicht spekulieren. Ich glaube dazu wäre eine Auswertung der technischen Daten von am Markt verfügbaren Geräten erforderlich.

    Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich berichten dass niemand aus meinem Bekannten- oder Verwandtenkreise ein Unicable-System bei Sat verwendet u. auch nicht Sat und Kabel in einem Verteilnetz zusammenschaltet.
    Ich bezweifle ausserdem dass den meisten Leuten TV so wichtig ist dass diese mehr als zwei TV-Programme simultan nutzen.
    Ein TV-Programm schauen u. zwei / drei TV-Programme (im Wohnzimmer) gleichzeitig aufzeichnen dürfte immer noch eine Nischennutzung sein, aber nicht so weit verbreitet sein.

    Und da gibt es ja noch ein weiteres moderneres System neben Unicable, nennt sich: Sat>IP

    Jedes System hat Vor- und Nachteile; es kommt darauf an in welchem Umfeld es genutzt werden soll. Privates Ein- oder Zweifamilenhaus – Gebäude mit mehreren Mietwohnungen

    In vielen deutschen Wohnungen dürfte beim Thema Technik nach den Sprüchen
    Never change a running system u. If it ain't broke, don't fix replace it
    gehandelt werden.
    Das Technik-Enthusiasten da eine andere Sichtweise haben ist nachvollziehbar, zumindest für mich.
     
  3. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    Es geht ja auch um die Nutzung in verschiedenen Räumen bei Familien und WGs.

    Entweder als Mieter selbst provisorisch entlang der Sockelleisten verlegen oder als Vermieter vor einer Neuvermietung direkt in die Nachbarräume legen lassen und dort Anschlussdosen setzen ist ja nicht so das Problem sondern durchaus machbar. Aber neue Stichleitungen bis zum Multischalter legen wäre ein ungleich grösserer Aufwand.

    Wenn man im Wohnzimmer zumindest zwei Stichleitungen zum Multischalter hat, wäre natürlich auch folgende Lösung möglich: Sich selber einen quadtauglichen 5/x Multischalter besorgen, die beiden Stichleitungen vom Hauptmultischalter auf Lo H und Hi H anschliessen, und man könnte zumindest die wichtigsten Programme auf beliebig viele Anschlüsse verteilen. Auch wenn dann z.B. Sport 1 ganz fehlen würde und 3sat und KiKa nur in SD zu sehen sind.
     
  4. satmanager

    satmanager Institution

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    Das ist doch gleich mal ein riesen "Reißer" den man da am frühen Morgen lesen muss, Danke dafür !

    Sat>IP: Neue Möglichkeiten des Satellitenempfangs
     
  5. TV_WW

    TV_WW Institution

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    Das schon. In sehr vielen Fällen sind allerdings bereits Bestandsinstallationen in "klassischer" Verteiltechnik mit Multischalter vorhanden. Die wenigsten Leute werden an dieser etwas ändern ohne dass irgendetwas an der Anlage defekt ist.

    Weshalb nutzen so viele Vermieter Kabelanschlüsse? Damit diese selber keine Satempfangsanlage für deren Mieter aufbauen müssen – und sich diesen Aufwand ersparen können!

    Das ist ein nettes Gedankenspiel, was nur realistisch ist wenn der Vermieter da mitspielt.
    Sorry, aber für wie realistisch hältst du es eine Wohnung anzumieten u. vom Vermieter dann die Bereitstellung von Sat-Empfang zu verlangen?
    Das muss der Vermieter nämlich gar nicht u. falls dieser Sat-Empfang bereitstellt kann dieser die Kosten dafür auf alle Mieter aufteilen, in solchen Fällen müssen allerdings 2/3 aller Mietparteien zustimmen.
    Und wenn es ums Thema Kosten übernehmen geht sind die meisten Mieter doch wohl eher zurückhaltend.

    Bitte schön. Im Grunde genommen ist Sat>IP lediglich die logische Weiterentwicklung von digitalem TV-Empfang u. Unicable.
    Das erforderliche Empfangsteil (FBC-Tuner) wird an eine zentrale Stelle im Gebäude ausgegliedert. Die Technik ist sogar z.T. identisch mit der Unicable-Technik, nur dass eben digitale Datenpakete anstelle von HF-Signalen von kompletten Sat-Transpondern im Haus verteilt werden.

    Ein Vorteil ist dass auch Computer, Tablets u. Smartphones zum TV-Schauen genutzt werden können sofern diese die Video- u. Audiosignale dekodieren können.
    Ok, ich gebe zu, Pay-TV ist ein Problem bei Sat>IP. Man benötigt für unverschlüsselte TV-Programme keine vollwertigen Receiver mehr, sondern nur noch Streaming-Clients.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2016
  6. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    Da liegst du wieder falsch. Ein Multischalterausgang pro Wohnung (Wohnzimmer) ist schon lange nicht mehr zeitgemäß. Auch diese Installationen werden mit Einkabel-Multischaltern aufgerüstet. Die Leute kennen die Vorzüge des Sat-Empfangs, möchten aber noch ein Nebenzimmer mitversorgen oder eine andere Sendung aufzeichnen. Dank der automatischen Legacy/Einkabel-Umschaltung lassen sich solche Bestandsanlagen upgraden, ohne dass alle auf Einkabeltechnik umstellen müssen.


    Oftmals auch, weil die Entscheider entsprechend geschmiert worden sind und technisch keine Ahnung haben.

    Das mit dem "Verlangen" ist so ein Thema. Wenn die Fassade voller Schüsseln hängt, wird der Vermieter - wenn er etwas über den Mietwert nachdenkt - oft selbst aktiv.
    Häufig sind es aber tatsächlich die Bewohner, die sich über schlechte Signalversorgung (Bildqualität) beschweren und Alternativen aufzeigen.
    Aber genau die Kosten sind sehr oft der Grund, vom Kabel wegzugehen und auf Satellitenempfang umzustellen. Bei erheblich weniger laufenden Kosten ist die Eigentümergemeinschaft sehr schnell überzeugt.
    Ich kenne einen Fall, da wurde bisher eine (leicht betagte aber digitale) Kopfstelle betrieben. Allein die Stromersparnis von einem Jahr hat die Sat-Anlage finanziert!
     
  7. TV_WW

    TV_WW Institution

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    Zunächst mal sollten wir bei den Installationen zwischen Eigenheim u. Mietwohnung unterscheiden, würde ich vorschlagen, ansonsten reden wir aneinander vorbei. Und rein anteilsmäßig dürfte das in Deutschland auf (ganz grob) etwa 50:50 hinauslaufen, also genausoviele Eigenheime wie Mietwohnungen.
    Und bei Eigenheimen hindert niemand die Leute daran so viele Leitungen in die Wohnung zu legen wie diese für notwendig halten. Ich habe z.B. selber zwei Sat-Koaxleitungen bis ins Wohnzimmer liegen, bei der Sat-Empfangsanlage meines Bruders ist das genauso.
    Mehr als ein TV-Programm angesehgen u. eines aufgezeichnet wird allerdings weder bei mir noch bei meinem Bruder, und es besteht auch kein Wunsch danach.
    Da die Freizeit zum TV schauen zu begrenzt ist begrenzen wir unseren TV-Konsum u. zeichnen keine TV-Sendungen mehr auf für die wir ohnehin keine Zeit zum anschauen haben.
    Die Frage ist doch wie die realen Nutzungsmöglichkeiten aussehen. Nur weil es nun technisch (einfacher) möglich ist 10 TV-Sendungen gleichzeitig aufzuzeichnen bleibt die Frage wie sinnvoll das für jeden Einzelnen ist.

    Selbst meine 2 Bekannten die Sat-Empfang nutzen u. Sky abonniert haben reichen zwei Leitungen bis ins Wohnzimmer, für zwei TV-Programme simultan.
    Wo soll der Vorteil für Leute sein die max. zwei TV-Sendungen zeitgleich nutzen?

    Bei der Signalverteilung in Gebäuden mit mehreren Mietwohnungen kann die Sache wieder anders aussehen. Mir fehlt in diesem Punkt die eigene Erfahrung was Sat-Empfang als Mieter betrifft.
    Die zwei gemietete Wohnungen in denen ich mal gewohnt habe hatten ausschliesslich Kabelanschluss u. keinen Sat-Empfang; das ist bei meinen Bekannten die in Mietwohungen leben genauso.
     
  8. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    Ich denke da vorallem an Regionen wo keine Kabelanschlüsse verfügbar sind.
     
  9. satmanager

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    Aus der Praxis und den Erfahrungen aus täglichen Anfragen (Mehrzahl beim letzten Wort !!!).

    Verlegt werder immer mehr gar keine Koaxkabel mehr in den Neubauten weil sie der Werbung verfallen (les dir gerade das unter Sat>IP: Neue Möglichkeiten des Satellitenempfangs durch und meine Antwort darauf - das ist ein Gag das DF so einen Artikel hier schreibt und damit noch mehr Kunden/User in diese Falle lockt ohne nur einen Nachteil dort zu nennen --- WERBUNG , sonst ist das nichts) und wirklich denken das Sat>IP (bzw. Streaming vom Receiver als Server auf Clienten - wobei der Client oft so angenommen wird das es nur der TV sein könnte und niemand da schon kapiert das man auch als Empfänger einen Receiver oft benötigt um alles nutzen zu können beim Streaming) ein vollständer Ersatz für Koax ist ....

    Sobald dann aber die ersten Planungen dafür beginnen stehen sie da und finden noch nicht einmal einen Server (Router/Multischalter) dafür und noch schlimmer wird es wenn sie dann einen Clienten suchen weil sie doch gemerkt haben das es nur mit ihrem Smart-TV nicht so geht wie am Anfang mal gewünscht ....

    Und dann wird schnell noch Koax nach verlegt, Spaghetti-Kabel weil sonst nichts mehr anderes rein passt in Leerrohre (wenn mal vorhanden).
    Und schon sind sie beim Einkabelsystem zurück, nicht nur weil sie damit Mehr-Tuner Versorgung machen können über nur ein Kabel, sondern auch weil niedrigere Frequenzen verwendet werden mit der Trägerfrequenz für die Kompensierung der dünnen Koaxkabeln oft auf sehr langen Kabelwegen.

    Edit: 5x Buchstaben ergänzt/ersetzt ... Korrektur Rechtschreibung :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Dezember 2016
  10. TV_WW

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    Die meisten Gebäude mit Mietwohnungen befinden sich allerdings in städtischen Gebieten, und diese sind sehr oft verkabelt.
    Je weiter man in ländliche Gebiete hinausgeht desto weniger ist das Kabelnetz ausgebaut, und desto höher ist die Eigenheimquote.
    Deshalb lohnt sich für KNB der Ausbau auf dem dünner besiedelten Land nicht. Es gibt weniger potentielle Kundschaft – selbst der Ausbau um Leute mit Breitbandinternet zu versorgen lohnt sich für KNB nicht mehr sobald die Bevölkerungsdichte zu niedrig wird.