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Hausneubau - SAT>IP Technik statt Koax

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von jensano, 8. September 2018.

Schlagworte:
  1. jensano

    jensano Neuling

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    Hallo Forumsgemeinde!

    Ich werde demnächst ein Neues Haus bauen und habe mich nun etwas mit dem Thema Satellitenanlage beschäftigt. Da ich nun viel über das Thema SAT>IP gelesen habe, hier im Forum jedoch auch bei Neubaufragen die Koax Technik erwähnt sehe wollte ich mal fragen wie da so die Einsatzmöglichkeit ist.

    Ich hatte mir gedacht, dass ich im ganzen Haus kein Koax Kabel mehr verlege sondern Fernsehen ausschließlich über die Netzwerkleitungen bzw. WLAN bereitstelle. So beim Lesen über SAT>IP hatte ich jetzt gedacht, dass wäre Standard beim Neubau und die Zeiten von Koaxkabeln sind Vergangenheit.

    Mein Randbedingungen sind:
    • 5 Menschen müssen gleichzeitig unterschiedliches Fernseh schauen können.
    • Dazu wäre weitere Reserve für gleichzeitiges Aufnehmen weiterer Programme schön
    • Rücksicht auf Bestandsfernseher ist nicht nötig
    • Man sollte auch auf Tablets oder Smartphones Fernseh über SAT schauen können.
    • HD bzw. 4K TV wenn mal verfügbar sollte auch machbar sein
    Angedachtes Vorhabeen
    • 90cm Schüssel auf dem Dach
    • Quad oder Quattro LNB montieren
    • mit z.B. KATHREIN - EXIP 418 SAT>IP Server verbinden (8 unabhängige Streams).
    • Und dann den SAT>IP Server mit dem Router verbinden
    • Überall wo Fernseher hin sollen kommen Netzwerkdosen hin und darüber beziehen die sich den TV Empfang. (Da zu den Fernsehern eh Netzwerkkabel verlegt wird, würde ich mir ja das ganze Koax Kabel sparen)
    Fragen
    1. Würde etwas gegen den ausschließlichen Einsatz von SAT>IP mittels Netzwerkkabel sprechen oder warum liest man so wenig davon?
    2. Gibt es Einschränkungen gegenüber der herkömmlichen Koaxkabel Verteilung?
    3. Sollte ich irgendwas Besonderes hierbei berücksichtigen?

    Vielen lieben Dank für Informationen / Aufklärung und weiteren hilfreichen Tips bei meinem Hausprojekt.

    Jens
     
  2. Discone

    Discone Institution

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    Nur SAT>IP für das gesamte Haus ist eine schlechte und restriktive Lösung (SAT>IP ist eine Entwicklung von SES-Astra mit viel Einfluss vom perfiden RTL und von der Content-Mafia), für die parallele Pay-TV -Nutzung mit nur einem Abo im gesamten EFH nicht geeignet!
    Besser Koaxialleitungen in jeden Fernsehraum verlegen, kombiniert mit GigaBit-LAN und Duo-WLAN (2,4 GHz und 5 GHz), für Telefone dann noch DECT einsetzen. In die SAT-ZF / JESS Verteilstruktur auch noch DVB-T2, DAB+ und UKW einspeisen. > Neubau - die richtige Lösung
    > auf freien E2 LINUX-Receivern das RemoteChannelStreamConverter-Plugin einsetzen. Zusätzlich für IPTV auch noch einen freien Android Combo-Receiver aufstellen, freie Aufzeichnungen und Programmverteilung in andere Räume über HDMI-In im zentralen E2 LINUX Server-Receiver möglich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. September 2018
  3. DVB-T2 HD

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    1. und 2. Einschränkungen durch die verfügbaren SAT>IP Server

    3. Die notwendigen Datenraten im Netzwerk sind zu berücksichtigen. Für zukünftig denkbare mehr als 4...5 4K-UHD Programme gleichzeitig reicht kein 1GBit-LAN und bei einem gemeinsamen LAN kommt noch der Internet-Traffic hinzu. Bleibt also nur getrennte Netzwerke für SAT>IP und Internet, was dann bei Empfangsgeräten, die beides nutzen können sollen, zu unlösbaren Problemen führen kann.

    Fazit: Lass Koax-Kabel für Sat beim Hausneubau verlegen, sonst ärgerst du dich selber (später).
     
  4. jensano

    jensano Neuling

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    Danke schon einmal für eure Hinweise.
    Ich überlege dann vorsichtshalber parallel Koax Kabel verlegen zu lassen bzw. wenigstens Leerrohre vorzusehen.

    So ganz habe ich dann wohl die Materie SAT>IP nicht verstanden:
    • Was ist so schlimm daran das Astra SAT>IP entwickelt hat? Denen gehört doch auch der Satellit den ich unbedingt benötige ob Koax oder Netzwerk. Zudem gibt es doch SAT>IP Server von vielen Anbietern. Das Funktionieren ist doch nicht mehr von Astra abhängig, da die ganz normalen Sat-Signale hinter der Schüssel in Netzwerkinformationen umgesetzt werden. Also befürchten das Astra da mal den Support einstellt braucht man nicht, da funktionsunrelevant.
    • Bei Pay TV hatte ich jetzt gedacht das sowas hier "OCTOPUS NET" die Signale direkt hinter der Schüssel entschlüsselt und ich dann im Haus überall die entschlüsselten Sender sehen kann. Das Teil hat doch zwei CI Slots verbaut. Oder was verstehe ich da falsch? Oder bei diesem Ding "SMCIP401" steht was von 8 Sendern die entschlüsselt werden. Aber ob das jetzt nur für Österreich gilt?
    Zu dem wollte ich noch für meinen Einsatzfall ergänzen das ich gerne Fernseher hätte die keine zusätzlichen Receiver und zusätzliche Fernbedienungen benötigen, sondern für sich alleine mir das Fernsehprogramm liefern. Diese hier von Panasonic haben z.B. alle einen TV>IP Client integriert womit man die Streams die der SAT>IP Server ins Netzwerk überträgt empfangen kann.
     
  5. LizenzZumLöten

    LizenzZumLöten Platin Member

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    Beim Thema Leerrohr gibt es im Grunde nichts zu überlegen, denn Rohr zu verwenden sieht die Norm vor. Legt man kein Rohr und man hat in Jahren mal einen Defekt an den Kabeln, oder benötigt dann evtl. sogar ganz anderes Kabelmaterial, wird man sich sehr darüber ärgern das man damals an etwas Kunststoff-Wellrohr gespart hat.
     
  6. onzlaught

    onzlaught Gold Member

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    DEN entschlüsselten Sender, nicht die.

    Wir nehmen Sky als Beispiel.
    Sky hat was dagegen via IP verteilt zu werden und damit wird das CI+ Modul zum Nadelöhr.
    Dieses entschlüsselt immer nur einen Sender zur Zeit, d.h. weitere Zuschauer sitzen im Dunkeln. Selbst bei Alternativmodulen wären wir bei 2 Sendern gleichzeitig,
    lösbar mit der entsprechenden Anzahl an Abos.
    Der verlinkte Octopus hat nur CI Schächte, keine CI+, somit müsste man schauen ob und
    welche Module darin laufen.

    Und Sky ist ja nur der Anfang, HDplus wäre ein ähnliches Thema und wer weiß welche
    Anbieter mit welcher zukünftig dazukommen. Nur eines werden alle gemeinsam haben,
    Ihre Abneigung die eigenen Sender unkontolliert in Verteilungen zu lassen.
     
  7. LizenzZumLöten

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    Ein weiteres Problem bei der Sat-over-IP-Technik ist das noch längst nicht alle Server/devices "Multicast" fähig sind, kann ein Device nur "Unicast" so kann es das Ausgangssignal nur zu genau einem Client senden.

    An einer Versorgung des Hauses durch einen Unicable-Multischalter mit 16 Userbands (ggf. wenn nötig 2x16) wird man sicherlich in der täglichen Praxis mehr Freude haben, die Anzahl an Geräten mit FBC-Tunern steigt ja stätig an.
     
  8. DVB-T2 HD

    DVB-T2 HD Platin Member

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    Außer von Panasonic gibt es wohl gar keine anderen TVs, die SAT>IP wirklich unterstützen. Schon das zeigt, dass SAT>IP eine wenig genutzte Technik ist, weil sie eigentlich nur Nachteile hat und keine Vorteile bietet, außer dass man die Verlegung von Koax-Kabel einsparen könnte. Aber bei einem Hausneubau ist das nicht wirklich eine Einsparung.
     
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  9. Millex

    Millex Silber Member

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    Es ist im allgemeinen nicht das Rohr, sondern das verlegen desselben, was mich z.B. dazu veranlaßt hat bei mir kein Leerrohr einzusetzen. Mir war einfach der Aufwand zu hoch da einige Zentimeter tief in eine Bruchsteinwand zu fräsen nur um das Lehrrohr so tief zu verlegen daß es nach dem verputzen nicht mehr sichtbar ist. Da habe ich lieber nur den Putz aufgehackt und die zwei Kabel mit Gips in den Putz gelegt. Sollte es mal ausgetauscht werden ist der Gips bei der nächsten Tapetenaktion schnell wieder raus und die neuen Kabel eingegipst.
     
  10. LizenzZumLöten

    LizenzZumLöten Platin Member

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    ... bei einem Neubau ohne Putz auf den Wänden gibt es keinerlei Ausrede mehr warum man es nicht verlegt und somit nicht normenkonform baut.
     

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