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Zu wenig Wettbewerb bei Breitbandanbietern

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 3. März 2010.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Köln - Auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt herrscht immer noch zu wenig Wettbewerb. Das trifft laut einer Studie besonders auf den Breitbandmarkt zu.

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  2. Klement

    Klement Junior Member

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    AW: Zu wenig Wettbewerb bei Breitbandanbietern

    klar zu wenig wettbewerb wenn die infrastruktur nicht stimmt.
     
  3. Koelli

    Koelli Foren-Gott

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    AW: Zu wenig Wettbewerb bei Breitbandanbietern

    "Auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt herrscht immer noch zu wenig Wettbewerb."

    Was heißt hier "immer noch"? - Es müsste eher heißen, "jetzt erst recht".
    Schließlich sind allein in den letzten Monaten freenet und Alice als eigenständige DSL-Anbieter verschwunden. freenet ging an 1&1 und Alice wurde von o2 aufgekauft. Sowas tut dem Wettbewerb natürlich nicht gut.
    So bot z.B. freenet früher über ihre Tochter Strato 16MBit für 25 Euro an. Bei 1&1 kostet das nun offiziell 35 Euro (wenn nicht gerade wieder eine Rabattaktion läuft).
     
  4. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: Zu wenig Wettbewerb bei Breitbandanbietern

    ... Strato war früher mal eigenständig und wurde irgendwann von Freenet geschluckt. Lycos erfuhr das gleiche Schicksal.
    In den letzten Jahren sind schon einige Telekommunikationsanbieter vom Markt verschwunden. Es gab früher mal eine Vielzahl kleinerer Anbieter und trotzdem war das kein echter Wettbewerb, denn es wurde in erster Linie die Infrastruktur der Telekom genutzt.
    Heut sieht das etwas anders aus. Zwar nutzen einige Mitberwerber noch die "Letzte Meile" der Telekom, aber alles was davor ist, läuft i.d.R. nicht über die Telekom.
    Die Kabelnetzbetreiber mischen mit ihren Infrastrukturen recht erfolgreich auf dem Breitbandmarkt mit. Dazu kommen die "quasi-kommunalen" City Carier, wie Netcologne, Willy.Tel, HL Komm etc., die eigene Infrastrukutren bis zum Kunden errichten.
    Um zusätzlichen echten Wettbewerb zu schaffen, müssten mehr Telekommunikationsunternehmen ihre Infrastrukturen bis zum Kunden ausbauen. Z.B. Versatel versucht kleine unabhängige Kabelnetzbetreiber zu übernehmen, um so direkten Zugang zu den Endkunden zu erhalten.

    Bei 1&1 kostet die Doppel-Flat Basic 16000 regulär 29,90 €.
    Da was früher Homent hieß, heisst jetzt auch Doppel-FLAT. Dabei hat sich auch eine Änderunge ergeben, denn mehr als eine Rufnummer muß mit mtl. 2,99 € extra bezahlt werden. Bislang waren die im Tarif enthalten ...
     
  5. stargazer01

    stargazer01 Platin Member

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    AW: Zu wenig Wettbewerb bei Breitbandanbietern

    Das Problem ist und bleibt die naive Vorstellung der alternativen Anbieter, Infrastruktur einfach so nutzen zu können und damit dem Infrastrukturlieferanten die Geschäftsgrundlage zu entziehen. Wer Breitband anbieten will, soll das bitte mit eigenen Netzen tun. Dann kann man von Wettbewerb sprechen.
     
  6. Berliner

    Berliner Lexikon

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    AW: Zu wenig Wettbewerb bei Breitbandanbietern

    Der Eindruck des vermeintlich großen Wettbewerbs in den letzten Jahre hat getäuscht. Hansenet bspw. war am Ende pleite, Neuinvestitionen wie groß angekündigte VDSL/Glasfasernetze sind im Nirwana verschwunden, bestenfalls Erhalt der vorhandenen Struktur war noch leistbar. Im DSL Markt findet nichts anderes als die erwartete Bereinigung statt. In den Aufbaujahren haben alle DSL Marken ausserhalb der Telekom mit windigen Mischkalkulationen (nach aussen hin Schnäppchenpreise) versucht brutal zu wachsen. Die Kalkulationen waren auf kurzfristiges Powerwachstum gestrickt, egal was es koste. Wie eng das war zeigte, dass sobald mal 10 Dauerleecher dazukamen, kippte alles um und es musste gleich gekündigt werden. Auf Dauer gehen solche windigen Mischkalkulationen eben nicht gut und es war todsicher abzusehen, dass ein DSL Anbieter nach dem anderen verschwinden wird bzw. Fusionen stattfinden. Und genau das passiert jetzt.

    Die kleinen Klitschen konnten sich nie große Investitionen in Netze leisten, allerdings muss man eben auch sagen, dass deswegen nur durch die Regulierung überhaupt Wettbewerb möglich war. Hätte es die nicht gegeben, würden wir heute noch für 48 Cent/min bei der Telekom Punkt ab 18 Uhr unsere Ferngespräche in Deutschland beginnen bzw. das Modem anwerfen.
     
  7. Golphi

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    AW: Zu wenig Wettbewerb bei Breitbandanbietern

    Ist aber immer noch billiger als bisher mit 35,- Euro. Wobei die Tücke wieder im Kleingedruckten steht: Eine echte Telefonflat bekommt man nur als Privater, als z.B. Selbständiger sind nur 1.000 min frei.



    Golphi
     
  8. AnS66

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    AW: Zu wenig Wettbewerb bei Breitbandanbietern

    Ist ja alles schön und gut, aber was erwartet man denn? Das man für 10€ im Monat unbegrenzt surfen und telefonieren kann? Klar wär das schön und ich würde das auch mitnehmen aber von irgendwas muß der Provider seine Mitarbeiter ja nun mal bezahlen.

    Also ne echte Internet-Flat für 30€ ist doch absolut ok wenn ich mir überlege das ich jeden Tag ca 5 Std online bin.
     
  9. Berliner

    Berliner Lexikon

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    AW: Zu wenig Wettbewerb bei Breitbandanbietern

    Offenbar schon, zumindest haben wie ich schon schrieb viele Anbieter den Eindruck erweckt, das sei alles optimistisch durchgerechnet. Und wenn dann intern die Kalkulation zusammenkracht, gibt es 2 Möglichkeiten...Preise um 50% rauf (und 90% Kündigungen + pleite) oder gleich fusionieren. Wer einen bekannten Namen und halbwegs Kunden hat fusioniert, die Nischenanbieter machen zu.
     
  10. Koelli

    Koelli Foren-Gott

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    AW: Zu wenig Wettbewerb bei Breitbandanbietern

    Sie nutzen die Leitungen ja nicht "einfach so". Sie zahlen Miete dafür. Somit verdient die Telekom selbst an Kunden noch was, die zur Konkurrenz gewechselt sind.

    Warum soll denn bitte jeder DSL-Anbieter eigene Leitungen verlegen? Das ist weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll!
    Oder sollen etwa Audi, Mercedes, Ford, usw auch alle eigene Straßen bauen?

    So lange es genug Kapazitäten in den vorhandenen Leitungen gibt, ist es doch Blödsinn, direkt neben der bestehenden Leitung eine neue zu verlegen. Sinn macht das höchstens noch in bisher nicht ausgebauten Gebieten. Aber da will dann auch kein Unternehmen investieren, weil es sich aufgrund der Einwohnerzahl nicht rentiert.
     

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