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Zimmerantenne: Grundsatzfragen

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von bigfraggle, 14. September 2004.

  1. bigfraggle

    bigfraggle Junior Member

    Registriert seit:
    10. September 2004
    Beiträge:
    110
    Ort:
    Berlin
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    Hallo zusammen,

    ich habe da zwei wahrscheinlich simple Fragen zu Zimmerantennen:

    1. Wenn man eine aktive Antenne nicht mit Strom versorgt, hat man dann sozusagen eine Passive?

    2. Viele Zimmerantennen haben ein recht kurzes Kabel. Kann man bedenkenlos auf 3 bis 4 Meter verlängern?

    Gruß und Danke im voraus
    bigfraggle
     
  2. Antenno

    Antenno Senior Member

    Registriert seit:
    9. August 2004
    Beiträge:
    155
    Ort:
    Mönchengladbach
    AW: Zimmerantenne: Grundsatzfragen

    Hi,

    zu 1)
    Dann hast du nicht nur eine passive, sondern auch noch eine kabellose ;-) Im Ernst: Der nicht mit Strom versorgte Verstärker ist fast wie eine offene Verbindung. Wenn überhaubt kommen nur noch stärksten Sender rein. Was anderes ist das, wenn du den Verstärker (stufenlos) bis 0dB Verstärkung herunterregeln kannst, aber selsbt dafür wird er Strom brauchen.

    zu 2)
    Jede weitere Verlängerung und Stecker/Kupplung bringen Verluste mit sich, vor allem bei passiven Antennen. Bei einer aktiven Antenne, wo der Verstärker direkt an der Antenne ist, kannst du fast bedenkenlos einige bis etliche ;-) Meter verlängern - das hängt von der Verstärkung ab. Übrigens gilt das nicht nur für Zimmer-, sondern für alle Antennen!
    Das ist auch quasi schon der einzige Vorteil von aktiven Antennen! Ich würde eine passive mit kurzem Kabel verziehen, wenn du damit bis an das Fenster Richtung Sender kommst.

    gruß,
    Mario
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2004
  3. emtewe

    emtewe Lexikon

    Registriert seit:
    4. August 2004
    Beiträge:
    21.006
    Ort:
    Rheinland
    AW: Zimmerantenne: Grundsatzfragen

    Das ist wohl richtig, aber bei DVB-T bedeutet ein schwächeres Signal nicht unbedingt auch eine schlechtere Signalqualität. Ich habe bei meinem Hyundai HST 110 H, mit einer Zimmerantenne (Stabantenne passiv) ca. 15 km vom Sender Köln (Colonius), durch verlängern der Antennenleitung zum Receiver (von 5 auf 15 m, die liegen zusammengerollt hinter dem Schrank) die Signalstärke zwar verringert, die Signalqualität aber deutlich verbessert. ( vorher 65/50 , nacher 57/70 )
    Letztendlich ist die Signalqualität der Abstand vom Nutzsignal zum Störsignal, und offensichtlich wird das Störsignal hier durch die Verlängerung stärker gedämpft als das Nutzsignal.
     
  4. bigfraggle

    bigfraggle Junior Member

    Registriert seit:
    10. September 2004
    Beiträge:
    110
    Ort:
    Berlin
    AW: Zimmerantenne: Grundsatzfragen

    zu 1)
    Hatte gedacht ich kaufe mir einfach ne aktive Antenne und verzichte auf Strom, falls eine Passive ausreichen würde. Naja... :eek:

    zu 2)
    Hm, Problem ist, dass ich die Antenne nur für meinen PC brauche. Und der steht 1. unterm Tisch und 2. ca. 2 Meter Luftlinie vom Fenster. Da komme ich mit einem kurzen Kabel nicht wirklich weit...
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2004
  5. Lox

    Lox Junior Member

    Registriert seit:
    4. Juni 2004
    Beiträge:
    30
    Ort:
    Braunschweig
    AW: Zimmerantenne: Grundsatzfragen

    Es gibt bei Antennenkabeln durchaus auch Unterschiede. Ich habe auch eine passive Antenne mit kurzem Kabel (1 Meter oder so). Ich wollte dieses Kabel mit einem 2 Meter Antennenkabel verlängern, um die Antenne auf den Schrank stellen zu können. Diese Verlängerung hat den Empfang aber derart verschlechtert, dass das Kabel nun ungenutzt im Schrank liegt.
    Im Zweifelsfall hilft nur ausprobieren.
     
  6. digital-rossi

    digital-rossi Junior Member

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    Technisches Equipment:
    Wisi FTA OR 86
    Dachbodenantenne DVB-T KC 19
    FRITZ!-Box SL WLAN
    FRITZ!-WLAN USB STICK
    AW: Zimmerantenne: Grundsatzfragen

    @bigfraggle,

    habe bei meiner Antenne (ok, schon ein paar Tage alt und auch schon analog im Einsatz) den Boden abgeschraubt und das vorhandene, kurze und nicht sehr hochwertige Kabel (Innenleiter nur aus ein paar verdrillten Drähten) abgelötet und gegen ein vernünftiges Antennenkabel getauscht, so ca 4 Meter. Damit haut der Empfang bestens hin, 50 km vom Sender entfernt.

    Fazit: scheinbar wurde bei meiner Antenne am falschen Ende gespart, eigentlich guter Verstärker aber miserables Kabel, ob du eine Bastelaktion startest musst du selber entscheiden..........

    Gruß

    digital-rossi
     
  7. Matthias K.

    Matthias K. Gold Member

    Registriert seit:
    10. September 2003
    Beiträge:
    1.441
    Ort:
    Velbert
    AW: Zimmerantenne: Grundsatzfragen

    Wollte ich doch meinen,
    ein gutes Antennenkabel ist
    1.) gut geschrimt - >90 dB
    2.) hat Verluste von weniger als 20 dB bei 900 MHz und 100 Meter,
    also bei 5 Metern und K66 weniger als 1 dB.

    Wenn man sich ein Verlängerungskabel auf Grundlage eines so guten Antennenkabels selber baut, ist es kein Problem, eine passive Antenne am anderen Ende des Raumes (oder eine Etage höher) aufzustellen.

    Wenn die passive Antenne nur ein Gerät versorgen soll, gibt es auch keine Verteilverluste.

    Ich würde es immer erst mit einer passiven Stabantenne ausprobieren.
    Die Technisat Digiflex TT1 kostet gerade mal 9.90 Euro.
    Vergleichbare kosten auch nicht mehr.
    Da kann man schon mal 10 Euro einsetzen.

    Ich habe (neben meinen Dachantennen) zum Probieren die DigiFlex TT1 (passiv) und die DigiFlex TT2 (aktiv).
    Starke Ortssender konnte ich noch nicht Testen, da das Netz Düsseldorf+Ruhrgebiet noch nicht gestartet ist.
    Ich kann nur Testen, wie der Empfang vom Testkanal 10 Langenberg und von den Kölnern ist.

    In jedem Fall komme ich hier zu dem Schluss, dass die Aktive nicht besser empfängt.
    Nur selten kann sie minimal was verbessern, meistens wird der Empfang eher schlechter/gestörter, da man nicht nur das Nutzsignal verstärkt, sondern auch die Störsignale.
    Es kommt sowieso eher auf die Qualität an, als auf die Pegel.
    Natürlich ist ein gewisses "Maß an Pegel" notwendig,
    um überhaupt irgendeine Qualität zu erreichen.

    Motto als Fazit oder Fazit als Motto :
    Lieber 30% Pegel und 100% Qualität,
    als 90% Pegel und 80% Qualität !
     

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