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ZDF-Prominenz setzt sich für Chefredakteur Brender ein

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 21. Februar 2009.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Hamburg - Eine Reihe prominenter ZDF-Journalisten setzt sich für den Verbleib von Chefredakteur Nikolaus Brender im Amt ein.

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  2. frankie292

    frankie292 Guest

    AW: ZDF-Prominenz setzt sich für Chefredakteur Brender ein

    Mal sehen, ob der unionsnahe Freundeskreis sich davon beeindrucken lässt. Allein die Tatsache, dass sich diese Herren und Damen in Freundeskreisen zusammen finden, zeigt wie sehr ihnen die Unabhängigkeit des ZDF am Herzen liegt. Diese Leute sollte sich ein Beispiel am BBC Trust nehmen, nur ist so ein Verwaltungsratsposten eher ein Zubrot für 'verdiente' Persönlichkeiten und erfordert kein Zeugnis in Unabhängigkeit und Zivilcourage.
     
  3. Kalle

    Kalle Gold Member

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    AW: ZDF-Prominenz setzt sich für Chefredakteur Brender ein

    Da zeigt sich mal wieder wie sich unionsnahe Kreise einen unabhängigen Rundfunk vorstellen - es soll Hofberichterstattung für die CDU sein, so wie es SAT.1 bereits parktiziert.
    Ich als Niedersachse kann mich noch gut daran erinnern, wie die CDU hier Ende der 70er parteipolitisch Einfluß auf den NDR nehmen wollte. Albrecht kündigte den Staatsvertrag, Stoltenberg machte es ihm nach und der Fortbestand des NDR stand auf der Kippe.
    Und das nur weil der NDR ausgewogen berichtete was man heutzutage von Rundfunkanstalten wie BR oder mdr nicht sagen kann. Es ist nur noch eine Frage bis der hr von Koch auf Unionslinie getrimmt wird.
     
  4. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    AW: ZDF-Prominenz setzt sich für Chefredakteur Brender ein

    Dafür werden WDR, NDR und vor allem RBB von der SPD kontrolliert.... das ist leider so.
    Aber durch den Förderlalismus wird das halt durch zB den BR etwas ausgeglichen.

    Einen völlig politikfernen Sender wird es nie geben, auch nicht in anderen Ländern. Das ist utopisch. Auch jede Zeitung steht einer politischen RIchtung nahe. Solange man das weiß ist es ok, dann weiß man bestimmte Dinge richtig einzuschätzen.
     
  5. frankie292

    frankie292 Guest

    AW: ZDF-Prominenz setzt sich für Chefredakteur Brender ein

    Vom angelsächsischen Journalismus hast du wahrscheinlich noch nichts gehört. Auch der US TV Journalismus war traditionell unabhängig und gut, bis Herr Murdoch mit FoxNews mit seiner Version von 'fair and balanced news' Meinungsmache zu betreiben versuchte.
    Der deutsche ÖRR sollte eigentlich die BBC als Vorbild haben. So wahnsinnig nahe sind sich deutscher und britischer Rundfunkjouralismus nicht mehr. Der NWDR war der Leuchtturm und kommt auch heute noch dem BBC Vorbild am nächsten.
    Wir brauchen keinen Schwarz-und auch keinen Rotfunk, sondern einen unabhängigen Rundfunk, der rechts und links und alle in der Mitte ärgert.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. Februar 2009
  6. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    AW: ZDF-Prominenz setzt sich für Chefredakteur Brender ein

    Auch die BBC ist keinesfalls frei von politischen Einflüssen. Die BBC wird immer noch gerne verklärt als das Ideal einer Rundfunkanstalt. Gerade aber die BBC wurde in den letzten Jahren von einem Skandal nach dem anderen erschüttert.

    zu den US Sendern: diese sind keinesfalls neutral. Im Gegenteil, dort wird noch stärker in eine politische Ecke polarisiert als bei uns.

    Fox News: gemäßigt bis extrem rechts.
    MSNBC: gemäßigt bis extrem links (bzw. "US-liberal")
    CNN: noch am neutralsten, aber auch eher nach "liberal" tendierend

    NBC: deutlich "liberal", betrieb zuweilen Wahlkampf für Obama (wäre in der Form in Deutschland nie von einer TV Anstalt geduldet worden!)

    ABC und CBS sind wie CNN relativ neutral, aber sind auch eindeutig den Demokraten zugewandt.

    Mit den Zeitungen im angelsächsischen Raum braucht man gar nicht erst anfangen. Die sind alle eindeutig einer politischen Richtung zuzuordnen !
     
  7. frankie292

    frankie292 Guest

    AW: ZDF-Prominenz setzt sich für Chefredakteur Brender ein

    @Terranus.. na richtig kennst du dich wirklich nichts aus.... FoxNews als gemäßigt bis extrem rechts zu bezeichnen ist lächerlich, genauso wie MSNBC als gemäßigt bis extrem links. FoxNews bedient ausschließlich die konservativen Republikaner und die religiöse Rechte und hat nicht wenige Dampfplauderer aus dem populistischen Talk-Radio im Programm. Weil FoxNews mit dieser Masche Erfolg hatte und MSNBC keinen, hat sich MSNBC aus der Talk Radio Schiene bedient und bietet solchen Dampfplauderer ebenfalls eine Bühne.
    Die traditionellen Nachrichtensendungen der großen Networks ABC NBC und CBS werden zwar gerne von den Republikanern als 'liberal' verhöhnt. Das liegt aber lediglich daran, dass sie nicht die republikanische Linie vertreten, sondern unabhängig agieren.
    Ähnliches findet man auch hierzulande bei einigen unionstreuen Politkern und Anhängern, für die alles Rotfunk ist, was nicht der eigenen Meinung entspricht.
    Und was die BBC angeht, ja da gab es Skandale, nur hatten die nichts mit der Unabhängigkeit der BBC zu tun.
     
  8. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    AW: ZDF-Prominenz setzt sich für Chefredakteur Brender ein

    ich schaue regelmäßig die US Sender und die Nachrichten... ich denke eher du betrachtest es nicht ganz neutral.

    Klar verhöhnen die Republikaner die Sender, die nicht pro rechts sind. Aber NBC als neutral zu bezeichnen ist objektiv betrachtet falsch. NBC hat schlicht pro Obama berichtet. Auch wenn man für Obama war - wie ich auch - muss man das objektiv so sagen.
    Fox News ist extrem rechts, bis auch wenige Sendungen, das stimmt. Dafür ist MSNBC aber eben das Gegenteil.

    Dazu kommt noch, dass die US Sender von ihren Besitzern beeinflusst werden. NBC wird nie böse über GE berichten, CBS nicht über Viacom etc.
    Fox News schon gar nicht über Murdoch und MSNBC nicht über Bill Gates....

    Der US Rundfunk ist alles, aber nicht unabhängig.
     
  9. frankie292

    frankie292 Guest

    AW: ZDF-Prominenz setzt sich für Chefredakteur Brender ein

    Habe ich auch nicht behauptet.. nur gibt es in den Networks immer noch eine klare Trennung von Nachricht und Meinung und so etwas wie eine linke Berichterstattung gibt es in den US Medien überhaupt nicht, so wie du das suggerierst.
    Und das hat auch nichts damit zu tun, ob ich etwas neutral oder weniger neutral betrachte, sondern liegt ganz einfach in der Natur der Sache, dass Big Business, völlig egal ob es GE oder Viacom oder Disney ist, immer im Zweifel eine republikanische Administration bevorzugen.
     
  10. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    AW: ZDF-Prominenz setzt sich für Chefredakteur Brender ein

    Mir fallen zwei Sendungen im US Fernsehen ein, die tatsächlich neutral sind:

    "Meet The Press " und " The McLaughlin Group ". Beide laufen schon so lange, dass sie sich einen gewissen Status erarbeitet haben und sich Unabhängigkeit "leisten" können.

    Bei Meet The Press muss man aufpassen. Seit Russert tot ist - und er war wirklich ein neutraler Journalist, einer der wenigen in den USA - besteht die Gefahr, dass auch hier eher demokratisch angehaucht berichtet wird, Gregory der neue Moderator ist zweifellos auch ein eher den Demokraten zugeneigter.
     

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