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ZDF info will's wissen: Bietet Hartz-IV "Genug zum Leben?"

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 17. Dezember 2018.

  1. Wechsler

    Wechsler Gold Member

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    Möglicherweise geht es eher darum, die abhängig Beschäftigten schon mal auf das künftig geplante Lohngefüge einzustellen. ;)

    "Seht her, mit diesem Netto kommt ihr doch prima aus!" (Und der ganze Rest darf in der nächsten Finanzkrise gleich abgeliefert werden.)

    Im gleichen Zug kann auch schön erklären, daß für die digitale Teilhabe ja ein öffentlich-rechtlicher Fernseher und ein paar Megabyte über Mobilfunk reichen, die schlimm teure Glasfaser bräuchten wir in Neuland doch gar nicht. :LOL:
     
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  2. Solmyr

    Solmyr Wasserfall

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    Ich sage es mal so. Auf dem Land dürfte man damit deutlich leichter über die Runden kommen, als wie in der Grossstadt, wo das Leben eh immer teuerer ist.
     
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  3. Ulti

    Ulti Wasserfall

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    Schön für dich. :)
     
  4. pedi

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    ich denke, das hebt sich auf. auf dem land in einem dorf gibts z.b. keine tafel. da müsstest du in die nächste stadt, was auch geld kostet, wenn auf den bus o.ä. angewiesen bist.
     
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  5. John22

    John22 Gold Member

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    Die Unfallversicherung ist das Unnötigste von der Liste, weil das im Normalfall nur für dauerhafte Folgen eines Unfalls hilft und auch nur wenn man ein hohe Progression mit 1000 % hat. Zusammen seltener als man denkt.

    Viel wichtiger ist eine private Haftpflichtversicherung mit mindestens 10 Mio. je Personenschaden, bei diversen verursachten Schäden hilft und eine Forderungsausfalldeckung hat, weil ein Schadensverursacher einem selbst zugefügten Schaden keine solche Versicherung hat.
     
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  6. Kurz

    Kurz Board Ikone

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    Ein lediger Beamter bekommt nach 5 Jahren Dienst bei Dienstunfähigkeit eine Mindestversorgung von ~ 1.600,00 EUR (Höhe ist Abhängig vom Dienstherrn, aber unabhängig von der vorherigen Besoldung).
    Was bekommt ein Arbeitnehmer nach 5 Jahren als Erwerbsunfähigkeitsrente?
    Wie hoch ist der Mindestlohn bei Vollbeschäftigung?
    Wie hoch ist Harz IV?
    Was ist angemessen?
    Was ist gerecht?
     
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  7. Satt18

    Satt18 Silber Member

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    Wir haben schon lange 2 Problemfelder, Hartz4 und der niedrige Lohn! Es bringt nichts diese Themen miteinander zu vergleichen.

    Beides ist eine Schande für eines der reichsten Länder der Welt! Politik und Wirtschaft sollten sich schämen!

    Das Thema "Rümänische Arbeiter" beleuchtet die "schöne" Arbeitswelt und hier geht es um das "intelligente" Hartz4 System.
     
  8. emtewe

    emtewe Lexikon

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    Beides ist aber mit einer der Gründe für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands. Deutschland gilt im internationalen Vergleich als eine Art hochqualifiziertes Billiglohnland. Wenn du möchtest dass es allen besser geht, dann fängt das mit höheren Löhnen an, aber in dem Moment ist Schluss mit dem Exportweltmeister.
    Leider sind die Zusammenhänge in einer globalisierten Welt sehr komplex, und HartzIV und der Niedriglohnsektor, sind aktuell das Erfolgsrezept des Exportweltmeisters.
    Die Themenbereiche HartzIV, Niedriglohnsektor und die exportorientierte Ausrichtung der Wirtschaft, kann man eigentlich nicht getrennt betrachten, sie gehören zusammen: Der Export bringt das Geld, der Niedriglohnsektor ermöglicht den Export, und HartzIV ist das Druckmittel welches den Niedriglohnsektor am Laufen hält.
    Wie will man diese Kombination aufbrechen?
    Ein Konzept diese Situation insgesamt zu beenden habe ich noch von keinem Politiker, von keiner Partei, gesehen.
     
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  9. samsungv200

    samsungv200 Platin Member

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    Es ist einfach so, dass die Schere zwischen Niedriglohn und dem Spitzenverdiener zu weit auseinander geht. Im oberen Bereich etwas abzwacken und nach unten verteilen. Es kann doch echt nicht war sein, dass schwere Jobs, mit dem man eh kein Rentenalter erreicht, das Gehaltstechnisch an der Armutsgrenze rangiert, leben muss und anderseits bspw. Manager Gehälter utopischer Art kassieren.
     
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  10. emtewe

    emtewe Lexikon

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    So einfach ist das nicht, wie ich schon sagte, Deutschland ist aktuell ein Billiglohnland, und zwar durchgehend. Auch der deutsche hochqualifizierte Ingenieuer, wird im internationalen Vergleich hier oft zu gering entlohnt. Ich kenne Bereiche da bekommst du, je nach Ausbildung, im europäischen Ausland schon 130-150%, und wenn du noch weiter weg gehst, schnell 200% oder mehr. Wenn du denen noch etwas "abzwackst", dann sind sie schlicht weg. Das "Billiglohnland" zieht sich durch die ganze Ebene, bis hin zu den hochbezahlten, zumindest für die, die am Exportüberschuss direkt beteiligt sind.

    Ich sehe hier in Deutschland vor allem 3 Branchen extrem übervorteilt, und das ist das ganze Banken- Finanzdienstleistungs- und Versicherungssystem. Ich bin mir nicht sicher, dass diese Branchen, gemessen an ihrer Leistung, einen gerechten Anteil haben.
    Tja, und dann natürlich die großen Konzerne, egal ob Pharma, Chemie oder Energie, deren Geschäftsmodelle erscheinen mir auch höchst fragwürdig. Da werden über Jahrzehnte Subventionen vom Staat kassiert, und wenn es ans Rückzahlen geht zerlegt man die Firma und droht mit Pleite, siehe Kernkraft zB.

    Daher kann ich Forderungen linker Politiker bezüglich der Verstaatlichung von Banken und Großkonzernen, recht gut verstehen. Mir fehlt natürlich die Sachkenntnis das zu beurteilen, aber auch fehlt mir die öffentliche Diskussion darüber, insbesondere nach Aktionen wie der letzten Finanzkrise, oder dem Atomausstieg. Bei beiden Ereignissen ist bei mir der Eindruck hängen geblieben, da haben Unternehmen den Staat mal so richtig über den Tisch gezogen, und der Steuerzahler ist am Ende der Dumme. Und das schlimmste dabei, das scheint allen Politikern irgendwie egal zu sein, man macht weiter wie bisher, und wartet auf die nächsten Krisen, um sich erneut über den Tisch ziehen zu lassen...
     

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