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Windlast wie hoch und wie sichern?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Torsten68, 22. März 2007.

  1. Torsten68

    Torsten68 Junior Member

    Registriert seit:
    18. März 2007
    Beiträge:
    47
    Ort:
    Dortmund
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    So nach dem ich hier super hilfe in Sachen Reciver,Drehanlage und anderes gefunden bzw. bekommen habe ich noch das Problem Windlast?
    Wie ist das mit der Windlast bei einer 100cm Schüssel ? Der Mast, Länge ca. 2,00m,davon würden ca140cm aus dem Dach ragen Durchmesser 48mm (Mit 2,00mm Wandungsstärke!) die ca 80 cm im Inneren könnte ich an 2 übereinander liegenden Sparren mit 2 Mastschelle für Masten von 43 - 49 mm befestigen bzw eventuell noch mit einer Mastfußschelle für Bodenmontage (Boden ist aus Holz) verstärken würde das reichen?

    oder vielleicht doch lieber Dachsparrenhalter welcher wäre da der Richtige?
    http://www.srt-versand.de/shopdh/catalog/product_info.php?cPath=541_543&products_id=4217

    Oder diesen?

    http://www.srt-versand.de/shopdh/catalo ... ts_id=4218

    Oder diesen?
    http://www.sat-markt.com/sess/utn;jsess ... 073%253D29

    Welchen könntet Ihr empfehlen?



    Also ich habe einen 100cm Spiegel dieser soll an einen Motor wie viel Platz brauch ich eigentlich am Mast bzw wie hoch müsste er mindestens sein liege ich mit meinen 1,20m ungefähr richtig oder vielleicht doch weniger
    Hier der Motor:
    http://www.srt-versand.de/shopdh/catalo ... ts_id=3345
    die schüssel:
    http://www.srt-versand.de/shopdh/catalo ... ts_id=2739
     
  2. Grognard

    Grognard Guest

    AW: Windlast wie hoch und wie sichern?

    Hallo, Torsten68,
    ein 48 er Mast ist je nach Wandstärke des Rohres eventuell zu schwach, ich würde einen 60 er nehmen, besonders für die Größe der Schüssel, und als Befestigung Deine Variante wählen, ohne Sparrenhalter, das sieht dann so aus
    [​IMG]
    [​IMG]
    Gruß, Grognard
    PS: hier noch eine Info http://www.kathrein.de/de/sat/tinfos/download/TA-60.pdf
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22. März 2007
  3. Torsten68

    Torsten68 Junior Member

    Registriert seit:
    18. März 2007
    Beiträge:
    47
    Ort:
    Dortmund
    AW: Windlast wie hoch und wie sichern?

    Würden den 80cm im inneren reichen zum Befestigen weil ich brauche ja außen ca 120cm für Schüssel und Motor?

    Oder lieg ich mit meiner Berechnung falsch?
     
  4. Grognard

    Grognard Guest

    AW: Windlast wie hoch und wie sichern?

    Wichtig ist für die Berechnung das Maß über der ersten Einspannstelle, und da reicht das bei einem 60 er Mast in jedem Fall
     
  5. Worringer

    Worringer Platin Member

    Registriert seit:
    18. April 2005
    Beiträge:
    2.473
    Ort:
    Köln
    AW: Windlast wie hoch und wie sichern?

    Um den ganzen Schätzungen bezüglich der Dimensionierung mal ein Ende zu bereiten, habe ich die Sache mal ausgerechnet. Zu allererst: Dein ø48x2 ist zu schwach. Das Rohr ist bereits bei der Biegung kaputt und ums 1,5-fache überlastet bzw. die gesamte Sicherheit wird da bereits aufgebraucht. Also habe ich dann ein ø60,3x4 gewählt und da hast Du eine 2fache Sicherheit ggü. der zuläßigen Spannung in der Biegung und sogar eine 135fache Sicherheit ggü. der zuläßigen Scheerung drin.
    Die erforderlich Kraft an der ersten Einspannung beträgt rund 150 kg.
    Die Einspannung am Boden ist nicht das Problem, entscheidend ist, wie das Rohr mit Biegung klarkommt.
    Achja, ich habe mit einer Windgeschwindigkeit von 100 km/h (=Windstärke 10) gerechnet.

    Nachfolgend die Berechnung:
    [​IMG]
    [​IMG]

    Ergänzung: Die hier oftmals zitierte Anleitung von Kathrein ist meiner Ansicht nach unvollständig. Sie vernachläßigt den wichtigsten Faktor bei der richtigen Dimensionierung: die Biegung und die daraus resultierende Biegespannung sowie die Scheerung/Torsion. Was Kathrein mit dem Biegemoment meint, ist lediglich auf die Einspannung bezogen und sagt nichts über die erforderlich Mindestgröße eines Mastes aus.
    Ein Bauteil hält statisch viel aus, aber sobald eine Biegung/Moment/Torsion auftritt, ist es vorbei mit der Haltbarkeit. Ferner läßt diese Anleitung die Dauerfestigkeit außer Acht. Nach dem Smithdiagramm ist die Dauerfestigkeit bei S235 gegeben, wenn die Biegespannung <=170 N/mm² ist, was bei dem ø60,3x4 der Fall ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. März 2007
  6. Torsten68

    Torsten68 Junior Member

    Registriert seit:
    18. März 2007
    Beiträge:
    47
    Ort:
    Dortmund
    AW: Windlast wie hoch und wie sichern?

    @ Worringer

    Wow jetzt bin ich platt :eek:
    Soviel Rechnerei nur um mir und anderen Usern zu Helfen
    verstehe leider nicht ganz die Rechnung aber wenn du sagst das ein 60er Rohr und 80cm in inneren Reichen würden glaube ich das (da ich das nicht nachrechnen kann bin zu Blöd glaub ich :rolleyes:)

    Danke dir und natürlich auch Grognard

    Es Reichen dann auch diese schellen
    http://www.srt-versand.de/shopdh/catalog/product_info.php?cPath=541_566&products_id=3213 ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. März 2007
  7. Grognard

    Grognard Guest

    AW: Windlast wie hoch und wie sichern?

    @Worringer,
    sehr gut, ich wollte es nicht so ausführlich nach meinen Berechnungen posten, um keine Verwirrung zu stiften, Beruflich rechne ich sehr häufig solche Rohrkonstruktuionen für einen anderen Einsatz (Zugrohre) aus.
    Es stimmt natürlich, das bei dem Schema von Kathrein nur das Biegemoment an der ersten Einspannstelle betrachtet wird, deshalb rechne ich auch stets die Biegespannung, Verdrehung und Schubspannung durch. Du schilderst bei Deinen Berechnungen aber nur die Beispiele der schwächsten Wandstärken von nahtlosen Stahlrohren, gleichwohl ginge ein 48,2mm Rohr mit einer Wandstärke von = > 4mm. bei meinen Berechnungen setze ich immer die von Antennenhersteller angegeben höchste technische Windlast an, da oberhalb dieser bei absolut starr befestigten Masten mit einer bleibenden Verformung der Schüssel zu rechnen ist, aus diesem Grund sollte der Mastfuß immer in einem Zahnprisma, wie auf meinem Bild geführt werden, die Rundstahlbügel lösen sich zu schnell.
    Gruß, Grognard
     
  8. Worringer

    Worringer Platin Member

    Registriert seit:
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    Ort:
    Köln
    AW: Windlast wie hoch und wie sichern?

    Ich rechne häufig mit Trägern aller Art sowie Bolzen, die Lasten bis 150t aufnehmen müssen und unter Wärmeeinfluß stehen.
    Ich habe mich auf ø48,2x2 bezogen, weil der Ursprungsautor sagte, daß er bereits ein solches Rohr besitzt. Du hast natürlich Recht, aber es spielt ja auch eine Rolle, ob es diesen Typ so ohne weiteres zu kaufen gibt. Das ø60,3x4 ist ein Standardmaß, zumindest ist es weniger problematisch solch eine Abmessung zu bekommen.
    Er kann natürlich noch den Werkstoff entsprechend wählen, weil er dazu keine Angaben gemacht hat, nahm ich "Schweineeisen". Bei 1.4541 (=V2A) sieht die Belastung natürlich anders aus, aber wo bekommt man ohne Weiteres zur Zeit V2A?
    Ich habe keine Angabe gefunden, wie hoch die maximale Windlast bei seiner Schüssel sein wird, aber ich denke, daß die Formel zur Umströmungskraft einigermaßen hinkommt. Vielleicht ist es eher weniger, weil ich den cw-Wert mit der Obergrenze angesetzt habe.
    Die Sache mit der Einspannung ist ein nächstes Problem. Ich bin ein Anhänger einer Schweißverbindung (in diesem Fall reichen Kehlnähte) zwischen dem Rohr und einer Platte und vier Schrauben mit Dübbeln ins Fundament. Letztendlich kommen ohne Schelle 1.200 Nm dort an und das ist mit einer richtigen Schweiß- und Schraubverbindung zum Fundament kein Problem. Da dort eine Schelle dazwischen ist, muß diese die Kraft aufnehmen und die ist mit 1.500 N für eine Schelle recht hoch und ich stimme Dir zu, daß diese besonders zu sichern ist.

    Wie hast Du gerechnet? Würde es Dir was ausmachen, mir diese mal bitte zu schicken (meine richtige E-Mailadresse sende ich Dir per PN)?
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. März 2007
  9. Worringer

    Worringer Platin Member

    Registriert seit:
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    Köln
    AW: Windlast wie hoch und wie sichern?

    Es ist kein Problem da zu helfen und diese Rechnerei ist im Maschinen-/Apparatebau Standard und steht am Anfang jeder Konstruktion von Trägern, daher hat es auch nur fünf Minuten gedauert und Dir ist mit dem Nachweis geholfen.

    Sie sollten halten, wenn Du sie richtig befestigt. Verwende am Besten M8-Schrauben, da hält jede rund 750 kg (wenn es eine 4.6er ist) und Du verbaust vier davon. Stell sicher, daß auch das Material, wo die Schrauben reinkommen ebenfalls diese Krafte aushält, denn dieses muß auch mit rund 200 kg an dieser Stelle klarkommen.
    Wenn Du willst, dann schreib mal, in was die Schraube rein soll und dann sehen wir weiter.
     
  10. Torsten68

    Torsten68 Junior Member

    Registriert seit:
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    AW: Windlast wie hoch und wie sichern?

    Die Schellen muss ich in einen Holz sparren vom Dach anbringen würde das halten?
    Leider habe ich keine andere Möglichkeit der Befestigung
     

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