1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

Wieviel Stunden auf Micro SD

Dieses Thema im Forum "Digitale Audio- und Videobearbeitung" wurde erstellt von kawadriver, 17. Februar 2018.

  1. simonsagt

    simonsagt Gold Member

    Registriert seit:
    11. April 2014
    Beiträge:
    1.602
    Zustimmungen:
    298
    Punkte für Erfolge:
    93
    Anzeige
    Eben! Gute Analogquellen kann man auch in FullHD und höher digitalisieren. Das betrifft aber Kinofilme. VHS ist auflösungstechnisch eher bei der Hälfte von PAL anzusiedeln. Kompliziert wird es wohl, weil die Farbinformation eine andere Auflösung als die Helligkeit hat. Gefragt wurde halt nach SD Qualität und sowas gibt es nicht. Gemeint wird gewesen sein, wieviel Datenrate braucht es um VHS zu digitalisieren.

    Nein. Das wird nur so propagiert von den Scheibenherstellern und Fernsehkanälen. Die denken analog. Daher haben die auch keine Probleme damit, uns hochskaliertes Material als HD zu verkaufen.

    Aber hier geht es um selbst codiertes Material. Es ist kein Problem, eine SD Datei mit einer Qualität zu erstellen, die höher ist, als eine UltraHD Datei. Was richtig ist: die höchste erreichbare Qualität (Informationsrate im Gegensatz zu Datenrate) bei SD ist niedriger als bei höheren Auflösungen. Da hier aber eine Ausgangsquelle vorliegt, die weniger Informationen hat, als in SD unterzubringen sind, ist SD Qualität bedeutungslos.

    Das ist wieder analoges Denken. Schwer rauszubekommen, da man es einfach gewohnt ist. Vielleicht auch nur ein umgangssprachliches Problem, ich mache ja die gleichen Fehler. Die Formulierung mit der Datenrate kommt aus einer Zeit, als man beispielsweise DVDs mit fixer Datenrate hatte. Und ja, wenn man da zu niedrig ansetzte, hat man zuviele Artefakte bei Nebel und Rauschen und sowas.

    Und damit komme ich zum näcshten Punkt
    Du ignorierst den verwendeten Codec. Natürlich, man kann VHS mit mpeg2 komprimieren, das ist ja nur "SD Qualität". Am besten noch mit hoher Datenrate. Aber wie gesagt, das ist analoges Denken. Wenn du Material selber codierst, kannst du dich vom analogen Denken befreien und tun was du willst. Anstatt blind die DVD-Qualtiät-Ausgabe im Converter zu wählen, verwendest x264 und optimierst mit den Optionen grain und deiner persönlichen Qualitätsforderung auf einen Bruchteil der Größe mit gleicher und teils höher Qualität. Die "höhere" Qualität bezieht sich darauf, dass weniger Qualität verloren ging, an besonders verrauschten Stellen im Vergleich zu mpeg2(DVD) oder x264 ohne grain tuning oder x264 mit fixer Datenrate.

    Die zwei Durchgänge verstehe ich nicht, weil das uneindeutig ist. Mit "hoher Datenrate" zu digitalisieren und danach erst zu komprimieren kann man machen, wenn man nicht die Rechenleistung hat, um in Echtzeit zu komprimieren oder der Digitalisierer nicht gut mit dem Komprimierer verbunden ist. In zwei Durchgängen zu komprimieren (2-Pass) macht man bei einer vorgegebenen Zielgröße um die Eigenheiten variabler Datenrate besser auszunutzen. Normal um auf Rohlinggröße zu optimieren. Ansonsten nimmst du bei variabler Datenraten einfach eine Qualitätsstufe und keine Datenrate. Dadurch ist eben die Zielgröße variabel.
     
  2. kawadriver

    kawadriver Senior Member

    Registriert seit:
    19. März 2013
    Beiträge:
    423
    Zustimmungen:
    74
    Punkte für Erfolge:
    38
    Also habe mir jetzt den Game Capture V3 bestellt und eine externe Festplatte die ich an den V3 hänge. Dort spiel ich dann meine VHS drauf.
     
  3. simonsagt

    simonsagt Gold Member

    Registriert seit:
    11. April 2014
    Beiträge:
    1.602
    Zustimmungen:
    298
    Punkte für Erfolge:
    93
    Sicherlich eine übersichtliche Lösung.

    Falls du Zugriff auf dem PC auf die Codieroptionen hast, kannst ja rumexperimentieren. Ich hoffe die haben das auch auf VHS optimiert, denn mit dem HDMI-Eingang und dem Klinken-Stecker für Analog, ist Analog wohl eher nachrangig bedacht worden bei dem Gerät.
     
  4. kawadriver

    kawadriver Senior Member

    Registriert seit:
    19. März 2013
    Beiträge:
    423
    Zustimmungen:
    74
    Punkte für Erfolge:
    38
    So hab die Sachen nun da. Nun gibts ein Problem. Wenn ich den Videorecorder mit dem v3 verbinde mit den chinch Stecker wird immer kein Signal angezeigt. Verbinde ich meine Digitale Videocamera per chinch mit den v3 geht es. Weiß jemand da Bescheid?
     
  5. simonsagt

    simonsagt Gold Member

    Registriert seit:
    11. April 2014
    Beiträge:
    1.602
    Zustimmungen:
    298
    Punkte für Erfolge:
    93
    Entweder es liegt Signal an oder es liegt kein Signal an. Da sind keine Schaltspannungen drauf, wie es das bei Scartverbindungen gibt.

    Gibt dein Recorder denn permanent Signal auf den Cinch-Ausgängen? Musst das im Menü einstellen vielleicht? Ist das vielleicht ein Eingang und kein Ausgang, wo das anschließt?
     
  6. kawadriver

    kawadriver Senior Member

    Registriert seit:
    19. März 2013
    Beiträge:
    423
    Zustimmungen:
    74
    Punkte für Erfolge:
    38
    Oh mann, klar das sind Eingänge. Der VHS Recorder hat als Ausgang Scart. Da kann es natürlich nicht funtionieren. Da müsst ich praktisch einen Scart zu Hdmi Adapter zwischen den VHS und den V3 schalten.
     
  7. simonsagt

    simonsagt Gold Member

    Registriert seit:
    11. April 2014
    Beiträge:
    1.602
    Zustimmungen:
    298
    Punkte für Erfolge:
    93
    Scart auf Cinch tut es auch. Außer du hast so nen HDMI-Adapter rumliegen. Du gaukelst dem Gerät halt dadurch u.U. vor, die Informationsrate wäre viel höher, wenn du vorher einen externen A/D-Wandler schaltest. Kann gut sein, falls der A/D-Wandler im Gerät Mist ist. Ansonsten machst halt eventuell die Files unnötig groß.

    Es gibt auch Grabber mit Scart-Eingang. Je nachdem wie du den tatsächlich einsetzen willst... Ich hab mir den Spaß gegönnt und beim Hersteller mal den Anfang des Werbevideos angeschaut. Die vermarkten die Kiste eher als Nachrüstsatz für einen Receiver der kein PVR kann.

    Als Standalonelösung jedenfalls sicherlich interresant zum Konvertieren von VHS. Falls du die Rechenarbeit am PC machen willst, hast jedenfalls mehr Auswahl an Grabbern. Meine letzten Konvertierungen habe ich mit einem TV-Stick gemacht, der einen analogen Eingang hatte. Und da davor mit meiner damaligen analogen TV-Karte und deren Eingang.
     
  8. Tassinho

    Tassinho Neuling

    Registriert seit:
    4. April 2018
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Hallo,

    ja die Bildqualität kannst oft vergessen, egal die Dinger sind aber gesichert!

    Gruß

    Tassinho
     

Diese Seite empfehlen