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Wie funktioniert das Verzahnen der Ebenen bei der Einkabellösung?

Dieses Thema im Forum "Analog-Ecke" wurde erstellt von Frosty_1, 26. April 2005.

  1. Frosty_1

    Frosty_1 Junior Member

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    Hallo,
    da ich im Rahmen der Live Übertragung des Visa Untersuchungsausschusses es nicht geschafft habe, Phoenix (11009 V Lo2) und N24 (10803 H Lo1) zu empfangen, wollte ich mich doch mal erkundigen, warum das so ist.

    Wir haben immer noch die analoge Einkabellösung mit der Verschiebung der Ebenen im LNb. Ich hatte mir das so vorgestellt, daß das bei der Spiegelung so funktioniert. Eine Ebene, zum Beispiel die Horizontale, bleibt da, wo sie ist. Also bleibt die Oszillatorfrequenz Lo1 bestehen. Die Verktikale Ebende wird darüber gespiegelt. Also verändert mal Lo2 um ca 600. Man kann auch Lo1 überall belassen und von den Frequenzen einfach 600 abziehen, dann hat man es auch.

    Was mir aber auf gefallen ist, die Sender liegen aber nicht so, sondern sind etwas durcheinandergewürfelt. Müßten nicht alle Verkikalen Sender nach dem Spiegeln ober oder unterhalb der horizontalen liegen?

    Zu den Sendern Phönix und N24. Die liegen am unteren Rand der horizontalen und vertikalen Ebene. Kann es sein, daß die außerhalb des zu spiegelnden Bereiches des LNB liegen?

    Vielen Dank für jede Hilfe

    Frosty
     
  2. Hans2

    Hans2 Wasserfall

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    AW: Wie funktioniert das Verzahnen der Ebenen bei der Einkabellösung?

    Im Prinzip hast du recht, aber von den 64 Transpondern im Low-Band können in einer Einkabelanlage nur 24 für die Nutzung bereitgestellt werden. Um das Optimum zu erreichen werden deshalb bei den üblichen Einkabelanlagen die LOF 10,23GHz (V) und 9,65GHz (H) verwendet. Mit entsprechenden Bandpässen, werden die Empfangsbereiche eingeschränkt, so dass es am Übergang von der einen zur anderen Ebene zu möglichst keinen Störungen kommt.
    Wie bereits oben geschrieben, kann in einer Einkabelanlage nur eine begrenzte Zahl von Transpondern bereitgestellt werden, gegenwärtig werden aber 45 Transponder analog genutzt. Zudem stammen die meisten analogen Einkabelanlagen aus einer Zeit, als die Transponder 49...64 noch gar nicht genutzt wurden. Zudem änderten und ändern sich ständig die Transponderbelegungen. Bei einer solchen Lösung muss man sich also mit dem zufrieden geben, was vor 10 oder 12 Jahren angeboten wurde.
     
  3. Frosty_1

    Frosty_1 Junior Member

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    Niederrhein
    AW: Wie funktioniert das Verzahnen der Ebenen bei der Einkabellösung?

    Vielen Dank,
    so hatte ich mir das gedacht. Dann schneiden mir die Bandpässe sowohl den unteren Bereich der horizontalen als auch der vertikalen Ebene ab. Ich vermute mal, daß ich durch Kauf eines moderneren analogen Einkabel LNBs bei Ebay diese Kanäle bekommen würde, ich arbeite aber an der Umstellung auf eine Digitalisierung via Stern durch Legen neuer Kabel.

    Frosty
     
  4. Hans2

    Hans2 Wasserfall

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    Dresden
    AW: Wie funktioniert das Verzahnen der Ebenen bei der Einkabellösung?

    Analoge Einkabelanlagen werden bereits geraume Zeit nicht mehr hergestellt, so dass die Chance für eine bessere Nutzung der übertragbaren Transponder sehr gering ist. Zudem sind ja nur maximal 30 Transponder in einer analogen Einkabelanlage übertragbar, von denen auch noch einige durch nicht nutzbare Dienste belegt sind. Damit sind von den 45 derzeit angebotenen analog genutzten Transpondern im Idealfall nur maximal 25 wirklich empfangbar.
     
  5. tommy0910

    tommy0910 Silber Member

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    674
    AW: Wie funktioniert das Verzahnen der Ebenen bei der Einkabellösung?

    Wieviele Teilnehmer hast du denn? Laut der letzten(?) DF gibt es inzwischen LNB's, die 4 Teilnehmern ueber ein Kabel das volle Sortiment zur Verfuegung stellen koennen. Das braucht aber kompatible Receiver, weil die dem LNB sagen muessen, welches Programm uebertragen werden soll.
     
  6. Hans2

    Hans2 Wasserfall

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    Beiträge:
    7.782
    Ort:
    Dresden
    AW: Wie funktioniert das Verzahnen der Ebenen bei der Einkabellösung?

    Ist aber nicht neu, für analoge Satübertragung gab es das schon vor 10 Jahren z.b. von Grundig, heute für digitale Übertragung von z.b. Kathrein.
     

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