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Welche Dosen nach Master/Slave Schalter

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von lonkodonko, 8. März 2017.

  1. lonkodonko

    lonkodonko Neuling

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    Hallo.

    Folgende Situation:

    Im Haus meiner Großeltern möchte ich im OG ein SAT-Kabel, welches ins EG geht, auftrennen und diesen Master/Slave Schalter dazwischen hängen.

    Aktuell ist dieses Kabel im EG an eine Dose geklemmt und es hängt ein Receiver dran.

    Der Master Ausgang des Schalters soll dort wo das Kabel aufgetrennt wird direkt an eine Dose gehen und der Slave an das Kabel welches ins EG läuft und dort im Bestfall an der vorhandenen Dose bleiben.

    Da die Satelliten Installation schon ziemlich alt ist gehe ich davon aus, dass es ein 3- oder 4-Fach LNB ist ohne Multischalter. 100% sicher bin ich mir aber leider noch nicht.



    Welche Dosen brauche ich dafür? Ich gehe aktuell von Einzel/Stichdosen aus.


    Vielen Dank für jede Hilfe im voraus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. März 2017
  2. Thomas H

    Thomas H Platin Member

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    Ohne jetzt der Fachmann zu sein und wenn die SAT Anlage sooo alt ist, dann werkelt da sicher KEIN LNB mit 4 Ausgängen, denn diese "QUAD" LNBs gibt es wahrscheinlich bei der Erstellung der SAT-Anlag noch nicht.
    Ich tippe da auf ein Quatro LNB und einen 4-Fach Multischalter, der dann irgendwo unterm Dach hängt.
    Oder da werkelt tatsächlich ein QUAD-LNB wo man direkt 4 Receiver anschließen kann.
    Aber egal was für einen Schalter/Verteiler einbaust, du brauchst SAT taugliche Stichleitungsdosen.
    Und zu 99,9% wird wird es mit so einem Schalter nicht funktionieren 2 Receiver UNABHÄNGIG zu betreiben.
    Das liegt einfach an der Natur der Sache und hängt mit den Emfangsebenen zusammen.
     
  3. Rod Cor

    Rod Cor Gold Member

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    Mein Tipp: Lesen, da steht ohne MS ;) Ausserdem ist das für die Frage völlig irrelavant.

    Ich denke, wer den Begriff Master/Slave kennt,wird das wissen ;)

    Das sind normale Endosen, wobei man die ja auch weglassen kann. ;)
     
  4. lonkodonko

    lonkodonko Neuling

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    Danke für die Antwort.

    Mein Ziel ist es hauptsächlich, dass an der Position im OG fernseh geschaut werden kann aber es trotzdem für die Zukunft offen gehalten soll, dass man auch unten Fernseh schauen könnte. Beides gleichzeitig zu benutzen ist nicht der Anspruch.
     
  5. lonkodonko

    lonkodonko Neuling

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    Ist es jetzt egal ob Sichleitungsdose oder Enddose(mit Endwiderstand)?
     
  6. Dipol

    Dipol Talk-König

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    Korrekt bezeichnet sind Enddosen intern mit Abschlusswiderstand terminierte Richtkoppler-Durchgangsdosen oder in Sparversion Stich-/Einzeldosen mit einem internen Längsdämpfungsglied.

    Die Fehlbezeichnung von Stich-/Einzeldosen als Enddosen ist aber leider schon so verbreitet, die bekommt man nicht mehr in den Griff. Wenn eine echte Sat.-Enddose mit 10 dB Auskoppel-/Anschlussdämpfung keine Unterpegel verursacht, kann man die auch nehmen, aber die macht an Sternleitungen nur bei kritischen Hoch- und Überpegeln Sinn.
     
    elo22 gefällt das.
  7. Rod Cor

    Rod Cor Gold Member

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    Danke für die Präzisierung :)

    Der TE weiss jetzt aber erst recht nicht, was er nehmen soll ;)

    Es gibt hier keine Stichleitung und damit auch keine Stich/Enddosen. Wenn überhaupt, kauf die billigste Einzeldose mit Einloch-F-Stecker. Eingespeistes DVB-C oder T(2) überlebt den Schalter sowieso nicht.
     
  8. Dipol

    Dipol Talk-König

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    @lonkodonko war als Fragesteller mit Stich-/Einzeldose und in Beitrag # 5 mit der Endose (mit Endwiderstand) bereits auf dem richtigen Weg, bis einmal mehr eine falsche Endddose als angeblich "normal" ins Spiel gebracht wurde.

    Beispiele echter intern terminierter Endddosen:
    • Uraltmodell: KATHREIN ESD 22
    • Modemdosen mit Richtkoppler: AXING BSD 963-11 + WISI DB 09 M 0650
    • UniCable-Dosen ohne Schutzschaltung: AXING SSD 5-07 + JULTEC JAD307TRS
    • Userbandselektiv: AXING SSD 6-07 + JULTEC JAP307TRS + KATHREIN ESU 51
    Auch wenn das noch so oft falsch bezeichnet wird: Dosen ohne interne Terminierung sind keine Enddosen!
    Wenn du mir nicht glaubst, dass schau mal in die Kataloge der o. g. Hersteller, die zwischen Stich-/Einzeldosen und Enddosen fachlich einwandfrei trennen.

    Multischalter-Sternleitungen sind nichts anderes als geschaltete Stichleitungen und durch einen Master-Slave-Schalter mutiert weder eine Multischalter-Sternleitung noch ein Kabel an einem schaltbaren LNB zur Stammleitung.
    Überleben kann nur wer geboren wurde. Wenn der Master-Slave-Schalter am F-Anschluss angedockt wird bleibt DVB-C oder DVB-T(2) sowieso außen vor. Das ist, um bei deinem Sprachgebrauch aus Beitrag 2 zu bleiben, für die Frage wirklich völlig irrelevant. ;)

    Da sich der Master-Slave-Schalter nach der Stich-/Einzeldose befindet, ist es unerheblich ob die beiden Empfänger direkt oder über zusätzliche Stich-/Einzeldosen angeschlossen werden. Sollten das Sat.-Dreilochdosen sein, bleiben eben zwei Anschlüsse ungenutzt. Gewöhnlich reicht der Dosenpegel um die Einfügedämpfung eines Master-Slave-Schalters und einer weiteren Stich-/Einzeldose zu verkraften, bei einer echten Enddose mit 7 dB wird das schon enger.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. März 2017
  9. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    Zu der "Sparversion" muss ich mal meinen Senf hinzugeben.
    Ein Richtkoppler koppelt Signale vorzugsweise richtungsgebunden aus einer Stammleitung aus bzw. in eine Stammleitung ein, um Störungen zu unterdrücken. Eine Richtkopplerdose sorgt also dafür, dass vom Stammausgang der Dose zum Teilnehmeranschluss und auch vom Teilnehmeranschluss zum Stammausgang eine möglichst hohe Entkopplung herrscht. Da eine Enddose aber diesen Stammausgang gar nicht aufweist, ist in einer solchen Dose gar keine Richtwirkung, also auch kein Richtkoppler, erforderlich. Der Weg, den der Richtkoppler bevorzugt durchlassen würde, ist genau der Weg, der in einer Dose ohne Richtkoppler auch vorhanden ist. Also kann man den Richtkoppler weglassen.
    Ein weiteres gerne genanntes Argument ist eine "saubere" Rückflussdämpfung. Auch bei einem Richtkoppler koppelt sich eine Fehlanpassung am Abzweig in die Stammleitung ein, und zwar umso heftiger, je geringer die Auskoppeldämpfung ist. Wenn eine Enddose mit resistivem 7 dB Dämpfungsglied (was dann 7 dB Auskoppeldämpfung entspricht) am Ausgang offen gelassen wird, läuft das Signal um 7 dB gedämpft zum offenen Ende, wird reflektiert und läuft noch einmal durch das Dämpfungsglied zurück zum Stammeingang. So ist die Rückflussdämpfung am Stammeingang bei offenem Ausgang größer 14 dB, was mehr als ausreichend ist.
    Dies betrifft wohl gemerkt nur einen Ausgang (je Frequenzbereich). Wenn eine Dose mehrere Ausgänge im gleichen Frequenzbereich hat, muss die Dose mindestens an einem Ausgang sehr wohl eine durch einen Richtkoppler erzeugte Richtwirkung haben, der andere Ausgang kann wieder resistiv sein.

    Gruß, Klaus
     
  10. Rod Cor

    Rod Cor Gold Member

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    Ich frage mich, ob dem TE ist mit euren Antworten geholfen ist ;)

    Du solltest besser lesen, denn er will das Kabel vor der Dose auftrennen :p

     

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