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Wavefrontier T85 und Hellas2, Astra, Intelsat 10-02

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von tud3006, 2. Juli 2012.

  1. tud3006

    tud3006 Neuling

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    Hallo.

    Ich habe eine T85 Multifocus-Antenne mit 3 Quad Inverto Black Ultra LNBs. Nun möchte ich in Raum München (PLZ 85640) die drei Satelliten Hellas2 (39E), Astra (19.2E) und Intelsat 10-02 (0,8W) empfangen. Astra bekomme ich mit 100% Qualität auf allen Transpondern rein, da Astra sehr starker Satellit ist und auch noch wegen der Konstellation mittig auf die Multifeed Schiene liegt. Intelsat bekomme ich auch rein. Schwächster Transponder hat dann um die 70% Qualität bei schönem Wetter (wolkenlos, kein Regen) und fällt auf 30-40% bei Wolken und Regen oder ist ganz weg bei starkem Regen/Gewitter. Bei Hellas2 sieht es ein bisschen schlechter aus. Ich empfange die 12-tausender Transponder (zB: 12524, V, 30000, 7/8) mit ca. 80-90% Qualität bei gutem und bis zu 40-50% Qualität bei schlechtem Wetter. Jedoch die 11-tausender Transponder empfange ich GAR NICHT. Und für mich ist ein 11012 S2 Transponder mit HD-Kanälen am wichtigsten. Wenn das Hellas-LNB 1 cm höher liegt empfange ich auch die S2 Transponder. Die LNB-Halterung der T85 bietet jedoch keine Höhenverstellung an. Wenn ich die ganze Schüssel wie ein Lenkrad drehe (T85 bietet diese Möglichkeit an), liegt zwar das Hellas-LNB höher, jedoch das Intelsat-LNB niedriger und empfange da kaum noch was.

    Was mir noch komisch vorkommt: Elevationswinkel für Intelsat: 33,5° für Astra: 34,3° und für Hellas: 28,8°. Meine Schüssel ist auf ca. 34,5° eingestellt. Wenn ich sie also auf die 28,8° für Hellas einstellen würde, würden alle LNBs ein Paar cm nach unten gehen. Und den S2 Transponder empfange ich ja wenn das LNB 1 cm HÖHER liegt bei dem eingestellten 34,5° Elevationswinkel. Da ist doch ein Widerspruch drin. Und ich dachte es sollte eher ein Kompromiss bei der Einstellung der Schüssel sein oder? So um die 31°. Wenn ich die Schüssel jedoch auf 31-32° einstelle (also 2-3° Abweichung von der jetzigen 34,5° Einstellung), bekomme ich kein Intelsat und fast kein Astra mehr rein. Wieso bekomme ich dann bei eingestellten 34,5° überhaupt Hellas-Empfang bei 6° Abweichung von dem laut Dishpointer 28,8° richtigen Winkel?

    Letzte Frage: Die Winkel und Skew Daten von Seiten wie Dishpointer gelten auch für LNBs die schielen oder nur für die mittig plazierten LNBs? Wenn also für Hellas ein Skew von 22,4° nach links angegeben ist, muss ich den auch so drehen wenn das LNB ganz weit links auf der MF-Schiene liegt? Warum ich das frage ist weil wenn ich das LNB kaum drehe bekomme ich mehr Empfang als wenn ich die 22,4° einhalte. bei 22,4° habe ich kaum Empfang.

    Wie bekommt man so ein Problem am besten im Griff mit den unterschiedlichen Skew und Elevationswinkel und man dabei auch den besten Empfang hat?

    Vielen Dank
    Grüße, Tud
     
  2. Wolfgang R

    Wolfgang R Board Ikone

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    AW: Wavefrontier T85 und Hellas2, Astra, Intelsat 10-02

    Hallo!

    >Bei Hellas2 sieht es ein bisschen schlechter aus. Ich empfange die 12->tausender Transponder (zB: 12524, V, 30000, 7/8) mit ca. 80-90% >Qualität bei gutem und bis zu 40-50% Qualität bei schlechtem Wetter.

    Der F1-Beam ballert hier auch gut rein, da reichen die gefühlten 30-40cm am Rand noch, mit denen du effektiv empfängst.

    >Jedoch die 11-tausender Transponder empfange ich GAR NICHT.
    Die 11.000er auf dem S2-Beam kannst du schon mal komplett vergessen, dafür bräuchtest du ca. 120cm Blech und das im Fokus!

    >Und für mich ist ein 11012 S2 Transponder mit HD-Kanälen am >wichtigsten. Wenn das Hellas-LNB 1 cm höher liegt empfange ich auch >die S2 Transponder.

    Der 11.012 liegt zwar auf dem F2-Beam, kommt aber irgendwie trotzdem relativ schwach hier an, da musst du jedes bisschen Signal mitnehmen.

    >Die LNB-Halterung der T85 bietet jedoch keine Höhenverstellung an. >Wenn ich die ganze Schüssel wie ein Lenkrad drehe (T85 bietet diese >Möglichkeit an), liegt zwar das Hellas-LNB höher, jedoch das Intelsat->LNB niedriger und empfange da kaum noch was.

    Da hast du bei den Einstellmöglichkeiten bei der Azimuth-Spreizung in meinen Augen schlechte Karten, hast du ja selbst schon erkannt.

    Gruß,

    Wolfgang
     
  3. Grognard

    Grognard Guest

    AW: Wavefrontier T85 und Hellas2, Astra, Intelsat 10-02

    :winken:Dem pflichte ich bei, eine Azimuthspreizung von 39,8° ist zwar mit der T85 möglich, aber es verbleiben auf den Aussenpositionen nur noch Schüsseldurchmesser < 40 cm, und dafür müßte eine EIRP Feldstärke => 56db vorhanden sein, welche beide Satelitte nicht haben. Je nach Transponder kommt da halt einfach nicht genug an.
    Abhilfe würden zwei 85er Antennen bringen, eine mit 19,2° Ost und 0,8° West, und eine mit 39° Ost.
    PS: Es gibt keine Wavefrontier T85
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Juli 2012
  4. i2x

    i2x Senior Member

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    AW: Wavefrontier T85 und Hellas2, Astra, Intelsat 10-02

    Nachdem was Wolfgang R geschrieben hat und nach Sichtung der Ausleuchtzonen, braucht man in München eher eine 120cm exklusiv für 0,8W, um alle Transponder zu empfangen, sowie die vorhandene Maximum E85 (das dürfte die aktuelle Bezeichnung sein) für Astra 1 und Hellas Sat, Zentralposition irgendwo in der Mitte zwischen diesen beiden.
     
  5. Grognard

    Grognard Guest

    AW: Wavefrontier T85 und Hellas2, Astra, Intelsat 10-02

    Unser Fredersteller wohnt ja in München, dort kommt der Ku-band Spot 1 und Spot3/3X von Intelsat 10-02 mit ca. 52db EIRP Feldstärke, wenn man mit der T/E 85 diesen zum Zentrum setzt, reicht es noch dicke für Astra 19,2° Ost, da ja diese Antenne +/- 8° des Zentrums die volle Leistung hat. Einstellungsvorschlag: Astra 19,2° auf L - 18,2; Intelsat auf R 4,7; Elevation 34,7°; Skew (Verdrehwinkel) 88,2° heißt 1,8° nach Westen gedreht hinter der Antenne stehend. Für Hellas reicht in München mit Sicherheit für den F1/F2 Beam eine 85 er zentriert, da der ca. 52 db EIRP hat.
     
  6. tud3006

    tud3006 Neuling

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    AW: Wavefrontier T85 und Hellas2, Astra, Intelsat 10-02

    Ich hab noch eine 80ger oder 85ger Gibertini, die ich vielleicht für Hellas verwenden könnte. Wollte mir halt das Aufstellen von 2 Schüsseln sparen.

    Würde es mit einer T90 besser aussehen? Oder kaum Verbesserung?

    Was die Bezeichnung der Maximum E85 angeht, das meinte ich :)

    PS: Wenn ein LNB schielt und ganz am Rand ist, wie verhält sich da das LNB-Skew? Bleibt der genau gleich wie auf Dishpointer und co. bei der Berechnung angezeigt wird oder ändert der sich je weiter die Position des LNBs von der Mitte entfernt ist. Und wenn ja, wie ändert sich das LNB-Skew?

    Danke und Gruß,
    Tud
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juli 2012
  7. i2x

    i2x Senior Member

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    AW: Wavefrontier T85 und Hellas2, Astra, Intelsat 10-02

    - Vorh. Gibertini für Hellas Sat: Ja, reicht für F1/F2 Ausleuchtzonen (beams).
    http://www.flysat.com/hellassat-beam.php

    T90: Da können andere bestimmt mehr dazu sagen.


    Eine Frequenzliste aller Satelliten auf 0,8°W hilft bei der Aufklärung, welche Satelliten und Ausleuchtzonen von Interesse sind:
    FlySat Intelsat 10-02 - Thor 5/6 @ 1° West

    Dort bei den gewünschten Programmen in der Spalte "Footprints" nachschauen und die zugehörigen beams überprüfen:
    FlySat Intelsat 10-02 - Thor 5/6 @ 1° West Beams

    Sind gewünschte Programme auf den "Nordic region" beams (Thor 5 T1 und Thor 6 K1), brauchst es hier im Süden deutlich mehr Blech und der LNB muss in die Zentralposition, wie von mir bereits beschrieben. Wenn du auf der Position 0,8°W nur auf die starken Beams aus bist, dann wie von Grognard weiter oben beschrieben.

    Oder: Versuch macht kluch - probier's mal aus mit der Gibertini, dann siehst du am schnellsten, ob die empfangenen Stationen dir genügen.


    - LNB Skew: Die von Dishpointer und anderen angegebenen LNB-Drehwinkel sind errechnete Werte und somit Anhaltspunkte, eine Feinjustage mit Hilfe eines Messgerätes ist für eine Optimierung der Schlechtwetterreserve sehr wichtig, vor allem bei schwächer einfallenden Transpondern und Satellitenbeams.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juli 2012
  8. Grognard

    Grognard Guest

    AW: Wavefrontier T85 und Hellas2, Astra, Intelsat 10-02

    :winken:Wenn man eine Wavefrontier T90 oder die E/T85 einstellen will hilft die Dishpointer Seite nur bedingt, besser gehts bei Satlex SatLex Digital :: Technik :: Rechner :: WF Toroidal Rechner. Da ja beide Antennen schon die Skew Einstellung haben muß man beim lnb Tilt den Verstellwinkel um den Skew der Antenne reduzieren. Eine Azimuthspreizung von 40° ist auch für die T90 zu viel, da auch bei dieser auf den Aussenpositionen nur Empfangsleistungen < 40cm möglich sind.
     
  9. _falk_

    _falk_ Platin Member

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    AW: Wavefrontier T85 und Hellas2, Astra, Intelsat 10-02

    Die T90 deckt einen Bereich von 60° Grad ab. Ich habe noch einen alten Testbericht der Satvision von Mai 2011, aus der die T90 als Testsieger hervorgegangen wurde. Es wurden 9 Positionen von 4° West bis 42° Ost mit guter Schlechtwetterreserve empfangen. Allerdings ist 39° Ost nicht dabei. Gegenüber der T85 hast du eindeutig eine Verbesserung.
     
  10. Grognard

    Grognard Guest

    AW: Wavefrontier T85 und Hellas2, Astra, Intelsat 10-02

    :winken:Dieser Artikel ist nicht relevant, Ponny hat die T90 anderen Tests unterzogen, und dabei den starken Abfall zum Rand der Schiene sehr gut dokumentiert, leider habe ich sein Exelshield nicht mehr. Nach meinen Berechnungen eines doppelten Drehkörpers (elliptisches Paraboloid) verbleiben in den Positionen ab 20° unter Berücksichtigung des Offsetwinkel nur ca. 37 cm Schüsselfläche. Das mit den 60° Azimuth scheint ja noch nicht mal der Hersteller zu glauben (reine Werbeaussage), die Gradeinteilung der Schiene geht nur bis +/- 23,5°.
     

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