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Wann im Frühj. & Herbst steht die Sonne genau vor oder hinter Satellit?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Arwed, 20. März 2004.

  1. Arwed

    Arwed Senior Member

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    13. März 2004
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    Hallo,
    ich habe mir jetzt bei ProMarkt die Thomson 85TP transparente Satschüssel bestellt.
    Siehe auch "Schüssel ohne Werbung" hier.
    Nun lese ich heute in de.rec.tv.technik unter dem Thread "Brennpunkt" vom 29.02.2004 um 13:00 Uhr,das jemand mit dieser Schüssel und Invacom LNB Probleme hat.
    Bei den kritischen Tagen, wo die Sonne und Satellit genau in einer Flucht stehen, hat es dem das InvacomLNB angesengt.
    Das Problem scheint Thomson bekannt zu sein, ich möchte die Schüssel aber dennoch nutzen, mit Invacom LNBs.
    Also müsste ich jetzt für meinen Standort mit Ausrichtung auf Astra wissen, welche kritischen Tage im frühjahr und Herbst das sind. Und an diesen Tagen die kritischen Zeiten, also morgens von bis Uhr.
    In der Zeit würde ich entweder die LNBs demontieren oder mit Sprinkleranlage versehen, ich dachte an die Pumpe eines Zimmerspringbrunnens mit 20l Wasserkanister.
    Der Zeitraum wird ja nur wenige Stunden betragen.
    Mein Wohnort hat die PLZ 34346,
    Elevation 30,47° Grad, Azimut 12,15° Grad Ost, Azimutwinkel 167,85°
    Weiß hier jemand die kritischen Zeiträume?
     
  2. BlackWolf

    BlackWolf Wasserfall

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    Also das ist jeweils Ende Februar / Anfang märz und irgendwann noch im Sommer (weiss net genau) für ca 10 Minuten um 12 Uhr rum.

    Da brauchst keine Sprinkleranlage und kein Wasserkanister, sondern drehst einfach deine Schüssel aus der Sonne für den Moment oder hängst nen Lappen übers LNB.

    Hab auch nen Invacom, aber mein altes LNB hat die Sun Outage überlebt, kann mir net vorstellen, dass das wirklich so schlimm sein soll.
     
  3. Arwed

    Arwed Senior Member

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    Hi BlackWolf,
    Ja das soll nur kritisch sein in Verbindung mit der Glasfaser durchsichtigen Thomson und dem Invacom.
    Thomson empfiehlt da wohl die eigenen LNBs oder andere hitzebeständige.
    Die haben dann wohl kein 0,3db Rauschmass, aber deswegen will ich ja unbedingt den Invacom.
    Na mal sehen, wenn ich das alles habe, ist ja erstmal keine Gefahr. März ist bald erledigt. winken
     
  4. bmurki

    bmurki Junior Member

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    München
    Ich hab mir auch so eine transparente Thomson Schüssel beim ProMarkt bestellt :). Allerdings die 60 TP. Ich wollte auch einen LNB von Invacom nutzen. Ich hab jetzt allerding nicht so ganz begriffen wo denn jetzt das Problem liegt wenn man diese beiden Komponenten verwendet. Könnte mir das bitte jemand genau erklären? Danke
     
  5. Arwed

    Arwed Senior Member

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    Hi bmurki,
    so genau weiß ich es auch nicht.
    Der Poster in der Newsgroup meinte, durch das Glasfasermaterial würde bei dem speziellen Sonnenstand, also zweimal im Jahr, nämlich einmal im frühjahr und einmal im Herbst, dieses Problem auftreten.
    So wie ich das verstanden habe, wirkt die Glasfaserkunststoffschüssel dann und nur dann wie ein Brennglas, wo der Focus dann genau auf das LNB gerichtet ist.
    Dadurch ist dem die vordere Kunstoffumrandung vom Invacom etwas angesengt.
    Da das aber nur zweimal im Jahr so vorkommt, die Konstellation der Sonne direkt hinter dem Satelliten, kann man es wohl probieren.
    Kann sich auch nur um ne kurze Zeit handeln, irgendwann vormittags und nur wenige Tage.
    Vielleicht regnet es ja dann auch oder ist bewölkt. winken
     
  6. Hotbird

    Hotbird Neuling

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    Apolda
    Also, wenn ich so meine Astronomiekenntnisse hervorhole, sollten es immer die Tage um den Frühlingspunkt (Frühlingsanfang 21.3.), sowie um den Herbstpunkt (21.9.) sein, wo sich die Sonne in der Erd-Rotationsebene befindet.
    Und gegen 12 Uhr (MEZ-Sommerzeit 13 Uhr), ist die Sonne auf 15° Ost und die Sonne bewegt sich ja 15 Grad pro Stunde westwärts. Sie steht also gegen 11:45 Uhr hinter Astra 19,2 und 12:15 Uhr hinter Hotbird 13. Und im Herbst ist ja noch Sommerzeit, da verschiebt sich das ganze um eine Stunde nach hinten.
    Ich denke also, wenn man an diesen Tagen (falls die Sonne scheint), so zwischen 10 bis 14 Uhr, das LNB mit einem Tuch abdeckt, sollte nichts passieren.
    Aber eigentlich, sollte eine mattfarbige Schüssel und ein normales LNB, auch solche Tage verkraften können.


    Nach dem "sun outage calculator" (siehe Roli) stimmen meine Angaben aber nur für Orte, die am Äquator liegen.

    Für unsere Breitengrade ist es im Frühling 3 Wochen eher, also um den 1. März und im Herbst 3 Wochen nach dem Herbstanfang, also um den 12. Oktober.

    <small>[ 22. M&auml;rz 2004, 13:58: Beitrag editiert von: Hotbird ]</small>
     
  7. Roli

    Roli Platin Member

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    2.181
    Ort:
    Saarbrücken
    Technisches Equipment:
    Echostar DSB-707FTA; Fortec Star Lifetime Ultra; DVB-S Karte SS2 mit ProgDVB und Blindscan-Tool by ALTX
    GI-50-120 Rotor von Golden Interstar Moteck Blechgröße 120 cm Laminas OFC-1200
    MTI LNB
    Empfangsbereich 62°Ost bis 45°West
  8. Kalle_Wirsch

    Kalle_Wirsch Senior Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    290
    @burki

    Ich schätze mal das Problem ist die Total-Reflexion. Ein teil des Lichts geht durch die Schüssel durch ein Teil wird Reflektiert. Wie in einer Glasscheibe. Da kann man die Sonne ganz gut sehen, oder?

    Eine farbige Aluschüssel streut das sichtbare Sonnenlicht eher. Glas reflektiert einen guten Teil davon und schwubst, hast Du ein Brennglas. 60cm düfrten dabei nicht so schlimm sein wie 80cm. Entscheidend ist aber ob das LNB genau im Brennpunkt liegt oder nicht. Vielleicht lässt es sich ein wenig vor oder zurückschieben, sodass die Sache halb so wild ist.

    Das Invacom LNB hat eine sehr sehr dünne Folie über dem Feedhorn und ist allgemein aus Plastik. Ein robusteres LNB aus Alu-Druckguss und dickerem Deckel mag robuster sein, aber auch teurer. Es könnte aber auch an der Bauweise liegen. Legt man den Feedhorn-Deckel weiter nach vorne (zur Schüssel) (nutzt also ein längeres Feedhorn). Dann schiebt man den Deckel aus dem Brennpunkt raus. Im allgemeinen braucht es dann aber einen größeren Deckel, der wegen der größeren Fläche die Sattelitensignale stärker dämpft. Dann bringt man es aber auf keine 0,3 dB.

    Mein Fazit:
    - Im Aussenbereich steht für mich klar Robustheit vor technischem Schnick-Schnack

    <small>[ 22. M&auml;rz 2004, 14:09: Beitrag editiert von: Kalle_Wirsch ]</small>
     

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