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von Kabel auf Schüssel umstieg

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Flocky, 10. Januar 2003.

  1. Flocky

    Flocky Neuling

    Registriert seit:
    10. Januar 2003
    Beiträge:
    4
    Ort:
    Augsburg
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    Hallo,

    ich neu hier und beschäftige mich, seit die Kabelgebühren und die Wartungspauschale wieder mal gestiegen ist, inwieweit es für unsere Eigentümergemeinschaft billiger käme auf eine Mehrteilnehmersatanlage umzusteigen. Wir zahlen für Kabel und Warung pro Wohnungseinheit 11 Euro.

    Vorgaben: 14 Wohnungen mit je einem Kabelanschluß.

    Was würde ca. die Umrüstung kosten, ganz grob ?
    Kann eine Sat-Anlage einfach, wo das Kabel im Keller aufhört, angeschlossen werden, oder sind erhebliche technische umbauten notwendig ?

    Für Tips oder woher ich weitere Infos bekommen könnte, wäre ich dankbar.

    Viele Grüße aus Augsburg

    Flocky
     
  2. nevers

    nevers Gold Member

    Registriert seit:
    2. Mai 2002
    Beiträge:
    1.360
    Ort:
    Germany
    willst du ein eignes kleines kabelnetz aufbauen? also der tv-empfang ohne sat-receiver am tv-gerät möglich sein.
    oder soll jede wohnung ein oder mehrere sat-receiver erhalten?
     
  3. Reinhold Heeg

    Reinhold Heeg Talk-König

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    5.939
    Ort:
    Meerholz
    Hallo, flocky
    Wenn der bekannte Komfort gewünscht wird, daß nicht 'so´ne komische Kiste' in jeder Wohnung angeschafft werden soll, dann wäre selektive Kanalaufbereitung eventuell die Lösung. Dazu wird eine Schüssel mit ausreichender Größe und dort, wo jetzt noch der Hausübergabepunkt ist, ein Schaltkasten installiert. Dieser Schaltkasten enthält Module. Jedes dieser Module empfängt EIN Programm und setzt es in einen für die Fernseher verträglichen Kanal um. Von da aus kann das Kabel, das aus demn Kasten kommt, auch in die bestehende Struktur der Verkabelung angeschlossen werden. Soll also wieder das empfangen werden, was per Kabel kam, MUSS die Anlage groß genug sein. Kann etwas in´s Geld gehen, aber bei 14 Wohnungen können ja die Kosten aufgeteilt werden.
    Schönes Wochenende, Reinhold
     
  4. -Blockmaster-

    -Blockmaster- Wasserfall

    Registriert seit:
    21. Januar 2001
    Beiträge:
    9.048
    Ort:
    Deutschland / Hessen
    Kopfstationen (Quasi eigenes Kabelnetz) gehen schon recht ins Geld.
    Eine Grundeinheit für 12 Kanalzüge kostet ca. 800-900€. Dazu noch mal 12 Kanalzüge a 300€. Das sind Preise für eine Professionelle Kopfstation von Kathrein. Bei Grundig könnte es wegen der Twin Kassetten etwas billiger kommen.
    Natürlich gibt es auch billigere Kopfstationen, die haben aber nicht so eine gute Bildqualität.
    Wenn das ganze noch digital sein soll geht der Preis noch mal mächtig hoch (Pro QPSK->QAM Transmodulator noch mal ca.550€).

    Die Anfangs Kosten sind hier also enorm hoch. Dafür fallen keine Kosten für Receiver an (jedenfalls für analoge).
    Alternativ kann man alles auf "direkten" Sat-Empfang umbauen. Also nur einen großen Multischalter und dann für jeden einen Receiver. Dafür muß aber von jedem Receiver (Fernseher) ein seperates kabel bis zum Multischalter liegen. Daran scheitern die meißten Versuche Kabelanschlüssen umzubauen.

    Blockmaster
     
  5. Grautvornix

    Grautvornix Silber Member

    Registriert seit:
    13. Oktober 2001
    Beiträge:
    865
    Hallo Flocky
    Ohne Umbau der Verkablung gibt es die zwei Möglichkeiten, entweder wie schon vorgeschlagen eine Kopfstation oder dann eine digitale Einkabellösung.
    Vorteil der Kopfstation : keine Receiver in den Wohnungen, ein Programm aufnehmen, ein anderes sehen. Nachteil: pro Programm ein Receiver, also relativ wenig Programme in analoger Qualität, je nach Kopfstation in mono.
    Vorteil der digitalen Einkabellösung (GP31-D): ca. 60 frei empfangbare Programme, davon etwa 50 deutschprachig in digitaler Qualität plus ca. 30 Radioprogramme in digitaler Qualität. Alle Premiere Programme (ca.30) sind zusätzlich mit Dekoder empfangbar. Weitere gewünschte Programmpakete können zusätzlich eingefügt werden.
    Nachteil pro Gerät ein Receiver. Will man etwas aufnehmen und etwas anderes sehen braucht es zwei Receiver.
    In Sachen Programmauswahl wäre eine Sternverteilung die optimale Lösung.
    Vorteil alle Programme sind empfangbar. Nachteil: ein spezielles Kabel muss sternförmig von einem Verteilpunkt aus zu jedem Gerät gezogen werden. Ebenfalls Receiver in der Wohnung. Will man aufnehmen und was anderes sehen, braucht es zu jedem Anschluss zwei Kabel und ebenfalls zwei Receiver in der Wohnung. Grosser Arbeits-und Kostenaufwand.
    Gruss aus dem Himmel.
     
  6. -Blockmaster-

    -Blockmaster- Wasserfall

    Registriert seit:
    21. Januar 2001
    Beiträge:
    9.048
    Ort:
    Deutschland / Hessen
    Die gute alte Einkabellösung Ja/Nein Diskussion winken

    Hier sind 2 schöne. LINK 1 LINK 2

    Blockmaster
     
  7. beiti

    beiti Platin Member

    Registriert seit:
    12. April 2002
    Beiträge:
    2.847
    Von einer Kopfstation kann ich nur abraten. Bei einem derzeitigen Preis von 11 EUR pro Wohnung und Monat und 14 Wohnungen lohnt sich das im Kostenvergleich nie. Außerdem ist es technisch bestenfalls so gut wie der analoge Kabelanschluß: im Zeitalter der Digitalisierung eine Investition ohne jede Zukunft.

    Die Einkabellösung GP31-D ist eine interessante Übergangslösung und für Euren Zweck wohl im Augenblick die beste Idee. Allerdings brauchen dann alle Teilnehmer digitale Sat-Receiver (oder Fernsehgeräte mit integrierten Digitalreceivern). Mehr Vor- und Nachteile kannst Du in meinen FAQ nachlesen.

    Langfristig werdet Ihr wohl nicht um die Sternverteilung herumkommen: Ein zentraler Verteilpunkt und von dort in jede Wohnung 3 bis 4 Kabel. Nur so kann man Satellitensignale vollständig an alle Nutzer weiterreichen.
    Wie diese Kabelverlegung baulich zu lösen wäre, mußt Du anhand Eurer Gegebenheiten selbst feststellen. Auch für neue Kabelanschlüsse (interaktive Dienste o. ä.) wird die Sternverteilung empfohlen, so daß spätestens bei der nächsten Generalrenovierung ein solcher Umbau berücksichtigt werden sollte.
     
  8. Flocky

    Flocky Neuling

    Registriert seit:
    10. Januar 2003
    Beiträge:
    4
    Ort:
    Augsburg
    Hallo Leute,

    danke schön für Eure Antworten.
    Ich hatte gedacht, daß es am einfachsten wäre,das Kabelsignal das vorhandene "Netz", wo vorher ja Kabel lief, koppeln könnte, aber daß es so kostenspielig ist :-(

    Es gibt doch die Lösungen Digicon und Smart GP31-D. Beide würden im Grunde für uns genügen. Hat Jemand Erfahrungen damit ?

    Grüße

    Flori

    <small>[ 10. Januar 2003, 20:39: Beitrag editiert von: Flocky ]</small>
     
  9. Grautvornix

    Grautvornix Silber Member

    Registriert seit:
    13. Oktober 2001
    Beiträge:
    865
    Hallo
    Der Unterschied zwischen dem Disicon und dem GP31-D liegt darin, dass das GP31-D nicht mit Frequenzversatz arbeitet und deshalb alle Receiver eingesetzt werden können weil alle Frequenzen unverändert bleiben. Zudem können beim GP31-D Transponder aus dem Astra Low Band oder ab anderen Satelliten hinzugefügt werden.
    Das Disicon hingegen arbeitet mit Frequenzversatz und benötigt deshalb speziell programmierte Receiver. Auch können keine zusätzliche Programme eingeschleusst werden.
    Gruss aus dem Himmel
     
  10. Flocky

    Flocky Neuling

    Registriert seit:
    10. Januar 2003
    Beiträge:
    4
    Ort:
    Augsburg
    Danke Leute, nun bin ich etwas besser informiert :) Ich denke die GP31-D wäre eine gute Alternative zum Kabel und auch erschwinglich.

    Frage: Mit welchen Kosten müsste man so in etwa rechnen ? Für die nächste Eigentümerversammlung könnte ich dann so etwa sagen, was das ca. Kostet, bevor ein Kostenvoranschlag eingeholt wird. Schätze mal grob ohne Installationsarbeiten (Scüssel, Antennendosen, GP31-D, Digitalen Empfänger) so um dir 3500 Euro

    Grüß
    Flocky
     

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