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Von Kabel auf DVB-T(2) in Eigentumswohnung

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von Burnst, 19. Juli 2016.

  1. Burnst

    Burnst Neuling

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    Hallo Zusammen!

    Ich muss mich vorweg entschuldigen, dass ich von der gesamten Fernsehtechnik fast garkeine Ahnung habe, und wahrscheinlich vor totalen Noob-Problemen stehe, aber wenn ich mich versuche hier durchzulesen ist es oft so speziell, dass ich zunehmend verwirrt werde als aufgeklärter.

    Hintergrund:
    Ich besitzte eine EG-Wohnung in einem kleinen Mehrfamilienhaus in NRW. Auch ich möchte mir die 20€/Monat für den Kabelanschluss gerne sparen, den ich nun erstmal für ein weiteres Jahr verlängern musste ohne dunkel dazustehen.
    Gerade mit dem Entschluss gefasst ein SAT-System zu installieren wurde ich auf DVB-T2 aufmerksam welches mir die Möglichkeit gibt ab März 2017 für einen geringen Ovolus sogar sämtliche Privaten in HD zu sehen. Unterm Strich möchte ich jedoch vom Kabel weg und eine dauerhafte und 'sauber installierte' Lösung schaffen, indem ich die bisherigen Anschlussdosen in der Wand benutze. Das Emfpangsgerät (ob SAT oder DVB-T Antenne) würde ich gerne an der Fassade der südlich ausgerichteten Terrasse installieren und müsste demnach ein Kabel bis zur Speisung der Wohnungsdosen (wo jetzt der Kabelanschluss dranklemmt) in den Keller bringen.

    SAT-Anlage
    Einen guten Empfang vorausgesetzt, würde diese mir lediglich die Möglichkeit bieten Pay-TV zu empfangen, dementgegen wäre HD jährlich extra zu bezahlen. Ich vermute allerdings, dass gerade mit dem günstigen Angebot von DVB-T2 ab März 2017 die Preise für das HD-Fernsehen von SAT auch irgendwann purzeln werden. Hier wäre wenn dann doch die 'Unicable'-Lösung am besten die ich dann in den Strang nach oben zu meiner Wohnung schicke, oder? Das aber nur beiläufig gefragt, denn im Grunde tendiere ich sehr stark zu DVB-T2

    DVB-T(2)
    Auch hier müsste ich das Kabel der aktiven Außenantenne zunächst in den Keller bringen und bevor es wieder zu meinen Dosen in der Wohnung geschickt wird, die aktive Antenne mit einer Weiche mit Strom versorgen. Das Antennensignal könnte ich doch dann aber mit einem Verstärker direkt in die Wohnungsdosen geben, oder nicht? Müsste ich hier irgendetwas zusätzlich an den Dosen umrüsten oder kann ich den Fernseher einfach stecken lassen, den DVB-T-Receiver aktivieren und nach Sendern suchen?

    Ist darüberhinaus noch etwas zu bedenken was ich jetzt nicht erwähnt habe (ausgenommen das Einverständnis der übrigen Eigentümer zur Anbringung der Empfänger an die Fassade)

    Vielen Dank im Voraus Leute
     
  2. seifuser

    seifuser Foren-Gott

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    Das hast du missverstanden, die Privatsender in HD sind doch nach der Gratisphase bei DVB-T2 teurer als über Sat.
    Wieso sollte dann der Preis über Sat purzeln ?
     
  3. Burnst

    Burnst Neuling

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    Joar.. 5,95 schreibt Freenet TV pro Monat. Das kommt mit 69€ dem SAT HD+-Modul ja in etwa gleich. Ja.. aber du hast recht.. das hab ich irgendwie verdreht...:whistle:...
     
  4. DVB-T2 HD

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    Erstmal ist zu klären, ob die Eigentumswohnung einen eignen Kabelstrang für KabelTV hat und sonst keine weiteren AnschluSsdosen außer den eigenen in dem Kabelstrang sind.

    Umrüstung auf Unicable-SAT wäre dann zwar möglich, aber alle Anschlussdosen müssen dann gegen Unicable Sat-Anschlussdosen ausgetauscht werden. Ob das BK-Koaxkabel wirklich gut dann geeignet ist, muss man dann testen. Im schlimmsten Fall müssten die Kabel gegen SAT-Koaxkabel getauscht werden, Sat Frequenzen oberhalb von 1000MHz und KabelTV, wie auch DVB-T(2) darunter verwenden.

    Die Umrüstung auf DVB-T(2) ist da einfacher, weil vorhandene Verkabelung und Anschlussdosen weiterhin verwendet werden können, immer vorausgesetzt man hat einen eigenen Kabelstrang.

    KabelInternet/Telefon hast du aber hoffentlich nicht, sonst wäre das Umrüsten eher fraglich.
     
  5. munich2000

    munich2000 Junior Member

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    Hallo Burnst!
    Satellit, wenn möglich, ist in jedem Fall zu bevorzugen. Gründe:
    1. Programmvielfalt - neue Programme sind immer zuerst über Satellit zu empfangen.
    2. keine weiteren laufenden Kosten
    3. die Privaten sind in SD in den nächsten Jahren kostenlos zu empfangen
    4. keine Bevormundung durch Kabelbetreiber (z.B. Extragebühr für Servus-TV HD, verminderte Bitraten).

    Hinweis: ich habe an einem Sat-Kabel ohne unicable-Lösung zwei Geräte angeschlossen (TV und Receiver für Radio). Dazu habe ich einen Sat-Verteiler. Wenn beide Geräte angeschaltet sind, bestimmt das Gerät am Anschluß 1, welche ZF-Ebene geschalten wird. Liegt der gewählte Sender am zweiten Gerät auf derselben ZF-Ebene, können beide sogar gleichzeitig betrieben werden. (Genauso funktionieren ja auch die Twintuner am Single-Anschluß). Da ich selten Radio und TV gleichzeitig nutze, ist das jedoch nicht notwendig, allenfalls für Aufnahmen.

    Am besten ist es, wenn man die Sat-Anlage mit einem Multischalter betreibt. Man kann dann zusätzlich das Antennensignal (DVB-T(2), DAB+ und UKW) einspeisen, was man dann an der Dose wieder trennt. Selbst eine einfache Stabantenne unterm Dach reicht dafür oft schon aus. Da der Multischalter mehrere Teilnehmeranschlüsse hat, könnte man dann auch Nachbarn mit anschließen und sich ggf. die Kosten teilen.
     
  6. salvator24

    salvator24 Senior Member

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    Bevor die ganzen technischen Möglichkeiten aufgezeigt werden und der TE noch verwirrter ist (als schon eingangs zugegeben ;) sollte vielleicht zuerst geklärt werden, wieviele "Fernsehplätze" es zu versorgen gilt und ob außerdem noch zeitgleiches Aufnehmen gewünscht wird (=> Bedarfsanalyse).

    Der Vorschlag eines Multischalters ist ja schön und gut, aber für die Verkabelung inkl. Potenzialausgleich etc. braucht es da schon etwas Platz... Ich denke, daß es da auch platzsparendere Möglichkeiten gibt.

    Dann sei noch darauf hingewiesen, daß es sich um eine Eigentümergemeinschaft handelt, die bei der festen Installation einer Außenantenne (egal ob Sat oder DVB-T) besser vorher gefragt werden sollte (im Idealfall auch Zustimmung dieser einholen!).
     

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