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Verleger fordern Bestandsgarantie für Zeitungen

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von amsp2, 24. April 2009.

  1. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    heise

    Wann habt ihr zum letzten Mal Qualität in einer Zeitung gesehen? Sprich kritische, selbst rescherierte Artikel die aufhorchen lassen.
     
  2. Quavine

    Quavine Board Ikone

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    AW: Verleger fordern Bestandsgarantie für Zeitungen

    Witzig :D Man nennt es nicht Subvention schreit aber danach.
    Und er will expandieren auf Kosten der Steuerzahler....super!

    Die Printmedienlobby kapiert genausowenig wie jeder andere Contentlobby dass sie sich den sich verändernden Bedingungen anzupassen haben und nicht einfach durch Gesetze, Verbote und Subventionen am Leben zu erhalten sind, ich kann den Reflex der Istzustandsbewahrung auf Teufel komm raus ja verstehen aber es wird nix nutzen. Es wäre viel einfacher für alle wenn sich diese unbeweglichen Internetausdrucker anderen Herausforderungen stellen und die Branchen sich gesundschrumpfen lassen.

    Qualitätsjournalismus ist heutzutage sowieso kaum noch zu finden und wenn dann recherchieren Blogger oder freie Journalisten und die großen Medien schreiben davon ab. Ganz selten liest man z.B. im ehemaligem Nachrichtenmagazin aus Hamburg mal etwas "Neues" oder gar länger recherchiertes.
     
  3. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: Verleger fordern Bestandsgarantie für Zeitungen

    Nur dass hier das Problem ist, dass das gemein Volk nicht erkennen kann, ob ein Blog, Twitter oder sonstwas qualitativ hochwertig ist.
    Man glaubt doch mittlerweile fast alles, was irgendwo steht. Kurioserweise glauben manche sogar eher das, was in ungeprüften Quellen im Internet verbreitet wird, als das, was eine renommierte Zeitungsredaktion bringt.

    Das Internet hebelt zu einem nicht unerheblichen Teil das Pressrecht aus, da man sich dort so wunderbar jeder Verantwortung entziehen kann und bestimmte Geschichten schnell eine Eigendynamik entwickeln.

    Und nur weil irgendein Blogger eine Geschichte als erster entdeckt hat, heißt es dann, die großen Zeitungen schreiben ab. Nur dass die sich oft noch die Mühe machen, eine Geschichte nachzuprüfen, bevor sie diese rausgeben.

    Natürlich gibt es auch viel Schund auf dem Zeitungsmarkt. Das ist letztlich auch dem Anspruch der Leserschaft zu verdanken. Du kannst heutzutage recht einfach und preiswert eine Zeitung oder Zeitschrift herausbringen. Der gemeine Leser erkennt -- genauso wie bei den Blogs -- nicht, wieviel Qualität dahinter steckt.

    Gag
     
  4. wolf_d1box

    wolf_d1box Silber Member

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    AW: Verleger fordern Bestandsgarantie für Zeitungen

    Erweitert den Denkmalschutz auf Zeitungen !
     
  5. AW: Verleger fordern Bestandsgarantie für Zeitungen

    "Die Woche" war so eine Zeitung, die zwar nur einmal in der Woche erschien, es aber in sich hatte. Sie war nichts links, sie war nichts rechts, hatte aber auch absolut nichts mit träger Mitte zu tun.
    Aber sie hinterfragte sehr viel, z.B. die zügellosen Ausgaben für die Bundeswehr, insbesondere bei sog. Auslandseinsätzen, die lange Zeit herrschende Schwarz-Weiß-Malerei der Regierung (die bösen ..., die guten ...), kurzum, sie war erfrischend frech, aber mit guter Basis.

    Das hat wohl so einigen nicht gepasst.

    Die Zeitungen, die es jetzt noch gibt, sollten schon finanzstark sein genug sein, um bei guter und interessanter Berichterstattung überleben zu können. Wenn das nicht reicht: Wenn alles rundherum billiger wird, warum dann nicht auch mal zumindest geringfügig eine große Tageszeitung?

    "Bestandsschutz" hat für mich einen faden Beigeschmack.
     
  6. casper100

    casper100 Wasserfall

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    AW: Verleger fordern Bestandsgarantie für Zeitungen

    Casper fordert das sich die "schreibende Zunft" auch so langsam mal an das 21. Jahrhundert gewöhnen könnte.
     
  7. Brilly Wandt

    Brilly Wandt Senior Member

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    AW: Verleger fordern Bestandsgarantie für Zeitungen

    Qualität in einer Zeitung:Da gibts für mich nur noch die TAZ.Die sind jedenfalls noch nicht von irgendeinem WAZ/FAZ/Springer/Bertelsmann-Konzern aufgekauft und verbreiten deren Thesen in der redaktionellen Werkbankverlängerung.Zugegebenermassen ist die TAZ sehr links.
     

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