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Vergnügungsreise mit mobilem DVB-T-Empfänger

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von simpelsat, 9. Juli 2007.

  1. simpelsat

    simpelsat Board Ikone

    Registriert seit:
    26. März 2006
    Beiträge:
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    Ort:
    Egal/Oder
    Technisches Equipment:
    DVB-S
    10x Zehnder DX1500s (2x Kathrein ADR) und Spaun 9982
    33er DigiDish für 19e (bisher nur bei Gewitter im Mai 2007 ausgefallen)
    70er Triax-78 auf SG-2100A für 53e-34.5w (Standard 28e)
    (72e-58w - möglich bei Dachinstallation)

    DVB-T
    168 DX-Speicherungen bzw. 27 Programme mit Zimmerantenne:
    ct-Dipole und Hirschmann Zifa 15 / 16 und mobile 84cm-Richtantenne
    für DK DVB-T1778-7" und Skymaster DT 50 sowie LCD
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    Wenn die DVB-T-Programme aus Holland/Belgien und Hessen nicht zu mir in die Kölner Tieflandsbucht kommen, dann komme ich ihnen eben etwas entgegen - minimal ausgestattet mit 10cm-Koaxkabel-Antenne und kleinem 7"-Mobil-Gerät.

    Die erste Überraschung: DVB-T kann auch im Auto bei hohem Tempo gut laufen.

    -

    Nahe der hochgelegenen Autobahn-Raststätte Aachen kommen mit dieser minimalen Ausstattung auf Anhieb 101 Programme rein - einschließlich aller 82 (auch der vielen kodierten) TV-Sender, den eher klangschwachen Radioprogrammen und den Doppelungen. Vor allem von den Standorten Heerlen, Düsseldorf und Köln. Lüttich war hier noch nicht zu empfangen - Genk aber knapp.

    Auf einer nach Westen aussichtsreichen Anhöhe etwa in der Mitte des Dreiecks Aachen-Lüttich-Maastricht kommen dann 69 Programme aus Lüttich, Heerlen und Düsseldorf (eher knapp) rein. Dafür aber weit entfernte Analogsender aus dem Raum Brüssel, Antwerpen und sogar Egem (südlich von Brügge). Genk kommt hier nur analog rein.

    Nur etwa 1km(!!!) weiter nördlich auf diesem Kamm mit Weitsicht nach Norden kommt auch Genk wieder rein - jetzt insgesamt 82 Programme.

    Oberhalb von Maastricht ist Lüttich mit dieser Ausstattung nur noch knapp zu empfangen, aber die holländischen Sender überschlagen sich.

    Das gilt auf der Rückfahrt auch für die nahen Sender Düsseldorf und Köln von der hochgelegenen Raststätte Frechen über Köln.

    -

    Der DVB-T-Clou der Tour ereignet sich auf dem Ölberg des Siebengebirges östlich von Bonn. Auf über 460m Höhe kommen die Programme vom etwa doppelt so hohen Feldberg/Taunus bei Frankfurt mit vollem Signal rein - mit einer 10cm-Bastel-Antenne. Auch Angelburg kommt knapp rein. Düsseldorf und Bonn sind natürlich kein Problem.

    Selbst hoch über Koblenz rund um den Sender Naßheck kommt der Sender Feldberg/Taunus nicht mehr so stark rein. Für Bonn reicht es hier knapp, aber nicht für Düsseldorf und Angelburg. Aber hier kommen acht analoge SWR-Sender von rundum rein.

    -

    Das eingesetzte, minimale Equipment entspricht technisch dem Gedanken des sogenannten Überallfernsehens - aber im Prinzip eben nur vor Ort. Die beschriebenen Empfangssituationen in Spitzenlagen können nicht darüber hinweg täuschen, dass die DVB-T-Technik einem engen Kirchturms-Denken entspringt. Hinsichtlich Fernempfang macht das Rest-Analoge immer noch etwas mehr Spaß.

    -

    Ergänzend einige Angaben zur Entfernung der Sender vom Empfangsort in der Mitte des Dreiecks Aachen-Lüttich-Maastricht:

    Digitale Sender:
    15km Heerlen und Maastricht
    30km Lüttich
    35km Genk
    65km Düsseldorf

    Analoge Sender:
    75km Profondeville mit 200kW (bei Namur)
    105km Brüssel (St. Pieter mit 1000kW und Wavre mit 500kW) sowie Antwerpen (Schoten mit 200 kW)
    185km Egem (südlich von Brügge!) mit 1000kW

    -

    Vom Sender Feldberg/Taunus:
    70km Koblenz
    105km Ölberg bei Bonn (volles Signal)
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Dezember 2007
  2. octavius

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  3. StefanG

    StefanG Wasserfall

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    AW: Vergnügungsreise mit mobilem DVB-T-Empfänger

    Yoh, interessant.
     
  4. simpelsat

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