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Vectoring: Verdient Telekom an Übergangslösung mehr Geld?

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 12. August 2015.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Zügig will die Deutsche Telekom ihre Vectoring-Technologie einführen, um bis zum Jahr 2018 bis zu 100 MBit/s Bandbreite möglichst in ganz Deutschland einzuführen. Dabei handelt es sich bei dieser Technologie nach Meinung von Experten ohnehin um nicht mehr als eine Übergangslösung.

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  2. Popper

    Popper Gold Member

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    Die Telekom möchte ihr Monopol wieder aufleben lassen. Da spielt ihr Vectoring als Technologie zur Beschleunigung besser in die Karten als Glasfaser durch die Wasserleitungen ins Haus. Vectoring verhindert Wettbewerber, Glasfaser beschleunigt nicht nur Bandbreite, sondern hilft auch Konkurrenz zu fördern. Was würdet ihr als Telekom-CEO den Leuten erzählen? Selbstverständlich, dass Vectoring die tollste Sache der Welt ist und bald ja sogar Super-Vectoring kommt, damit bloß keiner an Alternativen denkt.
     
  3. ukle

    ukle Senior Member

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    AW: Vectoring: Verdient Telekom an Übergangslösung mehr Geld?

    Dann zeig mir mal, wo die Kablenetzbetreiber - übrigens auch mittlerweile Monopolisten - Glasfaserkabel in die Häuser und Wohnungen legen?
    Die nutzen ebenfalls die Kupferkabel für die "letzte Meile" , weil Ihnen das sonst zu teuer wird.
    So wie sie Ihre Knotenpunkte mit Glasfaser anschließen, macht das die Telekom mit den Outdoor-DSLAMs.


    Dass Vectoring nicht nur bis zu 100Mbit/s bringt, sondern generell auch mehr Speed bei längeren Verbindungen, hilft eben einem Kunden, der wegen der großen Entfernung zum DSLAM bzw. zur Vermittlungsstelle nur z.B. DSL 6000 bekomme kann, wird sich über DSL 16000 durchaus freuen.
     
  4. tonino85

    tonino85 Foren-Gott

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    AW: Vectoring: Verdient Telekom an Übergangslösung mehr Geld?

    Über das Koaxkabel bekommt man auch ordentlich Bandbreite über den Klingeldraht nur mit Hängen und würgen 100 MBit.
     
  5. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Vectoring: Verdient Telekom an Übergangslösung mehr Geld?

    Die Frage ist doch: Was ist eine sinnvolle Lösung?
    Soll jeder Internetprovider in Deutschland eigene Leitungen zu seinen Kunden verlegen? Das wird nicht funktionieren.
    Die meisten Provider wollen doch überhaupt nicht in den Ausbau der Netze finanzieren.

    Die Wettbewerber können Bitstromzugänge zu ihren Kunden über die Infrastruktur der Telekom schalten, ansonsten müssen diese ihre eigene Netzinfrastruktur ausbauen um ihre Kunden zu erreichen.
    Was bei VDSL-Vectoring nicht mehr möglich ist das ist die Entbündelung am KVz, aber bei der Entbündelung am KVz muss ein alternativer Anbieter nunmal eigene Technik neben dem KVz installieren (ob im MFG der Telekom oder in einem eigenen MFG).

    Das mag stimmen, nur können in Deutschland nur 3 von 5 Haushalten überhaupt an ein TV-Kabelnetz angeschlossen werden, da zu den restlichen Haushalten kein solches Kabel verlegt wurde.
    Und Koaxkabel ist längerfristig nicht zukunftssicher, das ist nur die Glasfaser.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. August 2015
  6. robinx99

    robinx99 Silber Member

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    Glasfaser bis in die Häuser schön und gut. Aber es ist doch Problematisch da Kostendeckend zu Arbeiten. Durch die Wasserleitung wurde eigentlich schon in Deutschland ausgeschlossen. Frischwasser Leitung ist aus Hygienischen Gründen Problematisch und bei der Abwasserleitung hat man angst vor Verstopfungen bis hin zu Problemen das das Kabel da Langfristig Angegriffen wird.

    VDSL ist da schon eine Relativ brauchbare Zwischenlösung es werden schon relativ Viele Glasfaserkabel verlegt (zwar nur bis zu den Kästen, aber das sollte für Spätere Arbeiten sogar einiges vereinfachen). Wobei man evtl. sogar mit G.fast sogar noch etwas mehr aus dem Kupfer rausholen kann.
     
  7. Telefrosch

    Telefrosch Gold Member

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    AW: Vectoring: Verdient Telekom an Übergangslösung mehr Geld?

    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe hat man in Zürich mehrere Glasfasern gelegt. Eine für Swisscom, eine für die Stadtwerke etc..
    Ein intelligentes Verfahren da das Buddeln die Haupkosten verursacht.
    Der Wettbewerb wurde sozusagen gleich mitverlegt.

    Vectoring ist an vielen Orten sicher besser als nichts aber grundsätzlich nicht die Lösung für Deutschland.
     
  8. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Vectoring: Verdient Telekom an Übergangslösung mehr Geld?

    In größeren Städten kann sich das für die Anbieter finanziell rechnen wenn da zwei Anbieter parallel Glasfasernetze ausbauen, aber in ländlichen Regionen rechnet sich sowas niemals.
     
  9. Telefrosch

    Telefrosch Gold Member

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    AW: Vectoring: Verdient Telekom an Übergangslösung mehr Geld?

    Das würde ich als Bundesregierung auch so sehen wenn ich einer der Hauptaktionäre der Telekom wäre.
    Es ist zumindest fragwürdig ob dieses "Hygieneproblem" technisch wirklich nicht lösbar ist.
    Wir wissen nicht genau wer in diesen Ministerien ein und ausgeht, wir können es nur ahnen. Ich bin da sehr misstrauisch.
     
  10. Telefrosch

    Telefrosch Gold Member

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    AW: Vectoring: Verdient Telekom an Übergangslösung mehr Geld?

    Das ist sicher richtig. Für ländliche Regionen taugt dieses Modell nicht.
    Aber warum in Deutschland in den Metropolregionen nicht nahmachen?

    Das Problem in Deutschland ist, dass die Platzhirsche in diesem Land alles verlegen, nur nicht die Zukunft.
     

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