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Unitymedia-Übernahme durch Vodafone - EU-Entscheidung steht an

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 10. Dezember 2018.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator Mitarbeiter

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    Die Übernahme von Unitymedia durch Vodafone liegt bei der EU-Wettbewerbskommission auf dem Tisch. Ihr obliegt es nun einen der womöglich folgenreichsten Deals der letzten Jahre zu bewerten.

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  2. mischobo

    mischobo Lexikon

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    ... das stimmt nicht so ganz.
    Der dort größte Kabelnetzbetreiber Ziggo ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Liberty Global und Vodafone. Vgl. auch -> Historie

    In Deutschland wird dagegen kein Gemeinschaftsunternehmen angestrebt, sondern die Übernahme des aktuell zu Liberty Global gehörenden Kabelanbieter Unitymedia durch Vodafone.

    Und mal so nebenbei bemerkt: Sowohl Vodafone als auch Liberty Global sind britische Telekommunikationsunternehmen. Liberty Global hat im Rahmen der Übernahme von Virgin Media in GB ihren Sitz nach London verlegt.
    ... endlich bekommt die Telekom mal einen echten Konkurrenten.
    ... ein alter Hut. Aufgrund einer Klage von Tele 2 wurden den beiden größten niederländischen Kabelanbieter UPC und Ziggo von der niederländischen Regulierungsbehöre auferlegt, Dritten Zugang zu ihren Kabelnetzen zu gewähren ...
     
  3. Solmyr

    Solmyr Foren-Gott

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    Also ich könnte mir schon vorstellen, das man das durchwinkt eben mit der Auflage, das künftig auch Mitbewerbern Zugang gewährt werden muss. Bestes Beispiel ist doch die Telekom bei DSL.
     
  4. mischobo

    mischobo Lexikon

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    ... DSL ist ein schlechter Vergleich. Da mietet ein ein Mitbewerber eine exklusive Leitung zum Endverbraucher an. Das ist im Kabel so nicht möglich.
    Aber auch im TV-Kabel gibt es Drittanbieter, die Leitungen bei NE3-Netzbetreiber wie Deutsche Telekom, Netcologne, Unitymedia, Vodafon etc. ein und vermarkten es an die Endverbraucher.
    Auch in Sachen Internet gibt es ähnliches, wie z.B. -> eazy
    So ähnlich hatte 1&1 auch angefangen und das schon zu Zeiten, als die Deutsche Telekom noch Deutsche Bundespost hieß.
     
    Medienmogul gefällt das.
  5. MartinP

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    Dieses Szenario ist bei DSL ein Auslaufmodell. In Zeiten von Vectoring hat jeweils nur ein Anbieter die Hoheit über den ganzen Kabelverzweiger mit Vectoring Outdoor-DSLAM und ist nicht mehr Verpflichtet, die entbündelte Leitung zu vermieten. Die anderen Anbieter können sich nur noch in Form eines Bitstream-Zuganges oder noch umfangreicherer Vorleistungsprodukte einmieten...

    Wenn man die Kabelnetze auf ihre Funktion als Internet-Zugang reduziert, wäre da natürlich auch ein Bitstream-Zugang möglich. Wobei man hier natürlich in Form von "Segmentauslastung" eine weitere Quelle von Streit haben könnte. Bei einer Segmentüberlastung könnte leicht der Verdacht aufkommen, dass Kunden von Bitstream-Mietern zuerst der Saft abgedreht wird. Oder, dass Segmente, in denen Bitstream-Zugänge vorherrschen als letzte Modernisiert und ausgebaut werden ...

    Für Kabel-TV gab es ja auch bisher in Form der Netzebene 4 Reseller ...