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UKW bald Geschichte

Dieses Thema im Forum "Digital Radio / DAB+" wurde erstellt von Eike, 11. Oktober 2017.

  1. Fragensteller

    Fragensteller Talk-König

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    Wenn dann in unseren Bächen und Flüssen endlich Milch und Honig fließt, mag das so sein. Seit der Paradiesvertreibung müssen wir uns mit sowas ärgerlichem wie Frequenzknappheit, hohe Kosten für den Ausbau und massiven Stromkosten rumtreiben. Und mit raffgierigen Mobilfunkern, die einfach nicht deutlich draufzahlen wollen.

    Was genau ist eigentlich am Internetradio so komfortabel?
     
  2. hexa2002

    hexa2002 Silber Member Premium

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    ca. 10.000-20.000 Radiosender zur Auswahl plus PayRadio

    versus

    ca. 25 - 100 Sender UKW oder DAB+,

    von denen ca. 25 - 100 Sender zu 90 Prozent äußerst mässige Unterhaltung bieten (ja ich nutze auch die 10 Prozent Ausnahmen).
     
  3. Fragensteller

    Fragensteller Talk-König

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    Es ist "komfortabel" aus 20.000 Sendern auszuwählen. Interessant.

    Wieviele Internetsender bieten denn mehr als "mäßige Unterhaltung"?
     
  4. hexa2002

    hexa2002 Silber Member Premium

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    Ja in der Tat interessant.

    Probiere es doch einfach mal aus, bevor du negativ kritisch antwortest.

    Es gibt auf der Welt mehr Sender als "das beste von neulich, vor-neulich und ein Zehntel der aktuellen Bravo Hits plus etwas Nachrichten".

    Komfort kann auch Auswahlmöglichkeit sein.

    Daher gibt es bei Musikflatrates ebenfalls rund 40 Millionen Songs und nicht nur 13,
    im Plattenladen mehr als die Top Ten CDs,
    bei Magazin Flatrates 1000 Zeitschriften und nicht nur die Frau im Spargel,
    am Kiosk mehr Wald als im Wald,
    im TV mehr Sender als 1972
    und bei Internetradiosendern eben ist die Auswahl kollossal, egal wofür man sich interessiert, von Standards bis zu den extremsten Sparten, von Laberfunk unterbrochen von kurzen Musikeinlagen bis zu 100 Prozent Musik ohne Ende, von Informationssendern aus aller Herren Länder in allen erdenklichen Sprachen aus allen möglichen Kulturen bis zu dem Sparfunk, den wir zumeist in unserer Region ertragen dürfen.

    Jedes Gammelprogramm und jedes Einfachst Internetradio als Hardware bietet bei Bedarf
    eine Vorauswahl nach Genre und/oder Land/Region.

    Daran kann ich nichts negatives finden.

    Wem eine größere Auswahl Angst macht, der möge es dennoch einfach mal versuchen, die Auswahl jedoch aus diesem Grunde einzuschränken, führt uns zurück in die Vergangenheit ohne einen Vorteil.

    Ich kann mich nicht entsinnen, dass seinerzeit jemand meinte, weil auf LW, KW oder MW "viele" Programme sind, meide ich dies, weil es mich bange macht.
     
  5. DVB-T2 HD

    DVB-T2 HD Gold Member

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    Also 10.000...20.000 Radioprogramme auszuprobieren schaffe ich in meinem Leben nicht mehr und auch ein Neugeborener wohl kaum. Spätestens nach dem 100. Programm würde ich aufgeben.
     
  6. Fragensteller

    Fragensteller Talk-König

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    Ich habe selbst zwei Internetradios (hatte sogar mal drei, mein erstes ist mittlerweile defekt, das war bestimmt 12,13 Jahre alt), als komfortabel würde ich die aber nicht bezeichnen. Die große Senderauswahl macht es eher schwer, einen bestimmten Sender einzuschalten. Alles was über ein paar Favoriten hinausgeht, macht es schwierif.

    Ja, verglichen mit UKW vor allem via DAB+ hast Du solche Sender aber auch.

    Nicht zwingend.

    Ich habe nicht gesagt, dass Internetradio negativ ist, ich finde nur, es ist nicht komfortabel.

    Mir macht eine größere Auswahl keine Angst.

    Die Zahl der Programme, die man tatsächlich wahrnimmt, ist aber ziemlich begrenzt. Obwohl ich schon als mehr als 10 Jahren Internetradio habe, hält sich das Hören von Megaspartenkanälen bei mir doch stark in Grenzen. Bereichernd in den letzten Jahren fand ich vor allem Puls und DLF Nova, beide über DAB+ erhältlich. Wenn man mal einen Sender einschalten will, der nicht als Favorit gespeichert ist, ist das ganz schön aufwändig (mit Dauerscrollen). Seit es DAB+ gibt, hat sich das Internetradiohören bei mir sehr stark verringert.
     
  7. hexa2002

    hexa2002 Silber Member Premium

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    Es geht um Wahlmöglichkeiten, nicht darum, absolut jeden Sender der Reihe nach durchzutesten. Du hörst doch auch nicht alle Spotify Songs der Reihe nach durch sondern schaust vielleicht nach Genre XY oder einem Vorschlag.
     
  8. FilmFan

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    2x Dreambox DM8000
    2x Topfield SRP-2401CI+ mit HD+
    2x Topfield SRP-2410 mit AlphaCrypt
    3x Topfield CRP-2401CI+ mit AlphaCrypt
    1x Topfield TF5200PVRc (R.I.P.)
    2x Nokia d-Box 1 Kabel (R.I.P.)
    Und trotzdem fehlt immer noch die Hälfte.
     
  9. oasis1

    oasis1 Senior Member

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    Alles was @Hexa 2002 hier in Post#254 oder @Medienmogul in Post#249 schrieb:

    Dafür interessieren sich allenfalls 0,2% der Radio - Hörer in Deutschland.
     
  10. hexa2002

    hexa2002 Silber Member Premium

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    Ok, vielen Dank für die mit über alle Masse zweifelsfrei nachvollziehbaren Zahlen klar dargelegte Position gegen Vielfalt. Das war sehr informativ. Gern rechnen wir doch auch gleich die 0,2 Prozent weltweit hoch und erkennen: niemand hört das. Alle senden wie bekloppt ohne Zuhörer vor sich hin und zahlen unnötig für Rechte. Ganz schön dumm diese 20.000 Radiostationen. Gut dass mancher hier besser durchblickt.

    Besser wir „Radio Hörer in Deutschland“ (ist das eigentlich eine besondere Rasse?) drehen für immer die dreieinhalb seit tausend Jahren bestehenden Stationen hin und her und machen die überforderten Örchen zu.

    Und ja, natürlich hört jeder weltweit vornehmlich vermehrt lokale Stationen, das sei hingegen kein Grund, alles andere zu ignorieren oder zu diskreditieren und vor allem nicht mit an den Haaren herbeigezogenen, höchstselbst erfundenen Spasszahlen -nur um ein Argument zu gewinnen- fehl-schlusszufolgern, dass andere Stationen ja „niemand“ interessieren.

    Ein Glück, dass die Welt sich um manch rückständige, erzkonservative Meinung dennoch herum weiterdreht, sonst sässen wir heute noch neben der Leiche desjenigen, der gerade das Rad erfinden wollte, was aber jemand anderen „nicht interessierte, weil das sicher eh nur 0,2 Prozent gut fänden. Man, man.
     

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