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UKW Abschaltung

Dieses Thema im Forum "Analog-Ecke" wurde erstellt von 4players, 2. Februar 2019.

  1. NFS

    NFS Institution

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    Eindeutig ja! Das hat schon der Umstieg von DVB-T auf DVB-T2 gezeigt. Warum sollte das Radio besser dastehen?
     
  2. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    Das Geld der Rundfunkanstalten und Sender.
    Ja das tu ich. Und du wirst lachen, wenn ich nach dem Absenden noch einen krassen Fehler entdecke, dann editiere ich meine Post sogar noch mal.
     
    Volterra und Medienmogul gefällt das.
  3. robiH

    robiH Wasserfall

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    Siehst Du. Und niemand hat Geld zu verschenken. Warum prangerst Du das dann an?
     
  4. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    Weil meistens an der falschen Stelle gespart wird. Lieber ein paar Schunkelsendungen und Pensionszusagen bzw. Boni weniger, dafür eine gescheite Abdeckung.
     
    MWT, Wolfgang R und NFS gefällt das.
  5. robiH

    robiH Wasserfall

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    Beim nächsten codec vielleicht.
     
  6. Radiowaves

    Radiowaves Silber Member

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    Ok, also auf der "anderen Seite" von Chemnitz. Ohne den Standort Ronneburg hättest Du kaum was brauchbares aus Thüringen empfangen können und einstmals gab es Ronneburg wirklich nicht. Gera wurde UKW-technisch weitgehend von Geyer und Wiederau versorgt (und ganz früher vom Katzenstein). Erst durch die erneute Aufteilung Ostdeutschlands und die damit verbundene nicht regional korrekte Versorgung Ostthüringens kam 1993 (?) der Sender Ronneburg - vor allem freilich für TV. Vorher hatte man nur die inzwischen nach Ronneburg umgehängte 97,8 MHz für Thüringen 1 (und vorher für Sender Weimar / DDR 2) in Weida in Betrieb - in mono und mit vernachlässigbarer Leistung.

    Thüringer Programme sind bei Dir ungefähr so "schutzwürdig" wie hessische Programme in Bayern oder ähnliches. Es ist schlicht nicht vorgesehen, den Overspill nehmen die Programmanbieter freilich dankend mit, solange sie ihn haben.

    Die aufgrund der geringeren Einzelstandort-Leistung teils deutlich geringeren Overspill-Gebiete bei DAB gelten sogar als Vorzug des Systems, denn zusammen mit der Möglichkeit, Gleichwellennetze zu basteln, ermöglichen sie erst die hohe Frequenzökonomie von DAB-Sendernetzen - und auch höhere Energie-Ökonomie. Will man weiter in ein Gebiet rein, kommt halt noch ein Standort hinzu. Drehte man einfach die Leistung deutlich hoch, hätte man im Gleichwellennetz-Gebiet viel mehr Probleme mit Auslöschungen, die nicht mehr zu handhaben wären.

    Das einzige, was eigentlich halbwegs ohne Stress ginge, wäre, die "Außensender" der Gleichwellennetze in Außenrichtung höhere Leistung abstrahlen zu lassen als in das eigentliche Netzgebiet hinein. Dann hat man im Gleichwellennetz beherrschbare Zustände und außerhalb kann man entsprechend mehr abdecken. Bedingung: der gleiche Frequenzblock darf in der entsprechenden Richtung auf größere Distanzen nicht wieder belegt sein. Im Falle des MDR-Kanals aus Thüringen wäre Gera so ein Standort, wo man gen Osten richtig "klotzen" könnte, wenn man denn dürfte. Nur ist das einzige, was man da verglichen mit dem MDR-Sachsen-Mux anders hätte, 4 mal nahezu identisches MDR Thüringen.

    Mit einer DAB-Richtantenne Logarithmische 12 Elemente DAB+ Antenne mit sehr guter Empfangsleistung - antennenland.net - Ihr Shop für hochwertiges Installationsmaterial rund um den Empfang von Radio und TV/SAT. Eigene Produktion von hochwertigen Koaxial-Anschlusskabeln., 22,95 € könntest Du trotzdem vielleicht Glück haben. Tut ja finanziell nicht weh, braucht aber Platz (Montage mit senkrecht stehenden Stäben) und der Empfänger halt einen Antenneneingang. Eigentlich brauchst Du auch eine UKW-Antenne für Ronneburg, denn vor allem bei der Landeswelle erwarte ich bei Dir kaum mehr als erträglichen Monoempfang.
     
  7. Andy.Seydel

    Andy.Seydel Senior Member

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    MDR Thüringen könnte man ja als Bestandsschutz mit der Geraer Regionalisierung mit im Muxx in Geyer aufschalten. Aber dafür wird die Datenrate nicht reichen.

    Die 94.9 (LW Thüringen), 97.8 (MDR Thüringen) und die 102.5 (Ant. Thüringen) kommen alle 3 mit RDS rein.
    Ich höre eigentlich zu 90% nur noch digital (DAB+, DVB-C, DVB-S). Zuhause ist ja alles ok. Da habe ich fast alle Sender digital per Kabel und alle anderen Sender höre ich per WLan-Radio. Aber unterwegs gibt es halt dank unserer Mobilfunkprovider nur DAB+ und UKW. Denn Vodafone und Telekom müssen ja unbedingt nach erreichen eines Datenlimits die Verbindung auf 64 kBit/s!!! drosseln. Nur O2 drosselt auf für Internetradio funktionierende 1 MBit/s. Aber dafür ist O2 bei uns nicht richtig gut ausgebaut. Meistens ist da nur 1 Balken da. Vodafone und Telekom haben hier LTE, drosseln aber leider auch die LTE-Tarife auf 64 kBit/s..
     
  8. Radiowaves

    Radiowaves Silber Member

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    Der "Muxx in Geyer" ist der MDR-Sachsen-Muxx, und der ist mit 5 mal MDR Sachsen, den anderen MDR-Programmen und R.SA als private Zugabe randvoll:

    5 x MDR Sachsen 80 kbps EEP 3-A -> 5 x 60 CU = 300 CU
    1 x MDR Sachsen extra 48 kbps EEP 3-A -> 36 CU
    MDR Jump, Kultur, Sputnik, Schlagerwelt je 88 kbps EEP 3-A -> 4 x 66 CU = 264 CU
    MDR aktuell 72 kbps EEP 3-A -> 54 CU
    MDR Klassik 112 kbps EEP 3-A -> 84 CU
    MDR Tweens 80 kbps EEP 3-A -> 60 CU
    MDR EPG 16 kbps EEP 3-A -> 12 CU
    MDR TPEG 16 kbps EEP 3-A -> 12 CU
    R.SA 56 kbps EEP 3-A -> 42 CU

    Summe: 864 CU. Randvoll. Und grauenvolle Audioqualiutät bei allen Programmen außer MDR Klassik (und da auch nur mit Empfängern ohne LC-AAC-Bug gut).

    Außerdem ist der Geyer-Mux im Gleichwellennetz mit 9 anderen Standorten. Und da gilt: alle oder keiner. Der Fluch des Gleichwellennetzes.

    Deine UKW-Empfänge von Ronneburg sind erstaunlich gut. Hätte ich gefühlsmäßig nicht so pralle erwartet.


    Off-Topic:
    Hast Du das (O2 Free) selbst ausprobiert? Ich habe einen Free S (2016) zu einem noch supergünstigen Preis, genieße gerade die full-Flat in der Schweiz (gibt es im neuen Roaming-Tarif nicht mehr), habe aber als nur-Telefonierer die 1 GByte Daten nie ausgereizt und wüßte zu gerne, wie sich diese "bis zu 1 MBit/s" nach Verbrauch anfühlen. Kann ja alles mögliche sein.
     
  9. inuyasha

    inuyasha Gold Member

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    DAS würde zu einem Massensterben der Radiosemder führen, solange der DAB Empfang derart grausig ist und von jedem kleinen Ästchen gestört wird.
    Außerdem führt DAB dazu das sich dann selbst die Bundeslänger gegenseitig schon aussperren, da würde Radioempfang in Deutschland sich nicht mehr lohnen.
     
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  10. Vossi

    Vossi Gold Member

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    Dieses "bald ist UKW aus" geblubber kommt ja nur von interessierter Seite, die ihre Hardware verticken wollen.

    Fakt ist, bis Ende 2029 tut sich da in Deutschland überhaupt nix, da aktuell noch neue UKW-Lizenzen für Privatsender mit 10 Jahren Laufzeit ausgegeben werden.
    Je nach Entwicklung von 5G Broadcast rechne ich so ab 2030 bis 2035 mit substantiellen UKW Abschaltungen.
    DAB+ wird es dann übrigens, genauso wie DVB-T2 nicht mehr geben, da technisch veraltet und die Übertragungskosten im Vergleich zu 5G oder 6G viel zu hoch sind.