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Trinkwasserqualität in deutschen Städten

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von gabbiano, 19. September 2006.

Status des Themas:
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  1. gabbiano

    gabbiano Junior Member

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    Gibt es websites, wo man etwas über die Trinkwasserqualität in Deutschland nachlesen kann? Kann man das Wasser ohne Probleme trinken oder sollte man lieber beim Mineralwasser bleiben? Oder ist das von Region zu Region unterschiedlich?
     
  2. emtewe

    emtewe Lexikon

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    Rheinland
    AW: Trinkwasserqualität in deutschen Städten

    So ist es. Wende dich an deine Stadtwerke oder wo dein Wasser gerade herkommt, die sind verpflichtet die Analysen zu veröffentlichen.

    Gruß
    emtewe
     
  3. dieweltist

    dieweltist Senior Member

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    Wenn ich wüsste, was digitales Fernsehen überhaupt ist, könnte ich meine Geräte hier angeben.
    Leitungswasser ist durchschnittlich besser als käufliches Mineral-, Tafel- oder Quellwasser, weil die Vorschriften strenger und die Grenzwerte niedriger sind. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass gekauftes Wasser irgendwie frischer schmeckt, und Leitungswasser vergleichsweise fade, weil der Mineralstoffgehalt i.d.R. bei Mineralwasser höher ist.

    Es ist auch bekannt, dass leider viele Wasserwerke qualitativ hochwertiges Trinkwasser mit qualitativ minderwertigem mischen, um möglichst den gesetzlichen Rahmen auszuschöpfen, um bis an die Grenze des Erlaubten zu gehen, was den prozentualen Schadstoffgehalt betrifft.

    Oft bauen Mieter Filter in Wohnhäuser ein, die den Kalkgehalt verringern, damit man ein besseres Waschergebnis erzielt. Dadurch hat aber das Wasser leider einen geringeren Mineralstoffgehalt und ist dadurch zum Trinken umso ungesünder.

    Auch ist Mineralwasser oft eisenreicher; was ggf. gut, aber auch schlecht sein kann. Wer sich wenig körperlich bewegt, für den ist Eiweißarmut besser, weil zuviel Eisen das Blut dicker macht und dessen Fließfähigkeit verschlechtert.

    Egal für welches Wasser man sich entscheidet, ich empfehle Wasser in einem Emaillegefäß mindestens eine Woche, abgedeckt mit einem (luftdurchlässigen) Tuch abstehen zu lassen, damit Bakterien auf diese einfache Weise (wie beim Komposthaufen) weitgehend beseitigt werden. Siehe auch hier!
     
  4. foo

    foo Wasserfall

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    AW: Trinkwasserqualität in deutschen Städten

    Ich lese oft von der guten Qualität des Leitungswasser. Aber ich habe immer bedenken, da sich das Wasser ja durch zig Rohrleitungen quälen muss, bis es frisch gezapft auf meinem Tisch steht.
    Da ich aber die Qualität der Rohrleitungen nicht kenne bin ich mit Leitungswasser eher vorsichtig.
     
  5. uli12us

    uli12us Platin Member

    Registriert seit:
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    2.741
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    München
    AW: Trinkwasserqualität in deutschen Städten

    Das ist nun aber völliger Humbug. Dadurch vermehren sich die Bakterien sogar explosionsartig. Die fühlen sich nämlich bei Zimmertemperatur bis zu ca 60°C am wohlsten. Wenn man dagegen was tun will, muss man das Wasser schon abkochen weil die Bakterien temperaturen über 70° nicht aushalten. Ausserdem in dem Beitrag steht, dass organische zu anorganischen Stoffen umgewandelt werden. Wie soll denn das funktionieren. Kohlenstoff bleibt Kohlenstoff in welcher Verbindung auch immer. Der wandelt sich nicht, mal eben in meinetwegen Nickel um.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. September 2006
  6. Pavel2000

    Pavel2000 Silber Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    690
    AW: Trinkwasserqualität in deutschen Städten

    Das Rohrsystem ist ja geschlossen und wird nur an den Entnahmestellen geöffnet, wo die Verbraucher dafür zu sorgen haben, dass nichts in die Leitung zurück gelangt.

    Bleiben als potenzielle Verschmutzungsquellen nur die Rohrleitungen selbst. Da es sich bei Trinkwasser um ein Lebensmittel handelt, gelten hier strenge Vorgaben an die Beschaffenheit der Rohre. Ich würde mir da keine Sorgen machen.
    Und zumindest in meiner Umgebung werden regelmäßig Möglichkeiten angeboten, mitgebrachtes Wasser untersuchen zu lassen.
     
  7. gabbiano

    gabbiano Junior Member

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    Ort:
    Essen
    AW: Trinkwasserqualität in deutschen Städten

    http://www.stadtwerke-essen.de/index.php?mapid=49
    Dann brauche ich aber eine Hilfstabelle, um die angegebenen Werte richtig zu deuten und zu beurteilen. Wie sollten Werte von hochqualitativem Wasser aussehen?
     
  8. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

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    Magdeburg
    AW: Trinkwasserqualität in deutschen Städten

    Der beworbene Trinkwasserspender auf dieser Homepage ist übrigens eine Bakterienbrutstätte.
     
  9. gabbiano

    gabbiano Junior Member

    Registriert seit:
    20. März 2005
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    Ort:
    Essen
  10. dieweltist

    dieweltist Senior Member

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    Wenn ich wüsste, was digitales Fernsehen überhaupt ist, könnte ich meine Geräte hier angeben.
    Erst mal will ich zu meinem vorigen Beitrag ergänzen, dass Wasserwerke Eisenfilter verwenden dürfen und das auch tun; Mineralwasseranbieter hingegen leider nicht.

    Die sollen sich ja auch explosionsartig vermehren, damit diese vielen Bakterien dann schließlich und endlich alle organischen in anorganische Stoffe umgewandelt haben und dann selbst absterben. Bei letzterem Vorgang wandeln jeweils die jeweils übrigen Bakterien die abgestorbenen auch in anorganische Stoffe um bis am Ende theoretisch eine abgestorbene Bakterie übrig bleibt.

    Die Erfinder des Komposthaufens werden Anfangs bestimmt auch mit dem Gegenargument konfrontiert worden sein, dass die Bakterien sich doch explosionsartig vermehren würden. Und es gibt auch heute noch "Experten", die genau diese Bakterienvermehrung bekämpfen (wollen), indem sie den Komposthaufen ständig umschichten, damit dieser möglichst nicht faulen soll, was ja großer Unsinn ist. Denn neben Würmern sind es ja gerade die Bakterien, die dafür sorgen, dass am Ende hygienisch einwandfreier anorganischer Humus vorhanden ist.

    Kohlenstoff ist ein Element und definitiv kein organischer Stoff; und CO und Co² auch nicht. Organische Stoffe sind höherkomplexe Kohlenstoffverbindungen. In diesem Zusammenhang könnte man auch sagen, dass organische Stoffe von lebendenden Individuen (z.B. Bakterien) verwertbare bzw. umwandelbare Stoffe sind. Natürlich werden beim Kompostieren keine giftigen anorganischen Stoffe und Elemente in ungiftige umgewandelt.

    Vor Jahren hatte ich Wasser jeweils frisch abgekocht. Die dadurch abgetöteten Bakterien geben diesem Wasser einen unangenehmen seichten Geschmack. Aber schon seit mehren Jahren nutze ich das Prinzip das Abstehens von Wasser; und ich bin begeistert. Ich empfehle es allen sehr.
     
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