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Trennungsoperation in Baltimore

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Satikus, 16. September 2004.

  1. Creep

    Creep Platin Member

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    AW: Trennungsoperation in Baltimore

    Und wer bezahlt das alles? Wenn der Schaden schon vor der Geburt bekannt ist, sollten die Kosten, wenn die Familie sich dennoch zur Geburt entscheidet, nicht von der Allgemeinheit getragen werden.
     
  2. Mart2000

    Mart2000 Guest

    AW: Trennungsoperation in Baltimore

    Das ist falsch!

    Die medizinische Indikation und die kriminologische Indikation lasse ich gelten.
    Aber ein Kind wegen Behinderung oder finanzieller Notlage abzutreiben sollte verboten werden!:mad:
    War zwar leicht Offtopic aber das musste mal gesagt werden!
     
  3. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    AW: Trennungsoperation in Baltimore

    Schon klar, Behinderungen sind kein Grund - das seh ich aber anders, sie sind sehr wohl ein Grund , wenn nicht der einzige berechtigte Grund für eine Abtreibung.
     
  4. Wilfried56

    Wilfried56 Platin Member

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    AW: Trennungsoperation in Baltimore

    Bei 1extra lief die Sendung.
    Von 60 am Kopf zusammengewachsenen, getrennten Menschen sind 7 gesund, 17 sind schwerstbeschädigt, der Rest ist gestorben.

    Die befragten Mediziner haben sich sehr skeptisch geäußert (Medienrummel, Risiko). Allerdings hat der gleiche Chirurg ein ägyptisches Zwillingspaar vor Jahren erfolgreich getrennt. In D gab es einen Fall vor Jahren, beide Kinder leben heute behindert in Pflegeheimen.

    Was die Eltern betrifft, muss man ihnen wohl zubilligen, dass sie - aus religiösen Gründen (Mennoniten) - eine Abtreibung prinzipiell ablehnten. Verstehen kann man auch, dass sie die (geringe) Chance der erfolgreichen Trennung nutzten, um Lea und Tabea eine lebenslange Qual zu ersparen.

    Ob jeder diese Haltung teilt, ist eine andere Frage. Finanziert wurde die OP übrigens durch Spenden.
     
  5. Satikus

    Satikus Guest

    AW: Trennungsoperation in Baltimore

    Und im übrigen habe ich vergessen zu erwähnen das die Eltern die Berichterstattung Exklusiv an den Stern verkauft haben. :eek:

    Sollen die doch die Spenden wieder zurückgeben. :eek:
     
  6. darkmaan

    darkmaan Senior Member

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    AW: Trennungsoperation in Baltimore

    Das finde ich bedenklich wenn man solche Geschichten Exclusiv an irgendwelche Medien verkauft, solange das damit verdiente Geld den Kindern zu gute kommt ist das ja noch einigermaßen OK aber sobald sich die Eltern auf Kosten der Kinder breichern hört für mich der Spaß auf.
     
  7. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: Trennungsoperation in Baltimore

    Zum Thema Schwangerschaftsabbruch: Ich kenne mich da jetzt nicht so aus, aber vielleicht sollten mal folgende zwei Variablen beachtet werden:

    1. Ab wann ist eine Missbildung dieser Art erkennbar?
    2. Bis wann ist ein Schwangerschaftsabbruch möglich bzw. erlaubt?

    Gag
     
  8. Mart2000

    Mart2000 Guest

    AW: Trennungsoperation in Baltimore

    1. Keine Ahnung
    2. Ich glaube bis zur 12. Woche

    Es sollte aber auch keine Rolle spielen. Wer ein Kind will muss damit rechnen, dass es behindert sein könnte. Wer nicht oder nicht richtig verhütet muss mit den Konsequenzen leben.
     
  9. tarak

    tarak Neuling

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    AW: Trennungsoperation in Baltimore

    Das mußte ich nochmals schnell zitieren, falls jemand aus irgendwelchen Gründen Mart2000 auf seiner Ignore-Liste haben sollte.

    Wenngleich der letzte Satz ein wenig krass formuliert ist (weil es ihm an gebührendem Mitgefühl fehlt) bringt er die Sache auf den Punkt.
    Nur das Leben mit Konsequenzen ist uns heutzutage offenbar fremd geworden.
    Es sind nicht die Umstände, die den Menschen schaffen -
    es ist der Mensch, der die Umstände schafft.
     
  10. Bertel

    Bertel Silber Member

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    AW: Trennungsoperation in Baltimore

    Ich finde es dermaßen daneben, aus religiösen Motiven den Kindern ein unsagbar schweres Leben zuzumuten (wenn sie es denn überleben). Aber da muß auf Teufel komm raus alles geboren werden, bloß weil es irgendein Phantasiewesen so will ...

    (Und nein, ich habe deswegen nichts gegen real existierende Behinderte :rolleyes: )

    Das menschenverachtendste ist immer dieser "Leid ist gottgewollt und muß ertragen werden"-Unfug.

    Der Mensch nimmt sich viel zu wichtig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. September 2004