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Telekomkabelverkauf - und nun?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von dpass, 1. Februar 2003.

  1. dpass

    dpass Neuling

    Registriert seit:
    8. November 2001
    Beiträge:
    16
    Ort:
    berlin
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    Wird sich nach dem Kabelverkauf etwas tun im Digitalkabel oder werden die neuen Eigentümer erstmal den letzten Penny aus dem Geschäft quetschen? durchein
    Das beste wäre wohl wenn man sich schnell auf einen Zeitplan zur Digitalisierung des Kabels einigt, ähnlich der vorgehensweise bei DVB-T.

    so denn

    winken läc winken
     
  2. amsp

    amsp Platin Member

    Registriert seit:
    28. Oktober 2002
    Beiträge:
    2.217
    Ort:
    ---------
    Die neuen Eigentümer haben Presseberichten zu Folge kein Interesse an einem Ausbau, überlegen aber bereits Preiserhöhungen durchzuführen. wüt wüt wüt
     
  3. UW1

    UW1 Senior Member

    Registriert seit:
    1. August 2002
    Beiträge:
    196
    Ort:
    Osthofen
    Warum sollten sie auch was für den Ausbau tun.
    Die meisten Nutzer von Kabel haben ja keine
    Möglichkeit zum wechseln, da man wie ich, keine
    Schüssel anbringen darf. Und das Angebot kann
    noch so gut werden - es wird wohl kaum jemand
    von Schüssel auf Kabel wechseln.
     
  4. bengurion

    bengurion Silber Member

    Registriert seit:
    15. Oktober 2002
    Beiträge:
    536
    Ort:
    ...
    Dass die neuen Eigner nichts machen wollten, stimmt nicht:

    Finanzgruppe kauft Fernsehkabel
    Nach dreijährigem Tauziehen ist der Telekom gestern der Verkauf der restlichen Fernseh-Kabelnetze an ein Investorenkonsortium gelungen. Die Netze in sechs Regionen gehen zu gleichen Teilen an die Investmentbank Goldman Sachs , die Risikokapitalgruppe Apax Partners und die auf Medienunternehmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Providence Equity Partners, berichtete gestern die Telekom in Bonn.

    Allerdings musste der ehemalige Staatskonzern, der die Kabelnetze seit 1982 im Auftrag der öffentlichen Hand aufgebaut hatte, herbe Einbußen beim Kaufpreis einstecken: Die Finanzinvestoren zahlen 1,725 Milliarden Euro, bei einer entsprechenden Wertentwicklung des Kabelgeschäfts könnte sich der Preis noch einmal um 375 Millionen Euro erhöhen. Noch vor einem Jahr hätte der US-amerikanische Medienunternehmer John Malone über seinen Konzern Liberty Media 5,5 Milliarden Euro für den Fernsehzugang in zehn Millionen deutsche Wohnzimmer gezahlt. Das Geschäft wurde dann allerdings vom Bundeskartellamt untersagt - unter anderem, da das Amt befürchtete, Malone könnte auch das Inhalteangebot im deutschen Kabelfernsehen dominieren.

    Trotz des niedrigen Kaufpreises reagierte die Telekom gestern erleichtert. "Mit dem Abschluss hat die Telekom einen deutlichen Schritt getan, die Nettofinanzverschuldung zu senken", sagte der Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick. Bis Jahresende will das hochverschuldete Unternehmen, das zuletzt mit 64 Milliarden Euro in der Kreide stand, den Schuldenberg auf das Dreifache des operativen Gewinns senken.

    Angesichts der Marktentwicklung und des schwierigen konjunkturellen Umfelds sei man "zufrieden mit dem Ergebnis", sagte Telekom-Sprecher Wilfried Seibel. In anderen europäischen Ländern habe es bei Kabelbetreibern bereits Insolvenzen gegeben. Die Telekom hatte nach seinen Angaben bis zum Schluss mit zwei Konsortien verhandelt. Das Unternehmen sucht bereits seit drei Jahren nach Käufern für seine Fernseh-Kabelnetze. Nach Telekomangaben muss diesmal nicht das Bundeskartellamt, sondern die EU-Kartellbehörde der Transaktion zustimmen.

    Die Investoren wollen das Kabelnetz ausbauen und das Angebot um neue Sender erweitern. "Es geht vor allem um internationale Programme", sagte Providence-Sprecher Christof Schramm. Zur Investitionssumme könne man noch nichts sagen. Nach Angaben von mit der Transaktion vertrauten Kreisen wollen die Finanzinvestoren die Produktvielfalt erhöhen und dadurch das Kabelnetz für einen späteren Verkauf attraktiv machen. Die Partner würden aber langfristig investieren und die Kabelnetze zunächst für fünf bis sieben Jahre behalten, so ein Insider. Fachleute mahnen seit Jahren neue Investitionen in die unterentwickelten Kabelnetze an - zum Beispiel, indem diese auch für Telefonate oder für schnelle Internetdienste fit gemacht werden.

    Der Betrieb und das Inhalteangebot müsste aber weiterhin in der Hand unterschiedlicher Anbieter liegen, sagte gestern der Sprecher der Verbraucherzentrale Bundesverband, Carel Mohn. "Der Verbraucher hat Anspruch auf Programmvielfalt."

    Quelle: Märkische Allgemeine
     
  5. amsp

    amsp Platin Member

    Registriert seit:
    28. Oktober 2002
    Beiträge:
    2.217
    Ort:
    ---------
    Klingt schon besser, nur darf bezweifelt werden ob Kunden die an einem Drittnetz hängen etwas davon haben werden - siehe DigiKabel. wüt
     

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