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Spiegel Artikel zu ÖRs

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von re_cgn, 28. Oktober 2003.

  1. re_cgn

    re_cgn Platin Member

    Registriert seit:
    1. März 2003
    Beiträge:
    2.098
  2. uli12us

    uli12us Platin Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    München
    Ist halt ein typischer Spiegel Artikel. Polemik und von keinerlei Sachkenntnis getrübt. Schon klar dass dem Spiegel die komplette Abschaffung des ÖR ganz recht wäre. Oder wenn schon nicht komplett dann doch zumindest die ARD.

    Gruss Uli
     
  3. RealityCheck

    RealityCheck Foren-Gott

    Registriert seit:
    21. August 2001
    Beiträge:
    13.350
    Ort:
    Bad Kreuznach
    Ja, auch wenn ich der Kritik an Phoenix nur bedingt zustimmen kann.

    Außerdem fehlen meiner Meinung nach die entscheidenden Kritikpunkte "Kinderkanal" (dieser ÖR Sender hat mit Nickelodeon Arbeitsplätze zerstört) und "Dritte 'regionale' Vollprogramme".

    Da liegt meiner Meinung nach zusätzlich der Hund begraben - neben der Finanzierung.

    X bundesweit verfügbare Vollprogramme ohne Werbung mit einem klar zu erkennenden Schwerpunkt auf Unterhaltung verstopfen die deutsche Fernsehlandschaft.

    Duales System bedeutet nicht, dass es genau so viele ÖRs wie private Sender geben muss - das darf es auch gar nicht.
     
  4. amsp

    amsp Platin Member

    Registriert seit:
    28. Oktober 2002
    Beiträge:
    2.217
    Ort:
    ---------
    Flasch. Nickelodeon hatte 3fach Pech:
    a) Der wahre Auslöser des ganzen Desasters ist ein anderer. Der Nickelodeon-Geschäftsführer Bernd Fronhoff macht "VIACOM" von Anfang an ein falsches Bild vom deutschen Fernsehmarkt. Er verspricht ihnen fast eine halbe Milliarde Mark Einkünfte mehr als realisierbar sind, läßt nach und nach Geld unter den Tisch kehren.
    b) der Kabelengpass - der bis heute nicht behoben ist
    c) ... und hier kommt der Ki.Ka ins Spiel, einfach deshalb weil er vorrangig einzuspeisen war und Nickelodeon sich seinen Weg in die Kabelnetze neu erkämpfen musste was wiederrum mit b) zusammenhängt.
    Ansonsten war Nickelodeon mehr auf ältere Kinder/Jugendliche gerichtet und der Ki.Ka mehr auf die Jüngeren.

    Nein, die deutsche Fernsehlandschaft wäre ohne die Vielzahl an ÖR-Programmen um einiges ärmer.

    Das ist Blödsinn - die Zahl der Sender ist auch unerheblich.

    Das Privatfernsehen hat übrigens bewiesen das es nichts aber auch gar nichts zu Stande bringt - einzig Court, Talk und Castingshows. Ach ja und Perlen das Privat-TV wie 9live, BTV4U wollen wir mal nicht vergessen - davon braucht Deutschland unbedingt mehr.
     
  5. RealityCheck

    RealityCheck Foren-Gott

    Registriert seit:
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    Ort:
    Bad Kreuznach
    Schau es dir doch an.

    In jedem Land, in dem es wenige staatliche/öffentlich-rechtliche Programme gibt, ist Pay TV mehr oder weniger erfolgreich - und etabliert.

    Und in Deutschland, in dem es einen Overkill an kostenlosen Programmen gibt kann sich Privatfernsehen nur schwer, Pay TV auch nur unter härtesten Kämpfen, durchsetzen.

    Was den jüngsten Niveauverlust im Privatfernsehen angeht:

    Das liegt einzig und allein an der Finanzmisere der Sender. In der Krise gibt es für diese nur einen Weg - Kostenminimierung. Und das bedeutet billiges Programm. Court Shows. Talk Shows. Laiendarsteller. Neun live und BTV4U wären ohne dieses "Mitmachkonzept" schon längst abgewickelt (was ja nicht unbedingt ein Verlust wäre breites_ - aber die Arbeitsplätze wären auch weg).

    Was ich damit sagen will, ist dass der Deutsche Fernsehmarkt auf dem ANSPRUCHSVOLLEN SEKTOR so von den ÖRs verstopft wird, dass die Privaten sich auf solch einen Mist verlegen mussen, um überhaupt noch Geld zu verdienen.

    <small>[ 28. Oktober 2003, 17:48: Beitrag editiert von: RealityCheck ]</small>
     
  6. uli12us

    uli12us Platin Member

    Registriert seit:
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    Ach ja zu phönix noch was. Ich schau ihn mir zwar nicht an aber davon unabhängig. Wer wenn nicht die ÖR sollen denn bitteschön Bundestagsdebatten oder ähnliches senden. Ach wenn der Spiegel meinen sollte dass das niemand braucht. Logisch wer nur die Nachrichten der Privaten oder wenns hoch kommt mal im ZDF anschaut der wird ne Menge von dem Gewäsch was unsere Politiker da den ganzen Tag über verbreiten wohl nicht mitkriegen.
    Da der Spiegel ja traditonell recht weit links angeordnet ist kann ihm das nur recht sein wenns keine unabhängige InformationsQuelle mehr gibt.

    Gruss Uli

    <small>[ 28. Oktober 2003, 17:48: Beitrag editiert von: uli12us ]</small>
     
  7. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

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    Magdeburg
    Ach so... Weil die ÖR-Sender so gut sind leiden die Privaten. Mir tun se ja leid sch&uuml
    So viel Schwachsinn hört man selten. Es gab übrigens keine Zeit wo Privatsender gut waren.
    Eike
     
  8. amsp

    amsp Platin Member

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    Das stimmt so nicht.

    Natürlich haben wir viel zu viele FTA-Privatfernsehsender - mehr als in vielen anderen Ländern.

    Woran sie selbst nicht ganz unschuldig sind.

    Stimmt

    Das halte ich für ein Gerücht - die Privaten machen solchen Mist, weil es dummerweise tatsächlich geschaut wird.
     
  9. amsp

    amsp Platin Member

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    Ist das nicht eher ein Wunsch der "Rechten" - die hatten das doch sehr gerne nur gleichgeschaltete Medien. Wobei dem Ziel ist man schon ziemlich nah, überall die gleichen Parolen.
     
  10. uli12us

    uli12us Platin Member

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    Ob das jetzt von den rechten oder den linken kommt ist ja prinzipiell gleichgültig. Wichtiger ist imo doch dass keine Seite soviel Macht erhält um sich da durchsetzen zu können. Was passiert wenn man einseitig mit rechter Propaganda zu tun hat kennen wir ja aus dem letzten Jahrhundert und die linke Propaganda aus dem Ostblock. Das beste ist immer noch dass keine Seite die Oberhand gewinnt.
    Den Opfern der letzten Kriege wird es wohl ziemlich egal gewesen sein ob sie jetzt von Kommunisten oder Faschisten umgebracht wurden.

    Gruss Uli
     

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