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SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von Fakeaccount, 13. Februar 2018.

  1. uklov

    uklov Platin Member

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    ...nur will sie dummerweise niemand mehr wählen. Was nutzen ihr also die Mitglieder?
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2018
  2. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    Stimmt, daher sind CDU,CSU und SPD weiterhin auch für mich Volksparteien.... aber interessant, dass sie damit immer weniger Stimmen erreichen.

    Ja, kann ich auch zustimmen, wobei es FDP und Linkspartei auch gar nicht wirklich wollen. Die AfD will es wohl, ist aber viel zu polarisierend für eine Volkspartei und ihr fehlt der Regierungswille, genau wie weiten Teilen der Linken. Der ist meines Erachtens mit
    das Grundwesen einer Volkspartei, man muss natürlich regieren wollen.

    Die Grünen nach Baden-Württembergischen Zuschnitt - unter einem Kretschmann wohlgemerkt - gehen zum Teil in die Richtung. So wie sie weiterhin im Bund aufgestellt sind, sind sie auch größtenteils eine Klientelpartei mit einer Wählerschaft, die der der FDP sehr ähnlich ist, nur mit Schwerpunkt auf Klima statt Wirtschaft. Auch polarisieren die Grünen weiterhin zu stark, um eine Volkspartei zu sein. Genau wie bei der AfD, FDP oder Linkspartei gibt es bei den Grünen weiterhin einen sehr großen Anteil in der Bevölkerung, der sich nie vorstellen könnte, die Partei zu wählen.

    Das ist der Unterschied zur Union und SPD: die haben ein sehr großes Wählerpotential; der Anteil der Menschen der sagt, ich könnte nie und nimmer CDU oder SPD wählen, ist sehr klein.
     
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  3. Hose

    Hose Lexikon

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    Was nützen dir Protestwähler oder Wechswähler...

    Mir ging es aber um deine Aussage bezüglich Zulauf zur Partei. Und wer den letzten Parteitag der AfD noch im Kopf hat weiß das es da auch an der Basis brodelt.
    Warten wir mal ab was die eine oder andere Partei noch so raushaut und ob die SPD sich wieder fängt und Politik gestaltet und umsetzt.
     
  4. Fakeaccount

    Fakeaccount Gold Member

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    Das sind immer alles temporäre Erscheinungen. Zeiten ändern sich, Menschen ändern sich, Wähler ändern sich. Es ist jedenfalls nicht in Stein gemeißelt, dass CDU und SPD auf ewig Volkparteien sind. Die Grünen waren vor 30 Jahren auch noch eine ganz andere Partei, werden aber womöglich die CDU in vielerlei Hinsicht bald ablösen. Was aus der AfD wird, wird man abwarten müssen. Aber vielleicht stehen sie in 20 Jahren ungefähr da, wo die Grünen jetzt stehen. Vielleicht aber auch zahlenmäßig stärker. Hängt von vielen Faktoren ab, aber ausschließen würde ich derzeit gar nichts.
     
  5. Eike

    Eike von Repgow Premium

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  6. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    Das kann schon sein, es ging aber darum, ob die Parteien jetzt noch Volksparteien sind, und derzeit kann man sie schon noch als solche sehen.

    Eine Einschränkung kann man allerdings machen: in den ostdeutschen Bundesländern einschließlich Gesamt-Berlin fällt es einem da deutlich schwerer von Volksparteien zu sprechen. Dort sind die Wählerbindungen zu einzelnen Parteien mittlerweile derart schwach ausgeprägt, dass man fast sagen kann, dort gibt es sowas in der Tat nicht mehr.

    Im Westen sind dagegen Union und SPD weiterhin klar die dominierenden Volksparteien. Bei Landtagswahlen können beide weiterhin klar über 40% erreichen.

    das sieht man übrigens auch ganz gut an handfesten Zahlen: der Anzahl der gewonnenen Wahlkreise/Direktmandate. Die werden weiterhin größtenteils von Union und SPD gestellt.
    Auch hier fällt auf, dass die wenigen Mandate, die nicht durch die beiden erzielt werden, vor allem im Osten zu finden sind und es schon extreme Strukturen in den Kreisen braucht, damit andere Parteien gewinnen können.
     
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  7. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    Hui, der Mann hat's begriffen...

    Interview: "Die SPD implodiert"

    @Eike: echt gutes Interview, der Mann hat eine genaue Analyse geliefert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2018
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  8. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    Die Abgrenzung zwischen Klientelpartei und Volkspartei gibt es heute eigentlich garnicht mehr so wirklich. Auch Parteien wie die FDP und Linke versuchen ein ganzheitliches Parteiprogramm aufzustellen und auch Wähler abseits der alten Zielgruppen anzusprechen.

    Umgkehrt lassen aber auch die sogenannten Volksparteien immer mehr Bevölkerungsgruppen aussen vor.

    Und irgendendwelche Schwerpunkte muss man sich ja setzen. Für ein blosses "weiter so" kann man kaum jemanden motivieren.
     
  9. Fragensteller

    Fragensteller Talk-König

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    Dann zeig mir mal die Passagen für die Wirtschaft, die Mitte und die Besserverdienenden im Parteiprogramm der Linken. Welche Angebote hat die FDP für Niedrigverdiener und Hartz 4 Empfänger?

    Ein "ganzheitliches Parteiprogramm" zu allen möglichen Themenheißt nicht, dass man Angebote für alle Schichten der Bevölkerung hat.

    Insbesondere die Linke fährt ja gut damit. Sie fordert zB immer 2-3 Euro mehr Mindestlohn als die Volkspartei SPD, weil ihnen die Wirtschaft am A... vorbei geht.
     
  10. berry

    berry Silber Member

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    Ich hatte früher die SPD gewählt, bis unter Schröder Harz IV eingeführt wurde, was meiner Meinung nach nichts mit Sozialdemokratie zu tun hat. Jede Partei, die vom Volk in den Bundestag gewählt wird ist eine Volkspartei, das hat nichts mit der politischen Richtung zu tun. Für mich sind SPD und CDU zur Zeit nicht wählbar.
     
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