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Sein letztes Rennen

Dieses Thema im Forum "Blu-ray/DVD" wurde erstellt von Hoffi67, 23. März 2014.

  1. Hoffi67

    Hoffi67 Moderator

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    Der einst große Marathonläufer und Gewinner der Goldmedaille in Sydney 1958, Paul Averhoff (Dieter Hallervorden), zieht jetzt mit über 70 Jahren aus seinem Zuhause aus. Seine Tochter Birgit (Heike Makatsch) kann sich nicht länger um ihn und seine Frau Margot (Tatja Seibt) kümmern, da sie als Flugbegleiterin um die ganze Welt reist. Im Altersheim fühlt sich Paul nicht gerade wohl und fragt sich, ob es das gewesen sein soll. Er beschließt, für den Berlin-Marathon zu trainieren und ihn auch zu gewinnen. Die anderen Heimbewohner halten ihn für verrückt, doch mit Hilfe von Margot trainiert der rüstige Rentner wie ein Besessener, immer sein Ziel vor Augen, noch einmal durch die applaudierende und tosende Menge zu laufen. Als den Heimbewohnern ein altes Bild in die Hände fällt, erinnern sie sich an die vergangenen Siege von Paul und unterstützen ihn nach Leibeskräften - vor allem im Kampf gegen die Heimleitung. Denn der ist Paul mit seiner ungestümen Art ein gewaltiger Dorn im Auge.


    Sein letztes Rennen, ist ein trostvoller, charmanter deutscher Film über die letzte Station im Leben. Das Schauspieler Ensemble ist perfekt zusammengestellt bis in die letzte Nebenrolle und Dieter Hallervorden spielt die Rolle seines Lebens. Der Film spiegelt leider auch die Realität in Alters und Pflegeheimen wieder, aber er zeigt eben auch, daß alte Menschen nicht nur dort zum Sterben hingehen, sondern daß man mit Würde und auch Humor den älteren Menschen begegnen sollte. Zum Ende des Films, geht man mit einem guten Gefühl heraus. 7,5/10

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  2. seagal1

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    AW: Sein letztes Rennen

    Hervorragendes deutsches Kino! Ich kann hier nur Hoffis Statement zustimmen. Der Film spiegelt die harte Realität des Älterwerdens auf seine ganz besondere Art wider. Hier wirkt nichts aufgesetzt oder übertrieben. Gleichzeitig wird das Problem-Thema Pflege in unseren Landen präzise angesprochen. Auch der Cast mit Katrin Saß als Heimleiterin, Heike Makatsch als Tochter und Frederick Lau als Pfleger, der mich besonders beeindruckt hat, ist klasse ausgewählt. Es zeigt sich mal wieder, dass Deutschland neben Schweighöfer-Schweiger-Kalauer mehr und besseres Kino zu bieten hat. Ich gebe wohlverdiente 8/10 Punkte.
     

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