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Sehen wir es nüchtern.Premiere ist nicht zu Retten!

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von V, 6. Juni 2002.

  1. V

    V Guest

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    Auch wenn Kofler alles schön Reden will,Premiere ist nicht zu Retten,selbst wenn die ganzen Unkosten reduktionen greifen sollten,selbst wenn die benötigte Zwischenfinazieren fliessen sollte.
    Fakt ist Premiere ist und bleibt für einen Investor,der Premiere übernehmen sollte unaktrativ.
    1.Schulden die weiter zurückbezahlt werden müssen.
    2.Wer würde Milliarden in Premiere investieren,wenn der Gewinnzone noch völlig unbekannt ist.
    Was nützen Monatlich ein paar Milliongewinn.Die Milliarden müssen ja erstmal wieder eingefahren werden und kein Investor wird sagen,prima in 250 Jahren werde ich vielleicht mal meine Investierten Milliarden wieder reingeholt haben und ab dann läuft mein Gewinn.
    Fazit Premiere ist nicht zu Retten.
     
  2. digitaler nixwisser

    digitaler nixwisser Senior Member

    Registriert seit:
    14. Mai 2002
    Beiträge:
    210
    Ort:
    K´reuth
    So schwarz sehe ich das nicht. Die Strukturen sind in Ordnung und mit einer betriebswirtschaftlich sinnvollen Planung wird Premiere bald in die Gewinnzone einfahren... winken
     
  3. Yogi

    Yogi Senior Member

    Registriert seit:
    4. Mai 2002
    Beiträge:
    351
    Ort:
    irgendwo
    @ V : Das stimmt zwar, was Du sagst, um sich da etwas zu erleichtern, gäbe es das Insolvenzverfahren. Daß das bislang noch nicht eingeleitet wurde, sehe ich im Zusammenhang mit eben den potentiellen Investoren. Laß einem Gläubiger potentiell seine Put-Option und hoffe darauf, daß er seine Alt-Verbindlichkeiten mittelfristig abgesichert sehend neues Geld einsetzt, um die Erwirtschaftung von Gewinnen zur Rückzahlung der Alt-Verbindlichkeiten zu ermöglichen. Stellt er sich stur, geht man in die Insolvenz und der Alt-Gläubiger bleibt dann streckenweise außen vor.
     
  4. Lursi

    Lursi Senior Member

    Registriert seit:
    2. Mai 2002
    Beiträge:
    325
    Ort:
    Obernburg
    Die Insolventz von Premiere wäre ein Politikum, das wird sicher erst nach der Wahl entschieden.
    Spätestens wen die Verträge mit den Altkunden auslaufen und keiner mehr zu den neuen Konditionen aboniert.
     
  5. V

    V Guest

    @digitaler nixwisser
    Ich habe ja nicht gesagt,das das erreichen der Gewinnzone und sei es auch nur 1€ im Jahr unmöglich ist.Jedoch wird dieser 1€ Gewinn keinen Investor hinter dem Ofen hervorlocken.

    @Yogi
    Wenn Murdock seine 1,X Milliarden €uro retten wollte,hätte er Premiere schon längst übernommen,wenn er auch nur die Chance sähe jemals mit Premiere dieses wieder einzufahren.
    Also wozu dem verloren Geld noch gutes Nachwerfen und es ebenso abschreiben zukönnen.
    Selbst bei einer Insolvenz geht Premiere nicht für 1€ über den Tisch,da wären noch immer Milliarden Beträge fällig um dises zu übernehmen.Und wie ich schon oben erwähnt habe.Wer Investiert soviel Geld,wenn er seine getätigten Investionen nach vielleicht 250 Jahren wieder eingefahren hat.
    Investionen tätigt man auf 20 oder 30 Jahre maximal,aber dann muss dieses Geld auch wieder zurückgeflossen sein.Und das ist mit Premiere einfach nicht machbar.
    Premiere hat letztes Jahr ca 1 Milliarde € Verlust gemacht,bei ungefähr 1 Milliarde an Einahmen.Heist ergo 2 Milliarden €uro verschlingt Premiere jährlich.
    Die Entlassung von 1000 Mitarbeiten erspart Premiere wenn es hoch kommt 100 Million €uro im Jahr.Dann müssten die Rechtepreise mindestens um 50 % gedrückt werden(was keiner der Parteien mitmachen wird)dann wäre Premiere erst bei Status null angekommen,das es keine Verluste einfährt,jedoch auch keine Gewinne.
    Du siehst für ein Investor kein aktraktiven Grund in Premiere auch nur einen Müde €uro zuinvestieren.
     
  6. SG1

    SG1 Junior Member

    Registriert seit:
    28. März 2001
    Beiträge:
    143
    Ort:
    Berlin
    Neue Chance für "Premiere" ?

    Offensichtlich sind Gläubigerbanken bereit dem angeschlagenen Bezahlfernsehen 'Premiere' unter die Arme zu greifen. Eine Summe von rund 100 Millionen Euro soll angeblich zur Rettung des Senders bereit gestellt werden.
    Premiere selbst nahm dazu keine Stellung. Die Informationen sickerten aus Bankenkreisen durch. Das vorgestellte Konzept, von Premiere - Chef Georg Kofler, sei auf positive Resonanz gestoßen.
    Unterstützen wollen das Konzept die HypoVereinsbank, die bayerische Landesbank sowie die österreichische Bawag. Das verlautete aus einer Mitteilung des 'Handelsblatts' am Mittwoch.


    Quelle: www.bbv-net.de
     
  7. Yogi

    Yogi Senior Member

    Registriert seit:
    4. Mai 2002
    Beiträge:
    351
    Ort:
    irgendwo
    Die Break Even-Zeiträume werden bei Fernsehsendern sogar erheblich kürzer kalkuliert. PayTV als solches hätte meines Erachtens in DE durchaus eine Chance, das analoge Angebot hat es ja vorgemacht, da es meines Wissens den Break Even erreicht hatte und erst im Zusammenhang mit gigantischen Investitionen (Digital-TV) und einem völligen Mißmanagement der Sender in die Krise kam. Der gute Rupert hat versucht seine Put-Option wahrzunehmen, das ist ganz einfach abgelehnt worden. Geht der Sender in die Insolvenz, dürfte der Australier ziemlich Neese sein, da vermutlich die Insolvenzmasse seine Forderungen bei weitem unterschreitet und er nicht der einzige Gläubiger ist. Was ihm bleibt ist gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Daraus folgt dann aber auch sein Bemühen den Sender am Leben erhalten zu wollen um mittelfristig wenigstens ein Teil des Geldes wieder zurückzubekommen. Das geht nur mit Frischgeld und meines Wissens ist RM noch im Rennen, oder ?

    <small>[ 06. Juni 2002, 15:04: Beitrag editiert von: Yogi ]</small>
     
  8. Terranus

    Terranus ErdFuSt Mitarbeiter

    Registriert seit:
    8. Mai 2002
    Beiträge:
    28.675
    Ort:
    Fränkische Schweiz / München
    @Yogi
    Genau Premiere war vor der Kirch Übernahme als analoger Einzelkanal ein Erfolg ...man hatte seit über einem Jahr schwarze Zahlen geschrieben. Premiere hatte damals einen (zurecht) guten Ruf. Diesen wollte Kirch für sein nicht in Fahrt kommendes DF1 nutzen deswegen Premiere+DF1 = Premiere World. Nur hat man sich die Erfolgsgeheimnisse von Premiere nicht zu eigen gemacht (immer beste techn Qualität bzw auf dem neusten Stand etc)
    Aus dem exklusiv Kanal wurde Massenware, die die Zielgruppe eines solchen Senders nicht mehr ansprach, dazu kam völlig Fehleinschätzung des Abonnentenzuwachses.
    MfG
    Terranus
    PS : Ich würde Premiere abschalten und was völlig neues , dem dt Markt angepasstes machen... PayTV ist möglich in D aber nicht mit Massenkanalpacketen
     
  9. Raiders2k1

    Raiders2k1 Senior Member

    Registriert seit:
    1. Juli 2001
    Beiträge:
    353
    Ort:
    Hannover
    Darauf kommt es nicht an. Insolvenz ist ein objektiv nachprüfbarer Tatbestand, nämlich Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung. Sollte da einer die Insolvenz verschleppen, ist das ein Straftatbestand. Es kann kein Politikum werden.
     
  10. Athlonpower

    Athlonpower Gold Member

    Registriert seit:
    26. März 2002
    Beiträge:
    1.966
    Iss auch nicht zu retten, sag ich doch schon immer.

    Sehen wirs mal so, Kofler will an den Programmkosten sparen, nur wo denn, wie denn und was denn.

    Laut Marketing-Chef von Kirch Media, Herrn Sigl, hat Premiere seit Oktober schon für die abgelaufene BuLi-Saison nichts mehr bezahlt, wo soll den da gespart werden?

    Nichts minus weniger = Koflers Einsparungspotential, lächerlich.

    Und der neue Besitzer der Fußball-Rechte wird erst mal die nicht bezahlten Gelder einfordern, dann kann Kofler seinen Überbrückungskredit gleich weiterreichen.

    Und bei den Hollywood-Studios kann er auch nicht viel alsn Appel undn Ei rausholen, er muß ja für die Top-filme und Serien bezahlen, das wissen die, wie will er sonst seine Abonennten halten, geschweige denn Neue gewinnen, mit dem Start-Abo für 5 Euro reißt er Premiere noch tiefer in den Abgrund, na ja, geht ja eigentlich schon gar nicht mehr.

    Und das die Banken hier nochmal Geld zuschiessen, ist ja nur ein großer Witz, von den bayrischen Bankern hat wohl jeder die Hosen gestrichen voll, denn wenn Premiere endlich Pleite ist, dann kommen die ganzen Finanzierungsaktionen der letzten Jahre auf den Tisch, da müßten sich wohl einige Banker und Politiker ganz warm anziehen.

    Die einzig reale Einsparungsmöglichkeit schöpft Kofler nicht aus, den Pleiteladen endlich verschrotten.

    Nach Berichten der Presse benötigt "Premiere Pleite" Mitte Juni ca. 100 Mio Euro um überhaupt weiterlaufen zu können und insgesamt in diesem Jahr ca. 1 Mrd Eur, dann will Kofler die schwarze Null erreicht haben und wenn nicht, ist die Kohle weg.

    Also, da die Banken offenbar überzähliges Geld rumliegen haben, ich nehms auch, bin mit viel weniger zufrieden. Zahls auch nicht zurück.

    ----------------------------------------------------

    Lieber ein Ende mit "Premiere Pleite", als ein "Premiere Pleite" ohne Ende.
     

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