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Schlepper-Satellit soll erstmals spritleeren Satelliten mitziehen

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 28. Februar 2020.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator Mitarbeiter

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    Erstmals hat ein Satellit im Weltall an einen fast spritleeren anderen Flugkörper angedockt und dessen Betriebsdauer so noch einmal um voraussichtlich fünf Jahre verlängert.

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  2. Martyn

    Martyn Institution

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    Denke das ist aber schon eine riskante Mission, denn wenn es schief geht und beide Satelliten crashen hat man Trümmerteile in der Position die auch anderen Satelliten auf gleicher Position gefährlich werden können.
     
  3. chab12345

    chab12345 Platin Member

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    Es ist eine Frage der Berechnung, außerdem gibt es 3 Bremszündungen mit Hydrazin und eine LADAR-Einheit zur Messung der Geschwindigkeit.

    Außerdem ist der Satellit im Graveyardorbit und wird nach dem Manöver wieder in den GEO gebracht. Erst dann wird der Satellit aktiviert.

    Eigentlich ist das beherrschbar und fast ein Kinderspiel.

    Viel interessanter: Kann man 2 Satelliten nicht koppeln und damit die Lebensdauer fast verdoppeln? Für Astra-Satelliten wäare das interessant. Zumindest könnte man rechnernisch noch 10 Jahre rausholen, wenn man die Payloadabnutzung mit berechnet.
     
  4. Martyn

    Martyn Institution

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    Meistens ist es angeblich so das die Solarzellen und Wanderfeldröhren mit der Zeit auch an Leistung verlieren, und man dann ohnehin die Transponder immer weiter reduzieren müsste. Und für einen nur noch eingeschränkt nutzbaren Satelliten lohnt sich so ein Aufwand meistens wohl nicht.
     
  5. alltron

    alltron Senior Member

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    Schon eine gute Idee! - Viele Sats, aslo neuere, koennten laenger leben, aber Treibstoff ist immer ein Kompromiss zwischen Startgewicht und Lebensdauer. UND vermeidet Space-Scap.
    Wenn nun auch endlich eine Loesung fuer ein kontrolliertes Abstuerzen alter, ausgedienter Sats kommt,
    dann wuerde weniger Muell im Orbit sein.
     
  6. Gorcon

    Gorcon Kanzler Premium

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    Gibt es doch, nur wollen die Betreiber ihre Sats bis zum letzten "tropfen" weiterbetreiben, für den kontrollierten Absturz bleibt dann ab und zu nichts mehr. Ist der erstmal außer Kontrolle gibt es kaum noch eine Möglichkeit den einzufangen ohne das es richtig aufwändig wird.
     
  7. digfern

    digfern Platin Member

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    Geostationäre Satelliten werden nicht kontrolliert zum Absturz gebracht, die kommen auf einen Friedhofs-Orbit.
     
  8. alltron

    alltron Senior Member

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    Wusste ich noch garnicht, dass es einen "Friedhofs-Orbit", also dort die Sats bis in alle Ewigkeit kreisen - dort stossen die auch nie und nimmer zusammen, und fragmentieren sich auch nicht, dank der 'unendlichen Parkkapazitaet' und des berechenbaren Verhaltens der Schrott-Sats ;-)
    Ja es gibt leider so eine Parkposition um sich der Sats zu entledigen = Verschiebung der Probleme in die Zukunft.
    Was es nicht gibt, ist eine internationale Fastlegung, Verpflichtung wie mit ausgedienten Sats umzugehen ist - Warum auch? Wenn die Menschheit die Meere vermuellt, warum dann nicht auch den Orbit? - Soviel Konsequenz muss schon sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. März 2020