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Schönheitsoperationen im Fernsehen VPRT-Präsident Doetz kritisiert

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Kurzfristig2004, 22. Juli 2004.

  1. Kurzfristig2004

    Kurzfristig2004 Neuling

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    Kommission für Jugendmedienschutz fasst Grundsatzbeschluss zu Schönheitsoperationen im Fernsehen VPRT-Präsident Doetz kritisiert pauschale Vorverurteilung

    Berlin, 21. Juli 2004 Anlässlich eines Grundsatzbeschlusses der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) sowie Pressemeldungen einzelner Landesmedienanstalten über Schönheitsoperationen im Fernsehen sprach sich der Päsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation e. V. (VPRT), Jürgen Doetz, gegen eine pauschale Vorverurteilung bestimmter Formate durch die Landesmedienanstalten aus. "Rundfunk- und Meinungsfreiheit müssen in Deutschland auch dann Bestand haben, wenn Geschmacksfragen durchaus zu unterschiedlichen Bewertungen führen können", so Doetz.

    Vor Ausstrahlung der entsprechenden Sendungen sei es Aufgabe der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), die entsprechenden Formate zu prüfen und zu bewerten. Die privaten Fernsehanbieter hätten dabei selbstverständlich etwaige Bedenken der FSF zu berücksichtigen. "Völlig inakzeptabel ist es jedoch, wenn die Landesmedienanstalten auf reißerische Schlagzeilen schon eine Vorverurteilung vornehmen, indem etwa Schönheitsoperationen grundsätzlich nicht vor 23 Uhr gezeigt werden dürfen", so Doetz weiter. Die Zuständigkeiten der Landesmedienanstalten seien im Jugendmedienschutzstaatsvertrag eindeutig geregelt; eine Vorzensur bestimmter Formate sei dort ebenso wenig vorgesehen wie eine Verpflichtung, sich als Lautsprecher populistischer Stimmungsmache zu profilieren.

     
  2. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    AW: Schönheitsoperationen im Fernsehen VPRT-Präsident Doetz kritisiert

    Doetz muss sich also auch wieder ins Gespräch bringen. Der Herr Doetz wird natürlich mit Vorliebe ARD und ZDF schaun , ganz sicher nicht die Programme von RTL und SAT.1.
     
  3. sdl

    sdl Silber Member

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    AW: Schönheitsoperationen im Fernsehen VPRT-Präsident Doetz kritisiert

    Heißt: "Ich habe leider gar nichts aus solchen Sachen wie ... na sagen wir mal Erfurt gelernt und Worte wie Jugendschutz sind für mich Fremdwörter." :mad:
    Wenn so ein Mist (sorry) tatsächlich im Nachmittagsprogramm gezeigt wird, wird das einen nicht unerheblichen Schaden bei Jugendlichen hinterlassen, weil ihnen ein falsches Schönheitsideal vorgespiegelt wird, welches sie zu entsprechen hätten um in der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Aber diese Dikussion wurde hier im Forum schon geführt.


    Frage, Herr Doetz. Wer bringt den solche Schlagzeilen bitteschön? Die Landesmedienanstalten oder etwa vielleicht doch Fernsehsender und Printmedien (Bild)? :D Wer es nötig hat das Umschnibbeln so reißerisch anzukündigen, darf sich nicht über eine entsprechende Reaktion beklagen (Aktio = Reaktio). Immerhin ist aus den Schlagzeilen ableitbar, was TV-Sender planen dem Zuschauer vorzusetzen. Und für mich ist und bleibt dieses Format eine zur Schaustellung. Als Reportage zur Aufklärung ... ja. Als Fernsehevent ... nein.

    OK, dann eben keine Vorzensur. Produzieren Sie ruhig ihre Sendung und stellen Sie nachher fest, daß sie aus Jugendschutzgründen verboten werden muß.:LOL:
    Ich verstehe den Typ nicht. Anstatt die Bedenken der LMA ernst zu nehmen und froh über ein frühzeitiges Einschreiten zu sein, will der erst Geld zum Fenster rauswerfen um nachher festzustellen, daß die Sendung rechtswidrig ist. Hinterher jammert er dann jeden die Bude voll, wieso ihn keiner informiert hat.

    Und komisch finde ich den Vorwurf an die LMA der "Lautsprecher populistischer Stimmungsmache" zu sein. Hatte nicht ein bestimmter Herr D. etwas von Meinungsfreiheit gefordert, Herr Doetz? :mad:

    Wenn dieser Stumpfsinn nicht bald mal ein Riegel vorgeschoben wird, sehen wird demnächst nur noch solchen Schwachfug auf unseren Privatsendern. RTL steht ja mit der Spermaspritzshow schon in den Startlöchern :mad: Bitte liebe LMA, stoppt diesen Stumpfsinn. :(
     
  4. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    AW: Schönheitsoperationen im Fernsehen VPRT-Präsident Doetz kritisiert

    Das wird ihnen auch ohne Schönheits-OP-Shows vorgespiegelt, die ganze Sache würde das nur noch verstärken.

    Im Grunde geht es den Herrschaften nur ums Geld und wenn Todesspiele erlaubt wären würden sie auch das senden. Eine Hinrichtungsshow wäre doch auch nett.

    Sowas kommt bekanntlich eher von den Privaten.

    Eins hat man bei der Zulassung von Privatfernsehen vergessen - qualitätssicherende Massnahmen. Das was geboten wird jammert den Hund und "anspruchsvolle" Programme hängen weltweit am Tropf.
     
  5. sdl

    sdl Silber Member

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    Deutschland
    AW: Schönheitsoperationen im Fernsehen VPRT-Präsident Doetz kritisiert

    Die Befürchtung habe ich irgendwie. :( Gott sei dank ist die Todesstrafe in Deutschland verboten.

    Müssen sich RTL & Co also Richtung Amerika orientieren.Aber über Geschmack läßt sich ja bekanntlich streiten laut Herrn Doetz. Solange keiner die Rundfunk- und Meinungsfreiheit einschränkt ...
    Hauptsache Geld bringt's ein. :mad:

    Wieso ist solch ein Mann eigentlich in solch einer Position? Das frage ich mich wircklich. Mehr als geldgeil kann man das schon nicht mehr nennen. Null Anstand der Typ. Der würde wahrscheinlich sogar seine Großmutter verkaufen, wenn's Quote bringen würde.
     
  6. Kurzfristig2004

    Kurzfristig2004 Neuling

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    AW: Schönheitsoperationen im Fernsehen VPRT-Präsident Doetz kritisiert

    Ich kenn ihn, er würde seine Oma quotenintensiv vermarkten. Aber andererseits ist er ein Kandidat für eine Schönheitsoperation, von Doetz nach Brot Pitt, das hätte was.

    Und was Hinrichtungsshows angeht, gab es bereits. Nannte sich "Todesspiel" mit Dieter Thomas Heck als Moderator. Gab eine satte Quote für ARD und viele Nasen habens damals ernst genommen und nach mehr geschrien.
     

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