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SAT-Anlage für ca. 12 Teilnehmer

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Markus_BW, 21. Mai 2020.

Schlagworte:
  1. Markus_BW

    Markus_BW Neuling

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    Motivation für so eine Kombidose wäre halt gewesen, einen Dosenplatz zu sparen, aber eine Dose mehr ist auch kein Weltuntergang.
    Also sollte man stromführende Dosen und SAT-Dosen räumlich möglichst weit voneinander trennen?

    Also hab ich mit dem Kabel doch Mist gekauft :D Hatte es schon befürchtet. Also ist scheinbar 5fach Schirmung mit Alu schlechter als 2fach Schirmung mit Kupfer?
    Sollte ich dann eher eine Kabel der LCD-Reihe von Kathrein kaufen?
    Und welche Variante bietet sich da an?
    Gibt es ja auch zig Ausführungen
     
  2. FilmFan

    FilmFan Lexikon

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    Eigentlich gibt es da nur 2, das schwarze für außen (UV-beständig) und das weiße für innen (etwas biegsamer).
     
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  3. raceroad

    raceroad Talk-König

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    Man muss Netz- und Kommunikationssteckdosen nicht entfernt voneinander montieren, um Störungen zu vermeiden. Aber Dein Beitrag klang danach, dass ggf. statt einer Netzsteckdose eine Antennen- oder LAN-Dose eingebaut werden könnte. Das ginge aber nicht so einfach, da die Netzsteckdose vorher angeschlossen war und man dafür sorgen müsste, dass die umzuwidmende UP-Gerätedose gegenüber den verbleibenden Netzsteckdosen wieder berührungssicher verschlossen wird.


    Erste Wahl sind gute 3-fach geschirmte Kabel. Da muss nicht unbedingt KATHREIN drauf stehen (…. wird eh nur zugekauft sein.), und die bekanntesten LCD 111 / LCD 115 ist mir mit 1,1 mm Innenleiter einen Tick zu dick. Es gibt auch RG 6 mit 1,0 mm Innenleiter wie z.B. Sytronic 75100 AKZ 3-S. Für außen eine dauerhaft UV-beständige Variante wählen. Und das beste Kabel nützt wenig ohne hochwertige Stecker (…. weswegen 5-fach geschirmte Kabel faktisch – fehlende Stecker - Murks sind.). Insbesondere für UV-beständige RG 6 bietet sich der F-56-CX3 7.0 QM an (Verpresswerkzeug nötig). Für kürzere Distanzen innen kann man auch an ein gutes RG 59 (ca. 6 mm Außenmantel wie 75080) mit dazu passenden Steckern denken.
     
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  4. King W.

    King W. Senior Member

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    Es muss nicht unbedingt Kathrein sein, andere gute Markenware geht auch. Von Kathrein wäre das LCD111 (innen) und das LCD115 (außen, besonders wetterfest) richtig. Gleichwertig wäre das KOKA 110 von Triax, das es ebenfalls in einer Innen- und Außenversion (PE isoliert) gibt. Auch das Preisner SK2000 / 2003 ist gut. Die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig.

    Qualitativ noch höher angesiedelt wäre das Biokal Vector DGS 1600. Bei diesem Kabel nutzt der Hersteller praktisch alle Möglichen, die es zur Verbesserung gibt aus. Der Innenleiter ist nicht nur aus massivem Kupfer, sondern zusätzlich versilbert, ebenso das Schirmgeflecht. Das Dielektrikum wird in einem dreistufigen Verfahren hergestellt und das Kabel erfüllt die Anforderungen nach Klasse A++.

    Mir ist kein anderes Kabel mit gleichen Abmessungen bekannt, das bei einer Freqenz von 2400 Mhz deutlich weniger als 30 dB Dämpfung pro 100m hat.

    Leider ist dieses Kabel in Deutschland kaum zu bekommen. Mein Händler hat mal während der Anga Cable angefragt, weil er das Kabel importieren wollte. Biokal hat nicht einmal geantwortet.

    Schade, aber wirklich nötig ist dieses Kabel auch nicht.

    Meiner Meinung nach die besten Stecker sind die Cabelcon F56 CX3. Mit passendem Werkzeug sind sie einfach und schnell zu montieren und beeinträchtigen die hohe Schirmdämpfung guter Kabel nicht. Die üblichen Schraubstecker sind nicht zu empfehlen. Sie haben nur eine geringe Schirmdämpfung und sind häufig Ursache für Störungen.
     
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  5. Markus_BW

    Markus_BW Neuling

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    Okay, dann von LNB nach innen das schwarze, für den Rest das weiße.

    Nene, da hab ich mich nur ungünstig ausgedrückt. Ich würde die NYM-Kabel nach dem Steckdosenausbau natürlich komplett entfernen und direkt die neue Kommunikationsleitung einziehen.
    Beim Kathrein LCD 111/115 und dem Steckertyp F56 CX3 seid ihr euch einig, das nehme ich auf jeden Fall. Die anderen Kabel von Triax & Co. schau ich mir auch an, da werde ich einfach das Markenkabel bestellen, das die besten Konditionen hat.

    Das Biokal-Kabel scheint ja wirklich absolut High End zu sein, hab kurz online nachgelesen. Wenn jemand nach dem absoluten Optimum strebt, sicher die einzige Option. Bei unserer Installation aber eher wie Perlen vor die Säue :D Bei den oben genannten Kabeln ist sicher ein toller Mittelweg gefunden :)

    Dann ist die Liste ja eigentlich schon komplett. Morgen schreib ich das alles zusammen, nehme nochmal Maß und dann geht's ans Bestellen :)
     
  6. King W.

    King W. Senior Member

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    Das Biokal stellt das dar, was technisch überhaupt machbar ist. Klasse A±+ schaffen andere Hersteller aber auch. Man wird vielleicht mit empfindlichen Meßgeräten einen Unterschied feststellen können, aber ohne praktische Relevanz. Vielleicht macht sich bei großen Kabellängen (> 50m) die geringere Dämpfung bemerkbar, solche Längen kommen in normalen Wohnhäusern aber nie vor. Die besseren Werte sind deshalb rein theoretischer Natur und die Tatsache, dass das Kabel hier kaum zu bekommen ist, kein großer Verlust.
     
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  7. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    Antennen-/Netzwerk- und "Strom"-Steckdosen räumlich zu trennen macht heute keinen Sinn mehr, ganz im Gegenteil.
    Voraussetzung dafür, dass Steckdosen und Kommunikationsdosen unter einen gemeinsamen Rahmen dürfen ist, dass die Steckdosen bei abgenommenem Rahmen noch berührsicher sind . Das ist bei den heutigen Steckdosen der Fall, denn die Kntakte liegen da nicht mehr offen wie früher.
    Weiterer Vorteil: Es kann - eine echte TN-S-Installation vorausgesetzt - eine Brücke vom Chassis von Antenenndose und Netzwerkdose zum Schutzleiter gelegt werden, welche für einen vermaschten PA sorgt und Brummstörungen an den angeschlossenen Empfangsgeräten verhindert.
     
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  8. Markus_BW

    Markus_BW Neuling

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    Ah okay, derartige Kabel sind dann eher für durchweg professionelle Installationen, bei denen es bei anderen Komponenten kaum noch Verbesserungspotential gibt. Haben ihre Daseinsberechtigung und ist ja schön, dass es derartige Artikel am Markt gibt. Fungieren ja sicher, wie in anderen Branchen auch, als teure Innovationsträger, deren Technik es auf lange Sicht bestimmt auch ins Mittelklasse-Segment schafft.

    Grob überschlagen sollte ich eigentlich keine Leitung >20m haben, hält sich also im Rahmen :)

    Interessant :) Schalter und Steckdosen hab ich selbst schon verkabelt, das trau ich mir auch zu. Die Verkabelung von Antennen- und Netzwerkdose ist mir neu, danke für den Hinweis mit der Chassisbrücke.
    Darauf sprech ich dann den Elektriker an, der natürlich auch meine Arbeit nochmal abnimmt, bevor sie ans Netz geht :)
     
  9. Discone

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    In Räumen mit Sat-Zuführung zum TV-Gerät und zu einem beim TV-Gerät positionierten Sat-Receiver sollten nebeneinander zwei Antennendosen montiert sein, um einen externen (diodenentkoppelten) Sat-Verteiler zu vermeiden. Eine für die Einkabelverteilung geeignete Durchgangsdose mit zwei diodenentkoppelten Sat-Ausgängen ist leider noch nicht verfügbar (Vierlochdose), auch UKW und DAB+ und DVB-T2 an beiden terr. Ausgängen ist für diodenentkoppelte Einkabel-Durchgangsdosen bisher nicht verfügbar (für terr. Combo-Empfangsgeräte mit nur einem Antennenanschluss).
     
  10. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    Diese Doppeldosen-Variante halte ich nicht für sinnvoll, da üblicherweise nur ein TV-Gerät angeschlossen wird. Moderne Twin-Geräte versorgen sich im Einkabelmodus ebenso nur über einen Eingang, so dass der Verteiler entfällt. Wenn dann wirklich jemand TV und Receiver anschließen möchte, soll er sich selbst einen Verteiler einbauen.
    Eine Lösung für UKW und DAB auf einer Buchse wäre der Einsatz einer Multimediadose. Am Modemport steht das gesamte terrestrische Spektrum breitbandig zur Verfügung. Aber ganz ehrlich: DAB-Gegurgel tu ich mir daheim nicht an, dann eher Webradio. DVB-T(2) brauche ich nicht, da ich mehr Sender stabil via Satellit bekomme.
     
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