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Saban vergrößert seine Pay-TV-Kompetenz

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von leoK, 31. März 2004.

  1. leoK

    leoK Gold Member

    Registriert seit:
    9. Juni 2001
    Beiträge:
    1.452
    Ort:
    Rhein-Main Gebiet
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    ProSiebenSat.1 vergrößert Aufsichtsrat

    Hamburg (ots) - ProSiebenSat.1 verkleinert mit dem Weggang des
    Vorsitzenden Urs Rohner zwar den Vorstand von fünf auf vier
    Mitglieder, vergrößert aber gleichzeitig seinen Aufsichtsrat. Auf der
    Hauptversammlung Anfang Mai sollen die Aktionäre der Erweiterung von
    derzeit 9 auf 15 Mitglieder zustimmen. Das meldet der Branchendienst
    text intern unter Berufung auf einen entsprechenden Vorschlag von
    Vorstand und Aufsichtsrat in der Tagesordnung. Grund der Erweiterung
    ist laut Unternehmenssprecherin Katja Pichler die angemessene
    Berücksichtigung der Finanzinvestoren.

    Unter den sechs neuen Aufsichtsräten ist Tony Ball der
    prominenteste Neuzugang. Ball stand zuletzt dem englischen
    Pay-TV-Sender BSkyB vor, der mit rund sieben Millionen Abonnenten der
    größte Europas ist. Als CEO von BSkyB musste Ball im vergangenen
    Herbst James Murdoch Platz machen, dem Sohn des Großaktionärs Rupert
    Murdoch. In den Aufsichtsrat der ProSiebenSat.1-Gruppe zieht Ball als
    unabhängiger Berater ein und vergrößert somit die Pay-TV-Kompetenz.
    Er sitzt außerdem im Kontrollgremium des italienischen
    Murdoch-Ablegers Sky Italia. Die weiteren fünf Kandidaten für den
    Aufsichtsrat sind Vertreter der Finanzinvestoren.

    ots Originaltext: text intern
     
  2. orion

    orion Guest

    Ich schätze mal, daß es in der Zukunft noch sehr interessant wird und Saban so langsam die Vorbereitungen für den Einstieg in´s deutsche Pay-TV voran treibt.
    Es wird wohl nicht mehr lange dauern und Premiere ist fällig.

    Gruß
    Orion
     
  3. tim.baum

    tim.baum Guest

    in der Frage nach der mangelnden Sat-Verbreitung sehe ich DAS Hauptproblem an Sat im Moment.

    bzw. ist es das Problem, dass Premiere ein einheitliches Angebot für Sat und Kabel unterhält.

    Da im Kabel natürlich (hier natürlich besonders wegen der Kosten) mit dem Kabelnetzbetrieber verhandelt wird, fällt über Sat Premiere weg, da man bei Premiere ja nur immer für Sat und Kabel zusammen verhandeln kann.

    Ergo muss Premiere entweder 1. die Einheitlichkeit von Sat und Kabel aufgeben oder 2. wird eine neue PayTV Plattform benötigt, was aber wohl kaum in Frage kommt.

    zu 2. fällt mir höchstens noch das von ProSieben Sat1 geplante PayTV Angebot ein, wo man lt. DF (S.103) 5 Känale inkl. fussball anbieten will.

    Was daraus natürlich ohne Fussball wird ( die Rechte gingen an Premiere) ist fraglich und zweitens wäre fraglich, ob die Plattform frei wäre für weitere Anbieter. So wird es dann wohl nix mit Cartoon Network über Satellit, da man hier wohl eher davon ausgehen kann, dass dies direkt beim Kabelnetzbetreiber vermarket wird entt&aum

    Das Gleiche dürfte auch für die weiteren Turner Spartenknäle gelte, das oben genannte Angebot, das MTV-Paket (also dance, hits, base,..)


    Mfg
    :(Tim:(
     
  4. tim.baum

    tim.baum Guest

    gelöscht, da falscher Thread ;(

    Gruß
    Tim

    <small>[ 31. M&auml;rz 2004, 23:39: Beitrag editiert von: tim.baum ]</small>
     
  5. tim.baum

    tim.baum Guest

    In der aktuellen DF laß man ja auf der blauen Doppleseite, dass ProSieibenSat1 im Herbst mit mehrren spartenkanaläen starten wollte, als PayTV und hierin auch Bundesliga speiel enthalten sein sollten. Hierzu nun eine aktuelle Info (bitte N24 Teil einfach überlesen winken ):

    N24 soll "total renoviert" werden
    [fp] Hamburg - Der designierte neue Vorstandschef der ProSiebenSat.1 AG, Guillaume de Posch, will den Nachrichtenkanal N24 umbauen und stärker an amerikanischen Vorbildern orientieren.


    "Wir werden N24 total renovieren", sagte de Posch dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Bis spätestens Juni würden ein komplett neues Studio eingerichtet und verstärkt Live-Elemente eingebaut, so, wie es US-Nachrichtensender wie CNN oder Fox News vormachten. Am Senderstandort Berlin werde er festhalten, sagte de Posch weiter. Ein Umzug sei "kein Thema". Dass die konkurrierende RTL Group ihren Nachrichtenkanal n-tv aus Kostengründen an den Konzernsitz in Köln verlegt, sei für N24 "der beste Grund zu bleiben". "Jetzt haben wir einen Super-Wettbewerbsvorteil."

    Erstmals äußerte sich de Posch auch zu dem überraschenden Rückzug von ProSiebenSat.1 aus dem Bietergefecht um die Bezahlfernsehrechte an der Bundesliga. "Wir haben das gründlich durchgerechnet und festgestellt, dass die Sache ökonomisch keinen Sinn macht", sagte er. Im Übrigen handele es sich nicht um eine endgültige Absage, "weder an den Plan, digitale Bezahlkanäle zu veranstalten, noch an das Thema Fußball". Wenn die Liga-Rechte in zwei Jahren wieder auf den Markt kommen, werde sein Unternehmen das wieder prüfen, kündigte de Posch an. (ddp)


    Grundsätzlich wird ersichtlich, dass kein unmittelbaarer Zusammenhang besteht zwischen FussballRechten und dem PayTV Angebot. Insofern kann also ProsiebenSat1 durchaus noch im Herbst starten, allerdings ohne Fußball.

    Was aber viel wichtiger ist: Es gäbe dann eine zweite Plattform für PayTV über Satellit, so dass neue Sender wie etwa Cartoon Network eine Möglichkeit hätten, auch per Sat anzubieten.

    Über Kabel geht das ja nicht, so lange Premiere ein gleiches angebot für Sat und Kabel hat, den im Kabel wird mit dem Kabelnetzbetreiber verhandelt sch&uuml


    Mfg
    Tim
     

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