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Rentendiskussion: Riester, Rürup & Co. - zwangsweise oder freiwillig?

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von SchwarzerLord, 25. Oktober 2005.

  1. SchwarzerLord

    SchwarzerLord Wasserfall

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    Was haltet ihr von der aktuellen Diskussion, die private Altersvorsorge verpflichtend zu machen? Angesichts der Unisex-Tarife ab 1.1.2006 könnte da ja durchaus für die Herren der Schöpfung bereits jetzt Handlungsbedarf bestehen.
     
  2. Nala

    Nala Silber Member

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    AW: Rentendiskussion: Riester, Rürup & Co. - zwangsweise oder freiwillig?

    Jo, sehr gut. Aber nur, wenn die staatliche Rente komplett abgeschafft wird. Dann kann ich das frei werdende Geld auch in eine lukrativerer, private Rentenvorsorge stecken. Das müsste dann aber auch Pflicht für jeden Bürger sein.
     
  3. Berliner

    Berliner Lexikon

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    AW: Rentendiskussion: Riester, Rürup & Co. - zwangsweise oder freiwillig?

    Abgesehen mal davon, dass in der Hinsicht überhaupt noch nix angeleiert ist (man will erstmal die berühmten Arbeitsgruppen sich damit befassen lassen), halte ich eine Zwangsvorsorge in mehrfacher Hinsicht für den falschen Weg. Zum einen werden erneut die Nettogehälter geschmälert, der Binnenkonsum wird noch weiter sinken, die Bunkermentalität noch weiter steigen. Zum zweiten.....wer sein Rentnerdasein im Ausland verbringen will, muss alle Zulagen und Steuervorteile der Riester Rente an das Finanzamt zurückzahlen...für die Malle-Rentner vielleicht ganz interessant ;).

    Schlußendlich entbindet man die Wirtschaft von ihrem Anteil an der sozialen Marktwirtschaft. Denn das Rentenproblem wäre durch die Schaffung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze einfacher zu lösen. Nein, stattdessen schiebt man die Verantwortung hin zum Arbeitnehmer und den Arbeitslosen, kapituliert vor der Wirtschaft.
     
  4. Berliner

    Berliner Lexikon

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    Ostzone
    AW: Rentendiskussion: Riester, Rürup & Co. - zwangsweise oder freiwillig?

    Du weißt aber das Riester zusätzlich ist? :winken:

    Also Rentenbeiträge wie bisher (und steigend) + Riester.
     
  5. ukroll96

    ukroll96 Guest

    AW: Rentendiskussion: Riester, Rürup & Co. - zwangsweise oder freiwillig?

    Wenn man die Möglichkkeit schafft, das man Mitttel hat, um sich dementsprechend privat abzusichern, würde ich das begrüssen, nur, wer von den AN hat denn überhaupt noch die Mittel, um sich noch abzusichern. Das sind bestimmt nicht viele und hier fängt es doch an, schwierig zu werden. Wer jetzt schon nicht genug hat, wie soll der sich privat absichern, wie es immer schön gefordert wird?

    Soll man, wie von Frau Merkel vor der Wahl erwähnt, die bei einer MwSt.-Erhöhungen freiwerdenden 1 % vom Brutto nehmen und in die private Vorsorge stecken? Sind ja Unsummen, die dann zusammenkommen, bei einem Brutto von 1500 € wären das 15 €, ohne die Mehrbelastung der Erhöhung durch die Steigerung der Nebenkosten. Also bleiben keine 15 € übrig.

    Wie soll die/der es machen? Schöner Vorschlag, aber ....

    Wenn ich daran denke, das ich seit Jahrzehnten die Beiträge aus der RV in eine private Versicherung hätte leiten dürfen, ich und viele andere bräuchten sich zu diesem Thema keine Gedanken mehr machen.

    Von "Muss" halte ich nix, wie gesagt, wer nix hat, kann auch unter dem "Muss" nix einzahlen?
     
  6. SchwarzerLord

    SchwarzerLord Wasserfall

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    AW: Rentendiskussion: Riester, Rürup & Co. - zwangsweise oder freiwillig?

    Machen wir uns nichts vor, die gesetzliche Rente wird ebenso wie die Pensionen bald deutlich gekürzt werden. Es stellt sich für mich in der Tat die Frage, hauptsächlich wg. Unisex, ob ich nicht dieses Jahr doch noch etwas abschließe. Die Zulagen sind ja auch nicht schlecht.
     
  7. Trooper

    Trooper Senior Member

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    239
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    Deutschland
    AW: Rentendiskussion: Riester, Rürup & Co. - zwangsweise oder freiwillig?

    sry, falscher Thread

    Trooper
     
  8. tvfreund

    tvfreund Senior Member

    Registriert seit:
    4. Juni 2004
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    240
    AW: Rentendiskussion: Riester, Rürup & Co. - zwangsweise oder freiwillig?

    Imho ist die ganze Diskussion um Riester- und Rüruprente ein grosses Geschenk an die Lobby der Rentenversicherer. Dabei wird durch einen gewaltigen Verwaltungsapparat - Zur Prüfung, ob auch alles konform läuft - ein grosser Teil der eingezahlten Beiträge bereits wieder in den Büchern der Versicherer "verschwinden".

    Was mich bei der ganzen Aktion stört, ist, dass Verträge, die bereits vorher zur Alterssicherung abgeschlossen waren, nicht berücksichtigt werden konnten. ( "Da hätten dann wohl die Provisionen nicht nochmals "geklingelt" ")
     
  9. noeler

    noeler Board Ikone

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    7. März 2002
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    AW: Rentendiskussion: Riester, Rürup & Co. - zwangsweise oder freiwillig?

    Na, gerade nicht. Warum wohl :

    Man braucht doch nur die Rente 2 zum Zwang fuer alle unter 30 zu machen mit einer fruehesten Auszahlung mit 65. Schon hat man min 35 Jahre Einnahmen ohne auch nur einen Cent zu zahlen. Damit wird dann das rentensystem in Deutschland weiter künstlich am Leben gehalten.

    Grosse Versicherer machen das auch so. Gruenden so nach 15 - 20 Jahren ein neues Tochterunternehmen, in dem nur junge Menschen versichert.
     
  10. tvfreund

    tvfreund Senior Member

    Registriert seit:
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    240
    AW: Rentendiskussion: Riester, Rürup & Co. - zwangsweise oder freiwillig?

    Jede private Versicherung wird nach einer Risikoabwägung einen Vertrag abschliessen oder auch nicht. Damit wären wir dann bei dem Dilemma, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen einfach nicht mehr aufgenommen werden.

    Dann müsste doch wieder eine "Öffnungs-/Pflichtklausel" in die allgemeinen Versicherungsbestimmungen aufgenommen werden; und spätestens dann haben wir wieder ein Chaos entsprechend der Krankenkassen ( z.B. der Risikostrukturausgleich, der es einer "armen" Kasse gestattet, nachdem sie von den "reichen" Kassen quersubventioniert wurde, ihre Beiträge zu senken).
     

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