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Regulierer: "Premiere ist keine Plattform"

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 6. März 2008.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

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    Leipzig/München - Im Herbst tritt der 10. Rundfunkänderungsstaatsvertrag in Kraft. Erstmals werden in Deutschland damit "digitale Plattformen" definiert. DIGITAL FERNSEHEN sprach mit einem der Architekten des Vertragswerkes, Klaus-Peter Potthast von der bayerischen Staatskanzlei.

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  2. Premier4All

    Premier4All DF-Experte Premium

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    AW: Regulierer: "Premiere ist keine Plattform"

    Regulierer: "Premiere ist keine Plattform"

    Stimmt. Derzeit ist Premiere viel mehr eine Katastrophe! :p
     
  3. deepy

    deepy Platin Member

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    AW: Regulierer: "Premiere ist keine Plattform"

    "Premiere ist eine Abspielgelegenheit für schimmlige Archivware"
     
  4. solid2000

    solid2000 Lexikon

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    AW: Regulierer: "Premiere ist keine Plattform"

    Premiere ist halt nur noch einer unter vielen. Allerdings glaubt die Geschäftsführung immernoch das man eine Art Monopol hätte und betreibt Raubbau am eigenen Sportprogramm. Das Premiere Star eher ein mieses Sat Paket ist und keine Plattform sieht doch ein Blinder!

    Ich hoffe Premiere fällt damit gewaltig auf die Nase! Ich wünschen dem Laden jedenfalls viel Misserfolg und stramme Abonnentenverluste in den nächsten Monaten! :)

    Ich prüfe auch zur Zeit inwieweit sich für mich noch ein 5er Paket Abo noch ökonomisch darstellen lässt. Wahrscheinlich werde ich mich mittelfristig vom Thema, Fussball und evtl. Sport Paket bereinigen!
     
  5. HYINTER

    HYINTER Neuling

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    AW: Regulierer: "Premiere ist keine Plattform"

    Interessant ist die Ausweitung der Regulierung auf den digitalen Fernsehbereich, wahrscheinlich ist bei der nächsten Ergänzung des Rundfunkänderungsstaatsvertrages auch IPTV von der Telekom, Arcor etc. betroffen. Damit werden die Regulierer auch im Internet ihre Kontrolle ausüben und Zwangsvorgaben für den IPTV Fernsehzuschauer festsetzen.:(
     
  6. Peter-HH

    Peter-HH Foren-Gott

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    AW: Regulierer: "Premiere ist keine Plattform"

    Das kann ja ein "schönes" Chaos geben wenn man bedenkt, dass z.B. für Kabel Deutschland knapp ein dutzend verschiedener Landesmedienanstalten zuständig sind. Darunter gibt es LMA, die Verkaufssendern oder gar 9live einen analogen "Must-Carry-Status" geben.

    Vielleicht sollte man erstmal die LMA regulieren. Lokal/Regional TV inkl. offene Kanäle ist klar, aber bundesweite Programme müßte man doch auch bundesweit unter die Lupe nehmen und nicht von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich bewerten.
     
  7. LHB

    LHB Institution

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    AW: Regulierer: "Premiere ist keine Plattform"

    ja, dank der LMAs ist es kein wunder, daß die entwicklungen bei KD so langsam vonstatten gehn. man darf nicht immer nur über KD meckern, sondern muss auch mal sehen, welch grossen hindernissen und problemen die so ausgesetzt sind.
     
  8. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    ----------
    AW: Regulierer: "Premiere ist keine Plattform"

    Die kleben an ihren Sesseln wie sonst was.
     
  9. Peter-HH

    Peter-HH Foren-Gott

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    26. Oktober 2005
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    Hamburg
    AW: Regulierer: "Premiere ist keine Plattform"

    Für bundesweite Programme müßte es eigentlich eine Bundesmedienanstalt geben. Es ist doch im Grunde genommen Schwachsinn, dass für bundesweite Programme z.B. in Harburg (Hamburg) andere Regeln gelten als im Landkreis Harburg (Niedersachsen) (Nur ein geflügeltes Beispiel - in der Praxis hängen die glaube ich mit am Hamburger Kabelnetz).

    Die Sendelizenzen an sich sind auch so ein Thema: Es ist ja üblich geworden, dass Sender sich die Lizenzen in einem anderen - gewogeneren - Bundesland holen anstatt am Sitz des Senders, die erteilte Lizenz dann aber bundesweit gilt. Das zeigt doch das Chaos der LMA auf. Solche Entscheidungen müßte man den LMA entziehen und diese entsprechend abspecken.
     
  10. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: Regulierer: "Premiere ist keine Plattform"

    ... naja, Sendelizenzen werden auf Grundlage des RStV vergeben und der wird zwischen allen Landesmedienanstalten geschlossen wird. Letztendlich wird nur eine LMA ausgweählt, die die Bearbeitung des Antrages übernimmt. Hinsichltich der Medienrechtlichen Konzentration wird der Antrag zusätzlich von der KEK geprüft.
    Der Rundfunkstaatsvertrag ist Grundlage für die jeweiligen Landesmediengesetzen. Die Bestimmung für die Vergabe von Sendelizenzen wird hier quasi 1:1 übernommen und die Vergabepraxis von Sendelizenzen ist damit bundesweit einheitlich. Eine Bundesmedienanstalt ist meiner Ansicht nicht erforderlich. Letztendlich macht es auch Sinn, wenn die Vergabe einer Sendelizenz von einer LMA aus einem anderen Bundesland geprüft wird, denn die sind da etwas unabhängiger. Die LMA im Bundesland, in dem der Programmveranstalter seinen Sitz hat könnte dazu neigen, eine Sendelizenz zu vergeben, damit der Medienstandort im eigenen Bundesland gestärkt wird.

    Anders ieht es aber mit der Vergabe eines Vorrangprivileg aus, denn hier erlaubt der RStV einen sher großen Spielraum, was zur Folge hat, dass jedes Landesmediengesetz das anders regelt. In NRW müssen z.B. alle privaten Programme die über DVB-T verbreitet werden, auch analog im Kabel verbreitet werden müssen. Die LfM-NRW bestimmt die Belegung von 17 analogen Kanälen. Darüber hinaus müssen die gesetzlichen Programme im Kabel verbreitet werden. Die BLM in Bayern lässt dem Kabelnetzbetreibern den größten Spielraum. Im Norden der Republik sieht das anders aus, denn hier bestimmten die meisten LMA die komplette Kanalbelegung.
    Da die KDG in diesen Gebieten aktiv ist, hat die es sich gerade leicht die Pläne zur Digitalisierung durchzusetzen. Verständlich, dass die KDG auf Konfrontationskurs geht. Aber immerhin: bei der KDG wurden inzwischen 2 analoge Kanäle digitalisiert (S25 und jetzt S24).
    Unitymedia kooperiert eher mit den beiden zuständigen Landesmedienanstalten LfM-NRW und LPR-Hessen. In Sachen Digitalisierung von analigen Kanälen hat sich eigentlich nchts getan. Lediglich in nicht ausgebauten Netzen wurde S35 modernisiert. Sobald das Netz ausgebaut wird, wird S35 dann wieder analog genutzt.
    Wenn die Zukunft digital sein soll, sollten die LMA ein wenig beweglicher werden und die Digitaliserung von bislang analog genutzten Kanälen zu forcieren anstatt sie zu bremsen. Immerhin kommt das Datum für die analoge Abschaltung in 2010 vor allem aus den Reihen der LMAs.

    Bei der Digitalsierung von analog genutzten Kanälen spielt es keine Rolle, ob in ausgebauten Netzen noch freie Kapazitäten zur Verfügung. Viel wichtiger ist es, dass der Kabelkunde merkt, dass digital die Zukunft ist und das geht am einfachsten, wenn man das analoge Angebot reduziert ...
     

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