1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

private primitive DVB-T-Sendeantennen (Frage an Experten)

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von achtv, 10. Oktober 2004.

  1. achtv

    achtv Junior Member

    Registriert seit:
    8. Oktober 2004
    Beiträge:
    42
    Anzeige
    Ein kleines Gedankenspiel von mir:

    Wenn man eine DTV-B-Empfangsantenne an einem guten Empfangsort aufstellt und das Signal einem starken Verstärker zuführt und an den Ausgang des Verstärkers eine UHF-Dipolantenne, strahlt doch diese Antenne als Sendeantenne ab.

    Ist das abgestrahlte Signal einer solchen einfachen Antenne stark genug, um wieder von einer Antennen-Receiver-Anlage empfangen und auf dem Fernseher dargestellt zu werden? (Zum Beispiel in der Rundfunkabteilung eines Warenhauses.)

    Weiß jemand, wie es mit der Genehmigung einer solchen Sendeantenne aussieht?

    achtv
     
  2. tarzaaan

    tarzaaan Silber Member

    Registriert seit:
    17. April 2004
    Beiträge:
    813
    Ort:
    5km nördlich Funkturm Braunschweig-Broitzem
    AW: private primitive DVB-T-Sendeantennen (Frage an Experten)

    Hallo achtv...

    ...mal abgesehen davon, daß Dir die RegTP (Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation) sowas GARANTIERT NICHT genehmigen wird, wird es eine ganze Menge rein technischer Probleme geben: Zum einen kann es bei einem solchen Aufbau sehr leicht zu Rückkopplungen (der Empfänger empfängt das, was der Sender gerade auf der gleichen Frequenz gesendet hat, was ja der Sender auch gleich wieder sendet usw.) kommen – und es ist technisch sicherlich ziemlich aufwändig, dies zu verhindern. Zum anderen wird ja ein Empfangenes Signal durch einen Empfänger immer wieder leicht verfälscht – sowohl bezüglich der enthaltenen Information, als auch bezüglich der Zeit, zu der ein Signal weitergegeben wird (das ist immer auch ein stück verzögert). Ein solches (von Dir vorgeschlagenes) Repeater-Netz wird ganz bestimmten technischen Rahmenbedingungen entsprechen müssen, und dann sicher nicht mehr billig und mit einfachen Mitteln zu realisieren sein.

    Das einzige was ich mir vorstellen kann, ist, daß man soetwas in einem garantiert HF-mäßig abgeschlossenen Raum betreiben könnte, in dem dann aber andere Dienst z.B. auch nicht mehr empfangen werden könnten...

    Ehrlich gesagt bin ich aber auch ganz froh, daß nicht jeder, der sich die nötige Technik leisten kann, einfach so anfangen kann, auf beliebigen Frequenzen zu funken. Wäre das der Fall, könnte man sich bald z.B. die Radio-Astronomie oder auch Kommunikation mit einfachen Mitteln über weite Strecken (also Amateurfunk) gänzlich in die Haare schmieren...

    Gruß, Torge.
     
  3. dg1bae

    dg1bae Senior Member

    Registriert seit:
    4. Oktober 2004
    Beiträge:
    193
    Ort:
    Neulußheim (in der Nähe von Hockenheim)
    Technisches Equipment:
    DVB-S 13° (80cm) und 19° (60m) mit Comag FTA2CI
    DVB-T mit EuroSky LS2006T an 12dB-UHF Antenne
    Muvid 715-2 für Internetradio, UKW und DAB (kein DAB+)
    AW: private primitive DVB-T-Sendeantennen (Frage an Experten)

    Hallo,
    rein technisch gesehen ist so ein Konstellation möglich.
    Angenommen die Multimedia-Abteilung ist im Keller, und die Empfangsantenne ist oben auf dem Dach. Oben wird mit normalen Antennen empfangen und verstärkt, dann mit einem Koaxkabel in den Keller geleitet. Hier nochmal verstärkt und mit eine passive Antenne abgestrahlt. Wenn aber die Empfangsanlage auf dem Dach vom "Sender" im Keller etwas reinbekommt, gibt es Rückkopplung und nichts geht mehr. Dann muß ein Frequenzumsetzer zwischengeschaltet werden. Und der Sendeverstärker im Keller muß den entsprechenden hohen Pegel auch verarbeiten können, so etwas ist nicht so leicht zu bekommen.

    Und was will ich dem Kunden damit verkaufen?
    Wenn der Kunde merkt, dass das mobile Empfangsgerät zwar im Keller bei der Vorführung funktioniert, aber draußen vor der Tür nichts geht, weiß er, das er betrogen wurde. Spätestens dann wirft er mir den Kram wieder vor die Füße. Damit wird man nichts verkaufen können. Entweder es geht ohne technische Tricks auch im Keller, dann kann man etwas verkaufen, oder es ist kein Markt für so ein Produkt in diesem Ort. (oder die Vorführung findet nicht im Keller statt). Zum Beispiel kann ich in Mannheim mit ein Multimedia-Abteilung im Keller kein DigiPal-LCD vorführen, weil diese Gerät dort nicht ordentlich funktionieren kann, sogar mit Dachantenne ist das DVB-T-aus Hessen dort meist nicht ohne besonderen Aufwand zu empfangen. DVB-T-Boxen mit Dachantenne könnte man dort schon verkaufen, wenn man es fachgerecht vorführen kann, und dem Kunden ehrlich sagt, was als Antenne benötigt wird. Solange in Mannheim das DVB-T-Paket für Baden-Würtemberg nicht ausgesendet wird, kann man dort wohl sehr schlecht mobile Empfangsgeräte verkaufen. (Mannheim habe ich als Beispiele angeführt, weil ich weiß, daß es dort wirklich einen Multimediamarkt mit einer Verkaufsabteilung im Keller gibt und dort DVB-T-Empfang mit Dachantenne möglich ist)

    Und was die Genehmigungen betrifft: Solange die Aussendungen nur das Grundstück betreffen, sehe ich da kein Problem. Aber wenn auch nur etwas nach außen dringt(und das wird es wahrscheinlich), ist es eine illegale Sendeanlage und sicher nicht genehmigungsfähig.

    Ich halte das für keine gute Idee, entweder es funktioniert fachgerecht mit normaler Empfangsanlage oder man läßt es sein.

    MfG
    Wolfgang
     
  4. StefanG

    StefanG Wasserfall

    Registriert seit:
    14. September 2004
    Beiträge:
    7.784
    AW: private primitive DVB-T-Sendeantennen (Frage an Experten)

    Evtl. probiere es einmal ganz passiv.

    D.h. auf dem ein grossen Logper auf den Dach, genau auf einen DVB-T Sender ausgerichtet.

    Koax Kabel ran, dies in den Verkaufraum geführt.

    Koax Kabel an einem Ende 13cm abisoliert, Drahtgeflecht vom Innenleiter weggezoge und in eine obere Raumecke unauffällig vertikal gehängt.

    Man kann sich das in etwa das ganze wie eine Höhle vorstellen in die ein Lichstrahl fällt.

    Wenn man dieses Lichtstrahl mit 2-3 Spiegel auffängt und weiterleitet kommt das Licht viel tiefer in die Höhle rein.

    Das ohne Verstärkung usw. Auch eine Rückkoplung wird es dann nie nicht geben...
     
  5. StefanG

    StefanG Wasserfall

    Registriert seit:
    14. September 2004
    Beiträge:
    7.784
    AW: private primitive DVB-T-Sendeantennen (Frage an Experten)

    Oder doch aktiv.

    D.h. auf dem ein grossen Logper auf den Dach, genau auf einen DVB-T Sender ausgerichtet.

    Koax Kabel ran, Zwischenversärker 10dB, Koax weitergführt dies in den Verkaufraum geführt.

    Koax Kabel an einem Ende 13cm abisoliert, Drahtgeflecht vom Innenleiter weggezoge und in eine obere Raumecke unauffällig horizontal gehängt.

    Rückkoplung mit dem orginal vertikal Signal dürften dann vermindert werden.
     

Diese Seite empfehlen