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Premiere in Griechenland

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von stefankopp, 25. August 2002.

  1. stefankopp

    stefankopp Neuling

    Registriert seit:
    25. August 2002
    Beiträge:
    1
    Ort:
    Bruchkoebel
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    Hi, ich habe letzte Woche eine Digi Sat Anlage in Griechenland installiert (Astra 19,2 Ost). Techni Sat Receiver mit Betacrypt Kartenleser. Schuessel 1,15m. Der Empfang ist gut, nur die Premiere Sender auf den horizontalen Transpondern funktionieren nicht. Vertikale, wie universal und Disney Channel funktionieren. Schuessel ist optimal ausgerichtet. Die Sender auf benachbarten Transpondern wie z.B. ZDF funzen auch. Was kann der Fehler sein? Muss die Schuessel noch groesser sein? Premiere weiss auch nicht weiter. Hoffentlich weiss von Euch jemand Rat.
    MfG
    Stefan
     
  2. rimsekarl

    rimsekarl Neuling

    Registriert seit:
    14. Juni 2002
    Beiträge:
    1
    Ort:
    Gießen
    du hast die schüssel auch sicher 100% ausgerichtet ? der wert in .gr wird sicher ein wenig anders sein und nur ein teil der transponder sieht meist nach falscher justierung aus..
     
  3. deepbluesky

    deepbluesky Platin Member

    Registriert seit:
    25. August 2003
    Beiträge:
    2.978
    Ort:
    Stuttgart (48.79N/9.19E)
    Auch wenn ein wenig alt das topic ist möchte ich dennoch für alle Interessenten posten, was ich über Premiere-Empfang in GR weiß.
    Die Frequenzen auf dem Astra 1H sind im NW mit kleinen 80cm empfangbar. Grob bis zu einer Linie Kavala - Athen - Kalamata ist mit 1.20m 24h Empfang gewährleistet. Im Nordosten ist 1.50m zu empfehlen. Auf Westkreta, den Kykladen und bis etwa Samos sollte 1.80m verwendet werden und für die restlichen Gegenden wie Ostkreta und Rhodos sind 2.40m unabdingbar.
    Diese Werte beziehen sich wie gesagt ausschließlich auf den Astra 1H aber auch Astra 1G Empfang.
    Nun zu den restlichen Premiere-Frequenzen auf dem Astra 1F:
    Generell ist zu sagen - leider - daß die Astra 1 FH1 und FH2 Beams zwei harte Burschen da unten sind. Der FH2 wurde nur ganz kurz an einem 3m-Spiegel in Thessaloniki während sehr kalter Witterung im letzten Winter empfangen, ansonsten kein Erfolg. Der FH1 ist im Nordwesten mit 1.80m 24h empfangbar. In anderen Regionen jedoch ist mit keiner Empfangsgarantie zu rechnen. Je nach Witterung, Zeit und Frequenz ist mal das eine oder das andere empfangbar, normales Out-Of-Footprint-Verhalten halt.
    Was ist daraus zu schließen ?
    Unter 3m, wenn nicht gar 4 oder 5m und einem extrem guten LNB, wie das Invacom Quad (hat sich dort sehr bewährt) ist leider nichts zu machen.
    Exakte Ausrichtung mit einem Meßgerät natürlich vorausgesetzt. Eine Garantie, daß mit einem bestimmten Spiegeldurchmesser alle Premiere-Frequenzen immer empfangbar sind, kann leider nicht gegeben werden.
    Der Astra 1KR und falls dessen Start gelingt, soll auch der 1L 2005 gelauncht werden. Voraussichtlich sollen die einige alte Astras ersetzen. Es könnte sein, daß Premiere dann auf einen neuen Astra wechselt und genauso einfach wie die restlichen deutschen Programme empfangbar wird im östl. Mittelmeer. Die Footprints von 1KR und 1L werden wahrscheinlich so aussehen, wie der des verschollenen 1K:
    http://www.selkirkshire.demon.co.uk/analoguesat/1kfootprints.html
    Es könnte aber auch ganz anders kommen, wie man es von regional begrenzten Beams des Astra 2D kennt und so weit außerhalb des Zielgebiets so gut wie kein Signal ankommt.
    Aber das ist alles noch weit entfernt und Spekulation. Wer unbedingt Premiere in GR u.Umgebung braucht und es sich leisten kann ein Monstrum aufzustellen der kann'S ja versuchen.

    P.S.: Wäre eine Schande, wenn man dann so einen großen Spiegel nicht motorisiert und zusätzlich mit einem C-Band-LNB bestückt.

    Das war's - Ende winken

    <small>[ 26. August 2003, 21:51: Beitrag editiert von: deepbluesky ]</small>
     
  4. NOVA

    NOVA Junior Member

    Registriert seit:
    7. August 2003
    Beiträge:
    123
    Ort:
    M
    Hallo l&auml;c

    Ich habe eine Digitale-Multifeed-Anlage (19.2 + 13.0E ) in Thessaloniki / Nordgriechenland aufgestellt. Mit meiner 90er-Schüssel bekomme ich alle Deutschen FTA-Programme des Astra-19.2E rein. Von den Premiere-Transpondern ist NUR der Transponder auf: 12070 H (TP 83) SR 27500
    FEC 3/4 einfach zu empfangen. für die Restlichen und Interresanten Premiere-Transponder braucht man MINDESTENS eine 180er-Schüssel mit einem 0,4-Sharp-LNB oder ein 0,3-Invacom... da der BEAM auf Zentral-Europa gerichtet ist!

    Die Stärksten ASTRA-Transponder waren: ProSieben auf 12480 V, ORF-Digital auf 12692 H, einer der Schwächsten war der ZDF-Transponder auf 11954 H.

    Mit meiner 90er bekamm ich sogar ANALOGE-Transponder rein, z.t. in Guter Qualität, am Stärksten waren: KABEL1, VOX, RTL2, VIVA-PLUS, SUPER-RTL!

    HOTBIRD-13.0E ohne Probleme.

    Auch hier gilt: ASTRA 19.2E als Zentrum, HOTBIRD 13.0E als schielendes-LNB.
     
  5. deepbluesky

    deepbluesky Platin Member

    Registriert seit:
    25. August 2003
    Beiträge:
    2.978
    Ort:
    Stuttgart (48.79N/9.19E)
    Was die 12070 H angeht, kein Wunder, daß die in Salonica recht einfach zu empfangen ist, da vom Astra 1H gesendet wird. Die analogen jedoch sind auf dem eigentlich auch für N-GR extrem schwierigen Astra 1FH2 beam. Die Tatsache daß diese wenn auch mit leichtem oder mittlerem Rauschen zu empfangen sind beruht darauf, daß analog und nicht in MPEG2 digital gesendet wird. Ein Vergleich mit der für GR schwierigsten Astra 19.2E Frequenz 11.758H auf der Premiere u.a. mit Discovery sendet zeigt, daß analog in Out-Of-Footprint-Regionen eben doch besser ist. Die benannte Frequenz ist sehr störrisch da unten wie schon gesagt.
    Bei Analogempfang kann man mit einem Echostar LT8700 bzw. Drake ESR 800/2000XT(Plus) mit aktiviertem Low Treshold auch noch bessere Ergebnisse erreichen und so mit einem kleineren Spiegeldurchmesser auskommen. Ob derartige Techniken bei MPEG2-Receiver jemals möglich werden mit einem Zusatzschaltkreis oder Algorithmus das letzte Quentchen brauchbare Signal aus dem digitalen Rauschen zu extrahieren, wer weiß das schon ?
    Zu analogen Zeiten wurde auch anders "verstärkt", deshalb möchte ich auch noch an folgende Methode erinnern:
    In der Sep 1993 Ausgabe der Tele Satellit, damals hieß sie noch nicht International, wurde ein Bericht veröffentlicht der den Empfang eines US-Satelliten in Venezuela zeigte. Das Kuriose daran war, das eigentlich ein 20m Vollspiegel nötig gewesen wäre. Nun da so einer extrem teuer ist und eine exakte Ausrichtung schwierig gewesen wäre hat man kurzerhand 8 5m Spiegel zusammengeschaltet, einen LNA nach den anderen in Phase gebracht und so den 20m Spiegel simulieren können. Das Experiment war natürlich sehr teuer und zeitaufwändig. Nun könnte sich jemand fragen, wie denn das Aussähe, wenn man ein MPEG2-Signal empfangen wollte, daß einen 5m Spiegel voraussetzen würde. Denkbar wäre ein Zusammenschalten von 10 1m Spiegeln die einen größeren Öffnungswinkel haben und so einfacher ausgerichtet werden könnten als das 5m-Monstrum. Außerdem auch viel billiger und weniger windanfällig, vorausgesetzt jemand hat den Platz dafür. Hier stellt sich die Frage, warum sollte es digital nicht möglich sein, wenn es analog geht. Vorstellen könnte ich mir, daß die Oszillatorfrequenzen jeden einzelnen LNBs zeitlich wenn auch nur minimal schwanken und die LNBs untereinander auch, so daß eine exakte Phasengleichstellung nicht erreicht werden kann. Damit wäre die digitale "Verstärkung" unmöglich, oder ? Weiterhin fragt sich, falls Letzteres doch irgendwie gelingen sollte, wie bitteschön könnte ein handelsüblicher MPEG2-Receiver alle LNBs steuern so daß die Frequenz und die Polarisation gewählt wird ? Von Skew will ich erst gar nicht anfangen, das dürfte die Sache noch extrem Verkomplizieren.
    Falls irgendjemand mit ausreichenden Nachrichtentechnik-Kenntnissen unter uns verweilt möge er bitte was dazu beitragen. Falls es doch eine bezahlbare Möglichkeit gibt, würden sich bestimmt viele Leute z.B. über einen Astra 2D-Empfang in Gegenden freuen, die eigentlich viel größere Reflektoren brauchen. Ein letztes Problem noch kurz angeschnitten:
    Falls der Array mit irgendwelchen Methoden die gewünschte Verstärkung bringen sollte, dürfte ein stark einfallender Nachbarsatellit nicht das Ergebnis zunichte richten. So geschehen beim 1994 versuchten Empfang eines Brazilsat im Nordosten der USA.

    In diesem Sinne: Nachrichtentechniker, ihr seid nun gefragt: Ist es möglich oder ein niemals erfüllbarer Traum ?

    <small>[ 05. September 2003, 08:36: Beitrag editiert von: deepbluesky ]</small>
     

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