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Premiere - Der Börsengang/Kursentwicklung

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von SchwarzerLord, 18. Januar 2005.

Status des Themas:
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  1. Premier4All

    Premier4All DigiLiga BR Vorsitzender Premium

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    AW: Premiere - Der Börsengang/Kursentwicklung

    @Solid2000 - Dann wird Kofi dich bald anrufen ob du nicht sein Nachfolger werden willst!
     
  2. hopper

    hopper Lexikon

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    AW: Premiere - Der Börsengang/Kursentwicklung

    Sanierer? Jeder Kloputzer hätte das gleiche erreichen können. Die Aushandlung der neuen Verträge klappte durch die Angst der großen Filmstudios, den PayTV in D zu verlieren.

    Ich bin überzeugt, dass jeder Premiere hätte retten können. Andere hätten es vielleicht nich gleich mit ruiniert.
     
  3. solid2000

    solid2000 Lexikon

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    AW: Premiere - Der Börsengang/Kursentwicklung

    Der Meinung bin ich auch, ändert aber nix daran das Kofler gerne als grosser Retter und Messiahs in seiner unnachahmlichen egozentrischen Art auftritt. Besonders kreativ war Kofler ja auch nicht. Hat in der Insolvenz neue Veträge ausgehandelt. Tja und den Studios ging ja wohl auch die Muffe, da wurde halt auch erstmal im Preis nachgegeben sonst wäre ja die Devise gewesen "entweder Preis runter oder man kriegt bald gar nix mehr".

    Parallel hat Schorsch die Preise regelmässig erhöht, Tafelsilber verramscht, Service abgebaut und die Pakete auch kräftig durchgewürfelt inkl. des "optionalen Zubuchen" von Paketen.

    Klar Preise rauf und Kosten runter. Das Konzept hätte jeder Sanierer durchgezogen.
     
  4. Simon

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    AW: Premiere - Der Börsengang/Kursentwicklung

    Warum hat dann nicht zB der Herr Manfred Puffer (die langjährigen Abonennten werden sich an den Namen erinnern) schonmal mit der Sanierung angefangen? Wenn ich mich recht erinner hat der auf ganzer Linie versagt - und Ferdinand Kayser? Was ist mit dem? Die Liste ließe sich beliebig verlängern.

    Fakt ist, dass NIEMAND bereit war, auf dieses sinkende Schiff aufzusteigen, auch nicht die hier genannten Kloputzer. Kofler hat es getan und einiges an eigenem Geld riskiert. Also hat er meiner Meinung auch diesen "Ruhm" verdient. Beim aktuellen Aktienkurs wird wohl auch er keine Rendite mit seinem Premiere-Investment machen - auch wenn er die Anteile wohl nicht zu 28,50€ das Stück gekauft hat
     
  5. Frank_T

    Frank_T Senior Member

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    AW: Premiere - Der Börsengang/Kursentwicklung

    Weil damals noch ein gewisser "Pate" mit seinem "Vollstrecker" die Hand darüber hatte.

    Letzendendes hat Kofler die Braut eigentlich nur aufgehübscht, wie hier schon geschrieben wurde. Kosten runter und Einnahmen durch fiktive Preissteigerungen und Teilverkäufe der Aktiva rauf. Ich schreibe bewusst von fiktiven Preissteigerungen, da es soviele Rabatt- und Sonderaktionen gibt, dass faktisch kein Kunde von Premiere die Preise der offiziellen Preisliste zahlen muss. Die Preisliste scheint nur für die Analysten der Banken gemacht zu sein, die nicht ein wenig nachhacken. Einfach in die Aktienempfehlung die Steigerung aus der Preisliste als Steigerung des Umsatzes pro Kunde verkaufen und schon hat man einen "Outperformer".

    Wenn man mal von dem Verlust der Bundesligarechte und dem damit einhergehenden Kurssturz absieht, hat man bei Premiere sehr gut die Arbeitsweise von "Private Equity Fonds" gesehen. Interessant finde ich allerdings, dass Premiere nicht an den nächsten Fonds weiterverhöckert wurde. Anscheinend hat Permira keinen anderen Fonds gefunden, der nochmal eine Runde ausquetschen mit Gewinn prognostitieren konnte. Daher hat die Firma an die "Dummen" über die Börse verkauft.
     
  6. hopper

    hopper Lexikon

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    AW: Premiere - Der Börsengang/Kursentwicklung

    BigBrother, WIN usw. - man versucht ja den Abonnentenstamm zu verdummen. Mit 3,5 Mio. Abonnenten und 82 Mio. Aktien macht das nur 20 Aktien. (Nicht mit Steubesitz gerechnet).

    Man kann also mit einem verblödetem Abonnentenstamm unglaublich viel Kohle machen und das über die Börse waschen. Die ständige Gehirnwäsche über PREMIERE läßt die Kunden im glauben, ein Vermögen zu machen mit der Volksaktie.

    Geniale Idee.
     
  7. Premier4All

    Premier4All DigiLiga BR Vorsitzender Premium

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    AW: Premiere - Der Börsengang/Kursentwicklung

    Klar ist: Ob Kofler nun Mist gebaut hat oder nicht- PayTV wird in Deutschland nie Gewinnbringend sein. Weder bei Premiere noch bei EasyTV und schon gar nicht bei Arena. Geht mal unters Volk und fragt ob der oder der nicht Arena-Bundesliga abonnieren will. Wir wissen alle was da für eine Antwort kommt .....
     
  8. frankie292

    frankie292 Guest

    AW: Premiere - Der Börsengang/Kursentwicklung

    Naja-- Pay TV war gewinnbringend bis der grosse Sanierer die Rechterunde im Dezember 2005 verloren hat. Premiere wäre auch weiterhin gewinnbringend, hätte Premiere die Rechte für 200-240 Mio € gekauft. Aber wäre meine Grossmutter ein Mann gewesen, könnte ich dies nicht schreiben. Es ist inzwischen Schnee von gestern.
    Nur eines wird von Tag zu Tag klarer: Nämlich welch ein grosser Fehler es war, die Rechte leichtfertig Arena zu überlassen.
     
  9. Lady on a Rooftop

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    AW: Premiere - Der Börsengang/Kursentwicklung

    Ich glaube allmählich nicht mehr, dass Kofler das Unternehmen Premiere sanieren will. Er ist schon seit Jahren damit beschäftigt, den Laden insgeheim abzuwickeln. Dazu wurde er herausgeputzt und an die Börse gebracht, um noch soviel Geld wie möglich mitzunehmen. Die Reste des Unternehmens wurden bereits zum großen Teil verkauft. Irgendwann ist Premiere eine leere Hülle mit ein paar Rechten und Abonennten, die dann zum Schleuderpreis an den nächstbesten Interessenten verkauft wird. Dementsprechend hätte es auch gar nicht in das Konzept von Kofler gepasst, die BuLi-Rechte nochmal für teures Geld zu erwerben.;)
     
  10. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: Premiere - Der Börsengang/Kursentwicklung

    ... naja, Kofler hält afaik 13 % der Premiere-Aktie und sein Vermögen ist nicht unerheblich weniger geworden. Das mit der "Abwicklung" passt da nicht ganz ins Konzept.
    Der größte Fehler imho das Festhalten am Strohhalm "Bundesliga von Premiere weiterhin über Sat und Kabel". Auch die Kooperationen, die offenbar noch lange nicht in trockenen Tüchern ist, trägt dazu bei, dass die Aktionäre optimisitsch sind, was die Kursentwicklung angeht.

    Aber offenbar hat nun Premiere gemerkt, dass man sich neu orinieren muß. Die Umstrukturierung der Pakete ist da schonmal ein Anfang. Dazu noch die Äußerung, das man sich vorstellen könne mit Kabelnetzbetreibern zu kooperieren zeigt auch in die Richtung, dass man bei Premiere nicht mehr alles allein machen möchte. Das könnte sogar darauf hiiauslaufen, dass das eine oder andere Premiere-Paket von einem Kabelnetzbetreiber vermarktet wird, sprich Premiere bekommt einen Pauschalbetrag und pro Abonnenten einen zusätzlichen Obulus.

    Außerdem will Premiere bis Ende 2007 1,2 Millionen Hybridboxen ausliefern. IPTV geht auch über ADSL2+, wobei die Bundesliga über ADSL2+ eher fraglich ist.

    Wenn man jetzt Premiere-Aktien kauft, könnte man u.U. einen ordentlichen Gewinn einstreichen. Allerdings ist das ein Pokerspiel. Wenn die Telekom mit ihrem zumindest vorrübergehend exklusivem VDSL-Netz durchkommt und die Telekom für T-Home keine eigene Sendelizenz benötigt, würde sich das auf jedenfall positiv auf den Premiere-Aktienkurs auswirken. Und wenn dann im August arena gestartet ist, wird das Thema Premiere und Bundesliga auch nicht mehr allzuviele interressieren ...
     
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