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Plasma, LED, Hersteller, Bildoptimierer

Dieses Thema im Forum "HDTV, Ultra HD, 4K, 3D & Digital Video" wurde erstellt von bop99, 3. November 2009.

  1. bop99

    bop99 Guest

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    So, nun muss ich auch einmal was beitragen.

    Recherchegrund:
    Mein Plasma, HDReady, also etwas älter das Gerät, von LG hat hier und da mit einigen BlueRays in bestimmten Szenen das Problem, dass das Bild merkbar, auch wenn man sich darauf nicht konzentriert, ruckelt. Ich meine ja, dass dies ein Problem des Bildprozessors ist, wenn die Quelle z.B. ein 24p bzw. FullHD und nicht etwa ein 720p ist. Beim HD-Fernsehen gucken ist mir das noch nie aufgefallen.

    Recherche:
    Mittlerweile gibt es die LED, die bei großen Panels Plasmas ablösen können und mal eben 50 Prozent Energiekosten sparen. Aber Clouding (kennt man auch von PC-Monitorien) oder das sogn. Inputlag sind jetzt neue Probleme, die ich von meinem Plasmapanel nicht kenne. Vergleichbare Neuware Plasma ist mittlerweile für 50 Prozent des Preises zu haben, den ich bezahlt habe. - nun ja -

    Der Vergleich:
    Werbeaussagen oder technische Spezifikationen sind ja ganz nett, doch für mich muss der erste Eindruck überzeugend sein. Ich will auch daheim nicht unbedingt erst diverse Einstellungen in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse oder Quelle (SDTV, HDTV, Spiele, DVD, BlueRay) ändern müssen.

    Also habe ich mir mal Geräte im Einzelhandel angesehen und das ist mir aufgefallen:

    Samsung LED UE55, egal ob das alte 650- oder das neue 7000-Modell zeigt wie das Panasonic Vierra(?) Modell das identische Phänomen bei der identischen Quelle (SkyHD Fußballspiel). Hingegen das Philipspanel, auch ein LED, nicht.

    Steht man dicht davor und schaut sich das Programmlogo, war rechts oben in der Ecke an, dann sieht man ein Phänomen, dass auf einem PC-Monitor einer mittleren Katastrophe gleich kommen würden. Das Logo wird halb durchsichtig in das laufende Programm eingeblendet.

    Doch offenbar schaffen es die Fernseher nicht, und zwar alle, bis auf dem Philips, nebeneinander liegende Pixel in weiß, schwarz und grün (Rasen vom Spielfeld) sauber zu trennen. Die Pixel verspringen permanent und um die Buchstaben bilden sich "graue" Schleier.

    Das Philipspanel zeigte dieses Phänomen gar nicht. Aber schaut man sich nun den Rasen an, dann zeigen alle Geräte, bis auf das Philipsgerät, Grashalme an. Doch alle Geräte haben eine identische Auflösung, sie waren alle FullHD und alle in der Klasse der 50 Zoll bis 55 Zollgeräte.

    Beim Samsung LED und auch beim mehr als 2 Mal so teurem Panasonic Vierra (der sollte 5.999 Euro kosten, das Samsung LED weniger als 2.000 Euro) kam bei genauer Betrachtung noch hinzu, dass das Bild "überzeichnet war". An der Bande die Werbung hatte große Buchstaben in blau oder war es schwarz, schon das konnten die Geräte nicht sauber, abgesehen vom Philips, darstellen. Dann kam noch hinzu, dass die Kanten der Buchstaben, ganz deutlich beim Panasonic Panel überzeichnet wurden.

    Mein erster Eindruck war demnach:
    Das Philipsgerät scheint die Auflösung nicht zu überzeichnen, bei Grafikprogrammen auf dem PC nennt man den Effekt Sharping, dafür aber weichzuspülen. Umgekehrt die anderen Geräte. Das führt aber eben wiederum zu deutlichem Bildrauschen und Artefakteffekten, wie ich sie beim eingeblendetem Logo beschrieben habe.

    Nun, wie sieht das Bild aber aus, wenn man da mit "normalen" Abstand vorsteht?

    Auch das habe ich mal gemacht. Unter den Lichtverhältnissen beim Einzelhandel (Neonlicht) sah das LED-Panel von Samsung sehr gut aus. Es wirkte "lebendig". Das 2 Mal so teure Panasonicpanel hingegen wirkte wie gemalt. Die Farben waren extrem satt, womöglich wird hier auch mit mehr Bits als bei den anderen Panels gerechnet, was dann zu einem größerem Farbraum führt?

    Das Philipspanel hingegen erinnerte eher an die gute alte Röhre. Ja, irgendwie waren die Farben nicht lebendig, nicht satt, ja sogar leicht altbacken, irgendwie gelbstichig(?), doch dafür sah das Bild, obwohl ja auch dort SkyHD lief, ohne diesen ganzen Artefakteffekte eher wie das gute alte Röhrengerät aus.

    Etwas abseits stand dann ein Samsungpanel LED der aktuellen Modellserie, also so ein 7000er. Auf dem lief aber eine Promo-Blueray, natürlich im samsungeigenen Bluerayplayer.

    Nun ja, was soll man großartig sagen: perfektes Bild. Aber die Realität ist doch eher SD-Fernsehen, zu 90 Prozent DVD, falls externe Medien genutzt werden und eher selten bis gar nicht HDTV.

    bedeutet:
    Ich bin von meinem Kaufzwang erst einmal geheilt und erst wenn mir die vereinzelten Bildruckler bei verschiedenen BlueRays auf dem Senkel gehen, werde ich mir nochmals überlegen den Fernseher zu wechseln.
     

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