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Philips vs. LG

Dieses Thema im Forum "Plasma, LCD & Projektor" wurde erstellt von 7thGuest, 2. April 2006.

  1. 7thGuest

    7thGuest Junior Member

    Registriert seit:
    1. April 2006
    Beiträge:
    31
    Ort:
    Wedemark
    Technisches Equipment:
    noch DBox2;
    VU+ Duo² in Planung
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    Hallo zusammen!

    Ich bin seit ca. 4 Wochen "stolzer" Besitzer eines Philips 42PF7520.

    Ich betreibe das Gerät an einer digitalen Sat-Anlage mit nem TechniSat Digit CI2 über Scart. Leider bin ich mit der Bildqualität alles andere als zufrieden! Bei "Haut-Bildern" - Gesichter, Arme usw. - sieht es immer aus wie ein Ölgemälde. Die Farben gehen also nicht fließend ineinander über. Habe auch schon alle möglichen Einstellungen probiert - aber leider erfolglos. (Kennt das Problem sonst noch wer? - Evtl. andere Einstellungen?)
    Nun bin ich vielleicht in der "glücklichen" Lage, dass das Gerät sowieso getauscht werden muss, da es beschädigt ist.
    Habe von verschiedenen Leuten (Fachhändler, privat...) gehört, dass der LG 42PX4R doch die bessere Wahl gegenüber dem Philips wäre. Nun steht für mich die Frage, ob ich meinem Händler sage, dass wir lieber gern den Philips wieder hätten oder er doch nen LG bestellen soll???
    Gibt es von euch Leute, die damit schon Erfahrungen haben? Kann leider im Internet auch keine (direkten) Vergleichstests LG <-> Philips finden...

    DANKE!

    PS: Sorry für Doppel-Post - wusste nicht genau, welches Forum :confused:
     
  2. thyl

    thyl Junior Member

    Registriert seit:
    13. Dezember 2004
    Beiträge:
    68
    AW: Philips vs. LG

    Den Effekt kenne und hasse ich wie Du. Nach meiner derzeitigen Standardtheorie (die Du bitte nicht als Wissen verstehen sollst) kommt der Effekt durch die Skalierung des Bildes bei solchen Geräten zustande, die eine vom übertragenen Fernsehbild (bei Dir vermutl. PAL) abweichende Auflösung haben und daher umrechnen. Also Plasmas und LCD Fernseher mit Auflösungen von 720/768 Zeilen (wobei die LCDs nach meiner Beobachtung noch schlimmer sind), aber auch Röhrengeräte mit einer digitalen Bildnachbereitung. Wenn diese Theorie stimmt, und Du den Effekt sicher vermeiden willst, wirst Du Dir ein Gerät anschaffen müssen, das keine Skalierung vornimmt. Also entweder ein Plasma mit NTSC Auflösung (480 Zeilen), bei dem recht viele Zeilen des PAL-Bilds verloren gehen, oder einen PAL-optimal Fernseher von Sharp, der immerhin nur knapp 40 Zeilen verschweigt (aber dafür LCD ist, mit Wischeffekt und ohne Schwarztöne) oder in den sauren Apfel beißen und einen Röhrenfernseher anschaffen, der nicht skaliert (also ohne Pixelplus, DIST etc) oder das abschaltbar hat.

    Ich empfehle die Besichtigung der in Frage kommenden Geräte vor Kauf und mit den Quellen, die später dran hängen. Und nimm Dir mind. ne halbe Std pro Gerät.

    HDTV??: Ich glaube (das ist noch weniger als eine "Standardtheorie" oben), dass eine gute Wiedergabe von PAL und HDTV auf ein und demselben Gerät derzeit nur mit Röhrenprojektoren (gar keine Maske) und mit HDTV-tauglichen Röhrenmonitoren mit Streifenmaske möglich ist.
     
  3. Klaus K.

    Klaus K. Board Ikone

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    AW: Philips vs. LG

    Zum 1. Teil: von der Skalierung kommt der "Ölgemälde"-Effekt ganz bestimmt nicht, sondern von zu wenig Farbabstufungen in der Helligkeitswiedergabe. Bei meinem Full-HD-LCD (Philips) kann ich den Effekt jederzeit einstellen, wenn ich die Menue-Parameter auf "Intensiv" (knalliges Bild für Ladenvorführung) umstelle. Bei halber Kraft (Helligkeit, Kontrast und Farbe auf ca. 50 Prozent) ist mein Zimmer nicht so gleißend ausgeleuchtet, aber dafür das Bild annähernd vergleichbar mit meinem alten Loewe-TV (16:9-Röhre).

    Zum 2. Teil: vorige Umstellung vorausgesetzt, kann ich zwischen guten PAL-Sendern (ARD, ZDF, 3Sat via DVB-S) und HDTV-Quellen umschalten, ohne vom Stuhl zu fallen...;)

    Gruß Klaus
     
  4. thyl

    thyl Junior Member

    Registriert seit:
    13. Dezember 2004
    Beiträge:
    68
    AW: Philips vs. LG

    Das mit dem Farbraum mag sein, wie gesagt, ist das mit der Skalierung auch nur meine Theorie. Da ich das Phänomen aber auch bei zumindest einem Röhrenfernseher gesehen habe (ein Metz, bei meinen Eltern), wundert mich das doch, denn der Farbraum von Röhrenfernsehern ist ja groß, und bei dem besagten Metz auch nicht irgendwie kompromitiert.
     
  5. Klaus K.

    Klaus K. Board Ikone

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    LG-UHD-OLED, Sky-UHD-Receiver
    AW: Philips vs. LG

    Wenn der Metz ein "100 Hz-Modell" ist, kann die entsprechende Zwischenspeicher-Bildverarbeitung schon den Farbraum begrenzen - deshalb mag ich diese Sorte Röhren-TVs nicht.

    Klaus
     

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