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Pay-TV-Sender Premiere nun fast nicht mehr zu retten

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von SG1, 13. März 2002.

  1. SG1

    SG1 Junior Member

    Registriert seit:
    28. März 2001
    Beiträge:
    143
    Ort:
    Berlin
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    Dem Kirchkonzern wird langsam aber sicher der Boden unter den Füßen weggezogen. Beim Verhandeln mit den Banken stößt man zur Zeit auf großen Widerstand, man wird eventuell gezwungen sein, den Sender Premiere aufzulösen.
    Weiterhin soll auch zahlreichen Lokalfersehsendern, wie denen in München, Hamburg und Berlin das Licht ausgeknipst werden, da sie auch nur noch rote Zahlen schreiben.
    Über erste genauere Prognosen über die Zukunft des Kirchkonzerns wollte man sich bei den Banken noch nicht einigen, was für die Kirchgruppe nicht gerade befreiend wirkt.
    Laut einem Wirtschaftsblatt hat die Gruppe zur Zeit ca 13 Milliarden € Schulden.

    Quelle: www.focus-money.de
     
  2. redone-1981

    redone-1981 Junior Member

    Registriert seit:
    21. Dezember 2001
    Beiträge:
    83
    Ort:
    Leipzig
  3. ThomasR.

    ThomasR. Silber Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    555
    Ort:
    Irgendwo in Deutschland
    Mal wieder was neues, altes (aus dem WuV-Ticker):

    Kirch soll notfalls Premiere einstellen

    Neues Szenario für eine Lösung der Finanzkrise in der KirchGruppe: Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" drängen die Hausbanken des Medienunternehmens aus Unterföhring darauf, den defizitären Pay-TV-Sender Premiere notfalls einzustellen, um einen drohenden Konkurs abzuwenden. Zwar wäre eine Alternative, Premiere an einen Investor zu verkaufen. Allerdings wäre das nach Einschätzung der Hausbanken nur möglich, wenn Premiere von den Schulden und Altlasten befreit sei.

    Die Gläubigerbanken, die Anfang der Woche mit der Kirch Gruppe zusammen gekommen waren, wollen offenbar eine volle Konsolidierung auf das Kerngeschäft erreichen, also der Rechtehandel und das Fernsehgeschäft. Um die Liquidität zu sichern müsse sich die Gruppe aber von Beteiligungen trennen. Damit könne die Schuldenlast auf drei bis 3,5 Milliarden Euro etwa halbiert werden, schreibt Reuters unter Berufung auf die Finanzkreise.

    Im Falle eines Konkurs der KirchGruppe ist mit 60 Folge-Insolvenzen zu rechnen, will die Zeitung "Münchner Merkur" erfahren haben. Deswegen wolle der Chef der Bayerischen Landesbank, Werner Schmidt, in einem Geheimtreffen mit dem Vorstandsprecher der Deutschen Bank Rolf Breuer Lösungen suchen. Die nächste Gesprächsrunde der Hausbanken, so das Blatt, sei für den kommenden Sonntag einberaumt.

    Was allerdings mit den Ballungsraumsendern der KirchGruppe passieren wird, steht noch nicht fest. Die Gruppe habe sich noch nicht zu den Lokalsendern entschieden, so die KirchGruppe zu den Gerüchten, das Medienunternehmen habe sich zu einem Ausstieg schon entschlossen. (aj)

    Quelle: http://www.wuv.de/static/news/79533.html

    [ 14. M&auml;rz 2002: Beitrag editiert von: ThomasR. ]</p>
     

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