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optische Kabel: Erfahrungen gefragt

Dieses Thema im Forum "Audio-Equipment und Digitalton" wurde erstellt von mischobo, 12. März 2003.

  1. mischobo

    mischobo Lexikon

    Registriert seit:
    3. März 2003
    Beiträge:
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    ... es gibt auf dem Markt diverse optische Kabel in den verschiedensten Preiskategorien von Typ 'angemalte Angelschnur' bis hin zu schweinteure Kabel mit Glasfaser.

    Es soll jetzt aber nur um die optischen Nylonkabel gehen. Hat bei solchen Kabel schon Unterschiede ausmachen können ? Wenn ja, wie wirkte sich das aus.
     
  2. sderrick

    sderrick Board Ikone

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    ..alleine in der dämpfung und der damit erreichbaren länge der übertragungsstrecke. Das billigste ist dabei erste wahl breites_

    Wenn's gediegen aussehen soll, kann man auch die dickeren nehmen aber auf die übertragungsqualität hat das keinen einfluss.
     
  3. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    Hi
    Es gibt nur zwei möglichkeiten entweder es geht oder geht nicht! Einen Klangunterschied gibts nicht ausser wenn du Deine Brieftasche runter fallen lässt entweder ist sie noch voll dann "knallt" es oder sie ist leer und es macht nur "plop" breites_
    Nee mal im Ernst lass Dir keinen "Sch**ß" andrehen ein billiges Kabel ist auch nicht schlechter!
    Gruß Gorcon
     
  4. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    Ich hatte mir sogar mal bei Conrad LWL-Meterware bestellt -- ohne Stecher. Die hab ich dann sauber abgeschnitten und mit Tesafilm in der Buchse fixiert. Funktionierte tadellos.

    Bei normalen PCM-Signalen hast Du mit schlechter werdender Signalübertragung den so genannten Jitter-Effekt. Der Ton verzerrt metallisch -- deutlich hörbar.

    Ich hab dann mal aus Experimentierfreude ein billiges 10m-Cinchkabel für die Übertragung verwendet -- das war dann zu wenig: Es sprotzelte und fiepte, dass sich die Lautsprecher bogen... breites_ breites_ breites_

    Gag
     
  5. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    @Gag Halfrunt
    Weil Du ja so "Bastelfreudig" bist: Kleiner Tipp Bohre mit einer Bohrmaschiene ein loch mit dem Durchmesser des Kabels in die Blindstopfen der IR Sender/Empfänger, und schon hast Du eine "fast Originalen Stecker denn Du nur mit Sekundenkleber mit dem Kabel verkleben musst. winken
    Gruß Gorcon
     
  6. sderrick

    sderrick Board Ikone

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    wobinich
    das solltest aber mal genauer erklären.
     
  7. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    @Gorcon: Genau auf die Idee bin ich auch schon gekommen. Da ich die o.g. Installation aber nicht mehr nutze (damit war PC mit DAT verbunden), brauche ich es erst mal nicht.

    @sderrick: Der Jitter-Effekt beruht auf Zeitbasisfehler und unsauberen Nulldurchgängen im digitalen Signal. Ursachen sind z.B. Interferenzen auf der Leitung, zu hohe Widerstände, Störstrahlungen, etc.
    Das Resultat ist ein "schlechtes" digitales Signal, dass nicht mehr sauber in 0 und 1 gelesen werden kann -- es entstehen Lesefehler.
    Und diese Lesefehler äußern sich bei unkomprimiertem Digital Audio als einzelne "Klicks", Zischen oder einer kompletten, sehr digital klingenden Verzerrung. Bei letzterem kann man noch im Hintergrund das Signal "erahnen", z.B. den Rhythmus eines Musikstücks -- nur eben total verzerrt.

    In jedem Fall ist der Ausfall deutlich zu hören. Es ist nicht so, dass das Signal allmählich schlechter wird, wie im analogen Bereich, sondern eben völlig Amok läuft. Kurze Klicks können untergehen, weil sie so kurz sind. Aber die größeren Störungen sägen dann schon ein wenig am Nervenkostüm.

    Wie sich derartige Störungen bei komprimierten Signalen anhören, kann ich nicht sagen, da ich damit noch keine Bekanntschaft gemacht habe. Aber ich denke das man da auch ein Zischen und Rauschen bis zum Totalausfall bekommt. Wenn wenige Bits in einem komprimierten Signal kaputt sind, dann ist ein vollständiger Signalabschnitt für die Tonne.

    Gag
     
  8. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    Das kann man testen wenn man den Optischen Anschluss aus dem Verstärker zieht und ganz langsam entfernt (bei mir komme ich auf gut 2cm) dann reist der "Empfang" langsam ab und es "clickt" in den Lautsprechern als ob eine CD springt.
    Gruß Gorcon
     
  9. sderrick

    sderrick Board Ikone

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    wobinich
    Imho ist der sog. jittereffekt mehr so ein kapitel aus einer märchenstunde in einer hifi-zeitschrift winken

    Die präambel im s/pdif signal dient der synchronisation. Dabei wird die clock regeneriert und dürfte unempfindlich gegen einzelne fehlende übergänge sein.

    Wenn ein digitales signal nicht mehr regeniert werden kann, ist sowieso schicht. Bei marginalem empfang kann hier wohl aussetzer oder kracher geben, aber dieser jittereffekt, na ja, ich weiss nicht..
     
  10. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    Mach Dir den Spaß und nimm ein extrem langes Billig-Kabel und versuche mal da digitale Signale rüberzuschicken...

    Übrigens, mit demselben Effekt hat man auch in der Netzwerktechnik zu kämpfen: Hier häufen sich die Paketfehler bei einer Übertragung.

    Also mit Märchenstunde hat das absolut nichts zu tun. Allenfalls die übertriebene Furcht mancher High-Endler vor dem gefürchteten Jitter. breites_
    Also prinzipiell: Es geht oder es geht nicht. Aber es gibt einen kleinen Grenzbereich, wo es "gerade so" oder "gerade so nicht" geht.

    Gag
     

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