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NRL Season 2017

Dieses Thema im Forum "Special: Sport im TV - Sport Live-Talk" wurde erstellt von RugbyLeaguer, 1. März 2017.

  1. RugbyLeaguer

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    2017 State of Origin III


    Queensland Maroons vs New South Wales Blues 22-6



    Die Queensland Maroons haben die diesjährige State of Origin Serie gewonnen und damit ihren Titel verteidigt. Es war bereits wieder der dritte Gewinn einer Serie in Folge für das Team.

    Nachdem die New South Wales Blues das erste Spiel in dieser Serie beeindruckt gewannen, enttäuschten sie bei der 6-22 Niederlage.

    Das Spiel zeigte, wieso die 3 Spiele zu den besten, intensivsten und härtesten Rugby League Matches zählen. Zu Beginn entwickelte sich gleich ein rassiges Match.

    Beide Teams mit starken Angriffen, aber auch starken Verteidigungen. Die ersten Minuten war das Spiel mehr als ausgeglichen. Die Blues wollten an ihre gute Leistung aus Spiel 1 anknüpfen. Hatten auch die Chance zu einem Versuch, die aber nicht genutzt wurde.

    Allmählich gewannen die Gastgeber die Oberhand. Drängten auf die ersten Punkte. In der 15.Minute war es dann soweit. Valentine Holmes, der schon in Spiel 2 den ersten Versuch erzielen konnte, legte den Ball im Malfeld der Blues ab. Der Erhöhungskick konnte durch Kapitän Cameron Smith verwandelt werden. Die Maroons führten 6-0.

    Die Blues danach unkonzentriert, wirkten doch angeschlagen. Sie mussten immer mehr Tackels machen um die Angriffe des Gegener abzuwehren.

    Nach einer schönen Kombination über den Debütanten Cameron Munster, konnte Valentine Holmes in der 27. Minute seinen zweiten Versuch legen. Auch hier verwandelte Cameron Smith den Erhöhungskick sicher.

    Von den Blues erwartete man nach dem 12-0 Rückstand ein Aufbäumen. Doch die Fans wurden enttäuscht. Vom Spielmacher Duo Pearce/Malony das noch in Spiel 1 gezaubert hatte, war nichts zu sehen. Aber nicht nur von diesen beiden. Kein Spieler der Blues erreichte Normalform. Niemand rüttelte das Team wach.

    Im Gegensatz zu den Maroons die ein sehr gutes Spiel ablieferten. Dass sie im dritten Match, die dritte Aufstellung aufboten, war nicht zu sehen. Bis zur Pause konnte keines der beiden Teams noch Punkte erzielen, sodass man mit einer 12-0 Führung für die Gastgeber in die Pause ging.

    New South Wales kam dann etwas besser ins Spiel. Man konnte die Verteidigung der Maroons unter Druck setzen. Dann durften die Fans der Blues auch jubeln. Josh Dugan erzielte in der 48. Minute den ersten Versuch für die Gäste. Nach einem erfolgreichen Erhöhungskick durch James Malony stand es nur noch 12-6.

    Doch es war ein kurzes Strohfeuer durch die Blues. Sie konnten den Druck nicht lange aufrechterhalten. Stattdessen verstärkten die Maroons wieder den Druck, schnürten den Gegner in seine Hälfte ein.

    In der 60. Minute dann der 3. Streich durch Valentine Holmes. Mit seinem dritten Versuch im Spiel konnten die Gastgeber die Führung wieder ausbauen. Der Erhöhungskick ging allerdings diesmal daneben, die Führung betrug nur 10 Punkte.

    Endgültig wurde das Spiel in der 67. Minute entschieden. Mit dem vierten Versuch des Spieles, diesmal durch Jarrod Wallace ließen die Queensland Maroons keinen Zweifel mehr über den Ausgang des Spiels aufkommen.

    Es gab kein Aufbäumen der Blues mehr, die Maroons hatten Ball und Gegner im Griff. Sie ließen die Uhr runterlaufen, die Fans feierten schon Minuten vor Spielende.

    In diesem Jahr war die Serie wieder eine beeindruckende Dominanz der Queensland Maroons. Trotz dass man kein Spiel in der gleichen Besetzung durchführen konnte, immer wieder neue Spieler einbauen musste, gewann man die Serie. Was man nach der sehr schlechten Leistung im Spiel 1 nicht erwarten konnte.

    Die NSW Blues waren natürlich enttäuscht. Ein sehr gutes Auftaktspiel bestritten, im zweiten Match zuhause verloren und im dritten Spiel keine ernsthafte Chance das Spiel für sich zu entscheiden.
    Gerade im letzten Spiel kam keine Reaktion des Teams. Die Spieler nahmen einfach die Niederlage hin. Vom Personal das auf dem Platz stand, waren die Blues nicht schlechter, als die Maroons. Aber die Einstellung der Queenslander war eine andere. Sie WOLLTEN das Spiel, die Serie gewinnen.

    Vielleicht hätte die eine oder andere Veränderung im Teams der Blues gut getan, gerade was das 3. Spiel angeht. Der Trainer ging aber wohl das davon aus, dass man ein erfolgreiches Team nicht ändern sollte.

    Für den Trainer der Blues, Laurie Daley wird die Luft jetzt, nach der erneuten verlorenen Serie, langsam dünn. Es melden sich schon stimmen die seine Ablösung fordern. Mal sehen was sich hier in den nächsten Monaten tut.

    Noch ein kleiner Ausblick auf die State of Origin Serie. Nachdem die Serie ein voller Erfolg in Sachen Zuschauerzahlen, sowohl in den Stadien und auch im TV (das Spiel am Mittwoch war die bisher meistgesehene Sendung im australischen TV), versucht man die Zahlen noch mehr zu steigern.

    So wird das Auftaktmatch 2018 im Melbourne Cricket Ground stattfinden. Nach dem letzten Besuch der Serie dort, vor 92.000 Zuschauern, hofft man die magische Grenze von 100.00 Zuschauern zu schaffen.

    Das zweite Match im nächsten Jahr wird im ANZ Stadium in Sydney ausgetragen. Dieses Match wird nicht an einem Mittwochabend, sondern Sonntags stattfinden. Ankick soll 19 Uhr sein. Durch diese „fanfreundlichere“ Zeit hofft man auf noch mehr Zuschauer.

    Für dieses Spiel wird die NRL 2018 um eine Runde verkürzt. Sodass man keine 26 Runden, sondern nur 25 Runden spielen wird. Es soll um das State of Origin herum keine NRL Spiele geben. Es gilt als Test, ob man nicht zukünftig die Serie am Wochenende spielt, die NRL dann auf 22 Runde verkürzt.

    2019 wird dann erstmals ein Spiel der Serie in Perth stattfinden. Dort entsteht ja gerade ein neues, 60.000 Zuschauer fassendes Stadion. Dann haben die Rugby League Fans in Western Australia auch die Möglichkeit die State of Orgin Stars hautnah zu erleben. Es gibt auch Überlegungen Spiele in Neuseeland auszutragen. Aber ob diese Idee weiterverfolgt wird, steht noch nicht fest. Die Idee, die Serie auf 5 Spiele auszubauen sind wohl vom Tisch.
     
  2. RugbyLeaguer

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    2017 NRL

    Round 19


    Warriors vs Panthers 22-34

    Ein Match zwischen zwei Tabellennachbarn die Punktgleich sind. Beide Teams sind mit anderen Erwartungen in die Saison gegangen. Die Panthers belegen den 8, die Warriors den 9 Platz.
    Für beide also ein wegweisendes Spiel.

    Den besseren Start hatten die Gastgeber. Es waren gerade 5 Minuten gespielt, als sie den ersten Versuch legten.

    Die Panthers davon aber unbeeindruckt. Ihr druckvolles Spiel wurde in der 13. Minute mit einem Versuch belohnt. Die Fans der Gäste waren noch am Jubeln, als sie sehen mussten wir ihr Team den zweiten Versuch der Warriors hinnehmen musste. Die Warriors lagen wieder vorne.

    Allerdings wurden sie mit zunehmender Spieldauer immer öfters in die Defensive gedrängt. Langsam bekamen die Panthers die Oberhand im Spiel. Dies drückte sich dann in zwei weiteren Versuchen vor der Pause aus. Mit einer 18-12 Führung für das Team aus Sydney ging es in die Pause.

    Nach der Pause schöpften die Gastgeber wieder Hoffnung. In der 47. Minute konnten sie zum dritten Mal den Ball im gegnerischen Malfeld ablegen. Da der Erhöhungskick misslang, lag die Warriors aber noch 2 Punkte zurück.

    Bis zur 53. Minute. Nach einem Führung und dem Erhöhungskick führten sie mit 22-18. Die Panthers
    bis zu diesem Zeitpunkt etwas schläfrig, fanden wieder ins Spiel. Konnten es wieder an sich reißen.

    In der 67. und 74. Minute konnten sie zwei Versuche legen, das Spiel erneut drehen. Nun wurde es ein offener Schlagabtausch. Dieser wurde in der 78. Minute mit einem weiteren Versuch der Gäste entschieden.

    Die Panthers verließen das Spielfeld als Sieger. Ein ganz wichtiger Sieg für das Team. Nun ist man wieder auf Tuchfühlung mit den Top 8. Für die Warriors eine erneut bittere Niederlage. Das Team kämpfte zwar, doch fehlten die Mittel um die Panthers zu schlagen. Spielmacher Shaun Johnson verletzte sich im Spiel und fällt 6-8 Wochen aus. Wieder ein Rückschlag für das Team. Es ist nun unter Druck die nächsten Spiele alle zu gewinnen, um eine Chance auf die Finals zu haben.



    Raiders vs Dragons 18-14

    Von beiden Teams ein klasse geführtes Spiel. Beide waren unter Druck. Die Dragons rutschen in der Tabelle immer weiter nach hinten, langsam aus den Finalsplätzen und die Raiders hängen ihren Ansprüchen meilenweit hinterher.

    Das Spiel begann rasant, beide Teams spielten mit offenen Karten. Der erste Versuch gehörte den Raiders die nach 6 Minuten erstmals jubeln durfte.

    Die Gäste aus Sydney wurden aber immer stärker, übernahmen immer mehr die Kontrolle des Spiels. Sie kamen in der 13. und 22. Minute zu zwei Versuchen, gingen dadurch mit 10-6 in Führung.

    Trotz Bemühungen der Raiders, konnten sie die Verteidigung des Gegners nicht mehr überwinden. Die Dragons hatten zwar Chancen kamen aber vor der Pause auch nicht mehr zu Punkten.

    Im zweiten Abschnitt sahen die Fans das selbe Bild, beide Teams offensiv, mit leichten Vorteilen für die Dragons. Mit einem Penaltykick konnten sie die Führung auf 14-6 ausbauen.

    Je länger das Spiel dauerte, umso stärker wurden die Gastgeber. Bei einem Angriff der Dragons wurde der Ball von Aiden Sezer abgefangen, der 90 Meter über das Feld sprintete und den zweiten Versuch für die Raiders legen konnten. Nachdem Erhöhungskick lagen die Raiders nur noch 12-14 zurück.

    Nun wurde es spannend, die Raiders drängten auf weitere Punkte, die Dragons wehrten sich aber erfolgreich. Doch erfolglos. Mit einem Penaltygoal erzielten die Raiders, zur Freude ihrer Fans den Ausgleich.

    Beide Teams versuchten nun in den letzten 10 Minuten mit Fieldgoals das Spiel zu gewinnen. Die Kicks wurden aber all samt an den Goalstangen vorbei gesetzt.

    Über Sieg und Niederlage musste nun die Verlängerung entscheiden. Und hier hatte Canberra das bessere Ende für sich. In der 83. Minute konnte ein Versuch erzielt werden, der den Sieg für das Team aus der Hauptstadt brachte.

    Aufgrund einer kämpferischen Leistung war der Sieg am Ende verdient. Die Dragons waren nicht schlecht, aber phasenweise dann doch etwas zu passiv.

    Durch den Sieg bekommen die Raiders wieder Anschluss an die Finalplätze, während die Dragons durch die erneute Niederlage, in Gefahr geraten aus diesen zu rutschen.



    Knights vs Broncos 22-34

    Wieder eine frustrierende Niederlage für die Knights. Super gekämpft, gut gespielt, aber erneut als Verlierer den Rasen verlassen.

    Die Broncos beißen sich durch den Sieg, der hart erkämpft war, in den Top 4 fest.

    Das Spiel begann intensiv, beide Mannschaften schenkten sich nichts. Es dauert allerdings bis zur 26. Minute ehe man den ersten Versuch sah. Dieser wurde von den Gästen aus Queensland erzielt.

    Mit einem Doppelschlag von 2 Versuchen innerhalb von 3 Minuten konnte Newcastle sich aber die Führung zur Pause holen. Man lag 12-6 in Front.

    Die zweite Hälfte begann aber dann schlecht für die Knights. Es war nicht mal eine Minute gespielt, als man den zweiten Versuch hinnehmen musste. Fünf Minuten später konnten die Broncos erneut einen Versuch erzielen und die Führung ausbauen.

    Nun wirkten die Knights angeschlagen. Die Kombinationen liefen nicht mehr so gut. In der 50. Minute dann wieder ein Versuch für die Gäste. Damit hatten sie in 9 Minuten 3 Versuche erzielt. Aus einem 6-12 hatten sie das Spiel auf 24-12 gedreht.

    Noch waren die Knights aber nicht besiegt. Sie kamen zurück, erzielten zwei Versuche, konnten auf 22-24 verkürzen.

    Dann waren aber wieder die Broncos dran. Mit zwei weiteren Versuchen in den letzten 10 Spielminuten konnten sie sich endgültig den Sieg sichern. Die Knights kamen nicht mehr zurück, Ihnen fehlte die letzte Kraft.



    Titans vs Sharks 30-10

    Was für eine Regenschlacht an der Gold Coast. Es regnet in Strömen, der Boden war durchdrängt. Die Bedienungen waren zeitweise fast irregulär.

    Aufgrund der schlechten Wetterbedienungen begann das Spiel zäh. Die Spieler hatten Mühe den nassen Ball zu fangen, Kicks funktionierte auch nicht richtig, da der Ball recht schnell liegen blieb.

    Die Sharks dominierten die erste Hälfte des Spiels. Die Punkte erzielten aber die Titans. Ein Angriff nach dem anderen stürzte auf die Verteidigung der Gold Coast ein. Doch die Sharks fanden kein Mittel, hatten keine Idee, wie sie die Mauer der Titans durchbrechen konnten.

    Quasi mit dem ersten Angriff konnten die Titans in der 10. Minute den ersten Versuch erzielen. Die Erhöhung ging allerdings daneben.

    Die Gäste weiter mit viel Druck, doch ohne Erfolg. Die Titans konnten sich dann immer öfter befreien, selbst Angriffe starten. Nach einem dieser Angriffe fiel der zweite Versuch. Auch dieser Erhöhnungskick fand sein Ziel nicht.

    Trotz eines zweidrittel Ballbesitzes, eines überlegen geführten Spiels gingen die Sharks mit einem 0-8 in die Pause.

    Der Regen ließ dann im zweiten Abschnitt nach, und das Spiel wurde auch besser. Gerade von den Titans. Sie konnten sich immer mehr befreien. Den Sharks gelang es nicht mehr den Druck aufrechtzuerhalten.

    So kamen die Titans zu vier weiteren Versuchen führten 30-0. Mit der komfortablen Führung im Rücken, begannen sie Kräfte zu sparen.

    Endlich erzielten dann auch die Sharks ihre Versuche. Insgesamt zwei. Insgesamt eine enttäuschende Partie des amtierenden Meisters. Das schlecht Wetter mag vielleicht einen kleinen Beitrag dazugetan haben, die Titans hatten aber die gleichen Bedienungen, waren gerade in der ersten Hälfte gnadenlos Effektiv.



    Sea Eagles vs Tigers 28-16

    Die Sea Eagles bleiben das Überraschungsteam der Saison. Vor der Saison waren die Experten davon überzeugt, dass die Finals klar verpasst werden. Jetzt kämpft das Team sogar um einen Top 4 Platz.

    Symbolisch für die Gute Saison steht Spielmacher Daly Cherry-Evens, der nach zwei eher schwachen Saison, wohl die beste seiner Saison spielt.

    Dagegen kommen die Tigers nicht aus dem Tabellenkeller. Man musste erneute eine Niederlage einstecken.

    Manly ging mit einem Doppelschlag in Führung. In der 7. und 11. Minute konnte der Ball im gegnerischen Malfeld abgelegt werden. Beide Erhöhungen fanden aber nicht ihr Ziel.

    Die Tigers waren bis dahin nicht so im Spiel. Wurden aber nach dem Rückstand stärker. Auch ihnen gelang ein Doppelschlag. Zwischen der 24. und 29. Minute konnten die Gäste ebenfalls zwei Versuche erzielt. Davon wurde einer erhöht.

    Die Gastgeber waren weiter das überlegene Team, da aber keine weiteren Punkte fielen, ging es mit einem 8-10 in die Pause.

    Etwas überraschend sahen dann die Fans der Sea Eagles den dritten Versuch des Gegners. Nach 48 Minuten stand es 16-8 für die Tigers.

    In dieser Saison sind die Sea Eagles aber so stark, dass sie ins Spiel zurückamen. Ihre Dominanz wurde stärker. Belohnung waren 3 weitere Versuche, die alle erhöht werden konnte. So stand es in der 71. Minute 22-8 für die Sea Eagles.

    Das Spiel war damit im Grunde entschieden. Auch wenn die Tigers sich aufbäumten. Endgültig auf die Siegerstraße kam Manly nach einem Penaltykick und zwei weiteren Versuchen in der 78. Minute.



    Rabbithos vs Cowboys 10-23

    Beide Teams trafen in Carins aufeinander. Wieder ein Spiel, wo der Gast die kürzere Anreise im Gegensatz zum Heimteam hat.

    Für das Team aus Sydney war es ein Tag zum Vergessen. Erneut musste man eine Niederlage hinnehmen. Die Gefahr dass man erneut die Finals verpasst steigt von Niederlage zu Niederlage.

    Eigentlich begann es gut für die Rabbitohs. Man setzt die Cowboys zu Beginn des Spiels unter Druck und erzielte in der 13. Minute den ersten Versuch. Der Erhöhungskick konnte zwischen die Stangen gesetzt werden, das Team führt 6-0.

    Danach spielten nur noch die Cowboys. Sie übernahmen immer das Kommondo, erzielten in der 17. Minute den ersten Versuch. Vor der Pause folgten noch 2 weitere.

    Die Rabbitohs konnten ihre spielerische Klasse, die sie in den ersten Minuten hatten, nicht halten. Wurden in die Defensive gedrängt. So erzielten Sie keine weiteren Punkte mehr. Mit einem 6-16 Rückstand ging es in die Pause.

    In den zweiten 40 Minuten beherrschten die Gäste weiter das Spiel und den Gegner. Es gelang ihnen allerdings nur noch ein Versuch.

    Die Rabbithos waren zwar bemühter wie in Hälfte eins, aber mehr wie Versuch gelang ihn auch nicht.

    Zwei Minuten vor Schluss erzielten die Cowboys noch ein Penaltygoal und zerstörten damit die schwachen Hoffnungen der Rabbitohs endgültig.



    TABELLE:

    Storm 30
    Roosters 28
    Sea Eagles 26
    Broncos 26
    Sharks 26
    Cowboys 26
    Eels 24
    Dragons 22
    Panthers 20
    Raiders 18
    Warriors 18
    Titans 18
    Bulldogs 18
    Rabbitohs 16
    Tigers 12
    Knights 8



    Point-Scorer

    Nathan Cleary (Panthers) 156
    Clinton Gutherson (Eels) 134
    Michael Gordon (Roosters) 134
    Jordan Kanu (Broncos) 128
    Garth Widdop (Dragons) 127


    Try-Scorer

    Alex Johnson (Rabbitohs) 15
    Suliasi Vunivalu (Storm) 14
    Jordan Rapana (Raiders) 14
    Josh Addo-Carr (Storm) 13
    Coen Hess (Cowbowys) 11



    Round 20

    Broncos vs Bulldogs
    Roosters vs Knights
    Sharks vs Rabbitohs
    Panthers vs Titans
    Raiders vs Storm
    Cowboys vs Warriors
    Dragons vs Sea Eagles
    Tigers vs Eels
     
  3. RugbyLeaguer

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    2017 NRL

    Round 20


    Broncos vs Bulldogs 42-12

    Ein klarer Sieg für die Broncos. Es war, bis auf die Anfangsphase ein recht einseitiges Spiel. Die Bulldogs verloren verdient das Match.

    Dabei fing es recht gut für sie an. In der 7. Minute konnten das Team über den ersten Versuch jubeln. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel ausgeglichen. Aber zunehmend wurden die Broncos stärker.

    Erst in der 23. Minute konnten sie aber die Verteidigung der Bulldogs überwinden und den Ball im gegnerischen Malfeld ablegen. Jetzt war der Damm gebrochen.

    Noch vor der Pause konnten die Gäste zwei weitere Versuche legen, gingen mit einer 18-6 Führung in die Kabinen.

    Nachdem beide Teams auf dem Platz standen sah man das gleich Bild. Überlegene Broncos und überforderte Spieler aus Sydney. Diese konnten sich kaum befreien.

    In der 58. 62. und 64. Minute erzielte Brisbane drei weitere Versuche. Erst als die Broncos anfingen Kräfte zu sparen, den Druck etwas lockerten, kamen die Bulldogs zu weiteren Chance.

    Eine dieser Chance konnten sie in der 71. Minute zum zweiten Versuch nutzen. Damit war aber die Punktjagd noch nicht vorbei. In der Schlussminute stellten die Broncos mit einem Versuch und anschließender Erhöhung den Endstand her.

    Durch die Niederlage unterstreichen die Broncos ihre Ambitionen auf einen Platz in den Top 4. Für Canterbury sind die Finals in diesem Jahr wohl weg. Es gibt wohl noch eine theoretische Chance, doch das Team ist nicht konstant genug jetzt in den fünf letzten Spielen eine Siegesserie zu starten.
    Mal abwarten was mit Trainer Des Hasler passiert.


    Roosters vs Knights 28-4

    Das Spiel war umkämpfter als es das Ergebnis aussagt. Die Knights mit keiner schlechten Leistung, wenn es am Ende wieder nicht für einen Sieg gereicht hat.

    Die Roosters brillierten nicht, mussten kämpfen um das Spiel für sich zu entscheiden. Den Gästen gehörten die ersten Minuten. Umso überraschender war dann die Führung der Roosters nach einem spektakulären Versuch in der 11. Minute in Führung. Die Führung wirkte befreiend auf das Team.

    Sie nahmen nun auch am Spiel teil und kamen in der 25. Minute zu ihrem zweiten Versuch. Die Knights kämpften weiter und wurden belohnt. Noch vor der Pause erzielten sie ihren ersten Versuch.

    Durch Shaun Kenny-Dowall, ausgerechnet er. Bis vor 3 Wochen war er noch bei den Roosters unter Vertrag, ehe er zu den Knights wechselte.

    Bis zur Pause wurden keine Punkte mehr erzielt, die Roosters gingen mit einer knappen 12-4 Führung in die Kabine.

    Danach wurden sie stärker, der Druck nahm zu. Die Knights kämpften zwar auch im zweiten Abschnitt, doch ohne durchschlagenden Erfolg.

    Bis zur 61. Minute konnten sie das Spiel offen halten. Dann fiel der dritte Versuch für die Roosters, der sie auf die Siegerstraße brachte. Es folgte noch zwei weitere, ehe das Spiel dann zu Ende war.

    Kein glanzvoller Sieg für das Team aus Sydney, aber ein wichtiger. Man festigte dadurch Platz 2 in der Tabelle, und bleibt Melbourne auf den Fersen.

    Die Knights müssen sich wohl damit abfinden, auch in diesem Jahr den Wooden Spoon zu gewinnen.


    Sharks vs Rabbitohs 26-12

    Nach der enttäuschenden Leistung letzte Woche waren die Sharks vor den heimischen Fans um Wiedergutmachung bemüht. Was auch gelang.

    South Sydney erneut mit einer Niederlage. Die Finals dürften nicht mehr erreicht werde. Gerade bei der Niederlagenserie, die das Team momentan hat.

    Bereits in Minute 3 gingen die Sharks mit einem Versuch in Führung. Man merkt dem Team an, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten. Die Gäste hielten aber dagegen und konnten in der 10. Minute ebenfalls ihren ersten Versuch erzielen.

    Das Spiel ging hin und her, mit vorteilen für Cronuella. Diese kamen in der 22. Minute zum zweiten Versuch im Spiel. Mit einem Penaltygoal konnte man dann die Führung ausbauen. Mit einem 14-6 verabschiedeten sich die Spieler in die Pause.

    South Sydney kam motiviert aufs Spielfeld zurück, war zu Beginn der zweiten 40 Minuten das bessere Team und erzielte auch einen Versuch, konnte das Ergebnis auf 14-12 verkürzen.

    Das Heimteam wurde dann aber stärker, mit zunehmender Spieldauer gewannen sie Oberwasser zurück. Es dauert allerdings bis zur 70. Minute bis durch einen Versuch wieder Punkte erzielt wurden.

    Mit einem weiteren Versuch zwei Minuten vor Schluss machten die Sharks den Deckel aufs Spiel. Damit bleibt am im Kampf um die Minor Premiership im Rennen.

    Die Rabbithos hingegen kommen nicht aus dem Tabellenkeller.


    Panthers vs Titans 24-14

    Für beide Teams ein wichtiges, wegweisendes Spiel. Die Panthers verließen als verdienter Sieger am Schluss den Platz.

    Dabei fing es für die Gäste aus der Gold Coast gut an. Nach einem schön herausgespielten Versuch und dem verwandelten Erhöhungskick lagen sie 6-0 in Front.

    Das Favorisierte Heimteam kam in der 36. Minute zum Ausgleich. Mit einem 6-6 ging es für beide Teams in die Kabinen.

    Nach dem Wiederankick, drängten die Panthers auf die ersten Punkte. Was ihnen in der 46. Minute durch ein Penaltygoal und zwei Minuten später durch einen Versuchauch gelang. Sie führten 14-6.

    Gold Coast hielt aber dagegen konnte in der 53. Minute ihren zweiten Versuch erzielen. Die Erhöhung gelang nicht, sodass die Panthers weiter mit vier Punkten führten.

    Diese Führung konnten sie mit zwei weiteren Versuchen ausbauen. Danach war der Wille der Titans gebrochen. Sie kamen dann nur noch, kurz vor Schluss zu einem Versuch.

    Damit sind die Panthers weiter dick im Geschäft um den Kampf um die Finals. Die Titans mussten einen Rückschlag einstecken, haben aber immer noch, wenn auch kleine, Chancen erneut die Finals zu erreichen.


    Raiders vs Storm 14-20

    Ein hochklassiges Spiel zwischen zwei starken Teams. Letztlich hat sich die Cleverness des Tabellenführers durchgesetzt.

    Das Team aus der Hauptstadt mit einer durchwachsenen Bilanz. Fünf Heimsiegen standen vier Niederlagen gegenüber. Während Melbourne eine 8-1 Auswärtsstatistik hatte.

    Ihre Auswärtstärke demonstierten die Spieler aus Melbourne auch gleich zu beginn des Spiels. Nach 4 Minuten jubelten sie über den ersten Versuch des Spiels. Canberra hatte Probleme ins Spiel zu kommen.

    Erst nach einer Viertelstunde konnten sie einen Angriff erfolgreich abschließen. Das Spiel war danach umkämpft, beide Teams offensiv. Doch erst kurz vor der Pause fielen weitere Punkte. Mit einem Penaltygoal konnte Melbourne mit 8-6 in Führung gehen.

    Im zweiten Abschnitt spielte Storm wieder stark auf, die Raiders hatten Mühe weitere Punkte zu verhindern, und gleichzeitig selbst Angriffe starten.

    Dann verlor Storm zuerst Kapitän Cameron Smith durch Verletzung, ehe dann auch noch Fullback Billy Slater nach einem harten Foul eines Raiders Spielers ausfiel. Der Raidersspiel hatte wirklich Glück, dass er nur „reportet“ wurde und nicht, zur Überraschung aller Fans, nicht ganz vom Platz gestellt wurde.

    Trotz des Ausfalls dieser beiden wichtigen Spieler konnten die Gäste noch zwei Versuche legen. Den Raiders gelang nur noch ein Versuch. Damit war die Niederlage für das Team aus der Bundeshauptstadt besiegelt.

    Während Storm die Tabellenführung festigte, wird es für die Raiders schwer, sich für die Finals zu qualifizieren.



    Cowboys vs Warriors 24-12

    Wieder ein Sieg der Cowboys ohne ihren Spielmacher Thurston. Auf Seiten der Warriors war es das erste Spiel ohne deren Spielmacher Shaun Johnson. Dieser verletzte sich letzte Woche, so schwer, dass er dem Team bis zu Ende der Saison fehlen wird.

    Allerdings war das Team im Norden von Queensland auch ohne ihn stark. Vor allem in der ersten Hälfte war man auf gleicher Höhe.

    Was sich nach 9 Minuten in einer 6-0 Führung sich ausdrückte. Die Cowboys hielten aber vor den heimischen Fans dagegen, benötigten aber 20 Minuten um ihren ersten Versuch zu erzielen.

    In der 37. Minute gingen die Cowboys nach einem weiteren Versuch und einer Erhöhung mit 12-6 in Führung. Das Spiel war gerade in der ersten Hälfte ausgeglichen, so verwunderte nicht, dass die Warriors nach 40 Minuten ebenfalls 12 Punkte hatten.

    Nachdem beide Teams aus der Kabine kamen, wog das Spiel hin und her, beide Teams schenkten sich nichts. Die Gäste konnten einen Penaltykick verwandeln und führten dann mit 2 Punkte Vorsprung.

    Diese konnten sie mit einem Versuch auf 18-12 ausbauen. Die Warriros fehlte der letzte entscheidende Pass um einen Versuch zu erzielen.

    Bis zur Schlussirne konnte kein Team mehr Punkte erzielen. Erst mit dem letzten Angriff des Spiels gelang den Cowboys ein Versuch, der dann den Sieg endgültig sicherte.


    Dragons vs Sea Eagles 52-22

    Ein „High-Score“ Match, das von beiden Teams intensiv geführt wurde. Die erste Halbzeit gehörte ganz den Dragons. Hier konnten sie 5 Versuche erzielen.

    Die Gäste wussten nicht was passierte. Praktisch mit jedem Angriff des Gegners mussten sie Punkte hinnehmen. Sie selbst hatten zwar Ballbesitz, wussten aber nicht so viel damit anfangen. Zur Pause lagen die Sea Eagles mit 0-30 zurück.

    Als in der 43. Minute der erste Versuch für die Sea Eagles fiel, dachte die Fans nur an eine kosmetische Korrektur.

    Dann wurde ein Spieler der Gäste für 10 Minuten auf die Bank gesetzt. Es schien, als sei dies ein Weckruf für die Sea Eagles gewesen. Sie spielten wie aufgedreht. Zwischen der 48. und 54. Minute konnten sie 3 weitere Versuche erzielen. Die Dragons standen zwar körperlich auf dem Platz, waren aber wohl mit den Gedanken schon beim Feiern.

    Manly kam aus einem 6-30 zu einem 22-30. Die Hoffnung der Fans der Sea Eagles hielt allerdings nur 5 Minuten. Mit dem ersten vernünftigen Angriff im zweiten Abschnitt erzielten die Dragons einen weiteren Versuch und nach dem Erhöhungskick lagen sie wieder 22-36 in Front.

    Die Gäste zwar weiter bemüht, aber die Punkte erzielten jetzt wieder ausschließlich die Dragons. Dreimal wurde noch der Ball im gegnerischen Malfeld abgelegt, ohne das man selbst noch Punkte hinnehmen musste.

    Ein wichtiger Sieg für die Dragons, die damit im Kampf um die ersten 8 Plätze der Tabelle dabei bleiben. Manly musste einen Rückschlag hinnehmen, sind aber noch sicher in den Finals. Allerdings sollte die Abwehrarbeit wieder besser werden. Die meisten Versuche der Dragons fielen zu einfach.


    Tigers vs Eels 16-17

    Von Beginn an war das Spiel umkämpft, beide Teams auf gleicher Höhe. Die Tigers mit einer ansprechenden Leistung, was in den letzten Wochen nicht immer der Fall war.

    Trotzdem mussten sie bereits in der 3. Spielminute den ersten Versuch hinnehmen. Der Erhöhungskick fand sein Ziel, es stand 6-0 für die Eels.

    Mit einer schönen Einzelleistung durch Fullback James Tedesco konnten die Tigers in der 12. Minute ihren ersten Versuch erzählen. Auch hier war die Erhöhung erfolgreich. Ausgleich 6-beide.

    Vor der Pause konnten nur noch die Eels Punkte erzielen. Es gelang ihnen ein weiterer Versuch. Die Tigers kämpften zwar, doch fehlte ihnen etwas das Glück.

    Nachdem beide Teams wieder auf dem Platz standen, sahen die Zuschauer ein weiter umkämpftes Match.

    Die Tigers konnten zwei Penaltygoals erzielen, gingen mit 12-10 in Führung. Erst in der 61. Minute fiel dann wieder ein Versuch. Wieder auf Seiten der Eels. Mit dem verwandelten Erhöhungskick lagen die Eels wieder vorne, 16-12.

    Doch sie konnten den Vorsprung nur 10 Minuten halten. In der 70. Minute der zweite Versuch für die Tigers. Ausgleich 16-16. Der Wichtige Kick für zwei weitere Punkte flog dann aber an den Goalstangen vorbei.

    Bis zum Abpiff des Spiels bleib es beim Unentschieden. Somit musste die Verlängerung her. Hier trafen dann die Eels zum Sieg. Ein Fieldgoal brachte ihnen zwei wichtige Punkte ein. Allerdings war der Sieg bitter erkauft. Spielmacher Clinton Gutherson verletzte sich so schwer, dass er für einige Woche, wohl für den Rest der Saison, ausfallen wird.

    Die Gastgeber hatten gut gespielt, hart gekämpft, wieder standen sie aber ohne Punkte da. Bleiben damit auf dem vorletzten Tabellenplatz.


    TABELLE

    Storm 32
    Roosters 30
    Broncos 28
    Sharks 28
    Cowboys 28
    Sea Eagles 26
    Eels 26
    Dragons 24
    Panthers 22
    Raiders 18
    Titans 18
    Warriors 18
    Bulldogs 18
    Rabbitohs 16
    Tigers 12
    Knights 8



    Point-Scorer

    Nathan Cleary (Panthers) 164
    Gareth Widdop (Dragons) 147
    Jordan Kanu (Broncos) 146
    Clinton Gutherson (Eels) 142
    Michael Gordon (Roosters) 134



    Try-Scorer

    Alex Johnston (Rabbitohs) 15
    Suliasi Vunivalu (Storm) 14
    Jordan Rapana (Raiders) 14
    Josh Addo-Carr (Storm) 13
    James Roberts (Broncos) 13



    ROUND 21

    Panters vs Bulldogs
    Warriors vs Sharks
    Eels vs Broncos
    Knights vs Dragons
    Rabbitohs vs Raiders
    Roosters vs Cowboys
    Storm vs Sea Eagles
    Titans vs Tigers
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juli 2017
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    ROUND 21


    Panthers vs Bulldogs 16-8

    Die Panthers mit ihrem vierten Sieg in Folge, bleiben im Kampf um die Top 8 weiter im Rennen. Die Bulldogs dagegen dürften in diesem Jahr frühzeitig in den Urlaub gehen und keine Finals spielen. Das Hinspiel hatten die Bulldogs ebenfalls verloren… mit 0-38.

    Es war allerdings ein zähes Spiel zwischen den beiden Teams. Die Panthers gingen nach 6 Minuten durch ein Penaltygoal mit 2-0 in Führung. Nach 18 Minutenkonnte die Führung durch einen Versuch ausgebaut werden. Der Erhöhungskick fand sein Weg ins Ziel, es stand 8-0.

    Canterbury, bis dahin eher in die Defensive gedrängt, kamen ins Spiel. In der 28. Minute fiel dann der erste Versuch für die Gäste. Auch hier wurde der Erhöhungskick sicher verwandelt. Die Bulldogs verkürzten auf 6-8.

    Im folgendem war es ein zähes Spiel mit leichter Überlegenheit der Gastgeber. Diese konnten sie aber nicht in Punkte ummünzen. Im Gegenteil. Kurz vor Ende der ersten Hälfte mussten die Panthers den etwas überraschenden Ausgleich hinnehmen. Ein Penaltykick brachte Canterbury zwei weitere Punkte ein.

    Nachdem Seitenwechsel sahen die Fans das gleiche Spiel, die Panthers überlegen, die Bulldogs reagierten nur. Penrith gelangen noch zwei Versuche. Bemerkenswert, beide konnten durch Nathan Cleary „Mr. 90%“ nicht erhöht werden.

    Die Bulldogs blieben im zweiten Abschnitt punktlos und verloren zurecht das Match. Theoretisch hat man zwar noch eine kleine Chance auf die Finals, aber nach der mehr als durchwachsenen Saison glaubt im Verein niemand mehr daran.

    Dagegen hoffen die Panthers jetzt noch auf die Finalteilnahme. Dazu muss aber wieder eine Leistungssteigerung her um die restlichen Spiele positiv zu gestalten.


    Warriors vs Sharks 12-26

    Die Warriors lassen wohl die Saison langsam ausklingen. Das Team ergab sich dem amtierenden Meister vor heimischer Kulisse.

    Den Sharks reichte eine eher durchschnittliche Leistung um das Spiel sicher für sich zu entscheiden.

    Bereits nach 4 Minuten durften die mitgereisten (oder eher die in Auckland wohnhaften) Fans über den ersten Versuch jubeln. Vielleicht lag es am frühen Rückstand, dass die Warriors einfach nicht ins Spiel kamen.

    Deren erster Versuch fiel eher aus dem Nichts. Trotzdem schafften sie dadurch den Ausgleich. Doch die Gäste holten sich noch vor der Pausensirene die Führung zurück. Mit einem 12-6 für die Sharks ging es in die Kabine.

    Den Gästen blieb es vorbehalten auch in den zweiten vierzig Minuten die ersten Punkte zu erzielen. Mit einem Penaltygoal baute man die Führung auf 14-6 aus.

    Dann schöpften die Fans der Warriors Hoffnung. Mit dem zweiten Versuch und der anschließenden Erhöhung kam man wieder auf 2 Punkte heran.

    Irgendwie fehlte es aber am letzten Aufbäumen, der Wille das Spiel zu drehen war bei den Warriors nicht zu erkennen. Man bemühte sich zwar, doch es fehlte Kreativität und Durchschlagskraft um an diesem Abend die Verteidigung der Sharks weitere Mal zu durchbrechen.

    Den Gästen aus Sydney gelangen noch zweit weitere Versuche, die erhöht werden konnten, ohne das man selbst weitere Punkte hinnehmen musste.

    Mit dem Sieg festigten die Sharks einen Platz unter den Top 4, während die weitere Niederlage wohl endgültig die Finalträume der Warriors begraben hat.


    Eels vs Broncos 28-14

    Für die Eels ein wichtiger, und auch verdienter Sieg. Damit rückt die erste Finalteilnahme seit 2009 immer näher.

    Die Gäste aus Brisbane mit einer schwachen Vorstellung. Gerade in der zweiten Hälfte kam vom Team nichts mehr.

    In den ersten Minuten überrannten die Broncos das Heimteam. Nach 10 Minuten führten die Broncos nach zwei Versuchen mit bereits mit 12-0.

    Zu diesem Zeitpunkt standen die Eels zwar körperlich auf dem Platz, aber vom Kopf her, waren sie noch in der Kabine. Die heimischen Fans befürchteten schon das Schlimmste.

    Doch sie kamen zurück. Mit einem Doppelschlag in der 14. und 17. Minute konnten sie tatsächlich den Ausgleich erzielen. Die Fans tobten über die schnelle Wandlung ihres Teams.

    In der Folge ging das Spiel hin und her. Kein Team konnte die Oberhand gewinnen, oder Punkte erzielen. Erst in der 39. Minute konnte man wieder über Punkte jubeln. Die Broncos konnten mit einem Penalygoal die Führung wieder zurückholen. Mit einem 14-12 ging es in die Pause.

    Als die Teams wieder auf dem Platz standen, wurden die Eels immer überlegener. Ebenfalls mit einem Penaltygoal erzielten sie in der 55. Minute den Ausgleich.

    Die Verteidigung der Broncos musste ein Angriff nach dem anderen Abwehren. Punkte gelang Paramatta aber nicht. Die Fans hatten sich schon mit einer Verlängerung, mit einem Golden Point Match angefreundet, als doch noch ein Versuch für die Heimmannschaft fiel. Da waren noch Fünf Minuten zu spielen. Die Eels führten 20-14. In der Schlusssekunde dann noch ein Durchbruch, und erneut wurde der Ball im Malfeld der Broncos abgelegt.

    Damit war der Sieg endgültig unter Dach und Fach gebracht.

    Die Broncos standen nach 80 Minuten ohne Punkte da. Aufgrund ihrer Passivität in der zweiten Hälfte war es aber eine verdiente Niederlage.


    Knights vs Dragons 21-14

    Beide Teams tragen sich in dieser Saison schon einmal. Da hatten die Dragons die Nase vorn, obwohl die Knights zur Halbzeit führten, dann aber einbrachen. Die letzte Niederlage der Dragons gegen die Knights war 2014.

    Endlich konnten die Knights nach einem guten Spiel die Lorbeeren ernten und den dritten Sieg der Saison feiern. Damit haben sie es, im Kampf um den Wooden Spoon, spannend gemacht.

    Den Dragons scheint, zu Ende der Saison langsam die Puste auszugehen. Nach der tollen Leistung in der Vorwoche gegen Manly enttäuschte man doch beim Tabellenletzten.

    Bereits nach 15 Minuten lag man nach zwei Versuchen mit 0-12 zurück. Erst jetzt begann man Gegenwehr zu leisten und kam selbst zu Punkten.

    In der 24. Minute jubelten die Fans der Dragons über den ersten Versuch. Man verkürzte das Ergebnis auf 12-6.

    Den Knights gelangen nach einem Penalygoal zwei weitere Punkte. Mit dem letzten Angriff vor der Pause konnten die Gäste einen weiteren Versuch erzielen. Nach dem Erhöhungskick ging man nur mit einem 12-14 Rückstand in die Pause.

    Auch in den zweiten 40 Minuten waren die Knights das aktivere, das bessere Team. Es gelang ihnen aber keine Punkte.

    Die machten die Dragons. Nach einem Penaltygoal in der 60. Minute stand es 14-14.

    Erst in der 71. Minute folgte die Belohung für das Spiel der Knights. Ein weiterer Versuch konnte erzielt werden. Nach dem erfolgreichen Erhöhungskick führte Newcastle mit 20-14.

    Jetzt wachten die Dragons auf, versuchten ebenfalls einen Versuch zu erzielen. Doch die Knights machten in der 78. Minute durch ein Fieldgoal diese Hoffnung zunichte. Das Heimteam führte damit mit 7 Punkten Vorsprung. Selbst ein Versuch und eine erfolgreiche Erhöhung reichte jetzt den Dragons nicht mehr.

    Dank einer der besten Leistungen der Saison konnten die Knights über den Sieg jubeln. Für die Dragons heißt es jetzt, nicht ganz aus der Spur zu kommen, und weitere Niederlage zu kassieren. Ansonsten fällt man noch aus den Finalplätzen.


    Rabbitohs vs Raiders 18-32

    Endlich wieder ein Sieg für die Raiders. Und ein sehr wichtiger dazu. Dabei mussten sie auf 3 gesperrte Stammspieler verzichten. Darunter Top-Try Scorer Jordan Rappana Die Rabbitohs kommen dagegen durch die Niederlage dem Tabellenende immer näher. Allerdings konnten sie die Niederlag in Grenzen halten. Im letzten Jahr verloren sie an gleicher Stelle, gegen den selben Gegner mit 4-54.

    Das Spiel begann sehr schlecht für die Raiders. Gleich mit dem Ankick durch die Rabbitohs verursachte man ein Goal Line Drop Out. Was aber folgenlos blieb, die Gäste nicht in Punkte umsetzen konnte.

    Canberra fing sich dann recht schnell und dominierte das Spiel danach. Jarrod Croker konnte in der 9. Minute den wichtigen ersten Versuch erzielen. Dies gab dem Team noch mehr Sicherheit.

    Erneut Jarrod Croker war es der die nächsten Punkte erzielen konnte. Mit einem Penaltygoal bauten die Raiders die Führung auf 8-0 aus.

    Die Gäste verunsichert, kamen kaum an den Ball. Die Raiders waren in allen Belangen überlegen. In der 19. Minute dann ein weiterer Versuch für das Team.

    Erst in der 26. Minute konnten die Rabbitohs nach einem der wenigen Angriffe über ihren ersten Versuch jubeln. Mussten aber noch vor der Pause einen dritten Versuch hinnehmen. Mit einem 6-20 Rückstand ging es zum Pausentee.

    Als die Teams wieder auf dem Rasen standen, gehörte South die ersten Punkte. Sie erzielten ihren zweiten Versuche.

    Danach sahen die Fans aber gleiche Bild. Überlegene Gäste, das Heimteam überfordert, mit vielen Fehlern. Einzig die Punkteausbeute war bei den Raiders zu bemängeln. Sie machten nicht mehr aus ihrer Dominanz.

    Man erzielte „nur“ zwei weitere Versuche. Am Sieg änderte auch nichts mehr, als die Gastgeber in der letzten Minute einen weiteren Versuch erzielen konnten.

    Die Raiders damit wieder auf Finalkurs. Die Hoffnung lebt. Dagegen müssen die Rabbitohs aufpassen, nicht noch ernsthaft um den Wooden Spoon kämpfen zu müssen. Dem Team fehlt ein Sieg. Es ist momentan total verunsichert.


    Roosters vs Cowboys 24-16

    Die Roosters werden langsam zum Angstgegner der Cowboys. In den letzten 5 Spielen verließ das Team aus Queensland den Platz als Verlierer.

    Dabei sah es nach der ersten Hälfte gar nicht aus. Man geriet zwar in der 3. Minute nach einem Versuch und einer Erhöhung mit 0-6 in Rückstand, danach dominierte man aber den Gegner.

    Die Roosters mit einer schwachen ersten Hälfte. Nach der Führung zog sich das Team zurück. Wurde viel zu passiv. Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt. Dadurch lud man die Cowoboys ein.

    Diese nahmen die Einladung gerne ein. In der 17. Minute jubelten die Cowboys über ihren ersten Versuch. Der Erhöhungskick ging allerdings neben die Goalstangen, sodass man weiter zurücklag.

    Erst in der 26. Minute ging man dann nach einem weiteren Versuch in Führung. Hier wurde der Erhöhungskick verwandelt, North Queensland führte 10-6.

    Von den Roosters war zu diesem Zeitpunkt nichts zu sehen. Das Spiel von ihnen war behäbig, langsam.

    In der 32. Minute dann erneut ein Versuch der Gäste. Der Schiedsrichter ließ diesen durch den „Bunker“ (Videosschiedsrichter) prüfen. Dort wurde der Versuch, zur Verwunderung nicht nur der Roosters Fans, als gut gewertet. Nach der erfolgreichen Erhöhung stand es 16-6 für die Cowboys.
    Dies war dann auch gleichzeitig der Halbzeitstand.

    Die Roosters kamen wie verwandelt aus der Kabine. Nichts mehr vom behäbigen, langsamen Spiel war zu sehen. Der Ball ging nun schnell durch die Reihen, endlich wurde Druck auf die Verteidigung des Gegners ausgeübt.

    Ihr Engagement wurde bereits nach vier Minuten belohnt, als sie zum zweiten Mal den Ball im gegnerischen Malfeld ablegen konnten. Dreizehn Minuten folgte ein weiterer Versuch. Diesmal war die Erhöhung erfolgreich. Die Roosters hatten das Ergebnis ausgeglichen 16-16.

    Von den Cowboys war nichts zu sehen. Viel zu passiv war das Team zu diesem Zeitpunkt. Die Pause hatte ihnen nicht gut getan.

    Dann ging das Heimteam sogar in Führung. In der 61. Minute fiel der Versuch zum 20-16. Erneut traf der Erhöhungskick nicht sein Ziel. Hier merkte man am stärksten das verletzungsbedingte Fehlen von Fullback Michael Gordon, dem regulären Kicker der Roosters. Nur 2 der 4 Versuche konnten erhöht werden.

    Erst jetzt wachten die Cowboys wieder auf, wurden stärker. In einer Drangphase verhängte der Schiedsrichter allerdings einen Penaltykick gegen sie und der anschließende Kick fand sein Ziel, die Roosters führten 22-16.

    Trotz Bemühungen der Cobwoys konnten die Roosters den Vorsprung über die Zeit retten, gewannen das Spiel dank einer starken zweiten Hälfte verdient. Die Cowboys müssen sich den Vorwurf machen, in der zweiten Hälfte viel zu passiv agiert zu haben.



    Storm vs Manly 40-6

    Vor dem Spiel wurde erstmal gefeiert. Melbourns Kapitän Cameron Smith bestritt sein 350 NRL Match. Damit liegt er auf Platz 2 der Ewigenliste. Sollte er verletzungsfrei bleiben, nicht gesperrt werden und Melbourne die Finals erreichen (was der Fall sein wird) wird er in der ersten Finalrunde in diesem Jahr den zur Zeit führenden Darren Lockyer (ehemalig Brisbane Broncos) der355 NRL Spiele bestritten hat , verdrängen.

    Das Team „schenkte“ seinem Kapitän ein tolles, erfolgreiches Spiel. Es ist der bisher höchste Sieg von Strom über Manly.

    Dabei fing es für die Gäste gut an. Nach einem Penaltygoal ging man mit 2-0 in Führung. Die Fans dachten zu dem Zeitpunkt, ihr Team hätte sich von der Schlappe letzte Woche gegen die Dragons erholt.

    Die Führung hielt aber nur 10 Minuten. Bis zum ersten Versuch der Gastgeber. Smith konnte den Kick zur Erhöhung für weitere zwei Punkte verwandeln. Storm führte 8-2.

    Nach einer halben Stunde durften die Spieler und Fans der Sea Eagles ihren ersten Versuch bejubeln. Der Erhöhungskick ging leider vorbei, so lag das Team weiter zurück.

    Noch vor der Pause schlug Melbourne mit einem weiteren Versuch zu. Auch hier fand der Erhöhungskick nicht sein Ziel, dennoch ging der Gastgeber mit einer 12-6 Führung in die Pause.

    In den zweiten 40 Minuten sah man von Manly nicht mehr viel. Es spielte nur noch Melbourne. Dem Team gelangen noch 5 Versuche, ohne das Manly noch irgendeinen Punkt erzielen konnte.

    Wieder eine schwache Vorstellung des Teams aus dem Norden von Sydney. In zwei aufeinanderfolgenden Spielen musste man insgesamt 92 Punkte hinnehmen. Im Moment steckt die Mannschaft in einer kleinen Krise. Vielleicht versagen die Nerven aufgrund der nicht erwarteten guten Saison, man hat immer noch Chancen auf die Finals.

    Melbourne dagegen unterstich mit der Leistung seine Ansprüche auf die Minor Premiership. Man festigte seine Position auf Platz 1 der Tabelle.


    Titans vs Tigers 4-26

    Wieder mal ein Sieg für die Tigers. Allerdings war es ein recht zähes, nicht gerade hochklassiges Match.

    Bezeichnend, dass in der ersten Hälfte nur ein Versuch fiel. In der 3. Minute konnten die Tigers den Ball im Malfeld der Titans ablegen.

    Beide Teams konnten nicht die Oberhand gewinnen, es gelang beiden nicht, das Spiel an sich zu reißen. Es war auch viel von Fehlern geprägt.

    Die Titans nach dem Rückstand zwar bemüht, aber ohne Durchschlagskraft. Den Gästen gelang es nicht erneut die Verteidigung zu durchbrechen. Somit ging es mit 4-0 Führung für die Tigers in die Pause.

    Nach der Pause fielen dann vermehrt Punkte. Den Tigers gelang in der 44. Minute durch eine schöne Einzelleistung des Fullbacks James Tedesco ein weiterer Versuch. Diesmal war die Erhöhung erfolgreich. Keine zwei Minuten später dann der nächste Versuch für die Gäste.

    Es dauerte bis zur 55. Minute ehe die Titans durch Superstar Jarrad Hayne zu ihrem ersten Versuch kamen. Da schöpften die Fans der Titans Hoffnung, dass man das Spiel drehen konnte.

    Doch sie wurden enttäuscht, ihr Team war weiter zu passiv. Die Tigers etwas engagierter , kamen noch zu zwei weiteren Versuchen.

    Letztlich war der Sieg der Tigers in einem schwachen Spiel verdient. Sie taten dann doch mehr fürs Spiel, wollten stärker den Sieg.

    Die Träume von den Finals für die Titans dürften mit der Niederlage ausgeträumt sein. Das Team kann sich langsam auf die nächste Saison vorbereiten.


    TABELLE

    Storm 34
    Roosters 32
    Sharks 30
    Broncos 28
    Cowboys 28
    Eels 28
    Sea Eagles 26
    Dragons 24
    Panthers 24
    Raiders 20
    Warriros 18
    Titans 18
    Bulldogs 18
    Rabbitohs 16
    Tigers 14
    Knights 10


    Top Point-Scorer

    Nathan Cleary (Panthers) 168
    Garreth Widdop (Dragons) 153
    Jordan Kahu (Broncos) 152
    Clinton Gutherson (Eels) 142
    Michael Gordon (Roosters) 134

    Top Try-Scorer

    Alex Johnston (Rabbitohs) 16
    Suliasi Vunivalu (Storm) 15
    Josh Addo-Carr (Storm) 14
    James Roberts (Broncos) 14
    Jordan Rapana (Raiders) 14


    ROUND 22

    Bulldogs vs Eels
    Dragons vs Rabbitohs
    Cowboys vs Storm
    Knights vs Warriors
    Titans vs Broncos
    Sharks vs Raiders
    Sea Eagles vs Roosters
    Panthers vs Tigers
     
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    2017 NRL

    Round 22


    Bulldogs vs Eels 4-20

    Das Hinspiel ging noch knapp mit 13-12 für die Eels aus. Diesmal war es eine klar Sache. Durch den Sieg konnten die Eels ihren Ambitionen auf die Finals in diesem Jahr untermauren. Während die Bulldogs das Saisonende herbeisehen.

    Die Eels gelang nach 11 Minuten bereits der erste Versuch. Die Bulldogs die ganze erste Halbzeit harmlos, ohne Esprit. So verwunderte es nicht, dass sie in der ersten Halbzeit noch zwei weitere Versuche hinnehmen mussten. Zur Pause lag das Team 0-16 zurück.

    Nach der Pause konnten die Eels die Führung mit einem Penaltygoal auf 18-0 ausbauen. Erst in der 59. Minute konnten die Fans der Bulldogs über einen Versuch Ihres Teams jubeln. Es blieb aber bei diesem einem Versuch. Sie wurden zwar etwas stärker, aber brachten die Verteidigung der Eels nicht in Verlegenheit.

    Diese begannen im Laufe der zweiten Hälfte Kräfte zu sparen, ohne in Gefahr zu geraten, das Spiel aus der Hand zu geben.

    Mit einem Penaltygoal in der 80. Minute konnten sie den Entstand herstellen.

    Es war kein grandioser Sieg der Eels, aber ein verdienter. Mit diesem haben sie ihren Platz in den Top gefestigt.


    Dragons vs Rabbitohs 24-26

    Die Teams trafen im altehrwürdigen „Sydney Cricket Ground“. Hier schlugen in der Vergangenheit die Rabbitohs gegen den Vorgängerverein der heutigen Dragons, so manch episches Match.

    Ein episches Match war es an diesem Abend nicht, aber ein spannendes, intensives. Beide Teams wollten den Sieg. Die Rabbtiohs seit 5 Spielen ohne Punktgewinn, die Dragons müssen aufpassen, dass sie nicht aus den Top 8 fallen.

    Die Punktejagd ging nach 10 Minuten los. Die Dragons erzielten den ersten Versuch der Partie. Es dauerte aber gerade mal fünf Minuten ehe die Fans der Rabbitohs über den ersten Versuch Ihres Teams jubeln konnten.

    In der 23. Minute dann nach einem weiteren Versuch die Führung von South. Diese konnten die Dragons aber wieder egalisieren.

    Mit einem weiteren Penaltygoal und einem Versuch mit der Schlusssirene wurde die Führung auf 18-12 ausgebaut.

    Die ersten Punkte im zweiten Abschnitt erzielten dann wieder die Rabbitohs. Mit einem Penaltygoal konnten sie auf 18-14 verkürzen.

    Beide Teams nun mit einem druckvollen Spiel, doch die beiden Verteidigungen ließen keine Punkte zu.

    Bis zur 70. Minute, hier konnten die Dragons ihren vierten Versuch erzielen, den Vorsprung auf 24-14 ausbauen.

    Die Fans waren jetzt guter Hoffnung. Noch zehn Minuten zu spielen, und ihr Team lag 10 Punkte vorne. Mit etwas Geschick müsste doch dies zum Sieg reichen.

    Es reichte nicht. Mit einem Doppelschlag in der 75. und 78. Minute erzielten die Rabbitohs noch 12 Punkte und konnten somit das Spiel noch für sich entscheiden.


    Cowboys vs Storm 8-26

    Erneute eine beeindruckende Vorstellung des Teams aus Melbourne. War das erste aufeinandertreffen in diesem Jahr zwischen den beiden Teams noch noch Eng (Melbourne gewann mit 23-22) war das Spiel im „1300 Smiles Stadium“ in Townsville eine klare Angelegenheit.

    Storm erzielte nach viert Minuten den ersten Versuch. Zu dieser Zeit waren die Cowboys noch wettbewerbsfähig mit dem Gegner. In der 13. Minute konnten sie ebenfalls das erste mal über einen Versuch jubeln. Da der Erhöhungskick gelang, führten sie mit 6-4. Durch ein Penaltygoal erzielten sie 2 weitere Punkte.

    Doch nicht allzu lange. In der 27. Minute folgte der zweite Versuch für Storm. Die auch immer mehr das Spiel in den Griff bekamen. North Queensland hatte dann auch den Ausfall von gleich 3 Spielern zu beklagen.

    Noch vor der Pause konnte der Gast seine Führung mit dem dritten Versuch ausbauen. Mit einem 16-8 ging es in die Kabinen.

    Danach war Storm weiter überlegen, machte das Spiel. Von den Cowobys war nicht zu viel zu sehen. Sie reagierten nur noch, statt zu agieren.

    Einzig die Punkteausbeute von Melbourne war zu bemängeln. Trotz Überlegenheit konnten sie nur noch 2 Versuche erzielen.

    Hervorzuheben bei Storm ist das neue „Traum Wing-Duo“ Josh Addo-Carr und Suliasi Vunivalu. Beide erzielten im Spiele jeweils zwei Versuche haben jetzt insgesamt 33 der insgesamt 77 Versuche von Melbourne erzielt. Suliasi Vunivalu ist auch der erste Spieler in der NRL (und NSWRL) der in seinem zweiten Profijahr 40 Versuche erzielen konnte.

    Die Cowboys nach der zweiten Niederlage in Folge sind jetzt etwas unter Zugzwang, wenn sie noch die Top 4 erreichen möchten.


    Knights vs Warriors 26-10

    Für die Knights der erste „Back-to-Back“ Sieg seit 2015! Letztmals gewannen sie in Runde 23 und 24 2015 zwei Spiele in Folge.

    Der Sieg gegen erneute schwache Warriors war auch verdient. Das Team war couragiert, man spürte, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten.

    Auch in diesem Jahr werden die Finals ohne die Warriors stattfinden. Es scheint wirklich langsam ein Fluch über dem Team zu liegen. Seit 2011,als sie das Grand Final erreichten, schafften sie keinen Platz mehr unter den Top 8. Die letzten 3 Jahre wurden sie durch langwierige Verletzungen ihrer wichtigsten Spieler aus der Bahn geworfen.

    Nach 6 Minuten mussten sie schon den ersten Versuch einstecken. Nur 4 Minuten später folgte der zweite.

    Mit dem ersten vernünftigen Angriff erzielten die Gäste dann auch ihren ersten Versuch. Mehr Punkte konnten sie aber in der ersten Halbzeit nicht erzielen. Mit einem 4-16 Rückstand ging es in die Pause.

    Trotz der Unterlegenheit konnten die Gäste das Spiel lange offenhalten. In Minute 58 fiel dann aber der dritte Versuch für Newcastle.

    Die Warriors kämpften nun, kamen in der 65.Minute auch noch zu einem Versuch. Ein kleiner Hoffnungsschimmer kam auf. Sollten sie das Spiel noch drehen können?

    Mit einem weiteren Versuch beendeten die Knights die Hoffnungen. Die Warriors hatten nichts mehr dagegenzusetzen.

    Letztlich war der vierte Sieg in dieser Saison für die Knight verdient. Das Team zeigte eine gute Leistung, auf die man aufbauen.


    Titans vs Broncos 0-54

    Was soll man über dieses Spiel berichten? Eine ganz bittere Heimniederlage der Titans. Es war der bisher höchste Sieg der Broncos gegen die Rivalen aus Queensland. Hatten die Broncos das Hinspiel noch knapp mit 24-22 gewonnen, war es jetzt an der Gold Coast eine klare Sache.

    Die Gäste spielten sich in einen Rausch, überrannten den Gegner. Die Titans wehrten sich aber kaum. Insgesamt konnten sie 10 Versuche erzielen.

    Nach 40 Minuten stand es „nur“ 16-0. Endgültig auf die Siegerstasse kamen die Broncos mit 4 Versuchen zwischen der 55. und 68. Minute. Hier brachen die Titans endgültig ein.

    Mit 3 Versuchen war Ben Hunt Mann des Spiels.

    Die Broncos bleiben damit im Kampf um die Top 4, während die Finals wohl ohne die Ttians stattfinden werden.


    Sharks vs Raiders 12-30

    Der Traum für die Raiders lebt weiter. Mit einem ganz wichtigen Sieg gegen den amtierenden Meister unterstrich das Team seinen Willen, doch noch in die Finals zu kommen. Im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison siegten die Sharks klar mit 42-16.

    Cronulla mit einer schwachen Leistung vor heimischen Publikum, hatte nicht die Mittel sich gegen die Raiders durchzusetzen.

    Es fing gut an für die Sharks. Gerade waren 5. Minuten gespielt, da jubelten die Fans über den ersten Versuch. Dieser konnte auch erhöht werden. Mit einem Penaltygoal kamen in der 11. Minute zwei weitere Punkte hinzu

    In der 15. Minute dann der erste Versuch für Canberra. Sieben Minuten später ein erneuter Versuch für die Raiders, der sie in Führung brachte.

    Je länger das Spiel dauert, desto stärker wurden sie. Die Sharks hatten Mühe den Ball in ihren Reihen zu halten.

    Zur Pause lag die Heimmanschaft schon 8- 24 zurück. Als beide Teams wieder auf dem Platz standen, das selbe Spiel. Dominierende Raiders, und Sharks die zumeist nur reagierten.

    Sie konnten im zweiten Abschnitt zwar keinen Versuch mehr erzielen, aber mit 3 Penaltygoals stellten sie den Sieg sicher. Daran änderte auch ein weiterer Versuch für Cronulla nichts mehr.

    Die Niederlag war für die Sharks ein Rückschlag. Vor allem auch wie man verlor. Auf das schnelle aggressiven Spiel der Raiders hatte mein keine Antwort.

    Für die Raiders war dieser Sieg eine weitere Schritt um noch die Finals zu erreichen. Um dies zu schaffen müssen aber noch weitere Sieg her.


    Sea Eagles vs Roosters 36-18

    Nach den zwei letzten bitteren Niederlagen waren die Sea Eagles nicht mehr zu erkennen. Gerade die zweite Halbzeit war das beste was das Team in dieser Saison abgeliefert hat. Das Hinspiel im Allianz Stadium hatten sie schon 18-12 gewonnen.

    Die Roosters dagegen enttäuschten. Das Team war nur 40 Minuten auf dem Platz. Irgendwas müssen sie in der Kabine verloren haben.

    Nachdem 8 Minuten gespielt waren, konnten die Sea Eagles den ersten Versuch erzielen. Der anschließende Erhöhungskick fand aber nicht sein Ziel.

    Es dauerte 10 Minuten bis die Roosters ebenfalls ihren ersten Versuche erzielen konnten. Nachdem der Erhöhungskick erfolgreich war, führte das Team mit 6-4.

    Die Roosters hatten das Spiel nun immer besser im Griff. Es folgten noch zwei Versuche für das Team.

    Die Gäste konnten erst kurz vor der Pause ein weiteres Mal den Ball im Malfeld des Gegners ablegen.
    Zur Pause lagen sie 10-18 zurück.

    In der 47. Minute dann ein weiterer Versuch für Manly, durch die verwandelte Erhöhung konnten sie auf 16-18 verkürzen.

    Von den Roosters war nichts zu sehen, kein Aufbäumen, kein Druck mehr. Stattdessen mussten sie in der 55. Minute einen weiteren Versuch hinnehmen, nach der Erhöhung lagen sie dann mit 22-18 in Rückstand.

    Die Gastgeber kontrollierten das Spiel ließen nichts mehr zu. Kamen dann in der 70. Minute zu ihrem fünften Versuch im Spiel.

    Spätestens nach einem Penaltygoal in der 74. Minute stand der Sieg für die Sea Eagles endgültig fest.
    Der letzte Versuch in der 80. Minute war nur noch für die Statistik.

    Für die Roosters wird es nun die nächsten Wochen schwer, einen Platz in den Top 4 zu halten. Manly hingegen kann sich langsam auf die Finals freuen.


    Panthers-Tigers 28-14

    Das erste Spiel in dieser Saison war eine klare Sache 34-2 für die Panthers. Im heimischen Stadion mussten sie dagegen richtig kämpfen. Das Spiel stand lange auf der Kippe.

    Die Tigers mit einer guten Leistung, die aber dann doch nicht belohnt wurde. Man lag zwar nich 18. Minuten nach einem Versuch und einer Erhöhung zurück, doch nur sieben Minuten später konnte man ebenfalls einen Versuch erzielen. Durch den missglückten Erhöhungskick konnte man das Ergebnis aber nicht ausgleichen.

    Zwar waren die Panthers überlegen, hatten mehr vom Spiel, bissen sich das eine oder andere Mal die Zähne an der Verteidigung der Tigers aus. In der 32. Minute konnte dann die Verteidigung aber durchbrochen werden, der zweite Versuch war geschafft.

    Doch die Tigers schlugen zurück in der 40. Minute konnten sie ebenfalls ihren zweiten Versuch erzielen. Trotz Überlegenheit führten die Panthers nur 10-8

    Im zweiten Abschnitt waren 5 Minute gespielt als die heimischen Fans den dritten Versuch ihres Teams bejubeln durften, nach der Erhöhung lag man mit 16-8 vorne.

    An diesem Tag gaben aber die Tigers nicht so schnell auf. Auch sie konnten ihren dritten Versuch erzielen. Diesmal fand der Erhöhungskick sein Ziel, das Team verkürzte auf 16-14.

    Nun ging das Spiel hin und her, die Panthers hatten weiter Übergewicht, doch es fehlt ihnen an Ideen die Verteidigung des Gegners zu überlisten. Die Tigers hingegen konnten immer wieder gefährliche Angriffe starten, aber erzielten auch keine Punkte.

    Es dauerte bis zur 76. Minute eh das Spiel sich zu Gunsten von Penrith drehte. Ein weiterer Versuch, der Panthers entschied das Spiel. In der Schlussminute konnten sie dann den Ball erneut ablegen.

    Mit einem großen Kraftaufwand gewannen die Panthers das Spiel, haben jetzt einen Platz in der Top 8 ergattert. Die Tigers kommen durch diese Niederlage, und den gleichzeitigen Sieg der Knights wieder in Gefahr den Wooden Spoon in diesem Jahr zu gewinnen.

    TABELLE

    Storm 36
    Roosters 32
    Broncos 30
    Sharks 30
    Eels 30
    Cowboys 28
    Sea Eeagles 28
    Panthers 26
    Dragons 24
    Raiders 22
    Rabbitohs 18
    Warriors 18
    Bulldogs 18
    Titans 18
    Tigers 14
    Knights 12


    Top Point-Scorer

    Nathan Cleary (Panthers) 176
    Jordan Kau (Broncos) 164
    Gareth Widdop (Dragons) 161
    Jarrod Croker (Raiders) 144
    Clinton Gutherson (Eels) 142



    Top Try-Scorer

    Alex Johnston (Rabbitohs) 17
    Suliasi Vunivalu (Storm) 17
    Johs Addo-Carr (Storm) 16
    Jordan Rapana (Raiders) 16
    James Roberts (Broncos) 15


    ROUND 23

    Rabbitohs vs Bulldogs
    Eels vs Knights
    Broncos vs Sharks
    Dragons vs Titans
    Storm vs Roosters
    Panthers vs Cowboys
    Warriors vs Raiders
    Tigers vs Sea Eagles
     
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    ROUND 23



    Rabbitohs vs Bulldogs 28-14

    Vor 3 Jahren standen noch beide Teams an gleicher Stelle im Grand Final. Die Gegenwart ist für beide Teams allerdings recht trostlos.

    Beide sind in den Niederrungen der Tabelle angekommen. Die Rabbitohs verpassen zum zweiten Mal in Folge die Finals. Diese werden heuer auch ohne die Bulldogs stattfinden. Erstmals seit 2011 wird das Team kein „September-Football“ spielen.

    In diesem Spiel waren die Rabbitohs das bessere Team. Der Sieg war verdient. Zu schwach das Auftreten der Bulldogs. Ohne Druck, ohne Willen.

    Bereits nach 5 Minuten durften die Fans der Rabbitohs im spärlich besetzten ANZ Stadium über den ersten Versuch ihres Teams jubeln. Nach einer halbe Stunde führten die Gastgeber nach einem erneuten Versuch 12-0.

    Von den Bulldogs war nicht viel zu sehen. Ihnen fiel nichts ein, wie sie die Rabbitohs unter Druck setzen konnten. Lediglich ein Penalygoal gelang ihnen in den ersten vierzig Minuten. Mit einem 2-14 Rückstand ging es in die Pause.

    Als beide Teams wieder auf dem Platz standen, dachte man, jetzt beginne die große Aufholjagd von Canterbury. Gerade 2 Minuten waren wieder gespielt, als sie den ersten Versuch erzielen konnten. Die Erhöhung wurde auch verandelt, es stand nur noch 8-14.

    Doch es war nur ein kurze Aufbäumen. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 5 Minuten mit zwei Versuchen, setzten sich die Rabbitohs wieder ab, konnten die Führung ausbauen.

    Den Bulldogs gelang zwar noch in der 62. Minute ein weiterer Versuch, aber dieser war nur noch Ergebniskorrektur. South Sydney hatte das Spiel im Griff, lies keine weitere Punkte zu und brachte das Spiel dann über die Zeit.



    Eels vs Knights 10-29

    Langsam nehmen die Knights Fahrt auf. Sie möchten wohl den dritten Wooden Spoon in Folge. Bei den Eels, die bis dahin einen Lauf hatten, gewann der Tabellenletzte überzeugend und in dieser Höhe auch verdient.

    Für das Team aus Newcastle war es der 3. Sieg in Folge. Die Eels enttäuschten ihre Fans, die insgeheim mit einem Platz unter den ersten vier spekulieren.

    Bereits nach 10 Minuten führten die Gäste mit 12-0. Ehe den Eels der erste Versuch gelang. Mit der Schlusssirne konnte der Ball erneut im Malfeld des Gegners abgelegt werden.

    Mit einem 12-10 für die Gäste kamen die Teams wieder nach Pause auf den Platz. Die Knights waren immer noch das bessere Team. Paramatta war zu passiv, zu zögerlich.

    Die Knights machen dann mit 3 Versuchen innerhalb von 13 Minuten den Sieg Perfekt. Die Eels bleiben in der zweiten Hälfte Punktlos. Das Endergebnis wurde dann noch zwei Minuten vor Schluss durch ein Fieldgoal erzielt.


    Broncos vs Sharks 32-10

    Das erste Spitzenspiel an diesem Wochende. Platz 3 gegen Platz 4. Allerdings… es war kein richtiges Spitzenspiel. Der amtierende Meister ist zu Ende der Saison etwas aus dem Tritt gekommen. Nach der klaren Niederlage letzte Woche, verlor man gegen einen direkten Konkurrenten um die Top 4.
    Erstmals spielte das Team aus Sydney wieder in Brisbane.

    Die Broncos hochüberlegen. Hatten das ganze Spiel den Gegner im Griff. Die Sharks erneut recht harmlos. Und das obwohl Spielmacher James Maloney nach seiner Handverletzung zurückkehrte.

    Bereits in der 5. Minute musste der Gast den ersten Versuch hinnehmen. Vor der Pause folgten noch zwei weitere. Den Sharks gelang nur ein Versuch in dieser Zeit. Nach einem der wenigen Entlastungsangriffe. Zur Pause lagen die Gäste mit 6-14 zurück.

    Auch nach dem Pausentee, spielten nur die Broncos, die Sharks mussten hart verteidigen um kein Debakel zu erleben.

    Mit zwei weiteren Versuchen in der 60. und 64.Minute sicherten sich die Broncos dann den Sieg. Der zweite Versuch für die Sharks fiel, als der Gegner schon 2 Gänge zurückgeschalten hat.

    Zwar bleiben die Sharks trotz der Niederlage in den Top 4, haben aber etwas Boden verloren. Können auch nicht mehr die Minorpremiership gewinnen. Für die Broncos war es ein ganz wichtiger Sieg. Die Chance auf die Minorpremiership blieb dadurch erhalten.


    Dragons vs Titans 42-10

    Die Dragons haben wieder ihre Try-Machine“ angeworfen und einen überlegen Sieg gegenüberforderte Titans eingefahren.

    Wie schon gegen die Manly vor kurzem überrollten die Dragons den Gegner. Der Punktereigen wurde in der 9. Minute mit einem Versuch eröffnet. Diesem ließen die Spieler mit dem roten „V“ auf der Brust noch 3 weitere Folgen.

    Vom Team aus der Gold Coast war nichts zu sehen. Kein Aufbäumen, keine Struktur. Sie waren gute Gastgeber. Die Dragons konnten spielen, ohne selbst unter Druck zu kommen. Zur Pause führte man 22-0.

    Im zweiten Abschnitt überlegten die Titans doch mal etwas am Spiel teilzunehmen und auch Punkte zu erzielen. Man lag schon mit 0-28 zurück ehe der erste Versuch in der 51. Minute bejubelt werden konnte.

    Dann dauerte es keine 5 Minuten, bis der zweite Versuch für die Titans fiel. Das Team konnte auf 10-28 verkürzen.

    Nun zogen die Dragons aber die Zügel wieder an. Legten in der 65. Minute einen weiteren Versuch.
    Trotz eines weiteren Versuches für die Titans war der Sieg dann für die Dragons unter Dach und Fach.
    Diesen blieb auch der letzte Versuch des Spiels vorenthalten.

    Im Kampf um die Top 8 haben die Dragons mit diesem Sieg ein weiteres Ausrufezeigen gegenüber den direkten Konkurrenten setzen können.


    Storm vs Roosters 16-13

    Das zweite Spitzenspiel in Runde 22. Der Erste der Tabelle gegen den zweiten. Das Hinspiel hatten die Roosters in Adelaide mit 25-24 gewonnen.

    Dieses male drehte Storm den Spieß um. Es war aber ein hart umkämpfter Sieg. Das Spiel war hochklassig, spannend.

    Nach der miserablen Leistung in der zweiten Hälfte letzte Woche wollten die Roosters sich den Fans anders präsentieren. Das gelang ihnen zum teil.

    Melbourne übernahm recht schnell die Kontrolle im Spiel, drängte die Roosters in die Defensive. Mit einem Penaltygoal in der 13. Minute konnte der Gastgeber 2-0 in Führung gehen. Mit einem weiteren Penaltygoal in der 23. Minute konnte die Führung auf 4-0 ausgebaut werden.

    Die Roosters mit den ersten Angriffen, die aber nicht durchschlagskräftig waren.

    In der 26. Minute wurde dann Suliasi Vunivalu regelwidrig vor der Mallnie abgehalten. Der Feld- und auch der Vidoeschiedsrichter erkannten auf einen „Penaltytry“. Somit lagen die Roosters mit 0-10 in Rückstand.

    Allerdings konnten sie recht schnell verkürzen. Bereits in der 30. Minute. Mit dem ersten Versuch und der anschließenden Erhöhung führte zwar Melbourne immer noch, aber nur noch mit 4 Punkten Vorsprung.

    Bis zu Halbzeit konnte kein Team mehr Punkte verbuchen.

    Als beide Teams wieder auf dem Platz standen, wurden die Roosters stärker, konnten das Spiel ausgeglichener Gestalten. Die ersten Punkte im zweiten Abschnitt erzielte aber dennoch Melbourne durch ein weiteres Penalygoal.

    In der 61. Minute fiel dann der zweite Versuch für die Rooster, nach dem erfolgreichen Erhöhungskick hatten sie den Ausgleich geschaft.

    Nun waren beide Teams bemüht das Spiel für sich zu entscheiden. Dann das Fieldgoal für die Roosters in der 74. Minute zum 13-12. Dies wurde mit wütenden Angriffen von Storm beantwortet.

    Drei Minuten vor Schluss wurden diese dann mit dem Versuch belohnt der den Sieg brachte.

    Die Gäste erneut mit leeren Händen nach 80 Minuten. Allerdings spielten sie besser, als letzte Woche. Sie müssen allerdings aufpassen, nicht aus den Top 4 zu fallen.

    Mit dem Sieg hat Melbourne einen Riesenschritt zum Gewinn der diesjährigen Minorpremiership gemacht.


    Panthers vs Cowboys 24-16

    Zu Ende der Saison drehen die Panthers wird auf. Das Team erneut mit einem verdienten Sieg. Gerade gegen einen direkten Konkurrenten war dies wichtig.

    Die Cowboys kommen zu Ende der Saison außer Tritt. Noch sind sie relativ sicher in den Top 8. Aber nach 3 Niederlagen in Folge sollte bald wieder ein Sieg her.

    Nicht das sie besonders schlecht gespielt hätten, die Männer aus dem Norden Queensland. Die Panthers waren nur stärker.

    Mit einem Versuch in der 9. Minute fing das Spiel auch gut für die Cowboys an. Den Gastgebern gelang dann in der 22. Minute der Ausgleich.

    Doch noch vor der Pause holten sich die Cowboys mit einem weiteren Versuch die Führung zurück. Mit einem 10-6 ging es für die Teams zum Pausentee.

    Nach dem Wiederankick erzielten die Cowboys mit einem Versuch die ersten Punkte. Konnten damit die Führung auf 16-6 ausbauen.

    Für die Panthers war dieser Versuch wie ein Weckruf. Sie übernahmen das Spiel, kontrollierten den Gegner.

    Die Belohnung waren vier Versuche im zweiten Abschnitt. Selbst mussten ließen sie keine Punkte zu.
    Für die Cowboys war die zweite Hälfte zu vergessen. Sie kamen nicht mehr ins Spiel, konnten kaum Gegenangriffe starten.

    Letztlich wieder ein verdienter Sieg für die Panthers, die damit in den Top 8 weiter vorrücken.


    Warriors vs Raiders 16-36

    Die Raiders sind weiter auf der Spur in Richtung Finals. In Auckland lieferte das Team wieder eine tolle Leistung ab.

    Die Warriros waren über das Spiel gesehen chancenlos. Wobei der letzte Wille das Spiel zu gewinnen auch fehlte.

    Newcomer Nick Cotric erzielte in der 7. Minute den ersten Versuch für die Raiders. Diesem folgten noch zwei weitere. Alle Versuche konnten erhöht werden.

    Den Gastgebern gelang nur ein Versuch. Zu groß war die Überlegenheit der Gäste, als sie mehr Versuche zuließen.

    Mit einer 18-6 Führung für Canberra ging es i die Pause.

    Danach sahen die Zuschauer weiter überlegene Raiders, doch den ersten Versuch der zweiten vierzig Minuten konnten die Warriors erzielen.

    Canberra war davon aber unbeeindruckt, spielte ihr dominantes Spiel weiter und konnte noch dreimal den Ball im gegnerischen Malfeld ablegen. Der letzte Versuch des Spieles für die Warriors in der Schlussminute war nur noch Ergebniskorrektur.

    Die Raiders hatten zwar den Sieg für sich verbucht, doch in den Top 8 sind sie immer noch nicht angelangt. Sie müssen weiter auf Ausrutscher ihrer Konkurrenten hoffen.


    Tigers vs Sea Eagles 30-26

    Ein spannendes, hochklassiges Match, in dem die Sea Eagles lange als Sieger aussahen. Für die Tigers, die nach dem Sieg der Knights im Kampf um den Wooden Spoon, unter Zugzwang standen, war es ein enorm wichtiger Sieg.

    Dabei sah es zu Beginn des Spiels nicht so gut aus. Mit einem Versuch nach 8 Minuten ging man zwar in Führung, konnte den Erhöhungskick verwandeln, doch dann spielte in der ersten Hälfte nur noch Manly.

    Dem Team gelangen 4 Versuche, mit einer sicheren 20-6 Führung für die Sea Eagles verabschiedeten sich die Teams in die Kabine.

    Auch im zweiten Abschnitt gehörte der erste Versuch den Tigers. Es waren 10 Minuten gespielt, als man auf 20-12 verkürzen konnte. Sechs Minuten dann der nächste Versuch für die Gastegeber.
    Wieder wurde das Ergebnis verkürzt. Manly führte nur noch mit 2 Punkten Vorsprung.

    Erst in der 60. Minute konnten die Sea Eagles wieder einen Versuch erzielen. Das Ergebnis auf 26-18 ausbauen.

    Quasi im Gegenzug dann wieder ein Versuch für die Tigers. Wieder konnten sie verkürzen, auf 24-26. Beide Teams kämpften nun, setzten den Gegner unter Druck.

    Doch erst in der 79. Minute fiel der alles entscheidende Versuch für die Tigers. Der wichtige Erhöhungskick fand sicher sein Ziel. Das Spiel war gedreht! Die Tigers hatten das Spiel, dank einer starken Leistung in der zweiten Hälfte doch noch gewonnen.

    Manly ist damit nicht sicher in den Finals, muss um einen Platz in den Top 8 weiterkämpfen. Die Tigers haben die Distanz zum letzten Tabellenplatz halten können.


    TABELLE

    Storm 38
    Broncos 32
    Roosters 32
    Sharks 30
    Eels 30
    Panthers 28
    Sea Eagles 28
    Cowboys 28
    Dragons 26
    Raiders 24
    Rabbitohs 20
    Warriors 18
    Bulldogs 18
    Titans 18
    Tigers 16
    Knights 14



    Top Pointscorer

    Nathan Cleary (Panthers) 192
    Garreth Widdop (Dragons) 175
    Jordan Kahu (Broncos) 164
    Jarrod Croker (Raiders) 160
    Clinton Gutherson (Eels) 142


    Top Tryscorer

    Alex Johnston (Rabbitohs) 19
    Suliasi Vunivalu (Storm) 18
    Jordan Rapana (Raiders) 17
    Josh Addo-Carr (Storm) 16
    Jason Nighingale (Dragons) 15
    Jordan Roberts (Broncos) 15
    Nick Cotric (Raiders) 15



    ROUND 24

    Eels vs Titans
    Rabbitohs vs Warriors
    Broncos vs Dragons
    Knights vs Storm
    Roosters vs Tigers
    Cowboys vs Sharks
    Raiders vs Panthers
    Bulldogs vs Sea Eagles
     
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    Round 24


    Eels vs Titans 30-8

    Das Spiel rückte in der Vorwoche bei den Titans in den Hintergrund. Es gab ein Streit, der öffentlich zwischen Coach Neil Henry und Starspieler Jarrod Hayne ausgetragen wurde. Fullback Hayne kritisierte die Taktische Einstellung und die Spielweise des Teams. Dagegen wehrte sich natürlich der Trainer. Die Titans spielten allerdings in den letzten Wochen schwach.

    Auch gegen das ehemalige Team von Hayne war sie weit unterlegen. Die Eels mit dem Sieg wohl in den Finals, beherrschten von Beginn an den Gegner.

    Zwei Versuche in der ersten Halbzeit brachte dem Heimteam eine 12-0 Führung nach 40 Minuten.

    Im zweiten Abschnitt konnten sie noch 3 Versuche legen. Den Titans gelang der erste Versuch in der 64. Minute. Dem ließen sich kurz vor Schluss noch einen weiteren folgen. Beide Versuche konnten nicht erhöht werden.

    Ein recht lockerer Sieg für die Eels die sich im Spiel für die Finals schonen konnten.

    Am Montag, 21. August wurde der Coach der Titans Neil Henry nach 3 Jahren Tätigkeit entlassen.


    Rabbitohs vs Warriors 36-18

    Es war für die Rabbitohs der dritte Sieg in Folge. Das hatten sie das letzte mal 2015 geschafft. Alex Johnston gelangen 3 Versuche.

    In der ersten Hälfte konnten das Team aus Neuseeland noch mithalten. Sie gingen sogar nach 6 Minuten mit einem Versuch und dem erfolgreichen Erhöhungskick in Führung.

    Doch es dauerte nur 10 Minuten bis die Rabbitohs in Form von Alex Johnston zurückschlugen und den Ausgleich erzielten.

    Beide Teams waren in der Folge bemüht weitere Punkte zu erzielen, doch die Verteidigungsreihen hielten, sodass es mit einem 12-12 in die Pause ging.

    Die Gäste erzielten in der 49. Minuten einen weiteren Versuch, gingen erneut in Führung. Diese hielt aber dann nur fünf Minuten, ehe Alex Johnston seinen zweiten Versuch für die Rabbitohs erzielen konnte.

    Weitere 2 Minuten später dann ein weiterer Versuch für die Rabbitohs. Dem konnten die Warriors nicht entgegensetzen. Die Gastgeber wurden stärken, unterbanden die Angriffe des Gegner recht schnell.

    South erzielte noch zwei weitere Versuche, der Sieg war ihnen sicher. Die Warriors ergaben sich in der Niederlage. Für beide Teams ist die Saison gelaufen. Nach oben, in Richtung Finals geht schon lange nichts mehr, nach unten, zum Wooden Spoon hat man auch einen größeren Abstand.


    Broncos vs Dragons 24-12

    Der Sieg für die Broncos war klarer als es das Ergebnis ausdrückt. Die Dragons mit einer enttäuschenden Leistung. Durch die Niederlage besteht wieder die Möglichkeit, dass sie die Finals verpassen.

    Brisbane hingegen festigte seinen zweiten Tabellenplatz. Bereits nach vier Minuten konnten die heimischen Fans über den ersten Versuch jubeln.

    In dieser Phase die Dragons noch mit einem guten Spiel, erzielten in der 15. Minute ebenfalls ihren ersten Versuch. Da dieser erhöht werden konnte, lagen sie mit 6-4 sogar vorn.

    Vor der Pause konnten die Gastgeber noch 2 Versuche erzielen, gingen mit einer 14-6 Führung in die Kabinen.

    Danach sahen die Zuschauer das selbe Bild. Überlege Broncos, und Dragons die zumeist in der Defensive standen. In der 50. Minute ein weiterer Versuch für die Broncos.

    Zehn Minuten später konnten dann die Fans der Dragons den zweiten Versuch ihres Teams bejubeln.
    Doch als Brisbane zwölf Minuten vor Schluss ein weiterer Versuch gelang, war das Spiel entschieden.


    Knights vs Storm 12-44

    Mit diesem Sieg gewannen Melbourne Storm die diesjährige Minor-Premiership. Sie konnten damit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

    Es war ein lockerer Siege gegen den Tabellenletzten, der sich nur in der ersten Hälfte ernsthaft wehrte.

    Bereits in der 3. Minute erhielt ein Spieler von Storm eine 10-Minuten Strafe. Die zahlenmäßige Überlegenheit nutzen die Knights gleich zum ersten Versuch.

    Doch Melbourne erholte sich recht schnell, schaffte, noch in Unterzahl ebenfalls den ersten Versuch.
    Bis zur Pause gelangen ihnen noch zweit weitere, ohne das sie weitere Punkte hinnehmen musste. Mit einer 16-6 Führung gingen die Teams zum Pausentee.

    Der zweite Abschnitt zeigte weiter einen überlegenen Tabellenführer dem 5 Versuche gelangen. Newcastle hingegen konnte nur noch einmal den Ball im Malfeld des Gegener ablegen.

    Mann des Spiels war der 20-jährige Brodie Croft dem 3 Versuche und 2 Try-assists auf Seiten von Melbourne gelangen.


    Roosters vs Knights 22-18

    Ging das Hinspiel mit 6-40 noch klar für die Roosters aus, so mussten sie sich im Rückspiel mächtig strecken um den Sieg für sich zu verbuchen.

    Die Tigers, durch die Siege der Knight im Kampf um den Wooden Spoon, unter Druck, wurden für ihre Leistung nicht belohnt.

    Es dauerte bis zur 12. Minute ehe der erste Versuch erzielt werden konnte. Die Roosters übernahmen die Führung. Die sie 5 Minuten später mit einem weiteren Versuch ausbauen konnten. Als nach einer halben Stunde die Fans den dritten Versuch bejubeln konnten, dachte man, das Spiel wird eine eindeutige Angelegenheit.

    Doch die Tigers kamen langsam in Fahr. In der 33. Minute und mit der Pausensirene erzielten sie zwei Versuche, konnten das Ergebnis auf 16-12 verkürzen.

    In den zweiten vierzig Minuten ging das Spiel hin und her. Keines der beiden Teams konnte die Oberhand gewinnen. Die Tigers übernahmen in der 60. Minute nach einem Versuch die Führung, es stand 18-16.

    Nun verstärkten die Roosters ihre Angriffsbemühungen, doch dauerte es 12 Minuten ehe das Team belohnt wurde. Mit einem weiteren Versuch holten sich die Roosters die Führung zurück und gewannen letztendlich das Spiel. Die Tigers wirkten in den letzten zehn Minuten des Spieles kaputt.

    Ein wichtiger Sieg für die Roosters, der sie in den Top 4 hält.

    Bereits nach 10 Minuten lag das Team mit 0-12 zurück.


    Cowboys vs Sharks 16-26

    Wie für die Roosters war der Sieg der Sharks in Townsville wichtig. Nachdem man die letzten beiden Spiele verloren hatte, lief man Gefahr aus den Top 4 zu fallen.

    Für die Cowboys wird es langsam eng mit den Finals. Eine erneute, aber auch verdiente Niederlage im heimischen Stadion.

    Bereits nach 10 Minuten lag das Team mit 0-12 zurück.

    In der 23. Minute dann der erste Versuch für die Cowboys. Doch den Sharks gelangen noch 2 Versuche vor der Pause. Sie führten 24-6.

    Die Cowboys in der Folge müht, aber ohne Durchschlagskraft oder überraschende Ideen. Die Sharks hatten das Spiel unter Kontrolle, ohne dass sie sich besonders verausgaben musste.

    Mit einem Penaltygoal nach 60. Minuten konnten die Gäste ihren Vorsprung ausbauen. Erst in den Schlussminuten erzielten die Cowboys noch zwei weitere Versuche. Doch für eine Aufholjagd war es zu spät.


    Raiders vs Panthers 22-26

    Das Spitzenspiel an diesem Wochenende. Das Spiel hielt was es versprach. Beide Teams mit offenen Messer. Für die Raiders war es die letzte Chance den Traum der Finals in diesem Jahr noch wahr zu machen.

    Es begann aber nicht gut. Bereits nach 3 Minuten musste man den ersten Versuch durch die Panthers hinnehmen. Die weiteren Minuten gehörten dann ebenfalls den Gästen. Mit einem Penaltygoal wurde die Führung auf 8-0 ausgebaucht.

    Canberra gelang es sich erst nach einer Viertelstunde vom Druck des Gegners zu befreien. Mit dem ersten vernüftigen Angriff konnte dann auch ein Versuch erzielt werden.

    Das Spiel ging nun hin und her, beide Teams erzielten ihre Versuche. Als die Pausensirene ertönte lagen die Gäste aus Sydney mit 20-10 in Front.

    Die Fans sahen im zweiten Abschnitt weiter zwei couragierte Teams, die beide den Sieg wollten. Den Raiders gelangen zwei Versuche, lagen in der 55. Minute mit 22-20 vorne.

    In dieser Phase schnürten sie die Panthers regelrecht in deren Hälfte ein. Eine Angriffswelle folgte der nächsten. Die Panthers viel zu passiv. Erst nachdem Rückstand wachte das Team auf.

    Nun starten sie wieder Angriffe, konnten sich in der Hälfte der Raiders festsetzen. Sieben Minuten vor Schluss war es dann soweit. Der entscheidende Versuch für die Panthers wurde erzielt. Nach dem erfolgreichen Erhöhungskick lag das Team mit 4 Punkten vorn.

    Die Raiders bemühten sich zwar noch in den letzten Minuten einen Versuch zu erzielen, doch die Verteidigung der Panthers lies keine weiteren Punkte zu.

    Damit dürfte die Saison für die Raiders vorbei sein. Man hat bei zwei noch ausspielenden Runden vier Punkte Rückstand auf Platz 8, doch sind dies nur noch theoretische Chancen.

    Die Panthers mit ihrem sieben Sieg in Folge. Dies schaffte das Team letztmals 2003, als man den Titel holen konnte.


    Bulldogs vs Sea Eagles 30-16

    Eine überraschende Niederlage für die Sea Eagles. Das Team fühlt sich wohl zu sicher in den Top 8.

    Die Bulldogs mit der besten Leistung seit Wochen, hatten letztlich den Sieg verdient.

    Nach 4 Minuten führten die Gäste nach einem Versuch mit 4-0. Manly konnte in der 10. Minute ebenfalls einen Versuch erzielen. Hier wurde der Erhöhnungskick verwandelt, die Sea Eagles führten mit 6-4.

    Allerdings nicht lange, den Bulldogs gelang ein weiterer Versuch, allerdings ging der Erhöhnungskick an seinem Ziel vorbei, das Team lag 8-6 vorne.

    Beiden Teams gelangen in der ersten Hälfte jeweils noch ein Versuch, Canterbury ging mit einer 14-10 Führung in die Pause.

    Als beide Teams wieder auf dem Platz standen, wirkten die Sea Eagels lustlos. Man ergab sich seinem Schicksal, der Niederlage.

    Die Bulldogs konnten noch 3 Versuche erzielen, der letzte Versuch des Spiels durch die Sea Eagles, war nur noch Ergebniskorrektur.

    Der Sieg war für Canterbury zwar nicht mehr Saisonentscheidend, allerdings für das Selbstbewusstsein nicht unerheblich.

    Manly sollte sich steigern, sonst verliert man doch noch den sicher geglaubten Finalplatz.


    TABELLE

    Storm 40
    Broncos 34
    Roosters 34
    Sharks 32
    Eels 32
    Panthers 30
    Cowboys 28
    Sea Eagles 28
    Dragons 26
    Raiders 24
    Rabbitohs 22
    Bulldogs 20
    Warriros 18
    Titans 18
    Tigers 16
    Knights 14



    Top Point-Scorer

    Nathan Cleary (Panthers) 206
    Gareth Widdop (Dragons) 179
    Jordan Kahu (Broncos) 168
    Jarrod Croker (Raiders) 166
    Adam Reynolds (Rabbitohs) 144



    Top Try-Scorer


    Alex Johnston (Rabbitohs) 22
    Suliasi Vunivalu (Storm) 19
    Jordan Rapana (Raiders) 17
    Nick Cotric (Raiders) 16
    Josh Addo-Carr (Storm) 16



    ROUND 25

    Broncos vs Eels
    Raiders vs Knights
    Tigers vs Cowboys
    Titans vs Bulldogs
    Storm vs Rabbitohs
    Sharks vs Roosters
    Warriors vs Sea Eagles
    Panthers vs Dragons
     
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    ROUND 25



    Broncos vs Eels 34-52

    Das Spiel war für die Broncos nach 11 Sekunden gelaufen. Da erzielten die Eels ihren ersten Versuch. Dieser war historisch. Noch nie wurde in Australien, in der Rugby League so schnell ein Versuch gelegt.

    Dieser Rückstand brachte wohl die Gastgeber total aus dem Konzept. Sie wurden von den Eels überrannt. Die Fans sahen eine desolate Leistung ihres Teams.

    Nach 20 Minuten lagen die Broncos bereits mit 0-24 zurück, ohne auch nur halbwegs in die gefährliche Zone der Eels zu kommen.

    Erst in der 25. Minute nach dem ersten halbwegs vernünftigen Angriff konnten sie erstmals einen Versuch erzielen. Als in der 32. Minute ein weiterer folgte, schöpften die Fans der Broncos wieder Hoffnung. Wird jetzt die große Aufholjagd gestartet?

    Den Wunsch machten die Gäste aber mit einem weiteren Versuch zunichte. Die Heimmannschaft lag zur Pause mit 10-30 zurück. Immerhin konnte man zwei Versuche für sich verbuchen.

    Paramatta gehörte auch der erste Versuch nach der Pause. Nun begann die „stärkste“ Phase für die Broncos. Sie konnten dann zwei Versuche erzielen, die Hoffnung auf ein Comeback stieg.

    Als die Eels dann wieder das Tempo anzogen, innerhalb von Minuten 3 weitere Versuche erzielten, waren die Hoffnungen der Fans der Broncos endgültig zerstört.

    Die beiden letzten Versuche des Spiels erzielte zwar noch Brisbane, doch das Spiel war bereits entschieden.

    Durch diesen Sieg stehen die Eels in den Top 4. Vor der Saison ein unrealistisches Szenario. Doch mit einem überzeugenden Spiel in Brisbane hat sich das Team diesen Platz mehr wie verdient.

    Für die Broncos gilt, die Niederlage schnellstens zu vergessen und gegen die Cowboys nächste Woche die Leistung enorm zu steigern.


    Raiders vs Knights 46-28

    Die Raiders kämpfen um ihre letzte Chance doch noch in die Finals zu rutschen. Wenn es nur noch theoretisch möglich ist. Gegen die Knights gab das Team im womöglich, letzten Heimspiel der Saison.

    Die Knights fuhren mit 3 Siegen in Folge im Gepäck in die Hauptstadt. Waren zuversichtlich, dass sie vielleicht auch was in Canberra erreichen konnten.

    Doch die Raiders waren zu stark. Die ersten Minuten gehörten ganz den Gastgebern. Gingen mit 2 Versuchen in Führung. Ehe sie, durch eine Einzelleistung des Gegners den ersten Versuch hinnehmen mussten. Der zweite Versuch der Knights brachte die Raiders allerdings nicht aus der Ruhe.

    Zur Pause lag die Heimmannschaft mit 20-10 in Front.

    Überraschend konnten die Knights den ersten Versuch in den zweiten vierzig Minuten erzielen. Damit das Ergebnis verkürzen. Sollte doch noch was gehen?

    Canberrra konnte aber die Führung wieder ausbauen. Es war insgesamt ein abwechslungsreiches Spiel mit vielen Versuchen. Letztlich setzte sich aber Canberra verdient durch und hoffte nun auf Ausrutscher der Konkurrenz.


    Tigers vs Cowboys 14-22

    Die Cowoboys mussten das Spiel unbedingt gewinnen um nicht in Gefahr zu geraten aus den Finalplätzen zu rutschen.

    Beide Teams spielten kuraschiert auf. Es war ein intensives Spiel. Trotzdem dauerte es bis zur 24. Minute ehe der erste „4-Punkter“ erzielt werden konnten. Dieser gelang den Tigers.

    Doch keine vier Minuten später jubelten auch die Cowboys über ihren ersten Versuch. Noch vor der Pause konnten die Tigers sich aber die Führung zurückholen. Es gelang ihnen erneut den Ball im gegnerischen Malfeld abzulegen. Mit einer 10-6 Führung gingen sie somit in die Kabinen.

    Im zweiten Abschnitt verstärkten die Gäste den Druck, griffen vermehrt an. Wurden aber nicht belohnt. Im Gegenteil. Nach 60. Minuten konnten die Tigers ihren dritten Versuch erzielen, gingen mit 14-6 in Führung.

    North Queensland war nahe dran, das Spiel zu verlieren. Doch es kam anders. Sie konnten das Spiel drehen. Durch einen Doppelschlag in der 66. und 68. Minute, in denen ihnen zwei Versuche gelangen.

    Diesen konnten die Tigers nicht mehr kontern. Das Spiel hatte zu sehr kraft gekostet. Fünf Minute vor Schluss mussten sie erneut einen Versuch hinnehmen, der die Cowboys endgültig auf die Siegerstraße brachte.


    Titans vs Bulldogs 14-26

    Für beide Teams ist die Saison gelaufen. Nach einer für beide Teams insgesamt enttäuschenden Saison sind die Finals Lichtjahre weg.

    Jetzt wo es um die goldene Anans geht, spielen die Bulldogs beherzt auf. Nachdem man schon letzte Woche gesiegt hatte, war man auch an der Gold Coast erfolgreich.

    Die Gastgeber, das erstmal mit dem Interims-Trainerduo, enttäuschen ihre Fans gerade in der ersten Hälfte. Da war nicht viel zu sehen.

    Die Bulldogs führten bereits nach 20 Minuten mit 12-0. Noch vor der Pause gelangen ihnen zwei weitere Versuche.

    Der Gold Coast gelang nicht ein einziger Punkt, mit einem 0-20 Rückstand verschwand das Team in den Katakomben.

    Nach der Pause spielten sie besser, konnten endlich vernünftige Angriffe starten, und wurden in der 45. Minute mit dem ersten Versuch belohnt.

    Zehn Minuten später folgte dann der zweite Versuch, der sie auf 10-20 an die Bulldogs heranbrachte.
    Die Gäste schonten sich etwas in dieser Phase, hatten aber das Spiel und den Gegner im Griff.

    Als in der 76. Minute die Titans einen katastrophalen Pass vor ihren Goalstangen spielten, konnte dieser von den Bulldogs abgefangen werden und ein weiterer Versuch erzielt werden.

    Damit war das Spiel entschieden, auch wenn die Titans in der Schlussminute noch einmal über einen Versuch jubeln durften.

    Insgesamt ein verdienter Sieg der Gäste aus Sydney, der aber nur für die Statistik wichtig war. Für die Titans heißt es jetzt noch ein Spiel bestreiten, und sich dann in die Winterpause verabschieden, einen neuen Trainer suchen.


    Storm vs South 64-6

    Was für eine Demonstration von Storm. Das Team unterstrich nachhaltig seine Ambitionen auf den diesjährigen Meistertitel.

    South hoffnungslos unterlegen. Von dem Team kam nichts. Kein Aufbäumen, keine Gegenwehr, keine Ideen. Vor dem Spiel viel noch kurzfristig der führende Tryscorer der NRL Alex Johnston
    aus. Somit kam es zu keinem Shodown zwischen Johnston und Vunivalu.


    Zur Halbzeit führte das Heimteam bereits mit 36-0. Es war ein leichtes Anlaufen auf die Verteidigung der Rabbitohs. Diese hielt aber kaum stand.

    Die beiden Wing von Melbourne Suliasi Vunuvalu und Josh Addo-Carr erzielten je 3 der insgesamt 11 Versuche. South Sydney kam in der 65. Minute zu ihren Ehrenpunkten.

    Auch wenn es „nur“ South Sydney war, die Leistung von Melbourne Storm war schon beeindruckend. Im Moment ist das Team schwer zu stoppen. Alles andere wie der Gewinn der Meisterschaft wäre eine Enttäuschung für das Team und die Fans.


    Sharks vs Roosters 14-16

    Ein ganz wichtiger Sieg für die Roosters. Damit haben sie wieder Platz 2 in der Tabelle erobert und haben jetzt die Chance mit einem Heimspiel in die erste Runde der Finals zu gehen.

    Die Sharks kommen durch die Niederlage im letzten Spiel unter Druck. Dies muss gewonnen werden, um noch in die Top 4 zu kommen.

    Es ging vielversprechend für den Meister von 2016 los. Nach 8 Minuten wurde ein Penaltygoal sicher zur 2-0 Führung verwandelt. Die Führung hielt aber nur vier Minuten. Dann konnten die Roosters ebenfalls nach einem Penaltygoal ihre ersten Punkte bejubeln. Es stand 2-2.

    Im weiteren Verlauf schenkten sich die Teams nichts. Langsam gewann aber die Gäste die Oberhand und konnten in der 16. Minute ihren ersten Versuch erzielen. Der Erhöhungskick war erfolgreich, die Roosters führten 8-2.

    Nach einer schönen Kombination konnte Wing Blake Ferguson den Ball zum zweiten Versuch für die Roosters in der 27. Minute ablegen. Diesmal fand die Erhöhung nicht ihr Ziel, die Roosters führten 12-2.

    Cronuella wurde nun aber wach. Sie drängten die Roosters in deren Hälfte und wurden in der 32. Minute mit ihrem ersten Versuch belohnt. Nach der Erhöhung konnten sie den Abstand auf die Roosters auf 4 Punkte verkürzen. Es stand 12-8. Dies war auch gleichzeitig der Pausenstand.

    Im zweiten Abschnitt sah man überlegene Sharks, die Roosters kamen kaum zu Entlastungsangriffen. Allerdings hielt die Verteidigung der Roosters stand. Nach einem der wenigen Angriffe der Gäste konnten diese ein weiteres Penaltygoal zum 14-8 erzielen.

    Die Führung der Roosters war zu dem Zeitpunkt relativ glücklich. Das Team reagierte fast nur noch, agierte kaum und verließ sich auf ihre Verteidigung.

    In der 70. Minute wurde dann der Spielmacher der Roosters Luke Keary mit einer 10-Minuten Strafe belegt. Diese Überzahl konnten die Sharks 3 Minuten später gnadenlos ausnutzen und erzielten ihren zweiten Versuch. Der Erhöhungkick fand sein Ziel, es stand 14-14.

    Jetzt war „Fieldgoal-Time“. James Malony traf für die Sharks allerdings nur den Pfosten der Goalstangen. Die Roosters bekamen den Ball in die Hände und starten einen Angriff. Zwei Minuten vor Spielende verursachte Sharks Ikone und Kapitän Paul Gallen vor den Goalstangen ein Foul. Der Schiedsrichter pfiff Penalty.

    Nun war Michael Gordon der Fullback und Kicker für die Roosters gefordert. Der Ball lag relativ Zentral gute 35 Meter vor den Goalstangen. Der Kick traf sein Ziel. Die Roosters lagen mit 2 Punkten wieder vorne. Nach dem Ankick war dann das Spiel aber vorbei. Und für die Sharks verloren.

    Trotz einer guten zweiten Hälfte, in der sie das überlegene Team waren, standen sie mit leeren Händen da. Nun muss das Spiel gegen die Knights gewonnen werden. Kein unrealistisches Ziel.

    Die Roosters müssen ihr Spiel gegen die Titans zuhaue ebenfalls gewinnen, dann haben sie den zweiten Platz sicher, egal wie die Broncos spielen.


    Warriors vs Sea Eagles 21-22

    Ein spannendes, dramatische Spiel mit einem ganz wichtigen Sieg für die Sea Eagles. Die Warriors endlich mal wieder mit einem guten Spiel, versöhnten trotz der Niederlage, ihre Fans.

    Erstmals war auch wieder Spielmacher Shaun Johnson dabei. Man sah in diesem Spiel wie wichtig er für die die Warriors ist. Er gab dem Team gleichen einen Leistungsschub.

    Allerdings mussten die Warriors nach 13 Minuten den ersten Versuch hinnehmen. Die Sea Eagles führten mit 6-0. Mit einem Penalygoal konten die Führung auf 8-0 ausgebaut werden.

    Doch im Gegensatz zu den letzten Wochen, hielten die Warriors dagegen konnten in der 26. Minute ebenfalls ihren ersten Versuch erzielen. Allerdings fand der anschließende Erhöhungskick nicht sein.

    Noch vor der Pause konnten die heimischen Fans den zweiten Versuch ihres Teams bewundern. Auch hier ging der Erhöhungskick neben die Goalstangen. Somit ging es mit einem 8-8 in die Kabinen.

    Es waren nur 5 Minuten im zweiten Abschnitt gespielt, als die Gäste zuerst mit einem Penaltygoal und dann mit einem weiteren Versuch erneut in Führung gingen.

    Die Antwort der Gastgeber folgte aber gleich. Der Versuche konnte diesmal erhöht worden, so dass die Warriors wieder ausgleichen konnten.

    In der 69. Minute gingen sie dann erstmals im Spiel in Führung. Dieser Versuch konnte auch erhöht werden. Die Warriors führten 20-14.

    Die Führung bauten sie in der 73. Minute mit einem Fieldgoal auf 21-14 aus. Nun erhöhten die Sea Eagles den Druck. Und wurden belohnt. Ein Versuch und die anschließende Erhöhung brachten sie bis auf einen Punkt wieder an die Warriors heran.

    Natürlich hofften die Fans der Warriors, das ihr Team diese 1-Punkte Führung über die Zeit rette. Doch die Sea Eagles in Form von Daley Cherry-Evens hatte was dagegen. Eine Minute vor Schluss konnte er mit einem Fieldgoal den Ausgleich herstellen!

    Die Verlängerung musste also über das Endergebnis entscheiden. Und hier war wiederum Cherry-Evens spielendscheidend. Mit seinem zweiten Fieldgoal sicherte er den Sieg für sein Team!

    Mit diesem Sieg bleiben die Sea Eagles ganz dick um Kampf um die Top 8. Für die Warriors war es natürlich eine bittere Niederlage, den Vorsprung nicht in der regulären Zeit gehalten zu haben. Trotzdem verabschiedeten sie sich mit einer guten Leistung von ihren heimischen Fans.


    Panthers vs Dragons 14-16

    Nach 7 Siegen in Folge mussten die Panthers wieder eine Niederlage hinnehmen. Für die Dragons ein enorm wichtiger Sieg.

    Die Dragons erzielten in der 10 Minute den ersten Versuch, gingen mit 6-0 in Führung. Penrith enttäuscht etwas. Dem Team fehlt der Esprit, die Durschlagskraft, die Schnelligkeit die sie in den letzten Spielen so stark gemacht hatte.

    Es dauerte fast eine halbe Stunde bis das Team ernsthaft gefährlich wurde. Dann erzielten aber auch sie ihren ersten Versuch konnten, ausgleichen. Überraschend konnten sie dann nach einen Penaltygoal mit 8-6 in Führung gehen.

    Diese hielt aber nur wenige Minuten. Die Dragons konterten und konnten ihren zweiten Versuch erzielen. Mit einer 12-8 Führung für die Gäste ging man die Pause an.

    Etwas stärker kamen die Panthers aus der Kabine, wurden mit einem Versuch belohnt. Konnten die Führung mit 14-12 übernehmen.

    Die Dragons wollten aber den Sieg. Unbedingt. Sie wollten in die Finals. Sie erhöhten den Druck und wurden mit einem weiteren Versuch belohnt. Es stand 16-14 für die Gäste.

    Trotz Bemühungen von den Dragons konnten sie keine weiteren Punkte erzielen. Die Panthers waren in diesem Spiel nicht mehr in der Lage es zu drehen.

    Somit gewannen die Dragons das Spiel knapp. Gleichzeigt beraubten sie mit diesem Sieg die Canberra Raiders alle Hoffnungen auf eine Finalteilnahme. Sie selbst bleiben am letzten Spieltag im Rennen.


    TABELLE

    Storm 42
    Roosters 36
    Broncos 34
    Eels 34
    Sharks 32
    Panthers 30
    Cowboys 30
    Sea Eagles 30
    Dragons 28
    Raiders 26
    Rabbitohs 22
    Bulldogs 22
    Warriors 18
    Titans 18
    Tigers 16
    Knights 14



    Top Point-Scorer

    Nathan Cleary (Panthers) 212
    Jarrod Croker (Raiders) 188
    Gareth Widdop (Dragons) 183
    Jordan Kahu (Broncos) 168
    Cameron Smith (Storm) 152



    Top Try-Scorer

    Alex Johnston (Rabbitohs) 22
    Suliasi Vunivalu (Storm) 22
    Jordan Rapana (Raiders) 20
    Josh Addo-Carr (Storm) 19
    Semi Radradra (Eels) 17



    ROUND 26

    Cowboys vs Broncos
    Eels vs Rabbitohs
    Roosters vs Titans
    Sea Eagles vs Panthers
    Storm vs Raiders
    Knights vs Sharks
    Dragons vs Bullddogs
    Tigers vs Warriors
     
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    2017 NRL

    Round 26


    Cowboys vs Broncos 10-20

    Die letzten 6 Aufeinadertreffen zwischen den beiden Teams endeten mit sechs oder weniger Punkte, vier davon nur mit einem. Von dem her, war man von einem spannenden, engen Match ausgegangen. Zumal die Cowobys dieses Spiel unbedingt gewinnen mussten um sicher in den Finals zu sein.

    Leider wurde es zu einer recht einseitigen Angelegenheit. Die Broncos waren die bissigere Mannschaft. Für sie ging es noch um Platz 2 und damit um ein Homematch in der ersten Runde der Finals.

    Von der ersten Minute an spürte man den Siegeswillen bei den Broncos. Die Cowboys begannen sehr verhalten. Die Konsequenz war der erste Versuch für die Gäste nach 14. Minuten. In der 20. Minute konnten sie einen zweiten Versuch erzielen. Zum dritten Mal durften die Fans der Broncos in der 27. Minute jubeln. So führten die Broncos nach 30 Minuten mit 14-0.

    Erst allmählich wachten die Cowboys, angefeuert von ihren Fans auf. Ihre Angriffe wurden druckvoller, sie hatten mehr Ballbesitz. In der 33. Minute dann der erste Versuch für die Gastgeber.
    Weitere Punkte wurden in der ersten Hälfte nicht erzielt, zur Pause führten die Broncos 14-6.

    Auch als beide Teams wieder auf dem Platz standen sah man das gleich Bild. Agile, motivierte Gäste, während sich die Cowboys weiter schwer taten.

    Dennoch dauerte es bis zur 62. Minute bis die Broncos erneut einen Versuch erzielen konnten. Damit war das Spiel im Prinzip entschieden. North Queensland war in diesem Spiel zu schwach um noch die Wende zu bringen. Sie erzielten in der Schlussminute noch einen Versuch, der aber nur noch Kosmetik war.

    Brisbane musste den Sieg allerdings teuer bezahlen. Fullback Darius Boyd musste noch in der ersten Halbzeit verletzt das Feld verlassen. Ob er zu den Finals noch fit wird, steht noch nicht fest.

    Für beide Teams hieß es jetzt zittern und Daumen drücken. Was würde die Konkurrenz machen? Die Broncos hofften auf Schützenhilfe aus Queensland, dass die Titans den Roosters ein Bein stellen könnten und die Cowboys hofften auf die Bulldogs, dass diese im Duell gegen die Dragons die Nase vorn haben.


    Eels vs Rabbitohs 22-16

    Die Eels wollten die reguläre Saison mit einem Sieg vor den heimischen Fans krönen. Dass das Team i diesem Jahr in den Top 4 landen, glaubten vor der Saison nicht mal die größen Optimisten.

    Sie legten auch gleich in der neunten Minute mit einen Versuch los. Für die Rabbitohs war es das letzte Spiel der Saison. Wieder eine Saison zum vergessen für das Team. Viele Verletzte warfen es immer wieder zurück. Auch gegen die Eels fehlte der führende der Try Scorer Liste Alex Johnston.

    Dennoch kamen die Rabbitohs in der 14. Minute zu ihrem ersten Versuch. Eine Viertelstunde später konnten sie nach einem Versuch die Führung übernehmen.

    Im folgenden waren Eels zwar die optisch überlegene Mannschaft, konnten aber bis zur 40. Minute keine weiteren Punkte erzielen.

    Erst mit der Pausensirne konnten die Eels durch einen weiteren Versuch Punkte auf die Anzeigentafel bringen.

    Den Rabbitohs gehörte der erste Versuch im zweiten Abschnitt. Nach 54. Minuten durften deren Fans erneut jubeln.

    Doch dann kam Sami Radradra. Er hatte den letzten Versuch der Eels in der ersten Hälfte erzielt und konnte in den zweiten vierzig Minuten zwei weitere erzielen. Damit hatte er in den letzten beiden Spielen insgesamt 7 Versuche erzielt. Und dies in seiner letzte NRL Saison. Nach Saisonende wird er zur Rugby Union, genauer gesagt, nach Frankreich zu Toulon wechseln. Er wird auch seinem Heimatland Fidschi bei der Rugby League WM nicht zur Verfügung stehen.

    Es war aber nicht nur Radradra, das gesamte Team der Eels war dominant. Hatte den Sieg letztendlich auch verdient.


    Roosters vs Titans 20-16

    Nach dem Sieg der Broncos waren die Roosters in Zugzwang. Um den zweiten Platz wieder zu erreichen musste unbedingt ein Sieg gegen die Titans her.

    Die Titans hatten die letzten sechs Spiele verloren. Das Team ist, auch nach dem Trainerwechsel etwas von der Rolle.

    Gleich zu Beginn des Spiels merkt man den Roosters an, dass sie das Spiel gewinnen wollten. Sie drückten die Gäste in die Defensive und konnten in der 8. Minute den ersten Versuch erzielen. Der Erhöhungskick war auch erfolgreich.

    Doch nach der Führung kam ein Riss ins Spiel der Roosters. Sie ließen immer mehr nach, die Titans hatten von Minute zu Minute mehr Ballbesitz. Es schien, als dachten die Spieler der Roosters, das 6-0 würde zum Sieg reichen.

    Die Gold Coast wurde immer überlegener. In der 22. Minute konnten die Titans ihren ersten Versuch erzielen. Da der Erhöhungskick neben die Stangen ging, blieb es bei der Führung der Roosters 6-4.

    Ein Angriff der Titans folgte dem nächsten. Die Verteidigung der Roosters musste schwerstarbeit leisten. Doch sie hielt stand. Zumindest bis zur Pause ließen sie keine weiteren Punkte zu. Da das Team aus Sydney selbst kaum Angriffe starten konnte, stand es nach 40 Minuten weiter 6-4.

    Nachdem beide Teams auf dem Platz standen, sahen die Zuschauer ein unverändertes Bild. Die Titans überlegen, die Roosters reagierten nur noch.

    Es war dann kaum fünf Minuten im zweiten Abschnitt gespielt, als die Titans in Führung gingen. Ihr zweiter Versuch konnte erhöht werden, es stand 10-6 für die Gäste.

    Wer dachte die Roosters würden jetzt zurück ins Spiel finden, sah sich getäuscht. Das Team wirkt weiterhin lethargisch, ohne Esprit, ohne Spielfreude.

    So kam es, dass in der 60. Minute der dritte Versuch für die Titans fiel, die Roosters plötzlich 10 Punkte zurücklagen.

    Nun wachten die Spieler auf. Es wurde ihnen wohl bewusst, dass es hier um ein Heimspiel in den Finals ging. Man wollte wohl doch nicht nach Brisbane fliegen.

    Der Druck der Gastgeber wurde immer stärker. Die Titans konnten sich nicht mehr entfalten, verloren viele Bälle.

    Zehn Minuten vor Spielende, dann der Versuch für die Roosters. Nach dem Erhöhungskick stand es nur noch 12-16 für die Titans.

    Die Gold Coast nun ganz von der Rolle. Bezeichnend der Ankick von Jarrad Hayne. Dieser ging voll daneben, ins aus. Was Ballbesitz an der Mittellinie für die Roosters bedeutete.

    Es kam wie es kommen musste. Die Gold Coast gab das Spiel aus der Hand. Die Roosters konnten erneut einen Versuch erzielen, als der Erhöhungskick erfolgreich verwandelt wurde, führten die Gastgeber wieder mit 18-16.

    Mit dem Ablauf der Spielzeit sprang sogar noch ein Penalty für die Roosters raus, konnten das Ergebnis auf 20-16 ausbauen.

    Die Roosters hatten das Spiel gewonnen.Noch gewonnen. Um in den Finals zu bestehen muss allerdings eine Leistungssteigerung her. Mit so einer Leistung wie gegen die Titans ist man gegen die Broncos in der ersten Runde chancenlos.


    Sea Eagles vs Panthers 28-12

    Für beide Teams ein enorm wichtiges Spiel. Beide zwar in den Top 8, doch der Verlierer konnte noch aus den Finals fallen.

    Den Ernst der Lage hatten aber nur die Sea Eagles begriffen. Angeführt von einem wieder überzeugenden Spielmachen Daley Cherry-Evens überrannten sie quasi die Panthers.

    Diese waren sich wohl zu sicher, nach den Leistungen in den letzten Wochen, wirkten sie etwas „müde“,“ ausgebrannt“

    Bereits nach 30 Minuten lagen die Sea Eagles mit 16-0 in Front. Den Panthers gelang nicht ein einziger gefährlicher Angriff. Die Verteidigung von Manly hatte relativ ruhige erste 40 Minuten.

    Die Panthers musste nach 7. Minuten den ersten Versuch gegen sich hinnehmen. In der 23. Minute folgte ein weiterer und vor der Pause legten die Sea Eagles zum dritten Mal den Ball im Malfeld des Gegners ab.

    Selbst konnten die Panthers aber keine Punkte auf die Anzeigentafel bringen. Ihre Fans waren verwundert über diese miserable Leistung ihres Teams. So schlecht hatte man die Panthers lange nicht gesehen. Mit einem 0-16 ging es zum Pausentee.

    Danach ein unverändertes Bild. Gleich nach einer Minute konnte Manly einen weiteren Versuch erzielen. Nun führten die Gastgeber 22-0.

    Weiterhin kam kein Aufbäumen der Panthers. Man ergab sich seinem Schicksal. Wollte man sich nur für die nächste Woche schonen? Es bestand aber die Gefahr, dass man immer noch seinen sicher geglaubten Finalplatz verloren könnte.

    Mit ihrem fünften Versuch in der 53. Minute sicherten sich die Sea Eagles dann den Sieg und Platz 6, was ein „Heimspiel“ in den Finals bedeutet.

    Danach fuhren sie 3 Gänge zurück. Nun kamen die Panthers tatsächlich zu Angriffen. Es dauerte allerdings bis zu 76. Und 80. Minute ehe sie zwei Versuche legen konnten.

    Nun galt es für die Fans der Panthers 24 Stunden zu zittern, und den Canterbury Bulldogs ganz fest die Daumen drücken. Würden diese die Dragons besiegen, hätte ihr Team die Finals erreicht, bei einer Niederlage ihres Teams könnten sie die Finals entspannt ansehen.


    Storm vs Raiders 32-6

    Sportlich ging es bei diesem Match um nichts mehr. Interessant war dass die beiden besten und erfolgreichsten Wing-Duos direkt aufeinader traffen. Auf Seiten der Gäste Suliasi Vunivalu (22 Versuche) und Josh Addo-Carr (19). Bei den Raiders liefen Jordan Rapana (20) und Nick Cotric (16) auf.

    Storm Kapitän Cameron bestritt sein 355 Ligaspiel und zog mit dem Spitzenreiter Darren Lockyer
    gleich. Verletzt er sich nicht, wird er nächste Woche alleiniger Spitzenreiter was die NRL Matches anbelangt.

    Auch wenn es für Melbourne um nichts mehr ging, sie setzte wieder ihr dominantes, schnelles Spiel um. Schon in den ersten Minuten drängten sie die Raiders in die Defensive.

    Es waren gerade 3 Minuten gespielt, als die heimischen Fans den ersten Versuch. In der 7. Minute folgte der zweite Versuch. Die Gäste aus der Bundeshauptstadt wussten kein Gegenmittel gegen das schnelle Spiel.

    Nach 19 Minuten lagen die Raiders, nach dem dritten Versuch von Storm, mit 18-0 zurück. Mit einem Penaltygoal konnten die Gastgeber die Führung auf 20-0 ausbauen. Dies war auch der Halbzeitstand.

    Der erste Versuch im zweiten Abschnitt gehörte dann, etwas überraschend den Raiders. Jordan Rapana konnte seinen 21 Versuch in dieser Saison erzielen.


    Das konnte natürlich Suliasi Vunivalu nicht auf sich sitzen lassen. Er erzielte ebenfalls einen Versuch. Konnte den alten Abstand wieder herstellen.

    Canberra war nicht in der Lage noch Punkte zu erzielen, oder das Spiel gar zu drehen. Bei vielen Spielern war wohl nach der langen, Kräfte zerrenden Saison die Luft raus. Man konnte nicht mehr 100 % oder mehr aus seinem Körper holen.

    Es war ein recht lockerer Sieg für den Minor Premier. Ein gutes Vorbereitungsspiel für die Finals.

    Die Raiders können sich jetzt die nächsten Monate auf die neue Saison vorbereiten und 2018 einen neuen Anlauf auf die Finals starten.


    Knights vs Sharks 18-26

    Nachdem Sieg der Eels, konnten die Sharks nicht mehr Platz vier erreichen, hatten Platz 5 aber sicher.
    Die Knights haben zum dritten Mal in Folge den Wooden Spoon erreicht, wollten sich aber mit einer ansprechenden Leistung von ihren Fans in die Sommerpause verabschieden.

    Danach sah es aber im ersten Viertel des Spiels nicht aus. Die Sharks bestimmten das Match. Nach 20 Minuten führten sie bereits 18-0. Sie zeigten Willen, das Spiel zu gewinnen, auch wenn es für Sie in der Tabelle unerheblich war.

    Erst allmählich fanden die Knights, angefeuert von ihren Fans, ins Spiel. Mit dem ersten guten Angriff konnten die Fans auch den ersten Versuch ihres Teams bejubeln. Der Jubel war noch nicht verhalt, als der zweite Versuch für die Heimmannschaft gelang. Es stand nur noch 18-12 für die Gäste, was auch dann das Halbzeitergebnis war.

    Als beide Teams wieder auf dem Platz standen, fanden die Sharks zu ihrer Dominanz zurück. Ein Penaltygoal in der 45 Minute brachte zwei weitere Punkte ein, bevor 3 Minuten später die Führung mit einem weiteren Versuch und einer Erhöhung ausgebaut werden konnte.

    Newcastle war dann zwar bemüht, aber die Angriffe waren nicht zwingend und auch oft nicht durchdacht. Die Verteidiung der Sharks ließ nur noch einen Versuch des Gegners zu.

    Der Sieg der Gäste war nie gefährdet. Die Spieler Knights, sofern sie nicht in Nationalmannschaften tätigig sind, können in ihren Wohlverdienten Urlaub gehen. Für die Sharks geht es nächste Woche in den Finals weiter. Der Gegner wird entweder Dragons oder Cowboys heißen. Auf jeden Fall werden sie ein „Heimspiel“ bestreiten dürfen.


    Dragons vs Bulldogs 20-26

    Für die Dragons war es ein „Do-or-Die“ Spiel. Bei einem Sieg wären sie in den Finals, bei einer Niederlage verblieben sie auf dem undankbaren 9. Tabellenplatz.

    Sie verpassten nach 80 Minuten die Finals. Die Bulldogs waren zu stark. Sie gewannen ihr drittes Spiel in Folge. Die ganze Saison zeigten sie eher durchschnittliche Leistungen, hatten mit den Finals nichts zu tun, erst zu Ende der Saison konnten sie ihr Leistungsvermögen abrufen.

    Für Spielmacher Josh Reynolds war es der letzte Auftritt im Trikot der Bulldogs (er wechselt zu den Tigers), der gut begann. Nach vier Minuten konnte er den ersten Versuch für sein Team legen.

    Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit verletzte er sich allerdings, und musst den Platz verlassen.

    Die Dragons zu verhalten, zu passiv. Hatten den Bulldogs zunächst nichts entgegenzusetzen. Der erste Versuch für das Team, fiel dann auch etwas überraschend.

    Canterbury konterte allerdings und konnte mit einem Doppelschlag in der 29. und 32. Minute zwei Versuche erzielen. Kurz vor der Pause, dann noch ein zweiter Versuch für die Dragons.

    Zur Halbzeit lagen sie aber 12-14 im Rückstand.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte die beste Phase der Dragons. Endlich sah man den Willen das Spiel zu gewinnen. Belohnt wurde diese Leistung mit einem weiteren Versuch. Nachdem erfolgreichen Erhöhungskick ging man erstmals in Führung, 18-14 für die Dragons. Durch ein Penaltygoal wurde die Führung auf 6 Punkte ausgebaut.

    Die Bulldogs wollten sich aber nicht ihrem Schicksal ergeben. Auch wenn ein Sieg nichts mehr an der Tabellensituation für sie änderte, kämpfte sie für die Ehre. Die Bulldogen kämpften sich zurück ins Spiel.

    Mit einem Versuch und einem erfolgreichen Erhöhungskick konnte man den Ausgleich erzielen. Sieben Minuten vor Schluss dann noch ein Versuch, auch hier war die Erhöhung erfolgreich. Man lag wieder vorne.

    Nun griffen die Dragons wütend an. Ihnen lief die Zeit davon. Die Angriffe waren aber nicht richtig durchdacht und wurden von den Bulldogs abgegangen. Sie konnten ihre Führung über die Zeit rettten.

    Als die Schlusssirne ertönte sanken alle Spieler der Dragons enttäuscht auf den Boden. Sie hatten fast sicher die Finals erreicht, ein Sieg fehlt. Und dennoch hatten sie es nicht geschafft. Das passive Spiel in der Anfangsphase des Spiels rächte sich jetzt.

    Für die Fans der Bulldogs endete dann die Saison doch noch etwas versöhnlich. Drei Siege in Folge für ihr Team und dazu hatten sie die Finalträume der Dragons zerstört.


    Tigers vs Warriors 28-16

    Im allerletzten Spiel der regulären Saison ging es nur noch um die Ehre. Die Tigers wollten sich mit einem Sieg von ihrem heimischen Fans verabschieden.

    Verabschiedet wurden auch Fullback James Tedesco (zu den Sydney Roosters) und Prob Aaron Woods (zu den Canterbury Bulldogs). Beide waren in den zwei letzten Jahren die „Gesichter“ der Tigers. Man muss warten wie das Team 2018 den Verlust dieser zwei wichtigen Säulen und Identifikationsfiguren verkraftet.

    Die Warriors holten erneut keine Punkte auf australischen Boden. Nur ein einziger Siegt steht dieses Jahr dort zu buche. Auch ein Grund wieso die Finals erneut verpasst wurden.

    Auch im Leichhard Ovel in Sydney musste man einen frühen Rückstand hinnehmen. Nach 8 Minuten erzielten die Tigers ihren ersten Versuch. Sie waren das bessere, überlegene Team. Der Ball lief schnell durch ihre Reihen.

    Vor der Pause konnten sie noch zwei weitere Versuch erzielen. Erst in der 40. Minute jubelten die Warriors über ihren ersten Versuch. Sie lagen „nur“ noch 6-16 zurück.

    Auch nach Wiederankick waren die Tigers überlegen. Erzielten einen weiteren Versuch. Etwas überraschend konnten die Warriors in der 53. Minute ebenfalls einen Versuch erzielen.

    Trotzdem waren die Tigers weiterhin das bessere Team. Sie machten allerdings aus ihrer Überlegenheit keine Punkte.

    Es dauerte bis zur 74. Minute eh der letzte Versuch für die Gastgeber erzielt wurde. Da war das Spiel dann endgültig endschieden. Auch wenn die Warriors zwei Minuten vor Spielende noch zu einem Versuch kamen.

    Für die Fans der Tigers ein versöhnlicher Abschluss einer doch etwas enttäuschenden Saison. Auch mit einem neuen Trainer waren die Finals ein nicht zu erreichender Traum.

    Die Warriors hoffen nun auf ein neue Saison, in der sie von Verletzungen verschont bleiben. Und es ihnen hoffentlich gelingen wird, konstanter zu werden.


    TABELLE

    Storm 44
    Roosters 38
    Broncos 36
    Eels 36
    Sharks 34
    Sea Eagles 32
    Panthers 30
    Cowboys 30
    Dragons 28
    Raiders 26
    Bulldogs 24
    Rabbitohs 22
    Warriors 18
    Tigers 18
    Titans 18
    Knights 14



    Top Point Scorer

    Nathan Cleary* (Panthers) 216
    Gareth Widdop (Dragons) 191
    Jarrod Croker (Raiders) 190
    Jordan Kahu (Broncos) 176
    Cameron Smith (Storm) 164

    *jüngster Spieler dem seit 1913 mehr als 200 Punkte gelangen


    Top Try Scorer

    Suliasi Vunivalu (Storm) 23
    Alex Johnston (Rabbitohs) 22
    Jordan Rapana (Raiders) 21
    Semi Radradra (Eels) 20
    Josh Addo-Carr (Storm) 19



    NRL TELSTRA PREMIERSHIP FINALS – Week 1

    2nd Qualifying Final
    Sydney Roosters vs Brisbane Broncos (Allianz Stadium Sydney)

    1st Qualifying Final
    Melbourne Storm vs Paramatta Eels (AAMI Park Melbourne)

    2nd Elimination Final
    Manly-Warringah Sea Eagles vs Penrith Panters (Allianz Stadium Sydney)

    1st Elimination Final
    Cronulla-Sutherland Sharks vs North Queensland Cowboys (Allianz Stadium Sydney)
     
  10. RugbyLeaguer

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    Vorschau auf die NRL Finals:

    Roosters vs Broncos

    Die Roosters mit einem glücklichen Sieg gegen die Titans am letzten Spieltag. Die Broncos dagegen mit einem überzeugenden Spiel und Sieg gegen den Rivalen aus Nord Queensland.

    Nach den Leistungen in den letzten Wochen sind die Broncos leichter Favorit, auch wenn sie Auswärts antreten müssen. Allerdings müssen sie auf Fullback Darius Boyd verletzungsbedingt verzichten. Das Team dürfte aber den Verlust ausgleichen können.

    Die Roosters können wohl auf den, in den letzten Wochen verletzten Daniel Tupou zurückgreifen.

    Es wird wohl ein enges Match werden, in dem die Tagesform bzw die Leistung einzelner Spieler den Ausschlag geben wird.

    Der Sieger hat sich eine „Freiwoche“ verdient, der Verlierer trifft in Woche 2 auf den Sieger des Matches „Sea Eagles vs Panthers“

    Die Broncos dürften ein 60:40 Favorit sein.


    Melbourne Storm vs Paramatta Eels

    Für die Eels wird es bestimmt ein interessanter Ausflug nach Melbourne. Die Stadt ist recht schön. Es ist wohl auf dem Papier das klarste Match. Melbourne klarer Favorit. Wie wohl in allen Spielen in den Finals.

    Die Eels haben schon jetzt mehr erreicht, als man vor der Saison dachte. Am Ende sind sie in den Top 4 gelandet, haben sich zumindest 2 Finals erreicht. Dumm nur, dass gleich das überragende Team der Saison auf sie wartet.

    Die Eels stehen zum ersten Mal seit 2009 wieder in den Finals. Damals erreichten sie sogar das Grand Final. Gegner damals Melbourne Storm.

    Bei einer Niederlage dürfen die Eels gegen den Sieger aus „Sharks vs Cowboys zuhause antreten.

    Melbourne ein 90:10 Favorit.


    Sea Eagles vs Penrith

    Das wohl engste Match in der ersten Woche. Wenn die Sea Eagles auch am Sonntag die Panthers im heimischen Stadion an die Wand gespielt haben, dürfte es im erneuten Aufeinandertreffen enger zu gehen.

    Nochmal so eine schwache Leistung werden sich die Panthers nicht leisten. Auch wenn es ein Heimspiel der Sea Eagles ist, treten sie im Allianz Stadium an. Es ist also eher ein Match auf neuralem Boden.

    Für Manly ist die Finalteilnahme ein großer Erfolg, der ihnen vor der Saison eigentlich niemand so richtig zugetraut hat. Das Team ist noch im Umbruch, umso überraschender der sechste Platz nach der regulären Saison.

    Mit einer Finalteilnahme der Panthers rechnete man schon vor der Saison. Allerdings hatte man das Team unter den ersten vier gesehen. Zu Anfang der Saison verlor man das eine oder andere Spiel, so dass man nur auf Platz 7 landete.

    Die Chancen stehen hier wohl 50:50


    Sharks vs Cowboys

    Nicht nur weil sie amtierender Premier sind, dürften hier die Sharks die Favoritenrolle haben. Die Cowboys nur durch die Niederlage der Dragons in den Finals.

    Durch den Ausfall von Starspieler Johnathan Thurston und durch weitere verletzungsbedingte Ausfälle von Leistungsträgern kam das Team etwas aus dem Tritt. Man hat jetzt mit Glück die Finals doch noch erreicht und muss sehen wie man sich hier schlägt. Bei einer Niederlage ist allerdings die Saison vorbei.

    Die Sharks etwas unglücklich auf dem fünften Platz gelandet. Man hätte sich gern unter den ersten vier gesehen. Aber einige unnötige Niederlagen kosteten diesen Platz.

    Nun muss man zumindest in der ersten Runde nicht reisen, trifft im Allianz Stadium auf das Team aus Queensland.

    Die Sharks dürften ein 70:30 Favorit sein.