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NRL Season 2017

Dieses Thema im Forum "Special: Sport im TV - Sport Live-Talk" wurde erstellt von RugbyLeaguer, 1. März 2017.

  1. RugbyLeaguer

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    2017 NRL

    Round 13


    Storm vs Knights 40-12

    Es war das erwartete einseitige Match zwischen dem Tabellenführer und dem Letztem der Tabelle.

    Storm begann mit 3 Spielern die noch 48 Stunden vorher im State of Origin gespielt hatten. Doch gegen schwache Knights reicht dies. Bei denen stand nur ein Spieler aus dem State of Origin Match auf dem Platz.

    Bereits nach 2 Minuten fiel der erste Versuch für die Gastgeber. Danach folgten noch 2 weitere, ehe die Knights auch den ersten Versuch ablegen konnte.

    Zur Pause führte Melbourne 16-6, nach dem Spielverlauf hätte aber eine deutlichere Führung rausspringen müssen.

    Nachdem beide Teams aus den Kabinen gekommen sind, sahen die Fans das gleiche Bild. Hochüberlenge Storm-Spieler, gegen überforderte Spieler aus Newcastle.

    Melbourne legte noch 4 weitere Versuche, ehe den Knights noch ein zweiter Versuch gelang. Mit dem insgesamt 8 Versuch kurz vor Spielende, stand dann das Endergebnis fest.

    Spieler des Spiels waren Suliasi Vunivalu und Billy Slater die jeweils 2 Versuch erzielen konnten. Für Slater war es eine Bewerbung für das State of Orgin II am 21. Juni.


    Eels vs Warriors 32-24

    Beide Teams hatten während des Spiels ihre guten und ihre schlechten Phasen. Zuerst hatten die Eels einen guten Start erwischt.

    Nach 12 Minuten lag man nach 2 Versuchen mit Erhöhungen bereits mit 12-0 in Front. Von den Gästen war zu diesem Zeitpunkt noch nichts gesehen.

    Doch dann änderte sich das Bild plötzlich. Nun waren die Warriors das überlegene Team und konnten Versuche erzielen. Es stand 12-12, kurz vor Ende der ersten 40 Minuten konnte Sami Radradra einen Ball an der eigenen 20-Meter Linie abfangen und einen Lauf über das ganze restliche Spielfeld ansetzen. Im sechsten Spiel gegen die Warriors war es sein sechster Versuch. So gingen die Eels mit 18-12 in die Pause.

    Auch danach hatten die Teams wieder gute und schlechte Zeiten. Die Gastgeber kamen wieder besser aus der Kabine, konnten einen weitere Versuch erzielen.

    Wie in der ersten Hälfte kamen dann aber die Warriors wieder besser ins Spiel, konnten ebenfalls einen weiteren Versuch erzielen. Mit einem weiteren Versuch konnten sie den Punktestand verkürzen.

    Erst eine Minute vor Schluss war das Spiel nach einem letzten Versuch der Eels dann endgültig entschieden. Die Eels hatten das Spiel gewonnen. Sie waren nicht das bessere Team, sondern das Team, das weniger Fehler machte.

    Für die Warriors eine etwas unglückliche Niederlage. Es bleibt dabei. Bisher konnte man kein Spiel auf dem australischen Festland gewinnen. Um allerdings wirkliche Chancen auf einen Finalplatz zu bekommen, sollte auch die Spiele dort gewonnen werden.


    Dragons vs Tigers 16-12

    Ein umkämpftes Spiel, das mit dem Sieg der Dragons endete. Die Dragons konnten wieder auf Gareth Widdop zählen, der nach seiner Verletzung ins Team zurückkam.

    Wie wichtig er für die Dragons ist, zeigte er auch gleich. Die beiden ersten Versuche für die Dragons konnte er selbst erzielen und auch die Erhöhungskicks verwandeln. Somit führten die Gastgeber nach 30 Minuten mit 12-0.

    Den Tigers fiel nicht viel ein. Die Angriffe verpufften recht schnell. Außer einen Penaltygoal, Sekunden vor der Halbzeit, konnten keine Punkte erzielt werden.

    Danach wurden die Tigers aber stärker. Erzielten in der 47. Minute ihren ersten Versuch und konnten auf 8-12 verkürzen.

    St. George-Illwarra konnte aber kurz danach einen weiteren Versuch legen und die Führung wieder auf 8 Punkte ausbauen.

    Den Tigers gelang es zwar jetzt mehr Druck zu entwickeln, aber mehr wie ein weiterer Versuch kurz vor Schluss konnte nicht erzielt werden.


    Roosters vs Broncos 18-16

    Für beide Teams ein wichtiges Spiel im Kampf um die Top 4. Die Gastgeber hatten am Schluss die Nase vorne.

    Es fing auch gut an für die Roosters. Nach 11 Minuten konnte der erste Versuch erzielt werden. Der Erhöhungskick wurde auch verwandelt. Es stand 6-0.

    Die Gäste, die das Hinspiel noch klar mit 32-8 gewonnen hatten, kamen danach aber auf Touren. In der 20. Minute dann der Ausgleich.

    Das Spiel ging und her, mit leichtem Übergewicht für die Roosters. Diese waren das gefährliche Team. Vor der Pause dann der zweite Versuch für das Team aus Sydney. Auch hier saß der Erhöhungskick. Nach 40 Minuten stand es 12-6 für die Gastgeber.

    Danach das selbe Bild, beide Teams schenkten sich nichts, es war ein kampfbetontes Spiel. Als die Roosters in der 71. Minute ihren dritten Versuch erzielten, den Vorsprung auf 18-6 ausbauen konnten, dachten die Zuschauer das Spiel sei gelaufen.

    Brisbane kam aber zurück. In der 74. und 77. Minute konnten sie Versuche erzielen. Der letzte Versuch konnte allerdings nicht erhöht werden, sodass die Roosters die Begegnung gewinnen konnte.

    Damit zogen sie an den Broncos in der Tabelle vor und konnten auf Platz 4 klettern.


    Cowboys vs Titans 20-8

    Der Favorit setzte sich im heimischen Stadion durch. Die Titans hatten keine Durschlagskraft um das Spiel für sich zu entscheiden.

    Bis zur ersten Halbzeit konnten die Titans das Spiel offen gestalten. Sie führten nach einem erhöhten Versuch und einem Fieldgoal mit 8-6. Den Cowboys gelang nur ein Versuch mit Erhöhung.

    Im zweiten Abschnitt bekamen dann die Cowboys aber das Spiel in den Griff. Es war kein berauschendes Spiel. Die Gastgeber konnten nicht glänzten, erzielten aber dennoch noch zwei weitere Versuche.

    Den Titans konnten in der zweiten Hälfte keine gefährliche Angriffe mehr starten, die Verteidigung der Cowboys nicht mehr ernsthaft unter Druck setzen.

    Letztlich war der Sieg der Cowboys verdient, das sie das aktivere Team waren.


    Sea Eagles vs Raiders 21-20

    Ein hochspannendes und hochklassiges Match zwischen den beiden Teams, in dem sich der Außenseiter sich durchsetze.

    Die Sea Eagles waren zu Beginn des Spiels das bessere Team. So überraschte es nicht, dass in der fünften Minute bereits der erste Versuch fiel.

    Die Gäste wirkten gehemmt, konnten keinen Angriff aufbauen. Umso überraschender fiel der erste Versuch der Raiders. Nach 17. Minuten jubelten die Fans aus Canberra.

    Unbeeindruckt davon aber spielten die Männer aus Manly weiter. Die Verteidigung der Raiders musste einen Angriff nach dem nächsten abwehren. Der Druck war aber zu stark. Vor der Pause
    jubelten die Fans der Sea Eagles über 3 weitere Versuche. Manly führte dann 20-6.

    Nachdem beide Teams aus der Kabine gekommen waren, wurde Canberra stärker, der Druck wurde erhöht. So dauerte es nur 5 Minuten bis der zweite Versuch der Raiders fiel.

    In der 70. Minute dann ein weiterer Versuch für die Gäste. Damit betrug der Rückstand nur noch 2 Punkte. Nun wurde es dramatisch.

    Den Raiders wurde Sekunden vor Ende der Partie, ein Penalty zugesprochen. Jarrod Croker behielt die Nerven und kickte den Ball zwischen die Goalstangen.

    Nun wurde es den Fans der Sea Eagles Angst und Bange. Ihr Team hatte im zweiten Abschnitt keinen einzigen Punkt zustande gebracht, zu oft war man in der Defensive gedrängt, konnte kaum Konter ansetzen. Und jetzt kam die Extra Time.

    Hier zeigt sich aber das Daly Cherry-Evens, der letzte Saison zurecht viel kritisiert wurde, in diesem Jahr bisher eine sehr gute Saison spielt, wieder zu alter Stärke zurückgekehrt ist. Mit einem Fieldgoal in der 82. Minute sicherte er den Sieg für die Gastgeber.

    Aufgrund der zweiten Hälfte war der Sieg für die Sea Eagles am Ende etwas glücklich. Die Raider verließen wieder einmal das Spielfeld als Verlierer. Schon das Heimspiel hatte man knapp mit 18-20 verloren. Damit ist man wieder aus den Top 8.


    Bulldogs vs Panthers 0-38

    Eine ganz bittere Heimniederlage für die Bulldogs. Den Panthers gelang endlich mal eine gute erste und eine gute zweite Halbzeit. Das Team geriet auch nicht in Rückstand und musste mit einer Energieleistung das Spiel drehen.

    Schon nach 4 Minuten konnte man über den ersten Versuch jubeln. Man hatte das Spiel und den Gegner im Griff. Die Bulldogs waren einfach zu schwach, keine Durchschlagskraft.

    Nach 40 Minuten lag man gegen den Konkurrenten aus Sydney mit 0-14 zurück.

    Im zweiten Abschnitt steigerten sich die Gastgeber nicht. Im Gegenteil. Die Überlegenheit der Panthers steigerte sich noch.

    Dem Team gelangen noch 4 Versuche. Die Fans waren zufrieden. Endlich konnten die Panthers ihr ganzes Können zeigen. Erstmals spielte der Fullback Mat Moylan, Halfback. In dieser, ungewohnten Spielmacherpostition fühlte er sich sichtlich wohl, gestaltete das Spiel der Panthers. Was auch zu dem klaren Sieg beitrug.

    Für die Bulldogs war diese Niederlage natürlich ein Rückschlag. Nun wird wieder die Kritik an Trainer Des Hasler zunehmen.


    Tabelle

    Storm 22
    Sharks 20
    Dragons 18
    Roosters 18
    Broncos 16
    Sea Eagles 16
    Cowboys 16
    Eels 14
    Raiders 12
    Panthers 12
    Titans 10
    Warriors 10
    Rabbitohs 10
    Bulldogs 10
    Tigers 8
    Knights 6


    Point-Scorer

    Clinton Gutherson (Eels) 104
    Michael Gordon (Roosters) 104
    Nathan Cleary (Panthers) 100
    Gareth Widdop (Dragons) 99
    Jarrod Croker (Raiders) 92


    Try-Scorer

    Jordan Rapana (Raiders) 13
    Suliasi Vunivalu (Storm) 11
    James Roberts (Broncos) 10
    Josh Addo-Car (Storm) 9
    Coen Hees (Cowboys) 9


    Round 14

    Sharks vs Storm
    Sea Eagles vs Knights
    Broncos vs Rabbitohs
    Titans vs Warriors
    Panthers vs Raiders
    Eels vs Cowboys
    Tigers vs Roosters
    Bulldogs vs Dragons
     
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    2017 NRL

    ROUND 14

    Sharks vs Storm 13-18

    Das zweite Duell in dieser Saison zwischen den beiden Finalisten 2016. Diesmal hatte Melbourne die Nase vorn. Verlor man noch das Hinspiel knapp, verließ man diesmal den Platz als Sieger.

    Storm in den ersten Minuten des Spiels mit stürmischen Angriffen. Nach drei Minuten fiel bereits der erste Versuch, fünf Minuten später bereits der zweite.

    Die Gastgeber kamen in dieser Zeit nicht ins Spiel. Hatten kaum Ballbesitz. Erst allmählich fanden sie ins Spiel. Trotzdem war dann der erste Versuch der Sharks etwas überraschend.

    Die Gäste gingen mit einer 12-6 Führung in die Kabinen. Die Fans der Sharks sahen dann nach wiederankick ein ganz anderes Heimteam. Storm wurde jetzt aggressiver angegangen, es wurden
    Bälle gewonnen. Man drückt den Gegner immer mehr in die Defensive.

    Es dauerte gerade 9 Minuten bis der Aufwand belohnt wurde. Die Sharks kamen zu ihrem zweiten Versuch. Nachdem der Erhöhungskick verwandelt wurde, war der Ausgleich geschafft.

    Melbourne in dieser Phase viel zu passiv. Waren vielleicht vom erstarken der Sharks etwas überrascht. Erst nach und nach konnten sie sich befreien. Doch selbst keine Punkte erzielen.

    In der 62. Minute verwandelte James Malony dann ein Fieldgoal zur 13-12 Führung für die Gastgeber.
    Doch Melbourne gab nicht auf, konnte das Spiel langsam wieder ausgeglichen gestalten.

    Den Gästen gelang es aber nicht in eine aussichtsreiche Position zu kommen um ebenfalls ein Fieldgoal zum Ausgleich zu erzielen. Stattdessen wurde ein Konter mit einem Versuch abgeschlossen, der dann den Sieg für Melbourne besiegelte.

    Durch den Sieg konnte Melbourne den Abstand an der Tabellenspitze etwas ausbauen. Die Sharks hatten das Spiel aufgrund der eher schwachen ersten Hälfte verloren.


    Sea Eagles vs Knighs 18-14

    Das Spiel fand im strömenden Regen statt. Zeitweise waren die Bedienungen fast irregulär. Es gewann nicht das bessere Team, sondern das Team, das mit dem Regen besser zu recht kam.

    Manly nach den letzten Erfolgen mit breiter Brust, während die Knights wieder im Tabellenkeller stehen. Man hat zwar das jüngste Team in diesem Jahr, aber man hatte sich dann doch mehr als Platz 16 erhofft.

    Beide Teams begann das Spiel zäh. Newcastle erzielte dann mit einem Penaltygoal die ersten Punkte. Es dauert 20 Minuten bis der erste Versuch viel. Ausgerechnet Akuila Uate, der noch bis letztes Jahr bei den Knights spielte, mit dem ersten 4-Punkter der Partie.

    Die Knights mit einer guten Leistung, waren vom Rückstand unbeeindruckt, drängten die Gastgeber immer öfters in die Defensive.

    Noch vor der Pause durften sie dann auch über ihren ersten Versuch jubeln. Somit ging der Außenseiter mit einer 8-6 in die Pause. Die Spieler waren froh endlich ins Trockene zu kommen.

    Auch im zweiten Abschnitt war es ein eher Zähes Match, mit wenig Höhepunkten. In der 50. Minuten wechselte nach einem erneuten Versuch die Führung. Manly lag wieder vorne.

    Uate dann in der 59. Minute mit seinem zweiten Versuch. Dieser war etwas umstritten, der Videoschiedsrichter hatte allerdings nichts zu bemängeln. Die Sea Eagles bauten die Führung aus.

    Die Fans der Sea Eagles waren zuversichtlich, dass das Spiel nun gewonnen sei. Doch die Knights machten es noch einmal spannend. In der 75. Minute jubelten sie über einen Versuch, da der Erhöhungskick verwandelt werden konnte, waren die Gäste bis auf vier Punkte herangekommen.

    Mit viel Mühe, aber auch Geschick konnten die Sea Eagles dann aber die Führung über die Zeit retten.



    Broncos vs Rabbitohs 24-18

    Das Spiel war lange umkämpft, am Ende setzte sich aber der Favorit durch. Die Gäste mit einer guten Leistung, doch die Broncos waren einfach besser.

    Mit einem Doppelschlag gingen die Gastgeber in Führung. In der 14. und 19. Minute konnten zwei Versuche erzielt werden.

    Erst danach fingen die Gäste aus Sydney an mitzuspielen. Und prompt kamen sie in der 25. Minute ebenfalls zu einem Versuch. Danach fielen in den ersten 40 Minuten keine weiteren Punkte mehr, sodass Brisbane 12-6 führte.

    Nach dem Wiederankick dauerte es ganze vier Minuten bis ein weitere Versuch bejubelt wurde. Die Rabbitohs konnten in Person von Starspieler Sam Burgess den Ball im Malfeld des Gegners ablegen.
    Der Erhöhungskick konnte verwandelt werden. Somit stand es 12-beide.

    Bis in die 57. Minute. Dann wurde die Broncos, die immer mehr Druck auf die Verteidigung der Rabbitohs aufbauen konnte, belohnt werden. Brisbane wieder in Führung.

    In der 63. Minute ein weiterer Versuch des Teams aus der Hauptstadt Queensland. Aus einem 12-12 machten sie nun ein 24-12.

    Das Team aus Sydney danach bemüht weitere Punkte zu erzielen. Doch mehr als ein Versuch sprang dabei nicht heraus. Das Ergebnis konnte zwar verkürzt werden, doch die Spannung fehlte.

    Nachdem die Broncos ein Penaltygoal in der Schlussminute erzielt haben, war der Sieg der Gastgeber besiegelt.

    Während sich Brisbane weiter oben in der Tabelle festsetzt, sieht es in dieser Saison fast so aus, als dass South Sydney um den Wooden Spoon mitspielt.


    Titans vs Warriors 12-34

    Endlich ein Sieg der Warriors in Australien. Dieser war auch mehr als verdient.

    Von Anfang an waren die Gäste das dominante, das besser Team. Die Titans mit wenigen Glanzpunkten in diesem Spiel mussten froh sein, nicht richtig unter die Räder gekommen zu sein.

    Einer dieser guten Szenen für die Titans führte nach 6 Minuten zum ersten Versuch. Doch die Warriors unbeeindruckt, nicht mal 4 Minuten später durften sie über ihren ersten Versuch jubeln.

    Danach beherrschten sie Ball und Gegner. Vor der Pause konnten sie noch 3 mal den Ball im Malfeld der Gold Coast ablegen. Diese brachten nichts mehr zustande, waren zu sehr in die Defensive gedrängt. Zur Pause lagen die Gastgeber mit 4-24 zurück.

    Wie zu Beginn des Spiels erzielten die Titans dann den ersten Versuch im zweiten Abschnitt. Es war aber wieder nur ein kurzes Strohfeuer. Die Titans waren einfach zu schwach um die Warriors wirklich in Bedrängnis zu bringen.

    Mit einem weiteren Versuch für die Gäste war das Spiel dann endgültige entschieden. Dies änderte auch ein dritter Versuch für die Gold Coast nicht. Zumal auch dieser nicht erhöht werden konnte.

    Nach einem guten, druckvollen Spiel verliesen die Warriors dann den Platz, hatten endlich den ersten Auswärtssieg in der Saison geschafft. Auf diese Leistung kann man aufbauen und den Kampf um die Top 8 starten.


    Panthers vs Raiders 24-20

    Wie im letzten Jahr trafen beide Teams in Bathurst aufeinander. Und wie im letzten Jahre gewannen die Panthers knapp.

    Das Match war für beide Teams wichtig. Die Saison verläuft sowohl für die Raiders, als auch für die Panthers durchwachsen. Man hatte sich vor der Saison mehr versprochen. Im Moment sind beide außerhalb der Top 8.

    Von Beginn an, sahen die Fans, dass beide Teams das Spiel für sich entscheiden wollten. Es entwickelte sich ein hochklassiges Match.

    Den Punktereigen eröffnete nach vier Minuten die Raiders. Wer anders als Jordan Rapana konnte auch den Ball im Malfeld des Gegners ablegen. Jarrod Croker konnte aber , zur Überraschung der eigenen Fans den Versuch nicht erhöhen.

    Besser machte es sein Gegenüber Nathan Cleary. Er konnte den ersten Versuch der Panthers in der 12. Minute erhöhen. Im Moment ist er auch mit einer 91% Erfolgsquote der sicherste Kicker der NRL.

    In der ersten Hälfte wurden, trotz des intensiven, abwechslungsreichen Spiels, keine Punkte mehr erzielt. Die Panthers führten 6-4.

    Nachdem beide Teams wieder auf dem Feld standen, wurde das Spiel noch intensiver. Nach nicht mal einer Minute konnt Nathan Cleary die Verteidigung der Raiders durchbrechen und einen Versuch legen. Die Erhöhung war ein leichtes für ihn.

    Die Panthers hatten die Führung ausgebaut. Doch die Raiders kamen zurück. In der 45. Minute wurde durch Jungtalent Nick Cotric der zweite Versuch für das Team aus der Hauptstadt gelegt. Diesmal saß die Erhöung. Man war wieder auf 2 Punkte an den Raiders dran.

    Dieser Versuch beflügelte die Raiders. Sie bekamen immer mehr Oberwasser im Spiel. Der Druck wurde stärker. In der 57. Minute dann ein weiterer Versuch für die „Gäste“. Auch hier wurde der Erhöhungskick verwandelt. Lagen die Raiders in der 42. Minute noch 4-12 zurück führten sie in der 58. Minute mit 16-12.

    Und es kam noch besser. Ein weiterer Versuch konnte erzielt werden. Doch der Erhöhungskick ging neben die Goalstangen. Die Raiders führten 18 Minuten vor Schluss mit 20-12.

    Nicht, dass die Panthers eingebrochen waren. Sie wurden in dieser Phase einfach von den Raiders überrannt. Allmählich fanden aber ins Spiel zurück.

    Endlich konnten sie auch Angriffe starten, die Verteidigung der Gäste unter Druck setzen. Dennoch sahen die Fans keine Punkte ihres Teams mehr auf der Anzeigentafel.

    Dann begann die dramatische Schlussphase. Die Raiders hatten eine Chance zu einem weiteren Versuch, der Ball wurde abgefangen und im Gegenzug, in der 79. Minute dann ein Versuch der Panthers. Die Fans jubelten.

    Das Team konnte auf 18-20 verkürzen. Die Raiders führten aber immer noch, und es nur noch Sekunden zu spielen. Im Normalfall hätten die Raiders die Uhr einfach runterlaufen lassen müssen.

    Doch nicht an diesem Abend. Nach dem Wiederankick bekamen die Panthers den Ball. So konnten sie noch einen allerletzten Angriff starten. Die Sirene, die das Spielende anzeigt, war zu hören, doch noch waren die Gastgeber in Ballbesitz.

    Sie schafften es. Tyron Peachy sah die Lücke in der Verteidigung der Raiders und lief mit dem Ball ins Malfeld des Gegners. Die Fans der Panthers waren aus dem Häuschen. Ihr Team führte mit 22-20. Der Erhöhungskick war erfolgreich, was aber nicht mehr von allzu großem Belang war.

    Die Raiders waren natürlich geschockt. Führte man Mitte der zweiten Hälfte komfortabel, gab man das Spiel aus der Hand. Durch Fehler, verlor man es auch noch in den letzten beiden Minuten. Dazu kommen noch zwei nicht verwandelte Kicks. Bathurst ist kein gutes Pflaster für die Canberra Raiders.


    Eels vs Cowboys 6-32

    Die Teams trafen sich in Darwin. Für das Heimteam ein weitere Anreise wie für die Gäste.

    Diese kamen mit den schwülen Bedinungen dann doch besser zurecht. Die Eels mit einer schwachen Leistung.

    Oder lag es daran, dass auf Seiten der Cowboys endlich Johnathan Thurston nach seiner Verletzung zurückkehrte? Er führte sein Team zu einem sicheren, und überzeugenden Sieg. Er scheint für das „State of Origin II“ gerüstet zu sein.

    Zur Halbzeit lagen die Cowboys nach 2 Versuchen und einem Penaltykick nur mit 14-0 vorne. Eigentlich hätte das Ergebnis höher ausfallen müssen, von den Eels war nichts zu sehen.

    Im zweiten Abschnitt das selbe Bild. Die Cowboys machten druck, die Eels verteidigen so gut wie es ging. Es half nicht viel. In der zweiten Hälfte konnten die Cowboys noch 3 weitere Versuche legen.

    Der einzige Versuch für Parramatta fiel in der 68. Minute, als die Cowboys einige Gänge zurückgeschaltet hatten.


    Tigers vs Roosters 18-40

    Die Tigers konnten nur in der ersten Hälfte mithalten. Ein überzeugender Sieg der Roosters. Das Team bot, gerade in der zweiten Hälfte eine der besten Saisonleistungen.

    Für die Gäste fing es gut an. Bereits nach 4 Minuten fiel der erste Versuch. Die Roosters konnten in der 10 Minute dann ausgleichen.

    Danach überahmen die Gäste immer mehr das Spiel. Die Tigers waren nur in der Defensive. Den Roosters gelangen noch 2 weitere Versuche in den ersten 30 Minuten.

    Nach einem Konter konnten die Tigers mit einem Versuch noch vor der Pause den Rückstand etwas verkürzen.Der Tryscorer war Fullback James Tedesco, der nächste Saison für die Roosters spielen wird. Die Roosters gingen mit einer 16-12 Führung in die Kabine.

    Im zweiten Abschnitt spielte dann praktisch nur noch die Roosters. Ein Angriff folgte dem nächsten auf die Verteidigung der Tigers.

    Bis zur 70 Minute hatten die Roosters noch 3 Versuche erzielt. Während die Tigers punktelos blieben.
    Erst vier Minuten vor Schluss der Partie konnten sie noch einen dritten Versuch erzielen.

    Die Partie war aber entschieden. Die Tigers bleiben auf dem letzten Tabellenplatz, während sich die Roosters langsam in den Top 4 festsetzen können.


    Bulldogs vs Dragons 16-2

    Die Bulldogs gingen als Außenseiter in die Partie. Die letzten vier Spiele hatten sie verloren, seit April kein Match mehr gewonnen.

    Umso überraschender der Sieg gegen die Dragons. Auch wie er zustande kam. Über die 80 Minuten waren die Bulldogs das bessere Team.

    Die Dragons spielten irgendwie gehemmt. Gareth Widdop hatte auch nicht gerade seinen besten Tag. Auch wenn er für die Führung der Gäste durch ein Penaltygoal in der 21. Minute sorgte.

    Beide Teams bemüht punkte zu erzielen. Optisch hatten die Bulldogs mehr Ballbesitz, konnten aber nicht viel damit anfangen. Außer dem Penaltygoal fielen keine weiteren Punkte mehr in den ersten 40 Minuten, sodass die Dragons mit 2-0 führten.

    Danach war Canterbury wieder am Drücker. Diesmal wusste man auch etwas mit dem Ball anzufangen. Die Fans wurden in der 54. Minute erlöst. Endlich der erste Versuch des Spiels.

    Von den Dragons kam auch nach diesem Rückstand nicht viel. Die Bulldogs hatten das Spiel im Griff. Auch wenn es bis zur 69. Minute dauerte ehe der zweite Versuch fiel. Da war dann das Spiel im Grunde entschieden. Auch wenn den Bulldogs fünf Minuten später ein weiterer Versuch gelang.

    Es war die richtige Reaktion der Bulldogs nach der letztwöchigen 0-38 Niederlage. Das Team hat Moral gezeigt und hatte endlich wieder ein Erfolgserlebnis.


    TABELLE

    Storm 24
    Roosters 20
    Sharks 20
    Dragons 20
    Broncos 18
    Sea Eagles 18
    Cowboys 18
    Panthers 14
    Eels 14
    Raiders 12
    Warriors 12
    Bulldogs 12
    Titans 10
    Rabbitohs 10
    Tigers 8
    Knights 8


    Top-Pointscorer

    Michael Gordon (Roosters) 116
    Nathan Cleary (Panthers) 112
    Clinton Gutherson (Eels) 106
    Gareth Widdop (Dragons) 101
    Jordan Kahu (Broncos) 100

    Top-Tryscorer

    Jordan Rapana (Raiders) 14
    Suliasi Vunivalu (Storm) 11
    Coen Hees (Cowboys) 10
    James Roberts (Broncos) 10
    Akuila Uate (Sea Eagles) 9

    Round 15

    Rabbitohs vs Titans
    Storm vs Cowboys
    Sharks vs Tigers
    Eels vs Dragons

    bye: Broncos, Raiders, Bulldogs, Sea Eagles, Warriors, Knights, Roosters, Panthers
     
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    ROUND 15



    Rabbitohs vs Titans 36-20

    Mal wieder ein Sieg für die Rabbitohs. Aufgrund der starken zweiten Hälfte. Die Ttans hatten nur starke 40 Minuten.

    Bereits nach 3 Minuten gingen die Gäaste durch einen Versuch und eine anschließende Erhöhung mit 6-0 in Führung.

    Auch danach waren sie das bessere, aktivere Team. Mit einem Penaltygoal in der 9. Minute konnte die Führung ausgebaut werden.

    South Sydney bis dahin wieder mit einer enttäuschenden Leistung. Man hatte kaum den Ball. In der 17. Minute musste man den zweiten Versuch hinnehmen.

    Eher aus dem Nichts konnten die Rabbitohs dann in der 25. Minute ihren ersten Versuch bejubeln. Dieser beflügelte sie so, dass sie fünf Minuten später gleich einen zweiten Folgen ließen.

    Die Titans waren aber nicht beeindruckt, konnten mit der Pausensirene ihren 3 Versuch legen. Somit gingen sie mit einer 20-10 Führung in die Kabinen.

    Im zweiten Abschnitt schien es so, als seien die Titans nicht auf dem Feld. Kurz nach Wiederankick konnten die Rabbitohs nach einem Versuch und Erhöhung auf 16-20 verkürzen.

    Sie übernahmen jetzt immer mehr das Kommando. Die Gäste wie gelähmt, kamen kaum zu Angriffen.

    Den Gastgebern gelangen noch vier weitere Versuch. Man war das überlegene Team, der Ball lief schnell und sicher durch die Reihen. Man könnte fast sagen, die Rabbithos spielten sich den Frust der letzten Wochen runter.

    Die Ttians konnten die Leistung vor der Pause nicht in die zweiten 40 Minuten retten. Da waren sie ganz schwach. Es gilt an sich an der ersten Hälfte für die nächsten Spiele zu orientieren.


    Storm vs Cowboys 23-22

    Das Spielt zeigte, dass man auch ohne seine Superstars ein klasse Spiel abliefern kann. Beide Teams mussten, aufgrund des State of Origin II auf ihre Leistungsträger verzichten.

    Den besseren Start hatten die Gäste. Nach einem Foul konnten sie den Penaltykick sicher zum 2-0 verwandeln. Es dauert nicht mal eine Minute, bis die Fans der Cowboys den ersten Versuch bejubeln konnten. Nach dem Erhöhungskick stand es 10-0 für das Team aus Queensland.

    Melbourne noch sehr zurückhaltend. Erst in der 31. Minute konnte der erste Versuch erzielt werden.
    Das Team lag aber zur Pause 6-10 zurück.

    Als nach sechs Minuten in der zweiten Hälfte die Cowboys ihren zweiten Versuch erzielten, den Vorsprung auf 6-14 ausbauten, sah es so aus, als seien sie auf der Siegerstraße.

    Dann kamen aber Melbourne Strom. Innerhalb von 6 Minuten konnten 3 Versuche erzielt werden. Aus einem 6-14 machten das Team ein 22-14. Das Spiel war gedreht.

    In dieser Phase die Cowboys viel zu passiv, ohne Drang, kaum mit Ballbesitz. Erst ab der 65. Minute konnte sich das Team vom Druck des Gegners befreien.

    Es entwickelt sich ein abwechslungsreiches, zum Ende hin spannendes Spiel. Zwei Minuten waren noch zu spielen, als den Cowoby endlich der langersehnte Versuch gelang. Noch lag man aber mit 22-20 zurück.

    Nach dem Wiederankick bekam man den Ball. Schnell wurden die ersten Meter überbrückt. Dann das fünfte Tackle von Storm, doch es war ein Foul. North Queensland wurde ein Penalty zugesprochen. Bis zu den Goalstangen waren es noch 35 Meter. Kicker Kyle Feld verwandelte den Kick. Ausgleich 22-beide.Da die Spielzeit schon abgelaufen war, hieß dieser Kick „Golden Point Time“

    Hier wurde Benny Croft von den Melbourne Storm zum Matchwinner. In seinem zweiten NRL Match verwandelte er in der 84. Minute das vielumjubelte Fieldgoal zum Sieg der Gastgeber.

    Der Sieg für Melbourne war alles in allem doch etwas glücklich. Man war nicht besser als die Cowboys. Es reichten 20 Minuten um wieder ins Spiel zurückzukommen.

    Für die Cowboys eine etwas ärgerliche Niederlage. Während der Drangperiode von Storm war man zu passiv, ließ den Gegner wieder ins Spiel kommen. Ein Kick in der Overtime verfehlte weit das Ziel.

    Es gilt aber für beide Teams, dass sie gezeigt haben, dass sie ohne ihre Schlüsselspieler ein gutes Spiel aufziehen können.


    Sharks vs Tigers 24-22

    Ein knapper Sieg des Meisters gegen den Außenseiter. Die Tigers mit einer etwas unglücklichen Niederlage. Ein Sieg wäre drin gewesen.

    Bis zur 19. Minute fielen keine Punkte. Dann legten die Sharks den Ball erstmals im Malfeld des Gegners ab.

    Es dauerte aber nicht mal 10 Minuten, da glichen die Tigers aus. Ja sie gingen sogar noch vor der Pause mit einem weiteren Versuch in Führung. Zur Halbzeit stand es 12-4. Die Sharks wieder in der ersten Hälfte etwas zurückhaltend, mit angezogener Handbremse spielend.

    Dies setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort. Der erste Versuch hier galt den Tigers. Sie konnten die Führung auf 16-4 ausbauen.

    Allmählich nahmen die Sharks dann aber fahrt auf. In der 52. Minute der zweite Versuch für sie konnten auf 10-16 verkürzen. Den dritten Versuch erzielten sie 10 Minuten später, 14-16.

    Die Tigers konterten und konnten mit einem weiteren Versuch die Führung wieder auf 20-14 ausbauen. Mit einem Penaltygoal in der 71. Minute stand es dann 22-14. Das waren 8 Punkte Vorsprung für den Außenseiter.

    Doch es reichte nicht. Der Meister kam zurück. In der 74. Und 78. Minute konnten noch zwei Versuche erzielt werden. Da ein Erhöhungskick erfolgreich war, wurde das Spiel noch zugunsten der Sharks gedreht.

    Für die Tigers natürlich ein enttäuschendes Spiele. Nach einer guten Leistung, verlies man dennoch das Feld als Verlierer. Die Sharks vor eigenem Publikum zeigte nach der Niederlage letzte Woche und den etwas verschlafenen 50 Minuten des Spiels Courage und gewannen es noch.


    Eels vs Dragons 24-10

    Die Dragons in einer kleinen Ergebniskrise. Wieder kassierte man gegen einen Außenseiter eine Niederlage, mit der vor ab nicht unbedingt zu rechnen war.

    Die Eels allerdings auch mit einer starken Leistung. Ihnen gehörte eindeutig die ersten 30 Minuten des Spiels. Sie führten hier schon 12-0. Der zweite Versuch entstand nach einem abgefangenen Mal und einem 90 Meter Sprint von Clinton Gutherson.

    Erst kurz vor Ende der ersten Hälft dann die ersten Punkte der Gäste in Form eines Versuches. Man lag dann aber zur Pause dennoch mit 4-12 zurück.

    Der erste Versuch des zweiten Abschnitts war erneut eine Sprinleistung. Diesmal durch Michael Jennigns der über das Feld sprintete und den Ball zwischen die beiden Goalstangen der Dragons ablegte.

    Die Gäste zwar bemüht, aber ohne Druck, ohne Durchschlagskraft. Es kam in der 63. Minute etwas Spannung auf, als sie ihren zweiten Versuch erzielten. Doch zu mehr reichte es nicht mehr.

    Parramatta nicht unbedingt mit einer Glanzleistung, aber dennoch mit einem überzeugenden Sieg gegen einen Konkurrenten um einen Platz in den Top 8. Für die Dragons gilt, dass bald wieder ein Erfolgserlebnis her muss, um wieder in die Spur zu kommen.


    TABELLE

    Storm 26
    Roosters 22
    Sharks 22
    Broncos 20
    Sea Eagles 20
    Dragons 18
    Cowboys 18
    Panthers 16
    Eels 16
    Raiders 14
    Warriors 14
    Bulldogs 14
    Rabbitohs 12
    Titans 10
    Knights 8
    Tigers 8



    Top-Point-Scorer

    Clinton Gutherson (Eels) 120
    Michael Gordon (Roosters) 116
    Nathan Cleary (Panthers) 112
    Gareth Widdop (Dragons) 103
    Jordan Kanu (Broncos) 100


    Top-Try-Scorer

    Jordan Rapana (Raiders) 14
    Suliasi Vunivalu (Storm) 11
    Alex Johnston (Rabbitohs) 10
    Coen Hess (Cowboys) 10
    James Roberts (Broncos) 10



    Round 16

    Warriors vs Bulldogs
    Tigers vs Titans
    Cowboys vs Panthers
    Raiders vs Broncos
    Roosters vs Storm
    Dragons vs Knights
    Sharks vs Sea Eagles

    bye: Eels, Rabbitohs
     
  4. RugbyLeaguer

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    STATE OF ORIGIN


    Morgen steht das zweite State of Origin in diesem Jahr ein. Diesmal treffen sich die Teams im ANZ Stadium in Sydney.

    Nach der herben 4-28 Niederlage sinnen die Queensland Maroons natürlich auf Revanche.

    Das Team wurde gleich auf sieben Positionen geändert! Neu im Team sind Billy Slater, Valentine Holmes, Gavin Cooper, Tim Glasby, Jarrod Wallace, Coen Hees, sowie Johnathan Thurston, der nach seiner Verletzung zurückkehrt.

    Erstmals seit Spiel 2 2015 steht auch wieder Billy Slater im Aufgebot. Für viele war es verwunderlich, dass er nicht bereits in Spiel 1 nominiert wurde. Er wird das Shirt mit der Nummer 1 tragen. Darius Boyd wechselt dafür auf die Centerposition.

    Nicht mehr berücksichtigt wurden Corey Oates, Justin O`Neil, Anthony Milford, Nate Myles, Sam Thaiday, Aiden Guerrea und Jacob Lillyman.

    Für Valentine Holmes, Jarrod Wallace, Tim Glasby und Coen Hees wird es das erste State of Origin sein.

    Die Fans der Maroons hoffen natürlich auf eine Reaktion des Teams. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass sich die Maroons nochmals zu miserabel präsentieren wie im ersten Match.

    Bei den New South Wales Blues gibt es keinerlei Veränderungen im Team. Wieso auch? Nach der überragenden Leistung sind diese nicht notwendig. Somit werden die Blues erstmals seit 2002 zwei Spiele hintereinander ohne jegliche Veränderung bestreiten.

    Für das Team gilt es jetzt die Leistung aus Match 1 zu wiederholen, zumindest ein ähnlich couragiertes Spiele auf den Platz zu bringen. Schafft man dies, gelingt es die Maroons wieder in Schach zu halten, kann man die Serie in diesem Jahr bereits zu Hause für sich entscheiden.

    Nachdem livestream wohl wieder funktioniert, wird das Spiel wie gehabt kostenlos auf www.livestream.com/nrl live und on-demand zu sehen sein.

    Hier die beiden Aufstellungen

    QUEENSLAND MAROONS

    Billy Slater (Melbourne Storm)
    Valentine Holmes* (Cronuella Sharks)
    Will Chambers (Melbourne Storm)
    Darius Boyd (Brisbane Broncos)
    Dane Gagai (Newcastle Knighs)
    Johnathan Thurston (North Queensland Cowboys)
    Cooper Cronk (Melbourne Storm)
    Dylan Napa (Sydney Roosters)
    Cameron Smith © (Melbourne Storm)
    Jarrod Wallace* (Gold Coast Titans)
    Gavin Cooper (North Queensland Cowboys)
    Matt Gillett (Brisbane Broncos)
    Josh McGuire (Brisbane Broncos)
    INTERCHANGE
    Michael Morgan (North Queensland Cowboys)
    Josh Papalii (Canberra Raiders)
    Coen Hees* (North Queensland Cowboys)
    Tim Glasby* (Melbourne Storm)
    RESERVE
    Cameron Munster (Melbourne Storm)



    NEW SOUTH WALES BLUES

    James Tedesco (Wests Tigers)
    Brett Morris (Canterbury Bulldogs)
    Josh Dugan (St. George Illwarra Dragons)
    Jarryd Hayne (Gold Coast Titans)
    Blake Ferguson (Sydney Roosters)
    James Malony (Cronuella Sharks)
    Mitchell Pearce (Sydney Roosters)
    Aaron Woods (Wests Tigers)
    Nathan Peats (Gold Coast Titans)
    Andrew Fifita (Cronuella Sharks)
    Boyd Cordner © (Sydney Roosters)
    Josh Jackson (Canterbury Bulldogs)
    Tyson Frizell (St. George Illwarra Dragons)
    INTERCHANCE
    David Klemmer (Canterbury Bulldogs)
    Wade Graham (Cronuella Sharks)
    Jake Trbojevic (Manly Sea Eagles)
    Jack Birkd (Cronuella Sharks)
    RESERVE
    Matt Moylan (Penrith Panthers)
    Jack de Belin (St. George Illwarra Dragons)
    Tom Trbojevic (Manly Sea Eagles)

    * Debüt
    © Kapitän
     
  5. RugbyLeaguer

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    2017 STATE OF ORIGIN GAME 2

    NEW SOUTH WALES BLUES vs QUEENSLAND MAROONS 16-18

    Die Entscheidung um den Gewinn der diesjährigen Serie ist vertragt. Die Maroons konnten die Serie ausgleichen.

    Nach dem schlechten Auftritt im ersten Spiel, zeigten die Maroons eine Leistungssteigerung. Die Blues hingegen wirkten über weite Teile des Spiels „gehemmt. Die starke Leistung von der ersten Begegnung konnten sie nicht wiederholen.

    Zu Beginn war das Spiel etwas zäh. Keine der beiden Teams konnte den Gegner unter Druck setzen. Etwas überrascht fiel dann der erste Versuch für die Maroons.

    Debütant Valentine Holmes konnte mit einem Sprung den Ball im Malfeld der Blues ablegen. Nach der Prüfung durch den Videoschiedsrichter, ob er vielleicht die Seitenline berührt hatte, wurde der Versuch allerdings gegeben. Rückkehrer Johnathan Thurston konnte den Erhöhungskick verwerten. Die Fans der Maroons freuten sich, ihr Team führte im gegnerischen ANZ Stadium mit 6-0.

    Die Freude hielt aber nur 5 Minuten. Dann schlugen die Blues in Form von Jarrad Hayne zurück. Schon im ersten Spiel konnte er einen Versuch erzielen, dem er jetzt einen weiteren folgen lies. Der Kicker der Blues James Malony brachte den Ball ebenfalls zwischen die Goalstangen, so dass es 6-6 stand.

    Nun begann die beste Phase des Spiels der Blues. Sie gewannen immer mehr die Oberhand. Die Gäste verloren immer wieder Bälle, machten Fehler.

    Belohnung für die erkämpfte Oberhand war dann in der 24. Minute ein weiterer Versuch der Blues durch Wing Brett Morris. Er konnte an der Seitenlinie eine Lücke in der Verteidigung der Queensländer nutzen. New South Wales führte 10-6. Diesmal ging der Erhöhungskick knapp an den Goalstangen vorbei.

    Die Gäste hatten sich noch nicht richtig vom Schock erholt, da lag der Ball erneut in ihrem Malfeld. Nach einer tollen Ballstaffte und einem tollen Pass von Fullback James Tedesco, konnte Halfback Mitchell Pearce den Ball zu einem weiteren Versuch für New South Wales ablegen. Der erneute Kick war diesmal für Malony ein leichtes Spiel. Die Führung der Blues betrug nun 10 Punkte, es stand 16-6.

    An diesem Ergebnis änderte sich bis zur Pause nicht. Die Maroons wurden etwas bemühter, aber konnten die Verteidigung der Blues nicht ernsthaft gefährden. Allerdings versäumten es die Gastgeber in dieser Phase weitere Punkte zu erzielen.

    Nach der Pause wirkten die Spieler im blauen Trikot, immer mehr gehemmter. Die Angriffe kamen immer weniger in die 10-Meter-Zone der Queensländer. Diese kamen stattdessen immer besser ins Spiel. Konnten jetzt wieder Druck entwickeln.

    In der 55. Minute schaffte Dane Gagai denn nach einer Einzelleistung den zweiten Versuch für die Maroons. Nach dem erfolgreichen Erhöhnungskick waren die Gäste wieder auf vier Punkte dran, es stand 16-12 für New South Wales.

    Der Versuch brachte einen weiteren Bruch im Spiel der Blues. Nun war man noch öfters in der Defensive. Eigene Angriffe waren selten und wurden recht schnell vom Gegner unterbrochen.

    Die Maroons bekamen immer mehr Oberwasser, ohne aber die Überlegenheit in Punkte ummünzen zu können. Mal lag ja immer noch vier Punkte in Rückstand.

    Bis zur 77. Minuten. Mit einer Kopie seines ersten Versuchs brachte Dane Gagai den Maroons den Ausgleich. Für ihn war es bereits der siebte Versuch, in seinem sechsten State of Origin Match.

    Five-Eight und Kicker Johnathan Thurston ließ sich Zeit für den Erhöhungskick. Jeder im Stadion wusste, wenn er den Ball zwischen die Stangen setzt, ist es die Führung für Queensland. Der Ball segelte sicher die zwischen die Stangen. Das war die Führung der Gäste 18-16.

    Den Blues gelang , trotz Bemühungen in den letzten 2 Minuten keine Punkte mehr. Somit hatten die Maroons das Spiel 2 für sich entschieden und die Entscheidung ins heimische SunCorp Stadium in Brisbane vertagt. Dort wird dann der Sieger der Serie 2017 ermittelt.

    eider ohne Johnathan Thurston. Seine Schulterverletzung, die ihn schon mal in dieser Saison wochenlang außer Gefecht setzte trat wieder auf. Nun wird er sich operieren lassen, und fällt für den Rest der Saison (eventuell auch die WM) aus. Wahrscheinlich war das Spiel am Mittwoch sein letztes im Trikot der Maroons. Die Serie in diesem Jahr war als seine letzte geplant.

    Die Blues waren nachdem Match etwas frustriert. Sie konnten die Leistung aus dem ersten Spiel nicht wiederholen. Man ging zuversichtlich ins Spiel, konnte aber nicht überzeugen. Mit dieser Leistung wird es schwer im SunCorp Stadium zu bestehen.
     
  6. RugbyLeaguer

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    2017 NRL

    Round 16

    Warriors vs Bulldogs 21-14


    Wieder ein überzeugender Auftritt der Warriors. Der Sieg war eindeutiger als es das Ergebnis aussagt.

    Die ersten Punkte gehörten allerdings dem Gast aus Sydney. Nach 11 Minuten konnte ein Penaltygoal verwandelt werden. Trotz der Punkte enttäuschten die Bulldogs über weite Teile des Spiels.

    Es dauerte nicht lange bis die Warriors den ersten Versuch legen konnte. In der 15. Minute war der Jubel bei den Fans und Spielern groß.

    Das einzige was man bei den Warriors zu bemängeln war, war die die Punkteausbeute. Nur ein Versuch in der ersten Hälft und ein Penaltygoal sprangen zur 8-2 Führung raus.

    Auch in der zweiten Hälfte war man überlegen. Erzielte aber auch nur 2 Versuchen.

    Zwei Versuche konnten auch die Bulldogs in den zweiten vierzig Minuten erzielen. Trotzdem kam keine Spannung auf. Zu schwach waren die Bulldogs um die Warriors nie ernsthaft in Gefahr bringen zu können.


    Tigers vs Titans 14-26


    Die Titans mit einem wichtigen Auswärtssieg. Die Tigers spielen weiter eine enttäuschende Saison. Der Trainerwechsle war unnötig, das Team wurde dadurch nicht besser.

    Erstmals seit 6 Jahren wurde ein Freitagabendspiel im Campelltown Stadium ausgetragen. Für die Tigers begann es auch recht gut. In der sechsten Minute konnte der erste Versuch erzielt werden.

    Der Gegner konnte aber kontern und zwei Versuche erzielen. In der ersten Halbzeit war es ein recht ausgewogenes Spiel. Was auch am Halbzeitstand von 10-8 für die Gäste erkennbar war.

    Nach der Pause übernahmen die Titans aber zusehends das Kommando im Spiel. Immer deutlichere wurde ihre Überlegenheit. Diese äusserte sich dann auch in 3 weiteren Versuchen.

    Die Tigers konnten sich nicht vom Druck befreien. Erst als das Spiel schon gelaufen war, konnten sie in der 73. Minute einen Versuch erzielen. Dieser konnte als einziger ihrer Versuche auch erhöht werden.

    Damit bleiben die Tigers auf dem letzten Platz der Tabelle, während sich die Titans etwas Luft verschafft haben.


    Cowboys vs Panthers 14-12

    Das Spiel war jetzt kein „Highscore-Match“ aber ein sehr intensives, spannendes Spiel. Die Cowobys verloren letzte Woche nach einer Aufholjagd ihr Spiel in der Verlängerung. Diesmal war das Glück auf ihrer Seite.

    Nach 9 Minuten lagen sie nach einem Versuch und Erhöhung durch die Panters mit 0-6 zurück. Sie bemühten sich, aber es fehlten Überraschungen im Spiel. Die Verteidigung der Gäste wurde nicht allzu sehr gefordert.

    Für die Panthers war die Führung ein neues Gefühl. In den letzten Wochen waren sie immer im Rückstand. Sie kamen mit dem neuen Gefühl aber gut zurecht. Auch wenn in der ersten Hälfte ihnen keine weiteren Punkte mehr gelang.

    North Queensland blieb erstmals in dieser Saison in den ersten vierzig Minuten punktelos.

    Nachdem beide Teams aus den Kabinen zurückkamen, wurden die Cowboys stärker. Sie erzielten dann in der 57. Minute ihren ersten Versuch. Nach der erfolgreichen Erhöhung stand es 6-6.

    Drei Minuten später gingen die Gastgeber nach einem Penaltygoal mit 8-6 in Führung.

    Die Panthers kamen aber zurück, mit einem weiteren Versuch konnten sie sich die Führung zurückholen.

    Beide Teams wollten nun den Sieg, trafen aber jeweils auf eine starke Verteidigung. Wie schon in der Vorwoche konnten die Cowobys den Rückstand aufholen. In der 78. Minute wurde der Versuch zum 12-12 erzielt werden. Die Spannung war den Fans beim Erhöhungskick anzumerken. Im Stadion war es still. Als der Ball seinen Weg zwischen die Goalstangen fand, war der Jubel allerdings groß. Es war das 14-12 für die Cowboys.

    Die Panthers waren geschlagen. Wieder einmal. Man kommt einfach nicht in die Saison. Das Team spielt nicht schlecht, aber oft fehlt in den Spielen, der letzte Wille. Es wird schwer werden das Ziel die Top 4 zu erreichen. Im Moment sollte das Ziel sein, erstmal sich in die Top 8 zu kommen.

    Die Sieger zeigten, dass sie auch ohne Johnathan Thurston ein Spiel gewinnen, drehen können. Da er den Rest der Saison ausfällt, war dieser Sieg wichtig für die Moral.


    Raiders vs Broncos 20-30

    Für beide Teams war das Spiel richtungsweisend. Gerade die Raiders mit ihrer durchwachsenen Saison.

    Nach 6 Minuten lagen sie aber bereits mit 0-6 in Rückstand. Mit Hilfe ihrer Fans konnten sie dann aber zweimal den Ball im Malfeld der Broncos ablegen.

    Es entwickelte sich ein rassiges Match, mit viel Tempo. Die Führung wechselte einige Male in der ersten Hälft. Nach 40 Minuten führten die Raiders mit 16-14.

    Im laufe der zweiten Hälfte wurden die Gäste aber immer stärker. Die Raiders hatten irgendwie den Faden verloren. Mit einem Doppelschlag in der 50. Und 58. Minute drehten die Broncos das Spiel zu ihren Gunsten, führten mit 16-22.

    Den Raiders gelang zwar noch ein Versuch, konnten auf 20-24 verkürzen. Doch in der Schlussminute sichersten sich die Broncos den Sieg in diesem wichtigen Spiel.

    Für die Raiders war es die die Niederlage mit der bisher höchsten Punktedifferenz. Und das dann noch zuhause, letztes Jahr war das heimische GIO Stadium noch eine Bastion.

    Die Broncos haben sich mit diesem Sieg in den Top 4 der Tabelle etabliert.


    Roosters vs Storm 25-24

    Das Spitzenspiel in dieser Runde. Das zweiplatzierte Team traf auf den Tabellenführer. Beide Teams trafen aber nicht in Sydney im Allianz Stadium aufeinander, sondern in Adelaide, im dortigen Adelaide Oval.

    Adelaide ist eine Rugby League Diaspora. In der Stadt ist AFL die absolute Sportart-Nr. 1. Es gab 1997 (Super League) und 1998 (NRL) ein Team, die Adelaide Rams. Was sich aber nicht als nachhaltig auswirkte. Das letzte NRL Match fand 2011 in Adelaid statt. Nun wird wieder versucht die Liga dort zu etablieren, den Fans die Teams vor Ort zu zeigen.

    Die Heimmannschaft in diesem Match, die Roosters hatten eine Anreise von 1.162 km, die Gäste von 654 km……

    Das Spiel hielt was es versprach. Melbourne verzichtete auf 4 State of Origin Player während die Roosters ihre 3 Origin einsetzen. Somit stellten Melbourne wie letzte Woche ein junges Team.

    Die Jungs machen ihre Sache aber ordentlich. Auch wenn sie nach einer Viertelstunde nach einem Versuch und dem Erhöhnungskick mit 0-6 in Rückstand gerieten.

    War das Spiel bis dahin ausgeglichen, wurde Melbourne nun stärker. Aus dieser Überlegenheit resultierten dann auch zwei Versuche. Zur Pause führte Storm mit 12-6.

    Die Roosters waren auch nach Wiederankick zu passiv, zu defensiv. Ein Angriff von Melbourne folgte dem nächsten.

    In der 60. Minute führte Melbourne komfertabl mit 20-6. Erst dann konnten die Roosters einen zweiten Versuch erzielen, auf 20-12 verkürzen.

    Melbourne konnte in der 70. Minute die Führung auf 24-12 ausbauen. Die meisten Fans dachten, dass das Spiel gelaufen sei. Die Rooster mit der bisher gezeigten Leistung den Vorsprung nicht mehr aufholen konnten.

    Doch so kam es. In der 73. und 80. Minute wurden Versuche erzielt die beide erhöht werden konnte. Somit stand es nach der Schlusssirene 24-beide.

    Die Verlängerung stand an. Storm etwas unter Schock, den sicher geglaubten Sieg aus der Hand gegeben zu haben. Genau wie letzte Woche. Als man auch noch in der Schlussminute den Ausgleich hinnehmen musste.

    Hatten sie gegen die Cowoboys noch das glücklichere Ende, standen sie gegen die Roosters mit leeren Händen da. Nach 4:30 Minuten in der Verlängerung konnte Origin Spieler Mitchell Pearce das Fieldgoal zum 25-24 verwandeltn.

    Der Jubel der Roosters und ihren Fans war groß, bei Melbourne herrschte die Enttäuschung. Ein gutes Spiel gemacht, mit dem jungen Team den Gegner in der Hand gehabt, und dennoch verloren. Positiv ist zu sehen, dass das Team ohne Cronk, Slater, Smith auch wettbewerbsfähig ist.

    Für die Roosters ein glücklicher Sieg, da man erst die letzten 10 Minuten wirklich eine gute Leistung zeigte. Die Nächste Aufgabe wird auch nicht einfach werden. Gegen die Sharks.


    Dragons vs Knighs 32-28

    Ein Highscorematch, beide Teams mit offenem Visier und offensivem Spiel.

    Zunächst hatten die Gastgeber die Oberhand. Wing Jason Nightingale erzielte in der 5. und 8. Minute seine Trys 100 und 101 in der NRL. Da die Knights noch nicht im Spiel waren, sah es nach einem eindeutigen Mach aus.

    Doch die Gäste drehten auf. Innerhalb von 15 Minuten gelang ihnen 5 Versuche! Sie überrannten quasi die Hausherren. Aus einem 0-10 machten sie zur Pause ein 28-10.

    Die Predigt in der Kabine der Dragons fiel dann aber auf fruchtbaren Boden. Das Team war nicht mehr wiederzuerkennen. Nun drängten sie die Knights in die Defensive.

    Es war ein umgekehrtes Spiel zur zweiten Hälfte. Der Vorsprung von 18 Punkten zur Pause für die Knights schmolz dahin.

    Vier Versuche konnten die Dragons im zweiten Abschnitt erzielen, während die Knights punktelos blieben.

    Am Ende sicherten sich die Dragons den Sieg. Dank der zweiten starken Hälfte nicht unverdient. Die Knights waren viel zu passiv. Sie machten zu viele Fehler, was Ballverluste nach sich zog.


    Sharks vs Sea Eagles 18-35


    Für die Sharks eine bittere Heimniederlage. Der Außenseiter mit einem tollen und verdienten Sieg. Von Anfang an,, waren die Sea Eagles, das bessere, das überlegene Team.

    Ehe den Sharks in der 30. Minute der erste Versuch gelang, hatten die Gäste den Ball bereits dreimal im Malfeld des Gegners ablegen können.

    Die Sharks konnten dann mit einem weiteren Versuch verkürzen. Nach einem Fieldgoal in der 40. Minute führten die Sea Eagles aber zur Halbzeit 19-12.

    Danach war Manly aber weiter überlegen. Cronulla gelang kaum Entlastungsangriffe. So erzielten sie auch nur noch einen weiteren Versuch, während Sea Eagles noch 3 erzielen konnte.

    Ein enttäuschender Auftritt des Meisters, während die Sea Eagles ihre gute Form in dieser Saison unterstrichen.Mit dem Sieg zog Manly in der Tabelle an den Sharks vorbei.



    TABELLE

    Storm 26
    Roosters 24
    Broncos 22
    Sea Eagles 22
    Sharks 22
    Dragons 20
    Cowboys 20
    Eels 18
    Panthers 16
    Warriors 16
    Raiders 14
    Rabbitohs 14
    Bulldogs 14
    Titans 12
    Knights 8
    Tigers 8



    Top-Pointscorer

    Michael Gordon (Roosters) 124
    Clinton Gutherson (Eels) 120
    Nathan Cleray (Panthers) 120
    Gareth Widdop (Dragons) 111
    Jordan Kahu (Broncos 110
    Jarred Croker (Raiders) 104


    Top Tryscorer

    Jordan Rapana (Raiders) 14
    Suliasi Vunivalu (Storm) 12
    Josh Addo-Carr (Storm) 11
    Alex Johnston (Rabbitohs) 10
    Coen Hess (Cowboys) 10


    Round 17

    Eels vs Bulldogs
    Titans vs Dragons
    Broncos vs Storm
    Roostes vs Sharks
    Sea Eagles vs Warriors
    Raiders vs Cowboys
    Knights vs Tigers
    Rabbitohs vs Panthers



    ANMERKUNG: Zur Zeit ist die Seite www.livestream.com/nrl nicht erreichbar. Hoffen wir, dass dieses nur ein temporäreres Problem ist, und sie morgen, rechtzeitig zum Auftakt der Runde 17, wieder erreichbar ist.
     
  7. RugbyLeaguer

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    Im Moment laufen die NRL Spiele nicht mehr auf “www.livestream.com/nrl” Nach Aussage der NRL aber wohl nur dieses Wochenende (Round 17). Stattdessen werden die Spiel auf Facebook gestreamt:

    https://www.facebook.com/GiveMeSport/

    Soll sich wohl um eine einmalige Sache halten. Ob die Spiele auch “on-demand” zu sehen sind, kann ich leider nicht sagen.
     
  8. RugbyLeaguer

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    2017 NRL

    Round 17


    Eels vs Bulldogs 13-12


    Für die Eels ein wichtiger Sieg im Kampf um die Top 8. Die Bulldogs dagegen stagnieren im hinteren Teil der Tabelle.

    Nach einem Penaltygoal in der vierten Minute lagen die Eels in Front. Dies war allerdings etwas umstritten. Nach einem katastrophalen Rückpass der Bulldogs, wurde ein Spieler der Eels am Versuch gehindert. Hier hätte es eigentlich ein „Penalty-Try“ geben müsse, doch der Videoschiedsrichter sah die Szene anders, es gab „nur“ ein Penalty sowie eine 10-Minuten Strafe für einen Spieler der Bulldogs.

    Die Überlegenheit konnten die Eels aber nicht in Punkte ummünzen. Im Gegenteil. Sie mussten, ebenfalls nach einem Penaltygoal den Ausgleich hinnehmen.

    Sie waren bis dahin das bessere, aktivere Team, waren druckvoller. Dies wurde dann in der 23. Minute mit einem Versuch belohnt.

    Canterbury versuchte zwar dagegenzuhalten, sie mussten aber einen weiteren Versuch hinnehmen.
    Mit einem 2-12 Rückstand ging es dann in die Kabinen.

    Danach konnten die Gäste das Spiel etwas ausgeglichener Gestalten, wurden stärker. Nach 9 Minuten in der zweiten Hälfte erzielten die Bulldogs ihren ersten Versuch.

    Nun wog das Spiel hin und her, keines der beiden Teams konnte die Oberhand gewinnen. In der 69. Minute konnten die Fans der Bulldogs über den zweiten Versuch jubeln.

    Der Ausgleich war erzielt. Da bis zum

    Ende des Spiels keine weiteren Punkte mehr erzielt wurden, war „Golden Point Time“.

    Nach 1:32 Minuten in der Verlängerung gelang den Eels der viel umjubelte Punkt zum Sieg. Der Ball fand nach einem Kick den Weg zwischen die Goalstangen.


    Titans vs Dragons 20-10

    Für die Titans war es ein wichtiger Sieg, für die Dragons ein Rückschlag im Kampf um die Finalplätze.

    Allerdings konnten die Dragons nicht an die zweite Hälfte der Vorwoche anknüpfen. Mann des Spiels war der Wing der Titans Anthony Don der 3 Versuche legen konnte. Davon 2 in der ersten Hälfte.

    Den Dragons gelangen in den ersten 40 Minuten nur zwei Penaltygoals, so dass es zur Halbzeit 10-4 für die Gastgeber stand.

    Die Dragons erzielten in der 58. Minuten ihren ersten Versuch. Doch mit weiteren Fieldgoals konnten die Titans dann das Spiel verdient für sich entscheiden. Die Dragons verloren nicht nur das Spiel sondern auch Josh Dugan und Tyson Frizell, mit ihre besten Spieler wegen Verletzungen


    Broncos vs Storm 12-42

    Eine beeindruckende Vorstellung des Tabellenführers. Melbourne unterstich in diesem Spiel seine Favoritenrolle auf den diesjährigen Titel.

    Brisbane, in dieser Saison auch nicht gerade eines der schlechtesten Teams, mit Kontakt zur Spitze, war hoffnungslos unterlegen.

    Die Gäste traten wieder mit ihren Spitzentrio an, und schon rollte die Angriffswelle. Gerade 5 Minuten waren gespielt als Suliasi Vunivalu die Punktejagd mit einem Versuch eröffnete.

    In den ersten 30 Minuten folgten noch 3 weitere Versuche. Brisbane gelang es nur einmal den Ball ins Malfeld des Gegeners zu legen. Zur Pause führte Melbourne 20-6

    Auch danach spielte ein Team, das waren die Gäste. Auch wenn in der 53. Minute ein kleiner Hoffnungsschimmer aufkamn, als die Broncos nach einem Versuch und Erhöhung auf 20-12 verkürzen konnte.

    Melbourne zog dann aber das Tempo wieder an. Innerhalb von 6 Minuten wurden 3 Versuche erzielt, was den Sieg endgültig sicherte.

    Durch den Sieg baute man die Führung in der Tabelle aus, die Broncos bleiben aber trotz der deftigen Niederlage in der Spitzengruppe.



    Roostes vs Sharks 12-44

    Für die Roosters ein weiteres „Heimspiel“ das man nicht im heimischen Stadion bestritt. Musste man letzte Woche noch nach Adelaide, fuhr man diesmal nur die Central Coast hoch nach Gosford.

    Allerdings lohnte sich die Fahrt nicht wirklich für die Roosters. Man verlor das sechste Spiel in Folge gegen die Sharks, ist seit 2014 gegen diese ohne Sieg.

    Die Sharks mit einem starken Spiel, waren gegen den unmittelbaren Konkurrenten um einen der ersten vier Plätze überlegen.

    In den Anfangsminuten war das Spiel noch ausgeglichen. Die Sharks gingen nach einer Viertelstunde mit einem Penaltygoal und einem Versuch + Erhöhung mit 8-0 in Führung.

    Doch die Gastgeber konnten schnell zurückschlagen und auf 8-6 verkürzen. Die Roosters blieben dran, doch je länger das Spiel dauerte wurden die Sharks besser.

    Mit einer 20-12 Führung für die Gäste gingen die Teams in die Pause. Danach fielen 3 Versuche für die Sharks innerhalb von 11 Minuten. Die Roosters konnten dem nichts entgegensetzen.

    Die Gäste hatten das Spiel im Griff. Den Roosters gelangen keine Punkte mehr. Der Sieg für Cronulla war auch in dieser Höhe gerechtfertig. Die Roosters konnten zu keinem Zeitpunkt an ihre Leistungen der Vorwochen anknüpfen.


    Sea Eagles vs Warriors 26-22

    Ein hochklassiges, spannendes Match, in dem die Warriors nach gutem Beginn ohne Punkte da standen. Das Spiel fand in Perth statt. Es war für die Warriors das neunte Spiel dort, und die neunte Niederlage.

    Die Gäste überrannten die Sea Eagles in den ersten 15 Minuten regelrecht. Sie führten 16-0. Die Fans der Heimmannschaft befürchteten schon das Schlimmste.

    Doch Manly schlug zurück. In der 23. Minute fiel der erste Versuch für die Gastgeber. Fünf Minuten später der zweite und in der 40. Minute dann der vielumjubelte dritte Versuch.

    Somit hatte man zur Pause aus einem 0-16 ein 16-16 gemacht. Die Warriros, von denen nachdem 16-0 nicht mehr viel zu sehen war, kam die Pause recht.

    Doch auch danach waren die Sea Eagles das überlegene Team. Nach dem Seitenwechsel ließen sie zwei weitere Versuche folgen.

    Für die Fans der Warriors kam in der 64. Minute nach einem Versuch für ihr Team etwas Hoffnung auf. Doch es fielen keine weiteren Punkte mehr für das Team aus Auckland. Die Sea Eagles verteidigten Geschickt ihre Führung und siegten am Schluss verdient.


    Raiders vs Cowboys 18-31


    Erneute eine Niederlage für die Raiders. Es wird langsam eng für das Team mit den Top 8. Die Cowboys hingegen können den Ausfall von Johnathan Thurston gut kompensieren.

    Für die Gastgeber begann es gut. Nach 3 Minuten durften die heimischen Fans bereits den ersten Versuch bejubeln.

    Danach baute das Team aber ab. Die Cowboys wurden stärker und in der 13. Minuten erzielten sie den ersten Versuch. Durch Te Maire Martin, der vor 2 Wochen als „Ersatz“ für Thurston von den Panthers geholt wurde.

    Noch vor der Pause dann der zweite Versuch der Gäste. Und in der Schlussminute erzielten sie sogar noch ein Fieldgoal, gingen mit 13-6 in die Pause.

    Die Raiders verloren verletzungsbedingt noch in der ersten Hälfte ihren Starspieler und Kapitän Jarrod Croker. Dies schien das Team noch mehr zu hemmen.

    Allerdings gehörte ihnen der erste Versuch der zweiten Hälfte, man verkürzte den Rückstand. Die Cowoboys waren aber zu stark. Legten noch 3 weitere Versuche im zweiten Abschnitt.

    Ein letztlich verdienter Sieg für North Queensland, der wichtig war für den Kampf um die ersten 8 Plätze. Die Raiders sind durch die Niederlage enorm unter Druck geraten, jetzt gilt es wieder Spiele zu gewinnen das man noch Chancen auf die Finals hat. Sollte man diese nicht erreichen, wäre es eine enttäuschende Saison.


    Knights vs Tigers 12-33

    Das Kellerduell, vorletzter gegen letzter. Die Fans der Knights waren voller Hoffnung, nach der starken Leistung in der ersten Hälfte letzte Woche. Nun hoffte man, dass das Team daran anknüpfen konnte.

    Leider wurden sie enttäuscht. Das Team spielte erneut schlecht, hatte keinen Druck auf den Gegner.

    Die Tigers, die mit 7 Niederlagen in Folge nach Newcastle reisten, gelang ein Befreiungsschlag.

    In der ersten Hälfte gelangen ihnen drei Versuche, die Knights blieben Punktelos. Mit 20-0 für die Gäste ging es in die Kabinen.

    Danach sah die Fans weiter eine überlegene Mannschaft aus Sydney. Erst in der 62. Minute konnten die Fans der Knights den ersten Versuch bejubeln. Diesem folgte zwar nur 4 Minuten später der zweite, doch es fand keine große Aufholjagd mehr statt.

    Die Tigers verließen als verdiente Sieger den Platz und hatten die rote Laterne abgegeben.



    Rabbitohs vs Panthers 42-14

    Eigentlich müsste es heißen Alex Johnston vs Panters. Der Wing der Rabbitohs erzielte unter den Augen von Hollywoodstar Russel Crowe 5 Versuche.

    Die Gäste spielten wie entfesselt, die Panthers fanden kein Mittel dagegen. Schon zur Halbzweit stand es 24-8. Drei der vier Versuche der Rabbitohs fielen durch Johnston.

    Nach der Führung der Panthers, in der 11. Minute sah man vom Team nichts mehr. Eine Schwache Mannschaftsleistung des Teams.

    Im zweiten Abschnitt schonten sich die Rabbitohs nach der 60. Minute etwas, doch der Sieg war nie gefährdet.

    Die Panthers treten in der Tabelle auf der Stelle, während South Sydney langsam nach oben kommt.



    TABELLE

    Storm 28
    Sharks 24
    Sea Eagles 24
    Roosters 24
    Broncos 22
    Cowboys 22
    Dragons 20
    Eels 20
    Panthers 16
    Warriors 16
    Rabbitohs 16
    Raiders 12
    Bulldogs 14
    Titans 14
    Tigers 10
    Knights 8



    Top Pointscorer

    Michael Gordon (Roosters) 128
    Nathan Cleary (Panthers) 126
    Clinton Gutherson (Eels) 124
    James Malony (Sharks) 117
    Gareth Widdop (Dragons) 117

    Top Tryscorer

    Alex Johnston (Rabbitohs) 15
    Suliasi Vunuvalu (Storm) 15
    Jordan Rapana (Raiders) 14
    Josh Addo-Carr (Storm) 13
    Coen Hees (Cowboys) 10


    Round 18

    Roosters vs Rabbitohs
    Panthers vs Sea Eagles
    Storm vs Eels
    Bulldogs vs Knights
    bye: Broncos, Cowboys, Titans, Raiders, Sharks, Tigers, Dragons, Warriors
     
  9. RugbyLeaguer

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    Die NRL ist wieder kostenlos zu sehen. Nachdem es ja letzte Woche erhebliche Probleme gab, die Livestreamseite nicht mehr ging,
    hat die NRL einen neuen Partner gefunden. Die Spiele sind nun auf Rugbypass.com zu sehen.

    Hier die dazugehörige Nachricht

    International streaming details

    Trotz dass offiziell die Spiele in Deutschland auf DAZN zu sehen sind, kann man wohl die Spiele sehen. Habe mal 2 Spiele angetestet die
    Reibungslos liefen. Beide die auch auf DAZN zu sehen waren.

    Das "State of Origin III" ist auch gelistet.

    Hoffen wir dass es bis zumindest Ende der Saison so bleibt. Rugbypass hat wohl auch die Rechte für die Rugby League WM.
     
  10. RugbyLeaguer

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    2017 NRL

    Round 18


    Roosters vs Rabbitohs 14-12

    Beide Teams gingen mit unterschiedlichen Gefühlslagen ins Match. Die Roosters nach der herben Niederlage letzter Woche gegen die Sharks, dagegen die Rabbitohs mit einer Galavorstellung gegen die Panthers.

    Von Beginn an, war das Spiel zwischen den beiden alten Rivalen umkämpft. Beide Teams hatten ihre Möglichkeiten um Punkte zu erzielen.

    Es dauert allerdings bis zur 19. Minute bis die ersten Punkte erzielt wurden. Die Roosters konnten die Verteidigung der Rabbitohs das erste Mal durchbrechen und den Ball in deren Malfeld ablegen.

    Nur 5 Minuten später wurde die Führung nach einem Penaltykick ausgebaut. Die Rabbitohs waren weiterhin mit viel Druck, die Verteidigung der Roosters musste hart kämpfen. Sie ließ vor der Pause keine Punkte für den Gegner zu. Somit ging es mit einer 8-0 Führung für die Gastgeber in die Kabinen.

    Die ersten Punkte im zweiten Abschnitt gehörten den Rabbitohs. Diese waren nicht unverdient. Sie verstärkten noch mehr den Druck auf die Verteidigung des Gegners. In der 50. Minute wurden sie dafür belohnt.

    Erst nach diesem Versuch wurden die Roosters wieder stärker, es entwickelte sich ein Schlagabtausch, der Spiel wog hin und her.

    Den Roosters gelang es mit einem weiteren Versuch die Führung wieder aufzubauen. Doch der Sieg war noch lange nicht sicher. Vor allem da die Rabbitohs ebenfalls einen Versuch erzielten, den Rückstand wieder auf zwei Punkte verkürtzen.

    Die Endphase des Spiels war spannend, intensiv. Weitere Punkte konnte aber keines der beiden Teams erzielen.

    Die Roosters zeigten nach der schwachen Leistung der Vorwoche Moral und konnten das Spiel dann letztlich für sich entscheiden. Den Rabbitohs war kein Vorwurf zu machen, sie spielten gut, einzig ein Penaltygoal war der Unterschied in diesem Match.


    Panthers vs Sea Eagles 16-8

    Für die Sea Eagles war es nach 5 Siegen in Folge die erste Niederlage. Die Panthers mit einem enorm wichtigen Sieg den sie für den Kampf um die Finals benötigen.

    Für die Gastgeber fing es gut an. Bereits nach 3 Minuten konnte der erste Versuch bejubelt werden. Die Sea Eagles waren davon aber unbeeindruckt. Spielten weiter munter mit und kamen in der 11. Minuten ebenfalls zu einem Versuch. Der Erhöhungskick konnte allerdings nicht verwandelt werden, sodass die Panthers mit 6-4 in Führung blieben.

    Beide Teams schenkten sich nichts. Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Kurz vor Ende der ersten Hälfte nutzten die Panthers ihre Chance und legten den Ball zum zweiten Versuch ab. Die Erhöhung wurde verwandelt, sodass sie mit einer 12-4 Führung in die Pause gingen.

    Auch nachdem die Teams aus den Kabinen kamen war das Spiel umkämpft. Fünf Minuten nach Wiederankick erzielten die Sea Eagles ebenfalls ihren zweiten Versuch. Da die Erhöhung erneut Misslang betrug der Abstand zu den Panthers immer noch vier Punkte.

    Die Panthers wollten nun weitere Versuche erzielen, sie mussten dieses Spiel unbedingt gewinnen. Sie konnten die Verteidigung der Sea Eagles aber nicht durchbrechen, kamen nur durch zwei Penaltygoals zu weiteren Punkten.

    Da aber Manly keine Punkte mehr erzielen konnte, verließen die Panthers das Feld als Sieger. Mit diesem Sieg sind sie wieder dabei im Kampf um die Finalplätze. Die Sea Eagles müssen einen kleinen Rückschlag hinnehmen, bleiben aber in den Finalplätzen.



    Storm vs Eels 6-22

    Ohne ihre 6 Spieler die für das State of Origin berufen wurden, hatte Melbourne keine Chance gegen gut spielende Eels.

    Die Gäste zeigten eines ihrer besten Spiele in der Saison. Storm mit ihren jungen Spielern war teileweise doch überfordert.

    Es waren gerade 5 Minuten gespielt als Paramatta den ersten Versuch legen konnte. Der zweite folgte in der 17. Minute.

    Storm bis dahin weit in die eigene Hälfte gedrängt, kam erst nachdem dritten Versuch der Gäste etwas besser ins Match. Ihr erster Versuch fiel dann aber trotzdem etwas überraschend.

    Die beiden Wings Addo-Car und Vunivalu die zusammen 27 Versuche bisher erzielten, wurden kaum ins Spiel eingebunden.

    Mit einem 6-16 Rückstand ging es für Melbourne zum Pausentee.

    Danach hielt die Überlegenheit der Gäste an. Einziges Manko war die Chancen bzw Punkteverwertung. Es fiel nur noch ein Versuch trotz eines guten Spiels für die Eels. Für Storm war im zweiten Abschnitt nichts mehr zu holen. Man erzielte keine Punkte mehr.

    Trotz der Niederlage bleibt man Tabellenführer, konnte die Führung aber nicht ausbauen. Die Eels dürfen weiter von ihrer ersten Finalteilnahme seit 2009 träumen.


    Bulldogs vs Knights 20-18

    Das Match fand in der alten Heimat der Bulldogs im „Bellmore Sport Park“ statt. Ein Spiel das die Bulldogs in den letzten beiden Minuten für sich entscheiden konnten.

    Die Anfangsphase gehörte nur den Gastgebern. Ein Angriff folgte dem nächsten. In der 6. Minute wurde dann der erste Versuch erzielt. Die Knights in dieser Phase viel zu passiv.

    Der Druck von Canterbury blieb hoch, mit einem Penaltygoal konnte die Führung auf 8-0 ausgebaut werden.

    Erst allmählich gelang es den Knights selbst Angriffe zu starten. Allerdings dauerte es bis zur 40. Minute ehe die ersten Punkte durch einen Versuch und einen Erhöhnungskick erzielt wurden.

    Trotz der großen Überlegenheit gingen die Bulldogs nur mit einer 8-6 Führung in die Pause.

    Im zweiten Abschnitt wurden die Knights von Minute zu Minute stärker. Mit einem Penaltygoal in der 49. Minute wurde der Ausgleich erzielt.

    Die Fans der Bulldogs zitterten nun um ihr Team. Dies geriet in der 53. Minute nach einem Versuch durch die Knights sogar in Rückstand, der sich mit einem weiteren Versuch in der 61. Minuten vergrößerte. Die Knights hatten das Spiel gedreht. Aus einem 0-8 ein 18-8 gemacht.

    Lange sah es so aus, als seien die Knights auf der Siegerstraße. Erst in der 76. Minute konnten die Bulldogs ein weiteren Versuch erzielen. Kamen auf 14-18 heran.

    Dann die letzte Minute des Spiels, ein Angriff der Knights, ein unnötiger Kick der abgefangen wurde.
    Moses Mbye rannte 90 Meter über das Feld und erzielte einen weiteren Versuch, die Erhöhung saß. Die Bulldogs mit 20-18 in Führung.

    Es waren aber noch 8 Sekunden zu spielen. Ankick für die Knights, der Ball flog nicht weit, eine Spielertraube, die Sirene die das Spielende anzeigte. Die Fans und Spieler der Bulldogs jubelten.

    Doch der Schiedsrichter hatte ein Vergehen eines Bulldogsspielers gesehen. Verhängte einen Penalty gegen das Team. Für die Knights die Chance noch zum Ausgleich zu kommen, eine Verlängerung des Spiels zu erzwingen.

    Die Entfernung, der Winkel waren nicht so schlecht für einen erfolgreichen Kick. Doch Brian Lamb versagten die Nerven, er traf den Ball nicht richtig, es war ein kläglicher Kick.

    Jetzt durften die Bulldogs und deren Fans jubeln. Endlich wieder ein Sieg für das Team! Die Knight verließen erneute nach einem guten Spiel als Verlierer den Platz. Sie kämpfen immer, spielen zeitweise gutes Rugby, doch sie ernten nichts.


    TABELLE

    Storm 28
    Sharks 26
    Roosters 26
    Sea Eagles 24
    Broncos 24
    Cowboys 24
    Dragons 22
    Eels 22
    Panthers 18
    Warriors 18
    Raiders 16
    Rabbitohs 16
    Bulldogs 16
    Titans 16
    Tigers 12
    Knights 8



    Top Point-Scorer

    Clinton Gutherson (Eels) 134
    Nathan Cleary (Panthers) 134
    Michael Gordon (Roosters) 134
    Garteh Widdop (Dragons) 117
    James Malony (Sharks) 117

    Top Try-Scorer

    Alex Johnston (Rabbithos) 15
    Suliasi Vunivalu (Storm) 14
    Jordan Rapana (Raiders) 14
    Josh Addo-Carr (Storm) 13
    Coen Hees (Cowboys) 10

    ROUND 18

    Warriors vs Panthers
    Raiders vs Dragons
    Knights vs Broncos
    Titans vs Sharks
    Sea Eagles vs Tigers
    Rabbitohs vs Cowboys
    bye: Roosters, Storm, Eels, Bulldogs