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Neue Festplatte (2-4TB) muss her

Dieses Thema im Forum "Computer & Co." wurde erstellt von Eheimz, 3. November 2016.

  1. DVB-T2 HD

    DVB-T2 HD Wasserfall

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    Genau, RAID 1/10/5 ist kein Ersatz fürs Backup und RAID 0 ohne Datenredundanz schon gar nicht. Um eine hohe Ausfallsicherheit mit einem RAID 1/10/5 zu erreichen, muss man darauf achten, dass die verwendeten Disks aus verschieden Fertigungslosen stammen. Wenn die alle aus dem selben Fertigungslos sind, ist die Gefahr des (fast) gleichzeitigen Ausfalls sehr hoch.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. November 2016
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  2. Marc!?

    Marc!? Lexikon

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    Die Frage ist was kommt auf das NAS?
    Ist das NAS alleiniger Speicherort oder selbst nur Backup?

    Gerade im heutigen HD Zeitalter kommt schnell einige Festplatten zusammen, wenn man noch ein RADI haben möchte-
     
  3. TV_WW

    TV_WW Institution

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    Ein NAS als Backuplösung kann man zwar machen, halte ich allerdings jetzt nicht für so sinnvoll. Dann läuft das NAS nur falls man Daten sichert oder zurücklädt. Kann man machen, es gibt im privaten Umfeld aber sicherlich kostengünstigere Lösungen.

    Wenn es rein um die Speicherkapazität geht ist ein JBOD vollkommen ausreichend. Das bedeutet die Plattenkapazität wird einfach erweitert, ohne komplizierte Einrichtung von RAID.
    Bietet sich im Privatbereich an.
    Und man sollte sich die Frage stellen ob man wirklich von allen Daten ein Backup braucht. Das kann nämlich ganz schön aufwendig werden falls man Backup von großen Sammlungen TV-Aufnahmen in HD-Qualität anfertigen möchte – und RAID ist kein Backup.
    Da reicht bereits ein Softwarefehler oder Bedienfehler um Dateien ins Nirwana zu schicken. RAID1 u. RAID5 schützt nur gegen Datenverlust bei Festplattenausfall, aber nicht gegen versehentliches Löschen der Datei oder zerschossene Dateisysteme.
     
  4. DVB-T2 HD

    DVB-T2 HD Wasserfall

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    Genau das ist die falsche Ausdrucksweise. Ein datenredundantes RAID-System schützt nicht vor einem Datenverlust, sondern erhöht nur die Datenverfügbarkeit bei Ausfall einer Disk im datenredundanten RAID-System. Wegen der falschen Ausdrucksweise kommt man dann auch zur Annahme, dass man dann gar kein Backup-System für die Daten braucht, wenn man ein datenredundantes RAID-System verwendet.
     
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  5. TV_WW

    TV_WW Institution

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    Auch wenn das jetzt Haarspalterisch klingen mag. RAID schützt durchaus im begrenzten Umfang vor Datenverlust, nämlich dem Verlust von Daten die seit dem letzten Backup hinzu gekommen sind oder sich verändert haben.
    Die Frage ist in wie weit das im Privatbereich eine Rolle spielt. Ich sichere wichtige persönliche Daten immer noch zusätzlich separat manuell.

    Im Grund genommen stimmt die Aussage allerdings dass RAID primär die Verfügbarkeit der Daten erhöht aber nicht die Sicherheit der Daten.
     
  6. Muad´Dib

    Muad´Dib Silber Member

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    Technisches Equipment:
    ...brauche keine Drehkurbel wie gewisse "Profis". :D
    Im Prinzip widersprichst Du Dir ja selbst.
    Datensicherheit gehört zum Datenschutz und nicht zur Datenintegrität.

    Ich glaube hier werden die verschiedenen datenspezifischen Punkte falsch interpretiert bzw. aufgefasst. ;)

    Deswegen reden wir wahrscheinlich aneinander vorbei obwohl wir dasselbe meinen.
     
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  7. TV_WW

    TV_WW Institution

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    Die Wörter sind ohnehin mehrdeutig falls man keine zusätzlichen Angaben dazu macht.
    Sicherheit kann sich auf mehrere Aspekte beziehen.
    Welche Form von Sicherheit ist bei Datensicherheit gemeint?
    Sicherheit im Falle von
    - ungewollter Veränderung
    - Datenverlust
    - Datendiebstahl
    - Datenspionage
    - Ausfall oder Nichtverfügbarkeit für den Nutzer

    Hat das überhaupt irgendjemand verbindlich definiert welche Begriffe man in welchem Fall zu nutzen hat?
    Geht es nicht in allen Fällen um den Schutz von Daten?

    In welcher Form hilft die Diskussion um die Bedeutung von Wörtern Eheimz konkret weiter?

    Ich bleibe bei meiner Aussage. RAID ist für nicht-gewerbliche Nutzung nicht sonderlich sinnvoll. Ich würde auch keinen IT-Anfänger dazu raten ein RAID5 einzurichten.
    Zumal es nicht sinnvoll ist ein RAID-System zu verwenden falls man die Speicherkapazität eines NAS nachträglich erweitern möchte, das funktioniert bei RAID5 nämlich gar nicht ohne den Platten-Verbund aufzulösen.
    Die handelsüblichen preisgünstigen NAS unterstützen üblicherweise nur RAID1 oder RAID5.
    RAID0 hat keine Redundanz u. RAID0+1 halte ich für quatsch für 99% der Anwendungsfälle.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. November 2016
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  8. Muad´Dib

    Muad´Dib Silber Member

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    Technisches Equipment:
    ...brauche keine Drehkurbel wie gewisse "Profis". :D
    Da hast Du recht, RAID wird einfach von vielen "Spezialisten" total überbewertet. Dabei gibt es so viele verschiedene RAID Standards...
     
  9. DVB-T2 HD

    DVB-T2 HD Wasserfall

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    Nur den letzten Fall kann ein NAS-System mit einem datenredundantem RAID-Sytem erfüllen. Für alles andere muss man andere Maßnahmen ergreifen.

    Im privaten Bereich ist ein NAS-System mit einem RAID 5 Disk-System durchaus dann sinnvoll, wenn man anders nicht die preiswert die Speicherkapazität mit der hohen Verfügbarkeit erreichen kann, aber benötigt.

    Falls mal eine Vergrößerung der Speicherkapazität des RAID 5 nötig ist, sollte das eventuell nötige Auflösen des RAID-Verbundes auch kein Problem darstellen, weil man ja der Datensicherheit wegen ein Backup aller aufhebenswerten Daten hat bzw. haben sollte.

    Mit den zunehmenden Datenmengen macht man das im semiprofessionellen Umfeld aus Kostengründen dann so, dass man an zwei verschiedenen Orten jeweils ein NAS-System betreibt und eines für das "Backup" der aktiven Daten verwendet und von diesem "Backup" auf dem zweiten NAS eine Kopie speichert. Üblicherweise hat man da mehrere "Backup"-Generationen und diese "Backups" sind dann z.B. keine Daten-Backups im üblichen Sinn, sondern z.B. komplette Live-Snapshots ganzer virtueller Computer. Gerade die Virtualisierung bietet da gute Möglichkeiten, ohne großen Datenverlust schnell wieder die Daten zur Verfügung zu haben, falls mal irgendwas durch Hardwaredefekte nicht mehr funktionieren sollte. Bei uns in der Firma werden innerhalb aller ca. zwei Stunden so komplette Snapshots von nunmehr 7 virtuellen Servern mit einem gesamten Datenumfang von z.z. gut 20TByte auf vier NAS verteilt.
     
  10. TV_WW

    TV_WW Institution

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    Dann sind wir derselben Ansicht.

    Ich kann sicherlich nicht für alle Nutzer sprechen. Wer sich mit der Technik gut genug auskennt u. privat einen erhöhten Speicherbedarf hat, dem werde ich von einem RAID5 System nicht abraten.
    Das Problem ist nur dass sich die allermeisten Privatanwender damit nicht gut genug auskennen werden, da diese nicht über ausreichend IT-Wissen verfügen.

    Man sollte ein Backup aller wichtigen Daten haben, ja, richtig.
    Allerdings wer hat als Privatmann so viel Zeit und Muße regelmäßig Backups von Datenmengen im TByte-Umfang anzufertigen.
    Und mit dem Backup alleine ist es nicht getan. Man sollte auch sicherstellen dass das Backup eine makellose Datenintegrität hat – kann ich aus meiner eigenen EDV-Erfahrung sagen.
    Es soll in so manchem Unternehmen der Fall vorkommen sein dass zwar ein Backup vorhanden war dieses aber fehlerhaft war.

    Und was die Sache in Unternehmen betrifft. In größeren Unternehmen gibt es Leute die sind auf das Thema spezialisiert und kümmern sich um nichts anderes als um Backup u. Daten zurückspielen.
     
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