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Nach Blitz viel kaputt

Dieses Thema im Forum "HILFE!!!! Alles kaputt???" wurde erstellt von 1.Lulatsch, 4. Juli 2012.

  1. globalsky

    globalsky Talk-König

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    AW: Nach Blitz viel kaputt

    Regenrohre und andere Dachrinnenteile dienen schon lange nicht mehr als geeignete Erdungsleiter. Sollte die Antenne also nicht im vom Haus geschützen Bereich installiert sein, dann besteht da zwingend Handlungsbedarf. Mehr dazu siehst Du im Dokument über den folgenden Link: http://www.kathrein.de/de/sat/tinfos/download/antenne_erden_blitzschutz.pdf
     
  2. Discone

    Discone Institution

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    AW: Nach Blitz viel kaputt

    Diese Aussage ist falsch, wenn Auflagen / Anforderungen erfüllbar sind, können metallene Systeme vom Haus
    aktuell als Erdungsleiter genutzt werden (laut gültiger VDE 0855-1): http://forum.digitalfernsehen.de/fo...1-satanlage-richtig-erden-79.html#post5075426

    @ Gorcon
    z.B. ein Kastenprofil, ein geeignetes Regenfallrohr, die Metallkonstruktion einer Aufzuganlage, oder auch ein geeignetes Geländer müssen dann auch blitzstromtragfähig mit der HES und einem normgerechten Erder verbunden sein (mit mindestens 16 mm² massivem Kupferdraht / oder gleichwertig, dafür sind blitzstromtragfähige Verbindungen erforderlich). Eine fachgerechte Verbindung geeigneter Metallkonstruktionen mit einer eventuell vorhandenen Blitzschutzanlage wäre dann natürlich auch ausreichend.

    Wasserleitungen / Heizungsleitungen durften noch bis zum 1.04.2008 (Fertigstellungstermin der Antennenanlage) als Antennenerdungsleiter eingeplant werden, diese Anlagen haben Bestandschutz und müssen nur bei wesentlichen Erweiterungen / dem nachträglichen Einsatz ungeeigneter Rohrleitungen dem aktuellen Normenstand
    angepasst werden. Die weitere Nutzung als Antennenerdungsleiter ist dann u. U. auch heute noch zulässig,
    (auch nach dem Austausch von Antennen)! => http://forum.digitalfernsehen.de/forum/5274543-post19.html

    Discone ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juli 2012
  3. Discone

    Discone Institution

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  4. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: Nach Blitz viel kaputt

    Das ist in alpinen Gegenden die übliche Standardmontage. Und so lange sich nicht nur die Gebirgselektriker der Normfortbildung der DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) und DIN EN 62305 (VDE 0185-305) verweigern, wird sich an dem Ausführungselend bei Blitzschutz, Erdung und Potenzialausgleich auch nichts ändern. Bei Antennenmontagen hält sich ja auch noch jeder Laie mit zwei linken Händen für ausreichend qualifiziert.
    Tja, Blitzschutz ist Brandschutz.
    Wenn insbesondere die unverbindliche VDS-Richtlinie 2011 durch die Hintertür der allgemeinen Versicherungsbedingungen Vertragsgrundlage wurde, kann der Versicherer bei gravierenden Normverstößen die Regulierung verweigern. Zum Glück erfolgt das bei Blitz- und Überspannungs-Erstschäden relativ selten. Beim zweiten Schaden an einer Fotovoltaikanlage kann man sich aber auf den obigatorischen Besuch eines EMV-Sachverständigen einstellen.

    Laut VDS-Statistik sind die Überspannungsschäden doppelt so hoch wie die Blitzschäden. Blitze verursachen zwar in den getroffenen Objekten höhere Einzelschäden bis zum Totalverlust, die über die Energie- und Telekommunikations-Leitungen in die Nachbarschaft übertretenden Überspannungs-Folgeschäden sind aber in der Summe deutlich höher.

    Und da bislang weder für Antennenerdungen oder Fotovoltaikanlagen der ungleich bessere Isolierte Blitzschutz mit getrennten Fangstangen, noch energetisch koordinierte Blitzstrom- oder Überspannungs-Ableiter vorgeschrieben sind, wird in den allermeisten Objekten weiterhin St. Florian gefragt sein.
    Da sich die Schädlichkeit separater Antennenerdungen noch immer nicht allgemein herum gesprochen hat, ein Hinweis auf Der Blitzschutz in der Praxis und insbesondere zu Verbindung und Vermaschung von Erdungsanlagen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juli 2012