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Mobilfunklizenz-Auktion droht zu platzen

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 8. November 2009.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Hamburg - Die Bundesregierung muss ihre Hoffnung auf Milliardeneinnahmen aus der geplanten Versteigerung neuer Mobilfunklizenzen wohl vorerst begraben.

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  2. Discone

    Discone Foren-Gott

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    AW: Mobilfunklizenz-Auktion droht zu platzen

    '
    Richtig so, die Frequenzen waren schon immer dem Rundfunk zugeordnet und werden für die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 benötigt, außerdem kann mittels DVB-T2 (MPEG4) auch terretrisches HDTV eingeführt werden.

    Gruß
    Discone
     
  3. masterof

    masterof Neuling

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    AW: Mobilfunklizenz-Auktion droht zu platzen

    Hier geht aber "Vodafone, Deutsche Telekom, O2 und E- Plus" nicht um Zuschauerfreudlichkeit sondann um Ihre UMTS-Netz.:rolleyes:
     
  4. Robert007

    Robert007 Junior Member

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    AW: Mobilfunklizenz-Auktion droht zu platzen

    DVBT brauch prinzipiell niemand unbedingt, weil jeder in der Lage ist, sich auf mehreren anderen Wegen gleichwertig mit Rundfunk zu versorgen.
    Bei DSL ist das nicht so. Da wären die Rundfunkfrequenzen für viele der einzige Weg, um einen einzigen Alternativen Zugang zum Internet zu bekommen.
    Daher ist es zwingend erforderlich, diese Frequenzen für Internet zu nutzen.
    Man kann sie ja später, wenn richtiges leitungsgebundenes DSL mal ausgebaut ist, dem Rundfunk wieder zur Verfügung stellen. Bis dahin müsste nicht ein einziger Mensch auf Radio oder Fernsehen verzichten, lediglich auf eine nicht erforderliche zusätzliche Möglichkeit.
    Im anderen Fall würden unheimlich viele Menschen auf Internet nahezu komplett verzichten müssen. Daher hat es darüber gar keine Diskussion zu geben.
     
  5. usul

    usul Institution

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    AW: Mobilfunklizenz-Auktion droht zu platzen

    Naja, ist zu bezweifeln.

    Die frage ist ob Funk es schafft nen DSL-loses Dorf mit schnellen Internet zum bezahlbaren Flat-Preis zu versorgen.

    Man könnte ja auch mal fragen warum keine Internat Flat für analog/ISDN Angeboten wird? Ist doch bestimmt einfacher umzusetzen als die Funkgeschichte.

    cu
    usul
     
  6. Klaus K.

    Klaus K. Board Ikone

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    AW: Mobilfunklizenz-Auktion droht zu platzen

    Typische "Sachzwang"-Argumentation, wenn man anders nicht weiter weiß...

    Getreu dem Motto "Nach mir die Sintflut" werden so immer mehr Fakten geschaffen, die zu immer mehr Kollisionen im Funkspektrum führen - Hauptsache die eigenen Interessen werden erst mal kostengünstig abgedeckt.

    Das fängt an im Kurzwellenspektrum, wo "Powerline" (PLC) in preiswerten "Homeplug"-Netzwerk-Lösungen mit fröhlich um sich strahlenden Stromnetz-Leitungen den internationalen Rundfunk- und Notfunk-Empfang zerstört;
    das geht weiter im sogen. "ISM-Bereich" um 434 MHz, wo inzwischen diverse lizenzfreie Funkanwendungen sich gegenseitig stören, vom Sprechfunkgerät bis zur Kransteuerung und als Höhepunkt die preiswerte Funkschlüssel-Anwendung mancher Autohersteller (die besseren Marken kennen störsichere Frequenzen dafür)...
    das geht demnächst weiter im sogen. "Digitale Dividende"-Bereich um 800 MHz, wo der Nachbar mit "drahtlosem Internet-Anschluss" den Kabel-TV-Empfang im gleichen Bereich und den DVB-T-Empfang unterhalb stört;
    das geht weiter im ISM-Bereich oberhalb 2400 MHz, wo vom Mikrowellen-Ofen über WLAN bis zu Videosendern und zukünftig auch TV-Fernsteuerungen alles mögliche rumsendet - Kabel sind ja altmodisch.
    Deregulierung ist das Stichwort - auf Deutsch: jeder macht, was er will...

    Klaus
     
  7. thelifeoflutzi

    thelifeoflutzi Junior Member

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    AW: Mobilfunklizenz-Auktion droht zu platzen

    dann braucht ja jeder haushalt mindestens 2 leitungen, wie soll denn das gehen? das ging früher schon nicht wirklich, und wird es heute auch nicht, vor allem, kommst du aus einer gegend wo es kein dsl gibt, oder eine gegend, in der dsl gedrosselt auf 1000 oder 1500 masakriert ist? da ist dann auch nichts mit der anbietervielfalt, meine mutter hat zurzeit das problem, dass die telekom keinen anderen außer vodafone reinläßt, nun surft sie mit einem umts-stick rum, zum glück gibts in angermünde schons eit 2004 umts, sonst würde man selbst mit solch einem stick dumm aus der wäsche gucken, schnelles internet ist wichtig, ein teil der infrastruktur, es gibt firmen in der uckermark, die können nicht gewinn machen, weil sie nicht mal eben in sekundenschnelle eine 5mb große pdf-datei verschicken können, sowas ist geschäftsschädigend.

    ps: die telekom hats in all den jahren nicht geschafft ein umts-netz in der uckermark aufzuziehen
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. November 2009
  8. usul

    usul Institution

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    AW: Mobilfunklizenz-Auktion droht zu platzen

    Verein bilden und Publizieren das man selber ne WLAN Versorgung aufziehen will, dann kommen die schnell angerannt bevor die Kunden ganz weg sind ;)

    cu
    usul
     
  9. fernsehspezi

    fernsehspezi Junior Member

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    AW: Mobilfunklizenz-Auktion droht zu platzen

    Auch über Sat oder TV-Kabel kann sich beinahe jeder mit schnellem Internet versorgen, von daher zieht das Argument nicht ganz, dafür unbedingt Rundfunkfrequenzen nutzen zu müssen. Gut, Kabelinternet mag es nicht überall geben und Internet über Sat hat so seine Eigenheiten, aber das dürfte für den terrestrischen Funk Internetzugang auch gelten. Oder wie ist da der Rückkanal geplant ? Braucht man dafür die Telefonleitung, oder gibt es für die Benutzer eine Sendestation dafür ? Das geht mit Sat-Internet aber auch schon. Oder die Latenzzeit bis eine neue Seite kommt ? Also ist das Rundfunk-Internet keineswegs ohne Alternativen, die Nachteile dürften aber denen des Sat-Internets vergleichbar sein. Darüberhinaus gibt es ja noch WiMax, was eigentlich für genau diesen Zweck entwickelt wurde und auch einen schnellen Rückkanal bieten würde. Aber es steht zu befürchten, dass auch WiMax zu einer Totgeburt wird wie seinerzeit WLL, die ersten Lizenzen sind ja wohl schon zurückgegeben worden.
     
  10. Klaus K.

    Klaus K. Board Ikone

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    AW: Mobilfunklizenz-Auktion droht zu platzen

    Genau das ist doch das Problem - ich zitiere mich mal selbst:
    "das geht demnächst weiter im sogen. "Digitale Dividende"-Bereich um 800 MHz, wo der Nachbar mit "drahtlosem Internet-Anschluss" den Kabel-TV-Empfang im gleichen Bereich und den DVB-T-Empfang unterhalb stört;"

    Diese neuen "LTE"-Endgeräte beim Nachbarn können mit ihrem "Rückkanal" (bis zu 21 dBm Sendeleistung) noch in 48 MHz Frequenzabstand von einem DVB-T-Kanal den Empfang dort bis in über 100 m Entfernung empfindlich stören.
    Eigentlich müssten alle vorhandenen DVB-T-Receiver nachträglich durch entsprechende zusätzliche Filter gegen solche störende Einstrahlungen geschützt werden (Zitate aus "FKT") - viel Spaß damit...

    Klaus
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. November 2009

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