1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

Linsenantenne selbst bauen? (statt Toroidal kaufen)

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Gummibaer, 12. November 2003.

  1. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

    Registriert seit:
    10. März 2003
    Beiträge:
    2.375
    Anzeige
    Wow, es gibt wieder was Lustiges neues:

    http://www.satshop24.de/pd-917226622.htm?categoryId=32


    Mittlerweile gibt es ganze 7 Arten von Sat-Antennen:
    -Prime-Focus-Antennen (Parabolspiegel)
    -Offset-Antennen (Die, die fast jeder nutzt)
    -Offset-Antennen mit Doppelreflektor (u.A. WaveFrontier Toroidal)
    -Cassegrain-Antennen
    -Flachantennen (Field-Array, auch justierbar)
    -Rohr-/Röhren-Antennen
    -Linsenantennen (Funktionieren wie eine Lupe)

    Könnte man sich nicht eine Lupe für Sat-Signale selbst bauen - wenn man den Brechungsindex eines bestimmten Materials (z.B. billiges PVC, ist eh' nur gebundes Chlor, d.h. Industrieabfall und deshalb so billig) für Frequenzen des Ku-Bandes kennt, könnte man doch beliebige Linsen selbst bauen. Ein Ring mit 1m Durchmesser igendwo aufgestellt und 15 Meter Weiter ein paar LNBs. Das sähe dann aus wie ein modernes Kunstwerk läc
     
  2. uli12us

    uli12us Platin Member

    Registriert seit:
    25. August 2003
    Beiträge:
    2.741
    Ort:
    München
    Also wenn ich mir das Dingens da so anschaue dann ist das wohl eher ne Fresnellinse. Allerdings ne ausgesprochen billige Ausführung. Die basiert auf dem uralten Prinzip wie ja auch eine Parabolantenne wenn ein Strahl auf eine dazu nicht senkrechte Fläche trifft dass er genau in dem Winkel indem er auftrifft weitergeleitet bzw reflektiert wird. Da spielt soweit ich weiss auch der Brechungsindex nur eine untergeordnete Rolle weil das ja nur ein flaches Stück Plastik ist und keine massive Linse. Allerdings zu dem Preis können sich die das Teil behalten. Da komm ich ja billiger wenn ich mir selber ne grosse Bleichtafel mit 1,5m im Viereck kaufe und das Teil mitm Schmiedehammer solange her dengel dass es ne Parbolschüssel ergibt.

    Gruss Uli
     
  3. 3gonome3

    3gonome3 Junior Member

    Registriert seit:
    1. Mai 2003
    Beiträge:
    23
    Ort:
    Rodenbek
    Welche von den 7 Antennenarten hat den größten Empfangswinkel bzw. erlaubt die größten Abweichungen? Welche eignet sich am ehesten für den Empfang auf einer Yacht (im Hafen)? Wind und Wellen lassen das Schiff stets etwas schwanken, auch wenn es angebunden ist. Es ist ein einzelnes digitales LNB zu versorgen.

    <small>[ 14. November 2003, 11:15: Beitrag editiert von: 3gonome3 ]</small>
     
  4. satpre.tender

    satpre.tender Junior Member

    Registriert seit:
    20. Juli 2003
    Beiträge:
    145
    Ort:
    Burg
    Hallo zusammen,
    Es gibt für den Campingbereich Antennen die sich automatisch ausrichten und entsprechend die Antenne drehen, als analoge oder digitale Version.
    Ich glaube der Hersteller war Kathrein findest du im Internet bestimmt was.
    Man brauch dafür eine gute Batterie auf dem Boot, denn für den Motor benötigt man ca. 13Ampere bei Erstausrichtung der Antenne, bei Stillstand oder kurzem Anpassen wird's bestimmt weniger sein.
     
  5. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

    Registriert seit:
    10. März 2003
    Beiträge:
    2.375
    Also entweder eine automatisch justierende Antenne (Cassegrain mit Motor oder elektronisch justierbare Field-Array-Antenne) oder wenn es billig sein soll in Deinem Fall (willst ja nur im Hafen gucken) vielleicht eine ganz normale Schüssel mit einer Eigenbau Konsruktion, an die ein dickes Gewicht, so 20-50 kg drangehangen werden. Das Gewicht sollte an einer in alle Richtungen schaukeln könnenden Stange befestigt werden, die Shcüssel mit an diese Stange und wenn das Schiff schaukelt, hält die Trägheit der Masse die Schüssel halbwegs ausgerichtet. Der Wind könnte das ganze aber zum Schwingen bringen, wäre auch wieder Mist.

    Oder aber einen DiSEqC-Motor: es gibt welche mit Autofokus-Funktion. Ob dieser Autofokus allerdings nur beim anwählen der Position oder dauerhaft aktiv ist weiß ich nicht. Und die Elevation kann damit auch nicht korrigiert werden.

    Es gibt auch eine selbst ausrichtende Antenne, die auf See nicht taugt, da sie grob in Sat-Richtung aufgestellt werden muß, aber im Hafen durchaus tauglich sein sollte. Ist ein dreieckiger Kasten.

    Vielleicht kann man auch eine 100 cm-Schüssel nehmen und den LNB 10-20 cm näher oder weiter weg an/von der Schüssel befestigen, als vorgesehen. Aber vielleicht strahlen dann auch mehrere Satelliten gleichzeitig in den LNB.

    <small>[ 14. November 2003, 15:13: Beitrag editiert von: Gummibaer ]</small>
     

Diese Seite empfehlen