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Landesrundfunkzentrale: "Wir benötigen eine 'verbraucherfreundliche' Umstellung"

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 2. November 2008.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

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    Leipzig - Die ARD will laut Aussagen des Digitalverantwortlichen der ARD, Michael Albrecht, die Analogausstrahlung über Satellit Ende 2010 beenden. Das Sächsische Privatrundfunkgesetz ist das einzige in Deutschland, das die Übertragung von Rundfunkprogrammen ausschließlich in digitaler Technik spätestens ab 1. Januar 2010 festlegt.

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  2. Thomas5

    Thomas5 Guest

    AW: Landesrundfunkzentrale: "Wir benötigen eine 'verbraucherfreundliche' Umstellung"

    Verbraucherfreundlich wäre, wenn ein konkreter Termin für die Analogabschaltung genannt würde. Dann könnten sich alle Verbraucher darauf rechtzeitig einstellen. Hat z.B. in der Schweiz so prima funktioniert. Solange man das nicht tut, wird sich auch an der Digitalisierungsquote im Kabel nichts ändern. Die KNBs tun ja derzeit alles dafür, den Umstieg auf Digital unattraktiv zu machen (keine freie Receiverwahl, Verschlüsselung von sonst frei empfangbaren Programmen, usw.)
     
  3. Lechuk

    Lechuk Institution

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    AW: Landesrundfunkzentrale: "Wir benötigen eine 'verbraucherfreundliche' Umstellung"

    Das ist ja mal neu.


    Ich versteh nicht wo das Problem liegt.
    Wir reden von 2010? Richtig? Nicht vom 10.11.2008? Von 2010?

    `verbraucherfreundliche`Umstellung? in 2010?

    Ist ja schlimmer als im Osten, alles wurde über 5 Jahre geplant. Nur wurde es nicht so tot geredet.
    Also nochmal. Wir reden von 2010?
     
  4. borg2

    borg2 Platin Member

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    AW: Landesrundfunkzentrale: "Wir benötigen eine 'verbraucherfreundliche' Umstellung"

    Mit analoger Antenne konnte man von mitte der 50er Jahre bis ca. 2005 (+/1) schauen. Notfalls mit einem TV der ersten oder zweiten Generation. Farbe, Videotext und Stereoton waren zwar für alte Geräte nicht nutzbar, Bild und Ton wurden trotzdem gezeigt, einige Programme in erweiterten Frequenzbereichen vielen ebenfalls flach. Über 50 Jahre lang war der TV jedoch Aberwertskompatibel.
    Seit ende der 80er ist analog der Empfang über Sat möglich. Nach rund 30 Jahren MUSS man neue Technik kaufen, da die Alte nicht mehr unterstützt wird.
    Wie lange werden wir DVB-T Receiver nutzen können? DVB-T2 geistert ja immer wieder durch die Medien?
    Wie lange wird analoges Kabel noch funktionieren (immerhin seit Anfang der 80er im Angebot)?
    Mittelwelle und Lange Welle sind im Rundfunk seit den Frühzeiten des verg. Jahrhunderts bis heute funktionsfähig. UKW ist ebenfalls bereits Historisch - und trotz Stereo und RDS auch mit Geräten der ersten Generation empfangbar.
    Wie sieht es für die Nutzer innovativer Techniken wie DAB, Digitalradio aus? Wo ist heute PalPlus?
    Übrigens, mit den USA können wir unsere Situation beim TV nicht vergleichen. Seit Einführung des Fernsehens hatte man mit dem dortigen System ein deutlich
    minderwertige Bildqualität. Vor allem beim Farbfernsehen. Angesicht der dortigen grösseren Wohnungen wurden auch grössere Bildschirme (soweit verfügbar) durchaus eine logische Konsequenz. Der Einsatz von HD-Technik ist somit mit deutlich grösseren Vorteilen behaftet. Im Vergleich zur deutschen fernsehtechnischen Durchschnittswohnsituation: Bereits mit Pal SD haben wir seit jeher eine sehr gute Bildqualität. TV-Grösse von 82cm wird oft schon als sehr gross empfunden. Bei einem Betrachtungsabstand von mehr als 3 Metern sind nur noch geringe Unterschiede in der Bildqualität zwicshen Pal-SD und HD - Vorallem wenn man den Qualitätszuwachs für NTSC - HD vergleicht.
    In den USA gab es mit der HD-Einführung eine eindeutige Verbesserung der Bildqualität für die Zuschauer. Moderne DRM-Technik ist dabei ein notwendiges Übel welches in Kauf genommen wird.
    Für uns überwiegen die Risiken der DRM-Techniken im Vergleich zu Qualitätssteigerung.
    Die grössere Programmvielfalt kann auch nicht als Vorteil angesehen werden. Mehr TV-Shops, CallIn, Sex, Klingelton und 9live? Bereits heute sieht man sich, egal ob man 25 DVB-T-Sender, 40 Kabel oder 300 Satprogramme hat, meist nur die auf den Tasten 1-0 belegten TV-Programme an. Bereits die Sender zwischen 11-19 werden deutlich stiefmütterlicher behandelt. ÖR und die grossen Privaten der P7S1RTL-Gruppen machen das Rennen. Ausländische Sender, Musik-Kanäle und Sportsender treffen nur den Geschmack kleiner Zuschauergruppen. Ausländische Nachrichtensender sind nur bei aktuellen Anlässen (US-Wahlen, Naturkatastrophen oder Terroranschläge) als Quelle interessant. Über die Klientel von 9live, Klingelton und TV-Shop braucht man gar nicht erst ein Wort verlieren. Gut verdienen tun die Sender trotzdem. Und selbst bei den Pay-TV-Sendern fallen Spartenprogramme regelmässig mangels Nachfrage wieder raus. Es wird gerade mal die Exlusivität der teuer angebotenen Sprthighlights genutzt oder die Möglichkeit Filme und Serien VOR den ÖR oder Privaten Sendern ansehen zu können. Für manche ist dann noch die Werbefreiheit ein Vorteil, der jedoch in Zeiten von Festplattenrecordern mit gezielten Sprüngen von 8 Minuten deutlich schwindet.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. November 2008
  5. Peter-HH

    Peter-HH Foren-Gott

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    AW: Landesrundfunkzentrale: "Wir benötigen eine 'verbraucherfreundliche' Umstellung"

    Es würde ja schon viel bringen, wenn ARD und ZDF endlich mal ihre Digitalkanäle bewerben würden. Die gibt es schon seit dem letzten Jahrtausend und viele Kabelkunden wissen davon überaupt nichts. Ein guter Anlaß wären mal wieder die olympischen Spiele gewesen.
     
  6. Lechuk

    Lechuk Institution

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    AW: Landesrundfunkzentrale: "Wir benötigen eine 'verbraucherfreundliche' Umstellung"

    Ich führe immer wieder gerne die Datenträger unserer heimischen Videos an, da hat der Kunde auch mit mehr oder weniger großer Begeisterung, wobei der deutsche immer mit weniger unterwegs ist ;), an der jeweiligen Erneuerung teil genommen.
    Bei der jetzigen Umstellung kann er seine Gurke aus dem Jahr 1988 doch ruhig weiter nutzen, ich kann mich erinnern, daß sehr viele in den 90er Jahren HF Modulatoren gekauft um eine VHS Kiste dran anschließen zu können, läuft ja erstmal. Genau das können sie jetzt auch tun. Da spielt es überhaupt keine Rolle ob nun "nur" analog abgestellt wird oder auch gleich alles auf HD umgestellt wird.
    Derjenige, dessen Röhre 20 Jahre halten muß und demnach noch 10 Jahre vor sich hat, der kann doch Scart oder wie gesagt, oben benannten Wandler nehmen, notfalls geht auch der alte VCR. ;)
    Das analoge hat ja nun länger durchgehalten als alle anderen Medien die wir so seit den 80er Jahren nutzen.
     
  7. borg2

    borg2 Platin Member

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    AW: Landesrundfunkzentrale: "Wir benötigen eine 'verbraucherfreundliche' Umstellung"

    Die Zusatzboxen mit ergänzenden RCs weiteren Kabeln sind einer nicht unerheblichen Klientel der grösste Dorn im Auge. Trotz einsparung von Kabelgebühren wird sich ständig über den weiteren Staubfänger oder beim Abstauben rausgerutschte Stecker gemeckert, zig Fernbedienungen auf dem Tisch oder Universalvernbedienungen die anstelle den TV auszuschalten den Videorekorder einschalten (weil man versehentlich auf den falschen Knopt gekommen ist).
    Andererseits schwatzen Verkaufer im Mediamarkt Interessenten Premiere HD auf, die neue Box wird dann über Scart an den HD-TV angebunden. Teure Zusatzkosten für Fussball, aber kaum ein besseres Bild. Und wenn tatsächlich eine HD-taugliche Anbindung besteht, nutzt man über den alten analogen Festplattenrecorder Timeshift.
    Andererseits stellen auch viele richtige HD-Konsumenten kaum ein Qualitätsverbesserung fest, da sie von ihrer Sitzgruppe aus 4 Meter Entferung in einem Winkel von 45 Grad auf den in de Zimmerecke stehende neue 32" TV schauen. Als einziges Plus wird von entsprechenden nur die Verbannung des alten schwarzen Kubikmeter-Würfel-TV angesehen. Leider sind natürlich auch die monatilichen Gebühren für das digitale Kabel oder das HD-Premiere-Abo gestiegen.
     
  8. Lechuk

    Lechuk Institution

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    AW: Landesrundfunkzentrale: "Wir benötigen eine 'verbraucherfreundliche' Umstellung"

    Sehr schön beschrieben, so kennt man unsere Nachbarn. ;)
     
  9. borg2

    borg2 Platin Member

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    AW: Landesrundfunkzentrale: "Wir benötigen eine 'verbraucherfreundliche' Umstellung"

    Ich möchte mit der Ausführung überhaupt nicht Nachbarn oder Familienangehörige kritisieren. Wer als Schwerpunkt Nachrichten, Inforamtionen und mal etwas zur Unterhaltung ansieht, der ist mit der digitalen Hightech kaum besser bedient. Wie sagen nicht wenige die auf dem 16:9 TV einen Letterbox-Beitrag mit Trauerrand ansehen? "Ich seh doch alles!". Und diejenigen die auf das Einschalten der vorhandenen 5.1-Anlage verzichten, da man ja über die TV-Lautsprecher auch alles hört. Wer nebenbei noch strickt, die Zeitung liest, beim Abendessen mit dem Besteck klappert, hat wirklich kaum einen Mehrwert. Und wenn die Boxen und der TV aufgrund einrichtungsspezifischer Vorgaben nicht optimal zur Sitzguppe aufgestellt sind, gehen die 5.1-Effekte auf jeden Fall unter. Für die Mehrheit ist Fernsehen neben dem Radio nur eine weitere Quelle wie auch Zeitung und Buch - gerade bei letzterem zieht der eine das inhaltlich identische Paperback vor, der andere mag den Festeinband, der auch noch gut aussieht.
    Auch wenn 5.1 Anlage immer mehr die Stereoanlagen ablösen, HD-TFTs die SD-Geräte bereits abgelöst haben und oft HD-Abos verkauft werden, hat es nur selten tatsächlich mit dem Mehrwert von 5.1 und HD zu tun. Diese Features sind nun mal in dem "besseren" Gerät, welches man vom Verkaufer angeboten bekommt "mit drinnen". Und wer den Kubikmeter aus dem Zimmer verbannen will, bekommt fast nur noch Flachmänner mit HD.
    Man könnte genauso behaupten, Deutsche wollen nur noch Super bleifrei für ihre PKWs. In Wirklichkeit gibt es kein Bleifrei mehr und Normalbenzin bietet keine finanziellen Vorteile mehr - man nimmt dann das Bessere für den gleichen Preis, auch wenn das Auto daraus keinen Nutzen ziehen kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. November 2008
  10. Discone

    Discone Foren-Gott

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    AW: Landesrundfunkzentrale: "Wir benötigen eine 'verbraucherfreundliche' Umstellung"

    Hier sollte endlich eine genormte Tuner-Modul-Schnittstelle entwickelt werden, für alle TV-Geräte und für alle Receiver
    Steckbare Tuner-Module für alle Empfangsarten, in einheitlicher Baugrösse und herstellerübergreifend austauschbar, für TV-Geräte ab 40 cm Bildschirm-Diagonale. Mindestausstattung wären dann zwei Steckplätze, Luxusgeräte können dann auch vier Steckplätze haben, im TV-Gerät integriert sollte dann mindestens ein CI-Steckplatz verpflichtend gefordert werden (kein CI+, das brauchen wir nicht).

    So könnte jeder Nutzer sich sein TV-Gerät individuell zusammenstellen und nach einem Umzug wird einfach ein neues Tuner Modul gekauft, jedes Modul passt dann in allen TV-Geräten anderer Hersteller, so wie bei der weltweit genormten PCMCIA-Schnittstelle in Notebooks.
    Beispiel: 1 x Analog-Multi-Norm + DVB-T2, oder 1 x DVB-S2 + 1 x DVB-T2, oder 1 x DVB-C2 + 1 x IPTV, und alle anderen Kombinationen

    Die Frage ist nur: wer initiiert eine solche Entwicklung zur IEC-Norm
    und holt alle namhaften Hersteller an einen runden Tisch?

    Und alle Pay-TV Anbieter dürften dann nicht mehr proprietäre Lösungen einsetzen, diese müssten dann auch die genormte Tuner-Modul-Schnittstelle und ein CI-Modul akzeptieren, zwangsweise!
    :winken:
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. November 2008

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