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La Grande Bellezza

Dieses Thema im Forum "Blu-ray/DVD" wurde erstellt von Alaska, 10. September 2014.

  1. Alaska

    Alaska Talk-König

    Registriert seit:
    26. März 2002
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    LA GRANDE BELLEZZA
    Scope. Frankreich/Italien, 2013
    Produktionsfirma: Indigo Film/Babe Films/Pathé Prod./France 2 Cinéma
    Verleih Kino: DCM
    Länge: 147 (24 B./sec.)/141 (25 B./sec.) Minuten
    Erstaufführung: 25.7.2013
    Produktion: Nicola Giuliano, Francesca Cima, Fabio Conversi, Jérôme Seydoux
    Regie: Paolo Sorrentino
    Buch: Paolo Sorrentino, Umberto Contarello
    Kamera: Luca Bigazzi
    Musik: Lele Marchitelli
    Schnitt: Cristiano Travaglioli
    Darsteller: Toni Servillo (Jep Gambardella), Carlo Verdone (Romano), Sabrina Ferilli (Ramona), Carlo Buccirosso (Lello Cava), Iaia Forte (Trumeau), Pamela Villoresi (Viola), Galatea Ranzi (Stefania), Massimo de Francovich (Egidio), Roberto Herlitzka (Kardinal Bellucci), Isabella Ferrari (Orietta), Giusi Merli (Santa), Vernon Dobtcheff (Arturo), Fanny Ardant (sie selbst)

    Auszeichnungen:
    Paolo Sorrentino, Europäischer Filmpreis 2013, Bester Film
    Paolo Sorrentino, Europäischer Filmpreis 2013, Beste Regie
    Toni Servillo, Europäischer Filmpreis 2013, Bester Darsteller
    Cristiano Travaglioli, Europäischer Filmpreis 2013, Bester Schnitt
    Paolo Sorrentino, Oscar 2014, Bester fremdsprachiger Film

    Kurzkritik:
    Ein alternder Schriftsteller aus Rom, der gerade 65 Jahre alt geworden ist, spürt ein wachsendes Unbehagen am Müßiggang seines Lebens, das in einer Endlosschleife aus Luxus und Leere gefangen scheint. Ein melancholisch-träumerischer, hypnotisch-verführerischer Film über Exzess, Dekadenz und das eitle Geschwätz der gehobenen Gesellschaft, der mit einer Fülle glänzender filmischer Miniaturen über Sinn und Sinnlosigkeit des Daseins philosophiert. Zugleich eine filmhistorisch raffinierte Hommage auf Federico Fellinis Filmklassiker "Das süße Leben", die hinter all der Pracht und Schönheit nach Momenten erfüllter Gegenwart fahndet. - Sehenswert ab 16.
    (Filmdienst)

    Der Film ist hier in Berlin im Kino weit über ein Jahr gelaufen, ohne dass ich ihn mir angesehen habe, weil er mir nach den Kritiken zu "oberflächlich" erschien, mehr Form als Inhalt. Dann habe ich ihn auf BD gesehen und war sofort hin und weg, diese Form hat mich augenblicklich hypnotisiert. Bilder von einer Schönheit, die ich wenn überhaupt – schon lange nicht mehr in einem Film gesehen habe. Und mit einer perfekt abgestimmten Musik kombiniert.

    Ein formal mehr als perfekter Film, der über diese Form aber auch inhaltlich viel ausdrückt. Es wimmelt nur so von Fellinizitaten, trotzdem stören sie mich nicht. Für mich kommt es so vor, als wäre der Meister wieder auferstanden und hätte La Dolce Vita an die heutige Zeit angepasst. Niemand konnte die Dekadenz so schön beschreiben wie Fellini, mit Paolo Sorrentino hat er einen würdigen Nachfolger gefunden.

    Hier noch ein Verweis auf die ausgezeichnete und ausführliche Kritik von Filmstarts.

    10/10.

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    Zuletzt bearbeitet: 10. September 2014

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